Beiträge von Panama

    Da läuft wahrscheinlich viel unter der Kategorie "Hunde, die bellen, beißen nicht". Aber erstmal schön Drohungen raushauen um die Frauen zu stressen und unter Druck zu setzen. Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich auch die Ansage, dass Mann dann seinen Job aufgibt und sich arbeitslos meldet, um keinen Unterhalt zahlen zu müssen.

    Mein Mann (selbstständig) meinte zu mir, er macht die Firma dann platt um offiziell kein Einkommen zu haben. War natürlich auch nur eine leere Drohung im Suff.

    Das ist doch völlig verständlich. Dein Traum ist geplatzt und du hast dir das alles mal ganz anders vorgestellt.

    Ich denke, das wird sicher noch eine Weile dauern, bis du das alles verarbeitet hast und damit abschließen kannst.

    Dein Ex dreht immer noch völlig am Rad, er erzählt doch quasi nun schon seit Monaten fast jeden Tag / jede Woche was anderes?

    Vielleicht hilft es dir, wenn du immer wieder an die wirklich schlimmen Situationen denkst und weniger an die früheren Zeiten.

    Eine organisatorische Frage - wie geht das, dass ihr so schnell den Scheidungstermin habt. Ich dachte immer, das Trennungsjahr wäre Pflicht? Und wie geht das mit dem Termin, wenn eigentlich noch nichts geregelt bezüglich Unterhalt, Haus, Versorgungsausgleich etc.? Da dachte ich, das müsste vorher alle geregelt sein.

    Ich würde an deiner Stelle wirklich versuchen, mehr Abstand zu wahren. Schreiben wegen der Kinder könnt ihr dohc auch per Email.

    Und lass dich nicht in Diskussionen zum Thema Alkohol verwickeln. Ist ja an sich jetzt auch egal, ob er Alkoholiker ist, ein Problem hat oder vielleicht auch nicht. Er hat dir zu viel getrunken und wollte dir zuliebe nicht weniger trinken. Vor Gericht spielt das Thema bei der Scheidung doch eh keine Rolle, denke ich? JEtzt habt ihr euch getrennt und solltet gucken, dass ihr der Kinder zuliebe irgendwie klar kommt.

    Ich finde das immer so unglaublich widerlich von den Männern, so viele gibt es, denen das Wohl der Kinder völlig latte ist. Anstatt den Kindern das Umfeld zu lassen und Unterhalt zu zahlen... nein, sie müssen ihre Macht ausspielen und die Frauen im Nichts stehen lassen.

    Wie sieht es denn mit Unterhaltsvorschuss aus, der steht dir doch zu?

    oh je, das klingt nach wie vor unfassbar anstrengend. Ist das denn nicht unerheblich bei der Scheidung, ob er Alkoholiker ist oder nicht? Und du hattest doch anfangs mal geschrieben, dass er einen ambulanten Entzug gemacht hast, ist das nicht dokumentiert?

    Wieso kann er dich noch mit Nachrichten bombardieren, blockiere ihn doch am besten und lass die Kommunikation nur noch über mail laufen.

    Beratung wegen der Kinder hast du dir geholt? Versuch doch schnellstmöglich eine Regelung für den Umgang zu finden.

    Hey DTT, da prasselt ja ganz schön viel auf dich ein. Es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis du zur Ruhe kommen kannst, ich wünsche dir viel Kraft.

    Hat dein AG denn die Kündigung jetzt zurück genommen?

    Und wegen der Miete - wohnst du in Deutschland? Wenn ja, bekommt dich so schnell kein Vermieter aus der Wohnung. Wenn es anfangs finanziell knapp ist, weil du evtl. noch auf Gelder von Ämtern oder so wartest und du die Miete wirklich nicht voll bezahlen kannst - dann überweise so viel, wie es irgend geht. Und sprich den Vermieter dann wieder an und vereinbare eine Ratenzahlung.

    Er hat ja Interesse daran, dich in der Wohnung zu behalten, denn in der Regel sucht kein Vermieter gerne neu, weil das immer mit Aufwand verbunden ist. Du kannst ihm ja dann erklären, dass du auf Gelder vom Amt wartest. Du könntest evtl. auch die Nebenkostenvorauszahlung reduzieren, wenn eine Person weniger in der Wohnung lebt, verbrauchst du ja zB weniger Warmwasser.

    Liebe Trudy,

    du siehst das ganz genau richtig! Du kannst andere und ihr Verhalten nicht ändern, du kannst nur dein Verhalten ändern! Das hast du wirklich gut erkannt. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Dein Ex ist erwachsen und für sich und sein Leben selbst verantwortlich. Wenn er saufen will, kann er saufen, wenn er wirklich aufhören und sein Leben ändern und hart an sich arbeiten wollte, könnte er das tun. Es gibt genug Hilfsangebote, die er in Anspruch nehmen könnte.

    Ich wünsche dir sehr, dass du weiter zur Ruhe kommen und Kraft tanken kannst.

    Ehrlich gesagt, kann ich die Reaktion deines Sohnes verstehen. Kinder bekommen viel mehr mit als man glaubt.
    Was habt ihr den Kindern denn gesagt, weshalb ihr euch getrennt habt?

    Ich würde mich an deiner Stelle bei den Kids entschuldigen und ihnen sagen, dass es dir leid tut, dass du gelogen hast.

    Dass du versucht hast, sie zu schützen, es vielleicht leichter machen wolltest. Es aber falsch war, nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Jeder macht mal Fehler, und es ist eine versammt schwierige Situation für euch alle.
    Wichtig ist bestimmt noch, den Kindern zu erklären, dass sie keine Schuld daran haben, dass der Papa trinkt.

    Ich glaube, es wird wieder schlimmer bei dir, weil es einfach unfassbar schwierig ist, damit umzugehen. Ich kann mich noch dran erinnern, wie das bei uns war. Wie ich immer sofort runter zur Tür bin, wenn mein Mann nach Hause kam. Hab ihn dann geküsst um zu riechen, ob eer was getrunken hat.

    Ich glaube, man kann sich das noch so oft sagen, dass man nicht kontrollieren will, weil es nichts bringt, etc. Was ja auch richtig bringt, es bringt nichts außer Stress und STreit.

    Aber ich glaube, man schafft das nicht, sich da nicht einzumischen, weil man ja einfach nicht will, dass der andere was trinkt. Ich hätte das nicht lange auszuhalten, da zuzugucken. Zum Glück ist mein Mann ja gegangen, er hat einige Zeit woanders gewohnt. Das war zwar auch schwer, aber irgendwie auch leichter, weil ich das nicht mehr so nah mitbekommen hatte. Und ich habe in der Zeit hier viel im Forum gelesen, was mir sehr geholfen hat. Mir war dann klar, dass ich so nicht mehr weiterleben wollte. Und dann hab ich ihm in einem Gespräch auch ganz klar gesagt, dass ich mich trenne, wenn er weitertrinkt.

    ich glaube, das ist ein Trugschluss. Ich habe hier schon so oft gelesen, hätte ich Kinder/ keine Kinder, wäre nicht die Schwiegermutter, um die ich mich kümmern muss, würde er mich betrügen, wäre nicht das Haus/ der Hund/ die Katzen, wäre dies das und jenes, dann wäre ich schon längst weg. Stimmt aber nicht. Ich denke, die Gründe sind meist vorgeschoben. Ich glaube, bei vielen ist es die Angst vorm Alleinsein, wenn sie ganz ehrlich zu sich sind.

    hm, ich meine, ich habe hier schon auch mal in Fäden von Alkoholikern gelesen, dass sie sich über die Unterstützung ihrer Familie freuen und froh sind, dass sie Frau und Kinder nicht verloren haben. Das gibt es doch auch, ist doch jetzt nicht völlig abwegig.

    Mich beschäftigt das Thema gerade sehr. Mein Mann ist Alkoholiker, ca drei Jahre trocken.
    Meine Tochter ist 14.5 und es geht jetzt los mit den ersten Partys zT bei älteren und da gab es alkoholische Getränke. Ich weiß, dass sie auch schon ab und zu was getrunken hat. Ich würde ihr das am liebsten verbieten, aber ich kann sie ja schlecht zuhause einsperren. Ich möchte auch lieber in Verbindung bleiben und mit ihr reden können, sodass sie sich auch traut zu sagen, wenn sie was getrunken hat und vor allem auch, was und wie viel. Strikte Verbote führen wahrscheinlich eher zu Lügen und Verheimlichen.

    Ach Mensch, ich wünschte wirklich, sie hätte das länger abgelehnt und würde nicht alles mitmachen wollen. Vapes sind wohl auch ein Thema, allerdings heimlich.

    Nein, du hast nicht überreagiert.

    Der Mann hat seinen Job und seine Wohnung verloren wegen Alkohol. Im Wohnheim ist er nicht geblieben, weil es ihm nicht so gut gefallen hat und weil er jemanden gefunden hat, der ihn wieder aufnimmt.

    Der Mann ist erwachsen, wird Zeit, dass er für sich und sein Leben die Verantwortung übernimmt und mit den Konsequenzen seines Handels leben lernt und selbst was verändert und sich nicht dauernd an andere hängt.

    Es wäre sicher sehr hilfreich für dich, wenn du deinen Arbeitsplatz verlagerst. Wenn du ihn ständig siehst, bleibt es unfassbar schwer für dich Abstand zu gewinnt .

    Und den Kontskt wegen der Kinder kannst du auch stark einschränken und möglichst schriftlich halten. Es muss ja keine minutenlangen persönlichen Übergaben geben. Wie alt sind die Kinder nochmal? Und wie oft sind sie bei ihm?

    Ich denke auch, du solltest einige Dinge organisiert haben, bevor du ihm sagst, dass du eine dauerhafte räumliche Trennung willst. Vor allem brauchst du die Kopien von wichtigen Unterlagen und Zugriff auf ein Konto, was er dir nicht sperren kann.

    Und wie und unter welchen Umständen du das dann mitteilst, musst du dir auch gut überlegen. Dein Kind sollte jedenfalls nicht dabei sein und nichts davon mitbekommen. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass das ein sachliches Gespräch bleibt.