Beiträge von PetraPetra

    Was solltest du denn in dieser Situation tun können? Abgesehen davon, lass es bei ihm. Es ist sein Problem nicht deins.

    Versuche dich abzulenken und sage dir immer wieder, du kannst dafür nichts. Es ist sein Leben!

    Hallo Croissy,

    ich wäre die Letzte die DAS verurteilen würde!

    Jeder hat ein Recht auf sein eigenes (in diesem Fall du auf deins) Leben und jeder(in deinem Fall dein Angehöriger) ist auch für sein Leben verantwortlich.

    Schön dass wir das klären konnten. Und das du empfindlich und sensibel auf solche Aussagen reagierts kann ich wirklich nachvollziehen. Auch wenn ich keine EKA bin, bin ich ja auch betroffen von dem Thema.

    Ich bin froh dass unsere Kinder mir nie Vorwürfe machen würden wenn ich nicht mehr kann/will und ihren Vater, sozusagen ihm selbst überlasse. Oder viel besser gesagt, es ist sein Leben und seine Verantwortung!

    Bleib bitte auf deinem Weg und achte auf dich, denn wir sind es wert!

    In einer Beratungsstunde habe ich als Angehörige meines trinkenden Ehemanns mal einen Vorwurf herausgehört, wenn ich nicht wäre, hätte mein Mann schon die Chance zu suchtverkürzender Einsicht gehabt.

    Wie siehst du dass heute, mit dem Wissen und der Erfahrung Jahre später?

    Meine Bewertung unserer häuslichen Situation war daraus aber im Vergleich zu allen anderen Teilnehmern: "Uns geht es ja noch Gold!" :-O.

    Und hier die selbe Frage? Wie siehst du dies mit dem heutigen Wissen und deiner Erfahrung?

    Wenn ich mal meine Situation bei Freunden oder in der Familie angesprochen habe, wurde mir auch immer genau das gesagt. Das Trinkverhalten ist doch noch im Normalbereich, mein Mann trinkt wesentlich mehr. Oder, du bist was das Thema Alkohol angeht sehr empfindlich und restriktiv. Nur weil du kaum was trinkst ist nicht gleich jeder der was trinkt ein Alkoholiker, usw.

    Ich wusste, das es nicht NORMAL war. Ich hätte viel früher genau das machen sollen was ich seit einigen Jahren mache. Es in seine Hand legen. Es ist sein Problem und ich darf es nicht zu meinem machen. Schwer wenn man sich aber nicht trennt. Aber das ist (m)ein anderes Thema.

    Hallo Lotte,

    auch wenn dein Mann noch am alltäglichen Leben teil nimmt und es nicht vergleichbar ist mit den anderen Geschichten. Wobei du ja nicht vergessen darfst dass die anderen Geschichten von Jahrzehnten reden. Kann dein Mann noch dort hinkommen. Darum die Frage, bist du willig diesen Weg zu gehen?

    Auch wenn du denkst, er ist nicht so ein starker Alkoholiker. Folgende Frage die mir vor 9 Monaten eine ganz liebe Userin gestellt hat, bist du glücklich?

    Egal ob du Vergleiche ziehst usw., das wichtigste ist, du willst diese Leben so nicht leben. Darum hast du zwei Optionen, entweder bleiben und damit leben oder den Schlussstrich ziehen.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft, egal welchen Weg du wählst.

    Ergänzend hatten sie Therapiestunden bei Kinder-und Jugendpsychologen, und die Schulzeit ging bei einem in eine einjährige Verlängerung, bei dem anderen wäre es fast auch so gekommen. Jetzt sind sie wieder zielstrebig.

    Du hast trotz allem versucht auf die Kinder einzugehen und darauf zu achten dass sie das Erlebte verarbeiten. Du hast dein möglichstes gegeben. Sich im nachhinein Vorwürfe zu machen ist ein schlechter Begleiter. Aber ich glaube du weißt das. Du wirkst für mich sehr aufgeräumt und sortiert.

    Ich habe mir hier die Info zu "co-Abhängigkeit" durchgelesen und finde mich in Teilen natürlich darin wieder, in Teilen aber auch nicht.

    Was mir auch immer schwer gefallen ist, ist die Definition von Zumutbarkeitsgrenzen und konsequentes Handeln danach. Egal bei wem und in welchem Zusammenhang, in Konfliktsituationen reflektiere ich immer auch die gegnerische Partei und versuche deren Motivation zu verstehen.

    Genau so empfinde ich auch. Diese Co Frage stelle ich mir auch immer mal wieder. Leider gibt es keinen Test oder genaue Richtlinien. Ich bin für mich zu einem Entschluss gekommen, endgültig dürfte dieser jedoch noch nicht sein, solange ich mich nicht selbst aufgebe, sich mein Leben und mein handeln sich nicht nur um meinen trinkenden Partner kreist bin ich nicht Abhängig.

    Aber bei dem Thema spielen so viele Faktoren eine Rolle. Vor allem wenn Kinder mit involviert sind. Kinder bekommen sehr viel mit und es prägt Kinder meist negativ. Da sollte die Hemmschwelle des aushaltens sehr gering gehalten werden.

    Und noch etwas zum Thema CO: Was hat man eigentlich in einem Familiensystem, wenn einem an der Aufrechterhaltung etwas liegt und solange die belastenden Anteile noch nicht überwiegen, für eine Wahl im Umgang mit dem alkoholbelasteten Familienmitglied, insbesondere, wenn es Elternteil ist?

    Ist es nicht Auswahl zwischen Pest und Cholera,

    Diese Frage habe ich mir, seit ich hier bin, so oft gestellt. Ich habe Gespräch mit meinen erwachsenen Kindern geführt und bin für mich auch hier zum Entschluss gekommen, dass es in meinem Fall so okay war. Ich betone, in meinem Fall.

    ABER, was ich aus meiner Erfahrung heraus sagen kann.

    Sobald bemerkt wird dass der Partner ein Problem mit dem Alkohol hat, sollte es angesprochen werden und wenn dieser es nicht ändern möchte oder es nicht einmal einsieht ist es besser (vor allem wenn kleine Kinder in der Familie sind) wenn man früh die Reißleine zieht. Denn die Abwärtsspirale ist meist vorprogrammiert. Das kann sich niemand schönreden. Es wird nicht besser aber es wird ziemlich sicher schlechter.

    Danke das du dein Thema mit uns teilst.

    Ich sehe auch die Individualität. Es ähneln sich zwar die Geschichten aber es spielen so viele verschiedene Faktoren mit eine Rolle.

    Das Thema Kinder und was wäre besser gewesen teile ich mit dir. Kannst du ganz offen mit deinen Söhnen darüber reden?

    Wir haben das in einer Familientherapie und in der Familie besprochen und ich muss hoffen dass unsere Kinder uns die Wahrheit gesagt haben. Dennoch denke ich, wird ein Stück unserer Familiengeschichte unsere Kinder etwas beeinflusst und geprägt haben. Da bin ich mir sicher.

    Hallo 9Leben,

    mein Beileid an dich und deine beiden Söhne. Ich denke auch wenn es fast ein Jahr her ist, ist der Schmerz immer noch groß. Traurig so einen geliebten Menschen zu verlieren.

    Herzlich Willkommen in der SHG. Ich wünsche dir einen guten Austausch und vielleicht kannst du ja jemanden mit deiner Erfahrung erreichen. Das wäre schön!

    Hi du,

    ich finde es richtig gut wie du das alles in den letzten Tagen gemeistert hast. Du verlierst dich nicht aus den Augen. Lässt dir nichts mehr gefallen und bleibst dir Treu.

    Auch wenn das nicht jeder so empfindet.

    Ich hätte es auch genau so gehandhabt.

    Ich will auch noch ein herzliches Willkommen hier lassen,

    spät da ich in letzter Zeit wenig gelesen und geschrieben habe, aber besser als gar nicht.....gelle..... :lol:

    Und schwuppdiwupp: die kleine Flamme Hoffnung lodert auf.

    Ich verstehe das leider zu gut. Ich glaube alle Co;s können das verstehen. ABER genau aus diesem Teufelskreis müssen wir raus. Wenn nur die Worte im Raum stehen aber keine Taten folgen gilt es, gar nicht darüber nachzudenken und zu hoffen.

    Da aber mein herzallerliebstes Töchterchen meinte, wenn ich diese Wohnung nehme, wird sie nie zu mir kommen, weil sie sie scheisse fand, und weil meine Mutter ebenfalls nicht angetan war, hab ich (typisch) entgegen meinem Bedürfnis, diese Wohnung nicht genommen.

    Auch wenn das schon länger her ist, war das aber gar nicht nett von deiner Tochter. Ich finde es sogar Grenzüberschreitend. Hast du sie denn mal gefragt wie sie auf so eine Aussage kommt? Die Gründe? :roll:

    Ich glaube da solltest du dran bleiben. Denn nur als Angst evtl. nichts zu sagen, es zu schlucken und dann dem nachgehen ist nicht der richtige Weg. Ich weiß, es ist schon Vergangenheit und wenn es für dich erledigt ist lösche die Nachricht von mir aus dem Gedächtnis.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und viel Spaß beim einrichten deiner neuen Wohnung.

    Hallo Croissy

    Deine Aussage lese ich folgendermaßen:

    Du kannst nicht verstehen, dass sich die Angehörigen nicht gekümmert haben und dass diese froh waren ,dass es andere getan haben.

    Da habe ich mich höchstwahrscheinlich missverständlich ausgedrückt. Meine Aussage war so gemeint: ich kann nicht nachvollziehen, dass die Familie einem es danach so schwer macht, wenn doch diese Person für ihren Angehörigen in der schweren Zeit für ihn da war und ihn unterstütz hat. Da ging es mir rein um das DANACH. Angenommen, meine X ist Alkoholabhängig und ich halt mich raus um mich zu schützen und nicht Co zu werden. Der Freund meiner X unterstütz sie, usw, dann verstirbt meine X, dann würde ich dem Freund meiner X nicht das Handy aus der Tasche klauen. Ich würde den Freund meiner X danken dass er die Kraft und Muse hatte sich immer noch meine X zu kümmern weil ich es nicht konnte und wollte. Ohne Bewertung, nicht mehr und nicht weniger.

    Ich mache ihnen nicht zu Vorwurf dass sie sich nicht gekümmert haben. Denn genau wie du es beschreibst, jeder muss für sich entscheiden ob er es kann oder will. Und wenn es einem selbst krank macht muss man Abstand nehmen um sich zu schützen. Das nenne ich Selbstführsorge und ich würde mir niemals anmaßen dies zu Bewerten!

    Hoffe jetzt konnte ich die Unklarheiten beseitigen.

    Und danke dass du darüber so offen kommuniziert hast.

    Hallo Mollyfisch,

    ich bin ehrlich, ich hätte genau so gehandelt in deiner Situation.

    Du kommst erst zur Ruhe wenn du ihn nicht mehr tagtäglich sehen musst.

    Also in meinen Augen alles richtig gemacht. Coabhängig hin oder her. Darum kümmerst du dich dann wenn du zur Ruhe kommst. Jetzt ist Schadensbegrenzung nötig!

    Du bist auf dem Weg und kümmerst dich um deine Coabhängigkeit. Auch wenn es in den Augen mancher ein Rückschritt ist, egal denn manche Alkoholiker machen auf ihrem Weg auch Rückschritte und kamen auch ans Ziel.

    Es ist immer noch ein Mensch der dir bestimmt noch etwas bedeutet, das verbindet! Auch wenn du/wir wissen dass wir nur von der Sucht Co loskommen wenn wir loslassen. Das benötigt Zeit und genau hinschauen und reflektieren und dass machst du.

    Komm her, ich nimm dich mal kurz in den Arm und ich bedaure dass dir dein Mann gerade alle Steine die möglich sind in den Weg legt. Leicht sieht anders aus.

    Du schaffst das, du hast schon eine große Strecke des Weges geschafft.

    Viel Kraft und ein Kännchen Glück dass es mit dem Mietvertrag klappt.

    Hallo Wollwolke,

    Danke dass du dein trauriges Erlebnis mit uns teilst.

    Mein aufrichtiges Beileid. Ich wünsche dir und deiner kleinen Familie ganz viel Kraft. Es ist hart wenn einem dann die liebe bucklige Verwandtschaft noch Probleme bereitet. Die aber sonst froh waren dass sich ein anderer (in dem Fall du) all die Jahre gekümmert hat. Ich kann da immer wieder nur den Kopfschütteln.

    Halte durch und bau dir/euch in deiner Heimat pö a pö ein neues Leben auf.

    Ich wünsche dir einen schönen Tag. Dein Geburtstag! Da darf man gern Dankbar sein und egal ob feiern oder nicht, es ist ein wichtiger Tag, denn du bist geboren. Viele schöne Moment wünsche ich dir am heutigen Tag. Neue Erinnerungen sollen geschaffen werden,

    Happy Birthtday

    <3 - Willkommen zurück Tapfere,

    du musstest bezüglich der Thematik Alkohol schon einige Menschen loslassen. Nun bittet dich dein Herzensmensch um das selbige. Schwere Situation und dennoch muss deine Gesundheit vor seiner gehen. Sehr Traurig.

    Gut dass du dich hier wieder gemeldet hast. Vielleicht hilft dir der Austausch hier zusätzlich zu der begonnenen Therapie.

    Ich wünsche dir jetzt erst Mal die nötige Erholung um wieder zu Kräften zu kommen.