Oh jeh, Eddy, was trinkst Du denn da noch überhaupt?
Da gibt es viele Möglichkeiten, indiana. Tee, Kaffee, Iso-Drink, Wasser, O-Saft. Ich verzichte auf Dinge, die mich triggern würden, mehr nicht.
lg
Eddi
Oh jeh, Eddy, was trinkst Du denn da noch überhaupt?
Da gibt es viele Möglichkeiten, indiana. Tee, Kaffee, Iso-Drink, Wasser, O-Saft. Ich verzichte auf Dinge, die mich triggern würden, mehr nicht.
lg
Eddi
Ja, Probleme lösen kann er für mich offensichtlich immer noch gut. Bis zum nächsten Morgen. Danke für Eure Reaktionen!
Hallo sun,
Besuchst du eine Selbsthilfegruppe oder machst eine Behandlung in irgendeiner Form? Das wäre, meines Erachtens, wichtig um die Problematik auf den Tisch zu bringen. Ich mache nach meiner Reha mit der Weiterbehandlung bei der Diakonie weiter, um da stabiler zu bleiben.
lg
Eddi
Mein Suchtgedächtnis verbindet schon mit dem Glas automatisch den Konsum des Weißbiers, zumindest wenn ich es mit einer Flüssigkeit befüllt in der Hand halte.
Deswegen mache ich da keine Experimente. Kein alkoholfreies Bier, keine Blechdosen und keine Cola. Das sind die Dinge, die ich bisher mit Alkohol verbunden habe. Auch Malzbier geht garnicht..... Ich hatte letztens eine kleine Dose Fanta in der Hand und habe mich schon schlecht gefühlt. Ich hätte sie am liebsten weg geschüttet.
Wie sagt meine Schwester immer: "Der Kopf ist ein A.....loch"
lg
Eddi.
Gegen diesen Gedanken brauche ich eine gute Idee.
Ich habe mir beim letzten mal Suchtdruck, eine schöne leckere Thunfischpizza gegönnt.
lg
Eddi
Ich finde gut, dass du dich für eine Weiterbehandlung entschieden hast. Viel Erfolg dabei.
Ja, das war mir schon während der Reha klar, das es weiter geht. Da ist noch das ein oder andere aufzuarbeiten. Und die Diakonie, wo ich hingehe, ist wirklich super. Da war ich vor der Reha schon und da war ich gut aufgehoben.
Eddi
anierungsbedürftige Zähne sind bei Alkoholikern keine Seltenheit, habe ich hier festgestellt.
Ja, das merk ich auch. Meine bedürfen auch einer Sanierung. Es geht zwar noch grad so, aber....
Das ist eins der Dinge, die ich noch vorhabe.
lg
Eddi
Ich möchte auch mal was positives zum Besten geben. Gestern waren es 8 Monaten Trocken (Ich weiss, noch nicht lange, aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen), die Reha liegt hinter mir und die erste Woche Wiedereingliederung ist auch geschafft, läuft auch ganz gut. Meine Weiterbehandlung startet Mittwoch, nach einem Willkommensgespräch letzte Woche. ![]()
Das sag ich doch, Herz was willst du mehr.
Mir ist klar, das ich weiterhin achtsam bleiben muss und immer die Gefahr irgendwo lauert.
Schön, das ich hier sein darf.
![]()
Hi ihr, bin jetzt seit Montag zur Entgiftung! Läuft soweit alles gut und nächste Woche darf ich dann in die Langzeitreha
Wow Ranger, das geht aber fix bei dir. Ich durfte monatelang warten auf meine Reha.
Ich wünsche dir maximalen Erfolg in der LZT. ![]()
Wichtig ist, sich darauf einlassen und auch zulassen wollen.
lg
Eddi
Hilfe annehmen ist erstmal nicht leicht, aber wenn man sich überwunden hat einfach nur erleichternd.
Es ist echt super, das du schon 1 Monat abstinent hinter dir hast. Mir ging es damals auch so, Hilfe annehmen ist gar nicht so einfach. Aber man gewinnt ein Stück Leben wieder zurück, von dem man vergessen hat, das es da ist.
Nur weiter so!
LG
Eddi
Auch ich finde die Punkt sehr interessant und werde sie noch ein paar Mal durchlesen, damit mein Gehirn daß verinnerlicht.
Ich hatte kurz vor Ende der Reha auch Suchtdruck, hab es mit einer Thunfisch-Pizza
und Ablenkung umschiffen können.
Danke und LG
Eddi
Danke für eure Meinungen und Ideen, für mich kristallisiert sich raus, das es ein Geburtstags-Frühstück wird. Wegfahren darf ich nicht, Verbot von der Familie
.
Ich habe das nochmals kritisch überdacht, ich möchte mich keiner Gefahr aussetzen und wer das nicht versteht, kann ja weg bleiben.
Danke euch
Eddi
![]()
Ich brauch mal eure Hilfe,
Ich werde bald 60 Jahre. Ich möchte den Geburtstag auch gebührend feiern mit Freunden und Bekannten.
Früher gab es immer mal ein Bierchen und so, das ist natürlich nichts für mich.
Wie würdet ihr das anstellen?
Bei mir im Haus findet es auf keinen Fall statt.
Ich möchte schon eine Feier, aber andersrum will ich mich nicht in Gefahr begeben, falls doch Alkohol auf den Tisch kommen würde.
Bin da ein wenig ratlos....
Eddi
Hallo Lotta,
Nasse Alkoholiker sind die besten Schauspieler (meinen sie!) und sehr gute Logistiker. Hab ich am eigenen Leib erfahren.
Du investierst viel von dir in ihn und dabei könntest du dich selbst vergessen. Er kann sich nur selbst helfen, kein anderer!
Sieh zu, das du einen Schlußstrich ziehst, um deiner Willen.
lg
Eddi
Hallo Ranger,
Bei mir lief das so ab:
Ich kam in die Klinik, weil ich schon lange ein Alkoholproblem hatte und durch unschöne Vorfälle (nett ausgedrückt) auch schon an Freitod gedacht hatte. Es wurde dann entschieden, mich nicht in Psychatrie sondern in die Entgiftungsstation zu verlegen. Dort war ich 13 Tage und bekam Medikamente und der Blutdruck wurde immer wieder gemessen (3x pro Tag). Während der Entgiftung bekam ich auch Besuch von meinem Sohn und meinen Schwestern. Innerhalb dieser Zeit habe ich mir einen Termin bei der Suchtberatung geholt und gleich nach der Entgiftung wahrgenommen. War dann immer in der Motivationsgruppe und Einzelgespräche wurden auch geführt. Ein Antrag auf stat. Reha habe ich auch gestellt. Hab die dann im März angetreten und morgen werde ich entlassen nach 13 Wochen.
Es ist nicht immer einfach gewesen, das kann ich so sagen. Ich war zwischen Entgiftung und Reha 4 Monate zuhause, aber ich hatte und habe den festen Willen, abstinent zu bleiben!
So kann es laufen.
Aber du hast dich ja hier angemeldet, das ist der erste Schritt. Nun lass die weiteren Schritte folgen und du bemerkst bald, wie schön anders das Leben sein kann.
LG
Eddi
Franzi,
Das mit den Todesfällen kenn ich auch, hab ich auch hinter mir. Und ich hatte auch einen ganz schlimmen Tag im Nov letztes Jahr. Da bin ich in der Klinik gelandet.
Wasser und Hagebuttentee waren meine Lieblinge danach, allerdings auch Süßigkeiten. ![]()
Der Hunger kommt dann schnell wieder, oder eher Appetit.
Aber die ersten Schritte hast ja gemacht, also geht´s jetzt aufwärts.
![]()
LG
Eddi
Was ich gut finde, dass du uns an dieser Erfahrung teilhaben lässt.
Hallo Hartmut,
Davon lebt diese SHG eigentlich, deshalb habe es mitgeteilt. Zum einen, ich erzähle es und somit brennt es mir nicht so auf der Seele und zum anderen, die die hier mitlesen profitieren ev. davon, das nicht zu unterschätzen.
Ich vergleiche die Therapie, Reha wie auch immer, mit einer Fahrschule. Dort wird einem nur gezeigt, wie man fährt und an Regeln hält. Fahren lernen tut man erst mit der Zeit.
Ich weiss, ein bisschen hinkt der Vergleich, aber im weitesten Sinne passt das.
LG
Eddi ![]()
Danke dir Stern ,
Ich berichte es lieber, bevor ich wieder grübeln muss. Was raus ist, kann einem nicht auf´s Gemüt schlagen.
Ich habe mögliche Strategien angewendet, aber zeigt einmal mehr -UFBASSE-, der Kopf macht was er will !
In diesem Sinne
Eddi
![]()
Hallo ihr Lieben,
Da kam ich gestern nach Hause zum letzten Wochenende vor der Entlassung (schonmal das grobe und mein Fahrrad mit zurück nehmen),
und bekam doch tatsächlich Suchtdruck.
Das hat mich doch geschockt!
Auf die letzten Tage auch noch sowas, hab ich monatelang nicht gehabt, das letzte heftige Mal war Sylvester.
Hab mich dann erstmal abgelenkt und später dann ein heisses Bad genommen. Ist alles gut gegangen....
Und heute ist nix mehr.
Das sieht man mal, wie sich das Gehirn schnell meldet wenn man aus der "geschützten" Umgebung raus geht.
Schönen Abend und geniesst das Wochenende.
Eddi
Die körperlichen Veränderungen sind inzwischen deutlich spürbar
Hallo Zoey,
Diese Veränderungen hab ich bei mir auch relativ schnell gemerkt. Hab in den 4 Monaten vor der Reha meine Wohnung zum Teil renoviert (Rest kommt nach der Reha). Man ist erstaunt, was man ohne Alk im Kopf so leisten kann. Essen tut man auch wieder anders, da auch hier der Alkohol sein überiges getan hat.
Hast alles richtig gemacht, weiter so.
Was gewesen ist, liegt in der Vergangenheit, schau nach vorne.
Geniesse das Wochenende.
LG
Eddi.
Schmerz möchte gelebt werden, damit er irgendwann weniger wird. ❤️
Tut mir echt leid wegen deiner Katze. Und noch so jung.... erst 4 Jahre.
Aber zuviel Schmerz auf einmal oder nacheinander kann einem Menschen ganz schön zusetzen. Damit will ich nicht sagen, daß Alkohol eine Lösung ist, aber der Griff dahin, wenn man nicht aufpasst, ist schnell passiert.
Heute weiß ich es besser und das ist auch gut so.