Okay, also dann kann man ja das Mietverhältnis ja auch regulär nach drei Monaten beenden, aber dann kann man denjenigen trotzdem nicht rausschmeißen, wenn die drei Monate um sind, sondern muss ne Räumungsklage anleiern, wenn der nicht geht?
Beiträge von Panama
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naja gut, aber ganz unabhängig davon... ohne Mietvertrag beim Einwohnermeldeamt den Einzug bestätigen... und so lange bist du ja noch gar nicht mit ihm zusammen.
Ich bin auch Vermieterin und man muss schon echt aufpassen. Bislang haben wir Glück gehabt und noch keinen Ärger gehabt, aber man weiß ja nie, was noch kommt.
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Das klingt tatsächlich alles sehr kompliziert, da hilft wohl nur ein Anwalt.
Aber ihr habt beim Einwohnermeldeamt bestätigt, dass er bei euch wohnt, ohne einen Mietvertrag zu haben und ohne dass er Miete zahlt? Da merkt man dann leider erst hinterher, was das für Konsequenzen haben kann :-(.
wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und starke Nerven.
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wie kann er ohne Mietvertrag bei dir gemeldet sein?
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Na, das ist ja nicht so sehr hilfreich, aber gut, wenn sie das natürlich nicht dürfen, ok.
Aber gut, wenn du jetzt trotzdem alle Schlösser austauschst und er nicht mehr reinkommt, müsste er ja erstmal zum Anwalt etc. oder nicht?
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Ich versteh das irgendwie nicht so richtig, hattest du nicht gesagt, er wurde zum 30.06. gekündigt? Wenn ja, wieso darf er dann noch in der Wohnung bleiben?
Ich denke nicht, dass er bis zum 15.07. raus ist, er wird wahrscheinlich auch das nicht ernst nehmen, sondern eher seinen Kummer ertränken und alles verdrängen.
Was heißt denn, ihr habt die Schlösser getauscht, also wenn er jetzt die Wohnung verlässt zum Einkaufen oder so, kommt er nicht mehr rein?
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Leider sind ihre Kinder ihre Nr. 1und ich Nr.2
Und ich denke, das „leider“ ist das Hauptproblem. Kinder sollten für Eltern immer die Nummer 1 sein. Was nicht heißt, dass jedes Verhalten gutgeheißen oder akzeptiert wird, aber grundsätzlich ist das im Normalfall so.
Dass du da mit ein Problem hast, ist vielleicht das Hauptproblem in eurer Familienkonstellation.
Aber grundsätzlich klingt euer Zusammenleben toxisch und ungesund für alle Beteiligten. -
Das ist ganz sicher auch für deine Töchter sehr sehr schwer und sie haben sicher in den letzten Jahren auch richtig viel mitgemacht. Es gibt auch Hilfe für EKAs bei den Suchtberatungsstellen zum Beispiel. Das wäre sicher gut für deine Kinder, um das alles besser zu verarbeiten.
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Dass er das weiß, ist ja schon mal gut. Ob er das dann auch wirklich akzeptieren kann und sein Leben dementsprechend umgestaltet, musst du dann leider erstmal abwarten.
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Ist ja verständlich, dass du traurig bist und an eine gute Zukunft glauben möchtest.
Die Realität sieht aber leider oft anders aus. Lies dich mal hier im Forum bei den Geschichten der Angehörigen und vielleicht auch EKAs ein. Es ist erschreckend, wie viele hier Schlimmes mitmachen mussten. Ich hab hier schon gelesen, dass Leute 3-5x im Jahr zur Entgiftung gehen und manche schon quasi auf dem Nachhauseweg vom KH wieder anfangen zu trinken.
Entscheidend ist erstmal die Einsicht und dann die Akzeptanz. Hat dein Mann eingesehen, dass er Alkoholiker ist? Viele erkennen zwar, dass sie ein "Problem" haben, meinen aber trotzdem, dass sie "kontrolliert" trinken können. Wenn die Einsicht und Akzeptanz nicht da ist, dass sie NIE wieder auch nur einen Schluck trinken können, dann wird das vermutlich nichts.
Ob er das erkennt oder nicht, ob er trinkt oder nicht, liegt ganz allein in seiner Verantwortung, da könnt ihr leider nichts machen. Was aber meiner Meinung nach sehr problematisch ist, dass deine Kinder ab Freitag mit ihm allein zuhause sein sollen. Du schreibst, deine Jüngste kennt ihn gar nicht nüchtern und hat Angst vor Freitag. Ich finde wirklich, dass du sie der Situation nicht aussetzen solltest. Selbst wenn er nicht trinken sollte, wird sie sich doch die ganze Zeit Sorgen und Gedanken machen, was sie tun soll, wenn er doch trinkt. Kann dein Mann nicht woanders hingehen, bis du zurück bist? Oder hast du einen erwachsenen Verwandten/ Freund, der die Tage mit im Haus verbringen kann? Ich finde sie mit 16 und 19 wirklich zu jung, um ihnen die Verantwortung aufzubürden, die sie zwar nicht haben, aber ja trotzdem übernehmen werden.
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Ist das wichtig, woher deine schlechte Stimmung kommt? Deine Gedanken kreisen jedenfalls nur um ihn. Trinkt er? Trinkt er nicht? Wann trinkt er wieder?
Worauf willst du warten oder hoffen?Besser wäre, wenn du versuchst, deinen Tag unabhängig von ihm zu planen und zu gestalten.
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Ich hatte so eine Liste im Kopf mit den schlimmsten Erlebnissen/ Ausfällen und Situationen, die ich erlebt habe, wenn er betrunken war. Das hilft wirklich sich das geballt immer wieder vor Augen zu halten. Und einem dann klar ist, dass das immer noch schlimmer wird, dann wird es wirklich leichter sich zu sagen, dass man das so nicht mehr will.
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Jump! - das mit dem Krampfanfall war der Hund der Tochter.
Puh, da hast du wirklich jahrelang sehr viel mitgemacht. Sehr sehr wichtig für dich ist die Erkenntnis, dass es nicht an dir liegt, dass er trinkt und dass es egal ist, was du sagst, machst oder tust, du hast keinerlei Einfluss darauf, ob er trinkt. Er müsste für sich alleine aufhören wollen, soweit scheint er aber lange nicht zu sein. Es ist aber seine alleinige Verantwortung.Du versuchst anscheinend noch häufig mit ihm zu reden, ihm deine Gefühke, Meinung und Ansuchten mitzuteilen und denkst, dass er das doch irgendwie verstehen müsste. Solange er trinkt, kannst du aber gar nicht vernünftig mit ihm, er lügt, tarnt und trickst und steckt voll im ich arme Sau Modus. Alle sind Schuld, nur er nicht. Er glaubt das wahrscheinlich wirklich, denn sonst müsste er sich ja eingestehen, dass nur er selbst verantwortlich ist.
Deswegen wäre es sicher einfacher für dich, wenn du so wenig mit ihm diskutierst wie möglich. Und nimm nichts ernst, was er dir sagt, hast du ja selbst beschrieben, dass er sich an keine Vereinbarung hält, die ihr getroffen habt. -
das klingt doch schon mal sehr flexibel, trotzdem, auch wenn es finanziell enger wäre, 1-2 Jahre weniger arbeiten käme für dich nicht infrage?
ich fand ein gutes Netzwerk immer sehr wichtig und hab echt früh im Kiga mit Playdates etc. angefangen und engen Kontakt zu den Eltern aufgebaut. Auch früh mal mit Übernachtungen. Das ist dann oft auch anstrengend, wenn du dann vier Kinder im Haus hast, auf der anderen Seite hast du dann aber auch mal Zeit für dich, wenn die Kids dann bei den Freunden sind.
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Ich sehe das genau wie Morgenrot. Du hast alles richtig gemacht.
Sie kann ja jetzt beweisen, dass sie sich ändern und alles tun will. Wenn aber deine Unterstützung und Hoffnung die Bedingungen dafür sind, ist das der völlig falsche Ansatz. Sie muss zu allererst für sich trocken werden, sonst wird das eh nichts. Ja, sie ist krank und kann nichts dafür, dass sie krank geworden ist. Du aber auch nicht. Und es ist jetzt ihre alleinige Verantwortung, die Sucht zu stoppen und sich professionelle Hilfe zu holen. Du hast sicher mehr als genug getan und ihr bestimmt schon viel zu viele Chancen gegeben.
Ich hoffe, dass du und die Kinder erstmal zur Ruhe kommen könnt. Klar ist das eine harte und kräftezehrende Aufgabe für dich, Vollzeit arbeiten und alleine mit den Kindern. Hast du Unterstützung von Familie/ Freunden? Könntest du vielleicht bei der Arbeit reduzieren um etwas mehr Luft zu haben?
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Liebeskummer und Trauer ist doch ganz normal. Ich hab schon früher ewig gebraucht um über jemand hinwegzukommen (teils 2 Jahre), obwohl ich nur ne Woche was mit demjenigen hatte.
Mir hat es sehr geholfen, immer wieder an die schlimmen Dinge zu denken. Immer wieder die übelsten Erlebnisse im Kopf abspielen zu lassen und dann verstummten die Gedanken "ach, so schlimm war es doch gar nicht" und die Stimme, die sagte, "so will ich nicht weiterleben, das will ich in der Form nicht mehr mitmachen" wurde immer lauter.
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Also erstmal ist er kein toller Papa, weil ihm Alkohol wichtiger ist als seine Familie.
Er macht die Familie kaputt, weil er trinkt. Und das ist ganz alleine seine Verantwortung. Egal, was du machst/ nicht machst, sagst oder nicht sagst. Er wird immer einen Grund finden zu trinken, weil er trinken muss, das ist die Sucht. Er hat das Recht zu saufen, wenn er will, da kannst du gar nichts gegen machen. Aber du hast die Verantwortung für dich und die Kinder. Die Kinder sind der Situation ausgeliefert, deswegen ist es deine Verantwortung, die Kinder zu schützen.
Ich würde an deiner Stelle noch mal bei der Suchtberatung nachfragen. Vielleicht gibt es ja doch Termine vormittags? Eigentlich arbeiten die Leute da doch tagsüber. Ich war damals da und hatte Einzelgespräche vormittags. Es hat so gut getan, sich mal alles von der Seele zu reden. Und jemanden zu haben, der zuhört und der schon häufiger solche Geschichten gehört hat.
Und mir hat es sehr geholfen, hier viel im Forum zu lesen. Bei den Angehörigen, aber auch bei den EKAs, also "ehemalige Kinder von Alkolikern" (heißt das, glaub ich). Um zu verstehen, was da passiert. Und zu wissen, dass ich nicht alleine bin. Und vor allem zu lesen, dass die Situation nicht mehr besser wird, sondern nur noch schlimmer.
Mit der Zeit braucht der Alkoholiker immer mehr SToff, weil er eine höhere Toleranz entwickelt. Alkohol ist ein Nervengift und verändert die PErsönlichkeit und das Wesen der Menschen. Und das in der Regel nicht zum Positiven.
Es ist schon mal gut, dass du dieses Forum hier gefunden hast. Es wird dir sicher helfen, hier zu lesen. Und dann siehst du hoffentlich klarer und dann kommen die ersten Schritte hoffentlich von alleine.
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Wir haben zwei Kinder - die am Wochenende zum ersten Mal einen total Ausfall miterleben mussten. Er hat mich böse beschimpft, er wollte mich rauswerfen und hat Dinge gesagt die ich nicht wiederholen mag. Vor allem hat er dauernd gesagt - ich soll aufhören zu schreien… ich habe kein bisschen geschrien… nur er … Alles vor den Kindern.
Du übertreibst überhaupt nicht!
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Wieder falsch, er ist Schuld, weil er trinkt!
Trotzdem würd ich mir überlegen, was dir der Streit bringt. Du wirst ihn eh nicht vom Trinken abhalten können und mit einem Betrunkenen zu diskutieren ist erst recht sinnlos. Spar die Energie lieber und versuch dich auf dich zu konzentrieren. Vielleicht schaffst du es, ihn links liegen zu lassen und dir selbst was gutes zu tun oder was schönes mit den Kindern zu machen. Ohne ihn.
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Warum ist das so? Wenn ich als Kind zb geschlagen wurde, weiß ich doch genau wie schlimm das ist und würde es doch nie meinen Kindern antun?
Ganz falsch. Das sollte man meinen, ist aber nicht so. Meist ist das Gegenteil der Fall! Lies dich zu dem Thema mal ein. Wenn das so wäre, gäbe es doch keine Kinder mehr, die geschlagen würden.
Kinder lernen von ihren Eltern. Eltern sind die Vorbilder und Kinder übernehmen sehr häufig vieles davon. Kinder, die in einem toxischen Umfeld aufgewachsen sind, kennen überhaupt keine gesunden, normalen Verhaltensweisen und können deshalb nicht vernünftig mit ihren Emotionen umgehen und „richtig“ agieren.
Außerdem rechtfertigt man sich selbst damit, dass es ja in der eigenen Kindheit vorgekommen ist und macht sich vor „hat mir doch als Kind auch nicht geschadet“. Wird ja heute noch von vielen vielen genutzt um sich selbst was vorzumachen. Lies mal in Erziehungsforen etc, wie viele alte Leute so über die Klapse auf den Po reden, die vielen ihrer Meinung nach heute mal einigen Kindern gut tun würden. Aber nicht ohne Grund ist das gesetzlich verboten und Kinder haben heute ein Recht auf gewaltfreie Erziehung.
Und du musst dich von dem Gedanken befreien, dass DU „Schuld“ bist an der Trennung. Die Sucht ist Schuld. Hörte dein Mann. Auf zu trinken, hättest du keinen Geund dazu. Tut er aber nicht.
Und das ist ganz allein seine Verantwortung. Er hat das Recht zu saufen, wenn er will. Seine Entscheidung.Deine Kinder haben ein Recht darauf in einer sicheren stabilen Umgebung aufzuwachsen. Und das ist deine Verantwortung, dafür zu sorgen. Sie können das selbst noch nicht.
Natürlich wird das schwer werden und vielleicht werden sie das erst mal nicht sehen, dass es besser für sie ist.
Die Argumentation muss sein, dass Papa krank ist, es aber leider nicht schafft, sich wirklich Hilfe zu holen. Und dass ihr deswegen für euch sorgen müsst, damit du nicht auch noch krank wirst und später die Kinder.
Alkoholismus ist eine Familienkreit und macht nach und nach die gesamte Familie krank und zieht alle mit in den Abgrund. Es gibt auch gute Bücher zu dem Thema.