Beiträge von Rennschnecke

    Kann die Kinderübergabe nicht jemand anders übernehmen? Ggf. Mit Jugendamt klären?

    Vielleicht kannst du die Kinder gleich bei den Schwiegereltern abgeben und Einsammeln, dann müssen sie wenigstens nicht bei ihm im Auto sitzen, wenn er seinen Pegel hat.

    So hat er weniger Gelegenheit, Dich zuzutexten, was Du sowieso unterbinden kannst - mit dem Hinweis "Es ist alles mehrfach gesagt; den Rest regeln unbeteiligte Fachleute - mit dem Kindeswohl im Vordergrund. Punkt."

    Ja, es ist traurig, ja, "die Leute" freuen sich über den heißen Tratsch, aber Du arbeitest unbeirrt auf Freiheit und Sicherheit hin, für Dich und Deine Kinder.

    Hör Dir am besten nicht mehr an, was die Leute sagen und halte auch Deinen Sohn möglichst daraus, damit er in keine ungute Rolle rutscht.

    Dein Ex darf saufen und lügen, so viel er will - solange das Kindeswohl dadurch nicht gefährdet wird. Am Ende siegt die Wahrheit, das kannst Du bei vielen Cos hier lesen.

    Also nicht kirre machen lassen, Du bist auf einem guten Weg! Den Mann, dem Du nachtrauerst, gibt es leider nicht mehr, denn der ist krank und offenbar ohne jede Einsicht.

    Wenn Du Dich dahinschleppen musst, scheint es Dir ja nicht mehr so viel zu bringen.

    Eine RSHG ist ja nicht zwingend nötig. Hauoptsache, überhaupt SHG. Und die hast Du auch hier gefunden.

    Da brauchst Du auch nicht unbedingt noch Videos und Podcasts, due z. T. Kommerzielle Interessen verfolgen. Hier steckt die gesammelte Weisheit aus rd. 20 Jahren Online-SHG - rund um die Uhr verfügbar, in Deinem Tempo.

    Hallo hopeless, danke für Dein Lebenszeichen und Glückwunsch zu Deiner Entwicklung.

    Ich stolpere allerdings über den verbliebenen Schlüssel. Er erscheint mir wie ein allerletztes Band oder Pfand, das Dich noch gefangen hält.

    Müsstest Du ihn wirklich persönlich übergeben? Könntest Du nicht ein Foto von dem Einwurf in den Briefkasten machen (lassen), um bei Bedarf einen Beweis für die Abgabe zu haben?

    Dies nur als Anregung, das noch mal für Dich zu überdenken. Alles Gute!

    Hallo liebe PetraPetra , es ging ja um mehr als das, nämlich um die (fehlende) Balance zwischen meinen Beiträgen bei anderen und bei mir im eigenen Faden.

    Ich warte auch nicht darauf, dass mich jemand fragt, wie es mir geht, dafür gehen hier täglich zu viele ein und aus.

    (Alkerdings werde ich schon mal zum Nachfragen angeregt, wenn jemand einen schon älteren Kommentar von mir bei jemandem geliked hat, der seitdem verstummt ist. Ansonsten: Wo fange ich an, wo höre ich auf ...?)

    Schreib doch gern bei Dir, warum Du gerade so wenig schreibst und wie es Dir geht.

    Dass bisher keiner gefragt hat, ist ja nicht unbedingt mit fehlendem Interesse gleichzusetzen. Ich würde mich jedenfalls freuen, von Dir bei Dir zu lesen.

    Hallo Berry,

    wenn Du Freitag das letzte Mal getrunken hast und nicht ärztlich begleitet wirst (das geht auch ambulant, durch Termine,Telefonate und ggf. Medikamente), kann das sehr gefährlich für Dich werden.

    Dazu gibt es hier einen wichtigen Grundlagenartikel, den ich Dir leider nicht verlinken kann.

    Vielleicht kann das ein Mod übernehmen? Danke!

    Guten Morgen, Berry, Du befindest Dich zzt. noch im Vorstellungsbereich - und scheinbar auch im kalten Entzug? Oder wirst Du ärztlich begleitet?

    Der eigentliche Austausch hier beginnt erst, wenn Du nach Erfüllung der Voraussetzungen (s. Obige Fragen von Hartmut) von einem Moderator dafür freigeschaltet wurdest. Dann ist Dein Name auch nicht mehr rot.

    Vielleicht liest Du Deinen Faden mal in Ruhe von vorn bis hinten durch, Angler, um Muster und auch Entwicklung bei Dir zu erkennen. Diese Entwicklung braucht einfach Zeit und Geduld - und keiner weiß, wie lange.

    Ich frage mich außerdem, was "normale instabile Menschen" sein sollen: meinst Du Menschen, die trotz ihrer Probleme nicht süchtig geworden sind? Empfindest Du Dich als unnormal? Das Thema Scham kommt ja immer wieder bei Dir vor.

    Ich fürchte, solange Du nicht akzeptieren kannst, dass Alkoholismus eine unheilbare Krankheit ist und keine Charakterschwäche, wirst Du Dich weiter quälen müssen. Auch die Frage nach dem Warum und Wieso ist zwar menschlich verständlich, bringt Dich aber auf Dauer nicht weiter.

    Ich weiß auch nicht, warum ich alkoholsüchtig gewirden bin und meine Geschwister, so scheint es zumindest, nicht. Ich kann auch kein genaues Datum nennen, wann bei mir aus Missbrauch Sucht wurde.

    Richtig weinen kann ich auch schon länger nicht mehr, trotz diverser Trauerfälle. Das führe ich eher darauf zurück, dass ich es (und auch andere Gefühle) zu oft unterdrückt habe, weil scheinbar gerade "unpassend". Alk wünsche ich mir deswegen nicht zurück.

    Ich weiß nur, dass ich süchtig geworden bin. Und ich habe hier gelernt, was ich tun kann, um meine Abstinenz abzusichern. Schonungslose Ehrlichkeit mir selber gegenüber ist dabei für mich zentral.

    Kannst Du in den Spiegel gucken und Deine Realitât annehmen? Z. B.:

    "Ja, ich bin Alkoholiker - das ist eine schwere, unheilbare Krankheit, kein Verbrechen. Zumindest kann ich die Krankheit stoppen und dann gut damit leben. Das ist nicht immer einfach, aber möglich. Ich muss mich nicht schänen, dass ich suchtkrank geworden bin, aber ich kann stolz darauf sein, dass und wie ich mich meiner Sucht stelle. "

    Hallo Amun, nach jahre-, eher jahrzehntelangem Saufen braucht es eine Weile, sich nach dem Saufstopp davon zu erholen. Ein paar Tage Abstinenz reichen dafür nicht.

    Manches geht schneller, manches langsamer, das scheint auch bei jedem anders zu verlaufen, habe ich hier den Eindruck.

    Bei mir hat sich der Schlaf erst sehr spät gebessert und ist immer noch nicht stabil. Da spielen so viele Faktoren hinein: Ernährung, Psyche, Wetter, Hormone - und auch das Alter.

    Also: Nicht zu viel auf einmal erwarten und erst mal auf die Festigung der Abstinenz konzentrieren. Alles Gute!