Beiträge von Franzi

    Momentan liest du dich ein wenig passiv, du bleibst in der Wohnsituation, obwohl es euch da nicht wirklich gut geht. Wie läuft das denn finanziell? Dir steht ja Trennungsunterhalt etc. zu.

    Ja dein Eindruck ist richtig, ich fühle mich grade wieder ziemlich passiv. Das will ich ändern!

    Meine vorletzte Antwort davor und heute beiden haben sich überschnitten.

    Schwanken, dass ich zurück gehe, tue ich zum Glück nicht. Bin selber erstaunt, bei der Bearbeitung von seiner Seite im Moment!

    Aber die schlimmen Dinge sind nicht vergessen (ich lese sie mir auch immer wieder durch) und dadurch, dass er bisher nur verspricht aber erst Taten sprechen lassen will wenn wir wieder zu ihm zurück kommen (ja klar) ist es auch einfach hart zu bleiben. Wenigstens das!
    Es ist, als ob sich durch den Abstand ein Schleier gelüftet hätte. Und ich durchschaue viele der Manipulationsversuche viel besser, auf die ich früher total eingestiegen wäre.

    Kurz nach dem Auszug habe ich mich beraten lassen, aber da war mir das ehrlich gesagt alles noch etwas zu krass. Habe noch etwas auf Einsicht/Aufwachen/ Tiefpunkt seinerseits gehofft oder zumindestens etwas Kooperation. Jetzt ist diese Hoffnung langsam ziemlich aufgebraucht und ich glaube das zieht mich so runter. Dass er die Trennung als solche gar nicht akzeptiert, nicht bereit ist irgendwas konstruktiv zu besprechen und ich jetzt eigentlich ja wieder den nächsten Schritt machen muss. Mir graut davor, dem Prozess der Scheidung zu starten. Dann muss ja wirklich das Haus verkauft werden, so vieles geht endgültig verloren. Und eben das große Thema: wie erkläre ich das nur den Kindern? Für sie bin ich ja die Böse. Die ihnen alles wegnimmt. Die quasi schuld ist. Das lähmt mich grade sehr.

    Entschuldigt das „Rumgeheule“, aber das muss einfach alles grade raus.

    Was mich so fertig macht, ist das mal wieder jegliche Verantwortung bei mir liegt. Ich mache angeblich alles kaputt, ich bin schuld dass wir nicht mehr dort wohnen, wegen mir verlieren wir und vor allem die Kinder ihr schönes und gewohntes Zuhause, das Haus, ich bin schuld dass der Papa so fies zu mir ist weil ich bin ja nur genervt von ihm und so weiter. Ich mag nicht mehr erklären und kämpfen und verantwortlich sein. Ich kann nicht mehr. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich verharre hier gefühlt genauso wie vorher in der Situation zuhause. Ich wünschte es wäre jemand da der mich einfach mal in den Arm nimmt und sagt da gehts lang, so ist es richtig, so machen wir es. Ich hab grad das Gefühl kein Land zu sehen.

    Hallo Elly,

    nein, leider nicht abgeschlossen. Wir haben zwar zwei Zimmer und ein eigenes Bad, aber natürlich trotzdem nichts für dauerhaft.
    Ich suche nach einer Wohnung, aber möchte wegen der Kinder wenigstens am Ort bleiben. Finanziell natürlich schwierig. Das Haus muss dann verkauft werden weil er alleine es auch nicht halten kann. Und es ja auch keinen Sinn macht, alleine dort zu wohnen.

    Ach heute war gar kein guter Abend. Mein großes Kind war heute sehr verzweifelt, warum wir nicht mehr beim Papa wohnen und hat gefragt, wann wir endlich wieder beim Papa wohnen werden (sind leider nicht in einer eigenen Wohnung sondern bei Verwandtschaft untergekommen). Und das ich ja schuld bin, dass wir nicht mehr dort wohnen können, weil ich ja unbedingt ausziehen musste. Ich musste direkt weinen, und wusste gar nicht mehr richtig was ich sagen soll. Ich finde das so schwierig. Zwischen „kindgerecht ehrlich“ sein und gleichzeitig den Papa nicht schlecht machen, ich finde da einfach nicht die richtigen Worte. Jetzt finde ich es noch unfairer, dass er nicht das Haus räumt und einfach nur darauf beharrt, dass wir wieder zurück kommen sollen (auch vor den Kindern). Bin grad richtig gerädert emotional.

    Hallo Api,

    Ich kann das so gut verstehen. Auch bei uns ist es so, dass es wirklich wirklich sinnvoller wäre, mein Mann wäre ausgezogen und ich könnte im Haus bleiben mit den zwei Kindern. Aber er geht absolut nicht. Ich habe es oft genug erbeten, gefordert, verlangt, an seinen gesunden Menschenverstand appelliert - auf keinen Fall. Entweder sitzt er aus, verdrängt die Trennung oder er wird wütend und sagt, ich würde niemals das Haus bekommen, nur über seine Leiche…

    Also bin ich eben gegangen, weil es einfach keine andere Lösung mehr gab. Und ich finde es auch sehr bezeichnend und egoistisch, wenn die Väter lieber ihre Kinder ausziehen lassen als selber mal den Hintern hoch zu kriegen.

    Aber: es nützt nix. Wenn ich eine Veränderung will, muss ich was ändern. Wenn man Glück hat, ist der andere kooperativ. Wenn nicht…

    Ich würde dir gerne einen guten Rat geben, aber ich habe leider keinen 😞

    Vor zwei Tagen ist es Abends wieder eskaliert, da er mich erst beschimpft und runter macht und dann Zärtlichkeiten austauschen möchte. Das ich das überhaupt nicht will weil er getrunken hat, versteht er nicht.

    Vernünftige Gespräche sind gar nicht mehr möglich und ich solle mich erstmal entschuldigen

    Hi Becca,

    das was du in den Zitaten oben geschrieben hast, kommt mir leider mehr als bekannt vor. Das Zuhause muss ein sicherer Ort sein. Für dich und für die Kinder. Ich lag oft wach und total angespannt im Bett, oder noch schlimmer, ich hab mich nicht getraut ins Bett zu gehen und habe teilweise im Bad oder Treppe Haus noch gelesen, weil ich nicht wollte, dass wenn er stinkwütend (weil ich abends zB nicht mehr bereit war auf ihn einzugehen aus den bekannten Gründen) und angetrunken hoch stiefelt, wenigstens nicht ins Schlafzimmer platzt, wo auch das Kind (hoffentlich) schläft. Es war oft wirklich furchtbar.

    In diesen Nächten habe ich mir immer geschworen, nie wieder, das war es jetzt aber endgültig. Doch am nächsten Tag… irgendwie waren diese schlimmen Erlebnisse wie im Nebel.
    Ich habe dann irgendwann angefangen mir das aufzuschreiben. Um das alles nicht immer zu vergessen und zu verdrängen.

    Ich bin dann vor ein paar Monaten Knall auf Fall mit den Kindern zu Verwandten gezogen. An dem Tag hat er sich tagsüber vor den Kindern so daneben benommen - zwar nicht zum 1, mal, aber da war einfach mein persönliches Fass übergelaufen. Und jetzt ist zwar leider gar nicht alles einfach und gut, aber ich kann ohne Angst schlafen. Hier in diesem Haus wird sich mal geschimpft und gemotzt, aber es fällt kein böses Wort und es werden Grenzen gewahrt. Das tut einfach so gut, trotz der ganzen Umstände drum herum.

    Meine Kinder sind auch schon 2-3 Jahre älter als deine, und ich war auch schon ein paar mal kurz vor der Trennung. Ich wünschte, ich hätte es damals schon durchgezogen. Es wird nicht einfacher, wenn man sich dem ganzen (auch teilweise wirklich traumatisierenden) wahnsinn länger aussetzt.

    Ich dachte eigentlich, dass mit Abstand zu meinem Ex-Partner meine Lebensenergie zurückkommt. Dem ist aber nicht so. Nach fast 2 Monaten bin ich immernoch völlig erschöpft und es ist mir alles zuviel. Ausserdem erkenne ich mich nicht wieder, weiss überhaupt nicht mehr wer ich bin. Meine ganze Energie-wo ist sie hin? Ich dachte immer nach einer Weile kommt sie zurück? Ich wollte diese Gedanken einfach teilen, bin irgendwie verwirrt und fühle mich verloren.

    Was ich sehr wohl merke, ist, dass ich viel angstfreier lebe und nicht mehr unter permanenter Anspannung leide. Ein grosser und wichtiger Punkt.

    Mir geht es absolut genauso. Ich bin sogar noch ein bisschen länger weg. Aber dein letzter Absatz (den ich auch echt unterschreiben kann!) ist entscheidend! Das andere kommt denke ich (hoffentlich!), wenn wir es wirklich mal schaffen, auf uns zu schauen und darauf, was tut MIR gut. Ohne schlechtes Gewissen. Und ich glaube auch, Zeit ist ein Faktor. So viele Jahre… so schnell lässt sich das nicht abschütteln.

    Hallo Seb,

    Ich finde sehr interessant was du schreibst, denn in deiner obigen Beschreibung:

    Wutausbrüche spät nachts? Warum die immer mehr steigende Vereinnahmung und Kontrolle meiner Mutter? Warum dieser krasse soziale Rückzug

    finde ich meinen Mann sehr wieder. Da ich auch einen Sohn habe finde ich die Sicht eines männlichen EKA (hier in diesem Bereich schreiben vor allem Töchter habe ich das Gefühl) interessant. Und erschreckend gleichzeitig.

    Hallo,

    vielen vielen Dank für eure Antworten. Sie haben mir sehr geholfen!
    Es ist wirklich eine krasse emotionale Abhängigkeit, die da über die Jahre gewachsen ist. Wieder lernen, dem eigenen Bauchgefühl, den eigenen Wahrnehmungen und Gefühlen zu vertrauen, sie überhaupt erstmal zu erkennen, ist ein großes Thema für mich grade. Nach Jahren des Funktionierens und Eierschalenlaufens. Echt schräg irgendwie. Es ist so hilfreich, sich alte „Aufzeichnungen“ durch zu lesen - das „Co-Suchthirn“ verdrängt so schnell…

    Auch wenn noch so vieles im Argen und Unklaren ist, ich bin sowas von froh über die räumliche Trennung… dieses Ausgeliefertsein ist einfach weg. Trotz aller sonstigen Widrigkeiten ist das so so erleichternd.

    Hallo zusammen,

    schon wieder mehr als ein Monat vergangen. Die gute (??) Nachricht zuerst: ich bin nicht zurück gegangen. Die schlechte: es geht mir gar nicht gut. Hier bei meinen Verwandten, die selber Fast täglich „ein Gläschen“ trinken, immer Alkohol im Haus haben (im Ausmaß nicht ansatzweise vergleichbar mit meinem Mann) fühle ich mich wahnsinnig getriggert und gestresst. Sie sind sehr nett und helfen mir viel, aber da kann ich wirklich schlecht mit umgehen.
    Gleichzeitig ist da mein Mann, der mich/uns zurück will, dass wir nach Hause kommen und sagt er hätte draus gelernt, aber konkrete Schritte unternimmt er nicht (außer mal 3 Tage kalter Entzug bevor er wieder 1-2 Dosen Bier trinkt). Ich vermisse mein Zuhause, die Kinder sowieso. Es ist so schwer durchzuhalten und mir bewusst zu sein, was ist richtig? Was tue ich da? Ich zweifle so stark an mir im Moment, alle Fehler und Gereiztheiten die mir bei der Erziehung der Kinder unterlaufen, nagt so sehr an mir, so nach dem Motto: ich nehme den Kinder ihr Zuhause und ihren Vater und dabei bin ich doch selbst so eine unzulängliche, ungeduldige Mutter, die sie zu den nächsten Alkis ins Haus steckt. Tut mir leid, ich überspitze etwas aber meine innere Stimme, wohl eher meine innere Kritikerin ist grade sehr laut und streng.

    Mir fällt es auch so schwer klare Kante zu zeigen. Ist die Beziehung jetzt endgültig vorbei? Was will ich eigentlich? „Darf“ ich überhaupt verlangen dass er nichts mehr trinkt? Ist das übergriffig? Abgesehen davon dass er davon eh weit entfernt ist.

    Wie ihr seht bin ich grade ziemlich durcheinander. Gut dass ich mich hier zumindest ein bisschen sortieren kann.

    Hallo Yuna,

    sehr gut, dass du jetzt diesen Schritt gegangen bist. Und es ist gut, dass deine Familie dich unterstützt!!
    Wichtig ist, dass du jetzt allein deine Bedürfnisse und vor allem die deiner Kinder im Blick hast. Vergiss Mann und Schwiegermutter - die sind erwachsen. Deren Bedürfnisse, Wünsche,Drohungen können und müssen dir jetzt egal sein. Und dabei hilft Abstand!! Bei mir ist das total so. Ich habe schon mehrfach versucht mich im selben Haushalt zu trennen, aber habe es nicht geschafft. Zu viel Input, Manipulation, Vorwürfe… ich war auch schon mehrfach für einzelne Tage „weg“,aber bin in der Hoffnung auf Besserung immer wieder zurück.

    Jetzt habe ich den Absprung geschafft. Ich wohne seit ein paar Wochen bei Verwandtschaft, auch definitiv keine langfristige Lösung, aber alles besser als „daheim“. Ich habe Abstand und merke, wie toll es ist, angstfrei durch die Wohnung zu laufen. Ohne diese Anspannung, was kommt. Irre, oder? Wie musste es erst den Kindern gehen… (ich habe auch 2.) Ich merke, wie ich durch den Anstand langsam von ihm loskomme. Aber auch, wie „ gefährlich“ es ist, mit ihm in Kontakt zu sein. Was man ja mit Kindern zwangsweise sein muss. Tatsächlich ähnlich wie bei Alkoholabhängigen birgt der Kontakt mit dem Suchtstoff (=Partner) die Gefahr des Rückfalls in alte „Gewohnheiten“.
    Mit hilft dabei (wie auch von anderen gelesen) das Bewusstmachen der schlimmen Erlebnisse, Situationen, vor allem auch wo die Kinder dabei sein mussten. Ich habe mir viel aufgeschrieben weil ich sehe zur Verdrängung neige. Und wirklich so wenig wie möglich Kontakt.

    Du schaffst es! Diesmal schaffst du es! Schau dir deine Kinder an, dann weißt du wofür du es machst. Trau dir und deiner Familie etwas zu. Nimm die Hilfe an, die dir angeboten wird! Du hast sie nämlich verdient!!


    (Den letzten Absatz habe ich dir und mir selbst gleichermaßen geschrieben…)

    Weil ich enorm angepasst und harmoniesüchtig bin, Angst vor Konflikten habe. Ich habe mir die Situationen schön geredet, nur um nicht handeln zu müssen, nicht in diesen Schmerz zu müssen.

    Danke fürs Teilen. Das Zitat oben passt auf mich genauso und wahrscheinlich auf manch andere Co-Abhängige auch. Es bringt nicht immer und immer noch abzuwarten, ob es nicht doch besser wird. Das musste ich auch schmerzhaft erkennen.

    Ich finde es irgendwie heftig, da deine Geschichte irgendwie wie eines dieser seltenen „Happy Ends“ gewirkt hat, bei denen der Partner schließlich doch trocken wurde und man als Paar wieder zusammen gefunden hat.

    Alles gute für einen befreiten Neuanfang!

    Das oben stehende kann ich so gut nachvollziehen. Ich habe es ja auch schon mit Trennung unter einem Dach versucht, habe es aber nicht geschafft mich entsprechend abzugrenzen. Und da auch mein XY leider auch nicht „rauswerfen“ lässt (er weigert sich beharrlich, genauso wie er sich weigert eine Trennung zu akzeptieren) blieb mir nichts anderes als mit beiden Kindern zu gehen. Und auch wenn dadurch ja zwangsweise Kontakt ist und noch so so viele offene zukunftsfragen, teils auch akute bestehen, kann ich viel besser zur Ruhe kommen. Handy weg und er kommt nicht an mich ran.
    Ich wünsche dir sehr, dass er deine Grenzen achtet und du sie auch ggf entsprechend verteidigen kannst.

    Er meinte wir hätten ja die Wohnung gekauft und hätten zusammen ein Kind und jetzt gehe ich einfach. Ich sagte darauf, dass es unmöglich sei so zusammen zu leben und dass er mir zuviel zumutet. Schlussendlich macht er immer ein auf Opfer. Und er gehe ja arbeiten...

    Das kommt mir sehr bekannt vor… Als ob man mit Kind so einfach sein Zuhause verlassen würde. Als ob da nicht etwas sehr gravierendes sein müsste! Aber am besten: versuchen auf Durchzug zu schalten und deine Tochter und dich im Fokus zu haben. Was hilft euch? Wie könnt ihr sicher leben und vor allem deine Tochter gesund aufwachsen? Das sollte die Priorität sein. Und es ist sehr sehr traurig wenn man erkennen muss, dass der eigene Partner mit seiner Sucht genau das ist, was dem entgegensteht. Aber etwas verändern können nur wir selbst etwas.

    Hallo Vayana,

    ja ich verstehe das sehr sehr gut. Mir ging es zig Male so. Schreckliche Nacht mit volltrunkenem pöbelndem Mann und ich habe mir geschworen dass es das letzte mal war und ich am nächsten Tag aber wirklich etwas unternehme, mich jemandem öffne, die Koffer packe, was auch immer. Und dann: wieder verdrängt, wieder einlullen lassen… oft auch wegen: Kind krank, den Geburtstag noch abwarten usw..

    Ich musste wirklich die Energie, Wut und Empörung des Augenblicks nutzen um da erstmal rauszukommen. Ich bin mit den Kindern jetzt übergangsweise zu Verwandten gezogen und der Abstand ist so unglaublich wichtig und hilfreich.

    Auch eine Mutter-Kind-Kur kann ich echt empfehlen!

    Hallo Teresa, wie geht es dir?

    Ich bin ja grad ein einer ähnlichen Situation - habe mich mit meinen Kindern auch zu verwandten „geflüchtet“, versuche eine Trennung diesmal wirklich durchzuziehen aber weiß noch nicht wirklich wie es mittelfristig weiter gehen soll mit wohnen, Umhang etc.

    Das hier hat mich angesprungen:

    und dann knicke ich immer wieder ein, grade weil er dann auch immer solche Sachen sagt, dass er das selber nicht möchte, dass er für seinen Sohn ein guter Vater und für mich ein guter Partner sein möchte etc. Und das klingt auch so ehrlich, es ist alles so paradox.

    Das kommt mir so bekannt vor. Und bisher bin ich immer wieder „eingeknickt“, auch teils den Kindern zuliebe (wie absurd) aber mir ging es immer schlechter dabei. Mir geht es zwar jetzt auch nicht gut (Zukunftsängste, Überlastung, kein richtiges Zuhause) aber ich muss wenigstens keine Angst vor Attacken oder so haben. Gerade ist mein XY wieder voller guter Vorsätze und Versprechungen, und es wäre so einfach ihm noch eine Chance zu geben, ihm zu glauben und einfach wieder zurück zu gehen. Aber irgendwas ist anders. Ich glaube ihm nämlich einfach nicht. Es sind nur Worte! Ich will die räumliche Trennung jetzt wirklich durchziehen. Und Taten sehen (falls welche kommen).


    Dein Erlebnis, das zu deinem Auszug führte ist wirklich schrecklich. Zum Glück hat dich seine Intuition heimgeführt! Das ist auch meine große Angst wenn es zu umgangsregelungen kommt (Stichwort wechselmodell). Die Kinder sind ja dem alkoholiker dann völlig ausgeliefert.

    irgendwann wird auch deine Lebensfreude, Selbstsicherheit, Mut und Kraft zurückkehren - dann wirst du sehen, dass deine jetzige Entscheidung die beste ist, die du treffen konntest.

    Das hoffe ich so sehr!!

    Danke für deine Nachricht Eldamalu. Sie war extrem wertvoll für mich.