Das Ding ist, er hängt jetzt nicht tagsüber besoffen zu Hause rum. Es geht mir um diese Regelmäßigkeit, dass er fast jeden Abend mind. 3 Bier trinkt.
Noch viel schlimmer als die 3 täglichen Bier ist doch die verbale und psychische Gewalt. Sie erzeugt zwar keine sichtbaren blauen Flecken, aber deswegen ist sie nicht weniger schlimm. Im Gegenteil! Es ist das eine, wenn du dich dem weiterhin aussetzt. Für die Kinder ist es aber eine Zumutung. Sie sind von uns Eltern zu 100% abhängig. Sie können keine eigenen (rettenden) Entscheidungen treffen. Wer bleibt, stimmt zu!😔
Ich schätze, für mich ist es gerade noch schwer zu akzeptieren, dass er zu den Kranken gehört.
Was muss denn passieren, damit du es akzeptieren kannst? Etwas zu akzeptieren ist ein Prozess und sowas kann wertvolle Zeit dauern. Ich gebe dir einen Satz mit, der mir schon oft geholfen hat: Start, before you are ready! Der Weg entsteht beim Gehen!
Bitte glaube nicht, dass mir mein Weg aus meiner toxischen, co-abhängigen Ehe leichter gefallen ist als dir. Es war das Härteste, das ich jemals gemacht habe. Ich musste im letzten Jahr Dinge bewältigen, das willst du gar nicht wissen. Es ist verdammt schwer sich aus so einer Beziehung zu lösen. Aber es ist das einzige, das man TUN kann...alles andere ist ein Dahinfristen und es erzeugt nur noch mehr und noch größeren Schaden. Und leider kann man nicht unbedingt alles wieder "reparieren".
wie gesagt, es ist nicht die Angst, alleine zu sein. Es ist am meisten das Problem, dass ich Angst um ihn habe
Du kannst ihn weder retten noch beschützen! Ich kenne und verstehe diese Ängste. Sie sind nur leider völlig umsonst. Du bewirkst damit rein gar nichts, außer dass er in Ruhe so weitermachen kann wie bisher. Ich hatte auch Angst um meinen Exmann. Ich hätte aber besser früher Angst um meine Kinder und mich haben sollen.