Ich danke Euch! Das mit dem Fotos ist super - werde ich machen - er hat so viele Verstecke. Und einen Anwalt werde ich auch kontaktieren. Mein Mann wird zwar alles abstreiten- aber wenn ich mal ein paar Fotos habe, ist sicher gut
Beiträge von Liesel
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Ich danke Euch! Ja , vielleicht bin ich zu zögerlich. Doch mir geht auch durch den Kopf:
Wenn ich mich trenne, wird er sicher das Sorgerecht bekommen, da er sagen wird, ich sei häufig weg.
Und niemand weiß ja, dass er trinkt. Außenstehende merken nichts- er wirkt normal, wenn man ihn nicht sehr gut kennt und er kann sich prima verstellen.
War schon so als er zum Psychologen musste bei der MPU
Wenn er das Sorgerecht bekaeme, wäre alles noch schlimmer als heute.
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Noch etwas , was mir zu schaffen macht. Ich bin schon ein gläubiger Mensch und bei der Hochzeit verspricht man sich ja in guten und schlechten Zeiten zusammen zu stehen. Ich weiß, dass das blöd ist, aber denke immer daran und kann das nicht so abschütteln.
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Liebe alle
Es gibt andere Jobs, das stimmt, doch ich bin nicht angestellt, sondern selbständig und trage auch Verantwortung für Mitarbeiter. deshalb ist die Situation schon komplexer- mein Mann versorgt sich selbst (kochen , waschen, putzen).
Wenn ich nicht da bin, fährt mein Vater oder eine Bekannte meine Tochter - zum Arzt gehe immer ich mit ihr.
Ich weiß, dass Ihr Recht habt- ich will ja selbst eine Lösung . Ich habe a er aus meiner Sicht durch dieses Forum schon ein paar Schritte gemacht - vorher habe ich jedesmal, wenn er getrunken hat mit ihm gestritten und diskutiert. Mache ich nicht mehr. Un d auch sonst bereite ich mich jeden Tag einen Schritt mehr auf ein Leben ohne ihn vor. Ich weiß, das klingt doof, doch für mich ist es schon ein ein Fortschritt
Ich möchte ja auch nicht, dass mich jemand bemitleidet- deshalb helfen mir Eure Aussagen ja.
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Siri @ unbezwinglich
Ihr habt ja so recht! Wenn ich von draußen darauf schaue, sehe ich es auch so.
Ich habe allerdings 2019 nicht nicht erkannt, dass er wirklich Alkoholiker ist. Das weiß ich seit gut einem Jahr - seit dem habe ich mich informiert und auch viel verstanden.
Vorher konnte ich sein Verhalten gar nicht deuten, da er ja heimlich trinkt.
Mein Hauptproblem ist, dass ich beruflich jede Woche 2-3 Tage weg bin ( Reisen im europäischen Ausland) und meine Tochter wegen Schule ja nicht mitnehmen kann. Ich weiß nicht, wie ich das lösen soll.
Auch wenn. Ich mich trennen würde, wäre sie ja auch noch manchmal bei ihm. Sie versteht sich ja auch mit ihm.
Ach , es ist einfach so verworren…
Ich danke Euch sehr für Eure Anteilnahme , auch wenn ich heute noch nicht weiß, wie ich raus finde
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Geht mir ähnlich. Habe einen anspruchsvollen Job, der mir Spaß macht, und kümmere mich um meine Tochter und mache Sport.
Und wie lange? Wir sind 20 Jahre zusammen, aber leider, und das mag Dir dumm erscheinen, habe ich erst vor 1.5 Jahren realisiert, dass er Alkoholiker ist.
Er trinkt heimlich und hat sich gut im Griff, aber die Verwahrlosung, die Persoenlichkeitsversenderung, das Vergessen und das Desinteresse an mir und meiner Tochter haben mir die Augen geöffnet. Und jetzt sehe ich es glasklar, aber fühle mich gelähmt!
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Hallo Wicca,
Sehr ähnlich wie bei mir. Auch das Trinkverhalten und sonstige Verhalten und ich werde auch immer müder und es schlägt mir auf die Psyche.
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Ich weiß es nicht, was ich verfolgen soll. Ich habe einen anspruchsvollen Job, der mir aber Spaß macht und sonst konzentriere ich mich auf meine Tochter. Aber nein, wie Du sagst, kann eigentlich nicht das Leben sein.
Welches Ziel verfolgst Du?
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Liebe Lotta
Es geht mir genauso. Meine Tochter versteht sich gut mit ihrem Vater. Sie sagt zu mir immer lass ihn doch.
Ich denke, eine Trennung wäre für sie vielleicht schlimmer als für mich, aber ich weiß es nicht.
Andererseits merkt sie auch, dass er und ich nur noch wenig kommunizieren und quasi nebeneinanderher leben.
Habe aber auch keine Lust, mich um ihn zu kümmern, weil man nie weiß, ob er grad sehr besoffen ist oder nur normal. Er trinkt jeden Tag- ich kontrolliere aber nicht mehr wieviel.
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Ja, genauso ist es bei uns. Es geht ein paar Tage u d dann kommt wieder der Absturz.
Er trinkt täglich heimlich und hat sich aber ganz gut unter Kontrolle, auch beruflich.
Meine Tochter will gar nicht darüber reden, was mir auch zu schaffen macht.
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Meine Tochter ist auch Teenager und ich fürchte bei uns ist es auch schon Jahre so. Er trinkt auch täglich, große Mengen Bier, aber heimlich. Ich rieche es dann und merke es ihm auch deutlich an.
Denke, meine Tochter merkt es auch, aber sie will nicht darüber reden.
Redest Du mit Deiner Tochter darüber?
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Hallo Embudu
Mir geht es sehr ähnlich. Ich habe auch eine Tochter und sie sieht manchmal auch, was er trinkt. Mir macht das auch sehr zu schaffen. Wie alt ist Deine Tochter?
LG
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Liebe Cadda
Nein, ich sorge mich sehr um sie. Ich bin wirklich verzweifelt, weil ich nicht weiß, was ich tun soll. Ich fühle mich gelähmt und deprimiert in der Situation.
Mache öfter was mit ihr allein, was zumindest mal ein Anfang ist.
Sie hat mir auch schon mal gesagt, ich solle Papa in Ruhe lassen. Es sei seine Sache, wieviel er trinke.
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Es geht so. Sie will nicht darüber sprechen - ich habe schon mehrere Versuche gemacht. Sie sagt immer, ich soll sie in Ruhe lassen. Macht mir auch zu schaffen… dennoch spüre ich, dass sie weiß, dass es nicht normal
Ist, wieviel ihr Vater trinkt
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Das verstehe ich gut. Ich vertraue auch niemand leicht und habe das Vertrauen zu ihm auch verloren.
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Ok, so waere mein Mann auch.
Und Euer Verhaeltnus halt sich wieder normalisiert? Sorry, dass ich so frage, aber manchmal kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie es war mit meinem Mann ohne den ständigen Alkohol.
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Danke, Morgenrot. Großereignisse wie Führerscheinverlust etc haben hier bislang auch nichts gebracht. Was sagt denn Dein Mann als trockener Alkoholiker heute über die damalige Zeit?
LG
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Danke, Morgenrot. Seid Ihr getrennt oder noch zusammen und wie wurde er dann trocken?
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Hallo
Mein Mann hat in den letzten Wochen wieder nur getrunken, meine Tochter und ich haben einen Tagesausflug gemacht und kamen erst gegen Mitternacht zurück. Da lag er vollkommen unansprechbar im Bett und in der Wohnung standen 14 leere Bierdosen herum. Die hat er am nächsten morgen ganz früh weggeräumt und getan als ob nichts wäre.
Ich weiß wirklich nicht, was ich noch tun kann. Insbesondere, wenn ich ihn nicht vor die Tür setzen will.
Ich selbst habe mich recht abgegrenzt und unternehme schon viel mehr allein oder mit Freundin oder mit meiner Tochter.dennoch ist es schwierig.
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Hallo Sommerregen
Danke für Deine Worte! Ich habe genau das Gefühl, dass er gar nicht sieht wie abstrus das alles ist.
Und ich liebe ihn auch ohne die Sucht.
Doch wahrscheinlich bekomme ich ihn auch nicht ohne Sucht.
Ich versuche mich zu stärken auf allen Ebenen- merke aber auch, dass ich etwas Zeit brauche für die nächsten Schritte.