Herzlichen Glückwunsch zu drei Monaten.
Wenn du dich jeden Abend freust, ist das mehr als nur einmal zum vollen Monat. ![]()
Herzlichen Glückwunsch zu drei Monaten.
Wenn du dich jeden Abend freust, ist das mehr als nur einmal zum vollen Monat. ![]()
Eigentlich dürfte ich mir heute einwenig auf die Schulter klopfen, aber irgendwie fühle ich heute nix. Kein Stolz, keine Freude
Och, da wüsste ich jemanden der sich freut - deine Leber auf alle Fälle.
Die ersten Monate sind kritisch auf ihre Weise und die ersten 3 hast du nun schon gelebt.
Herzlichen Glückwunsch.
Daaaaaanke schön für Eure lieben Worte und Ihr habt vollkommen recht. Keine Ahnung, was genau ich heute erwartet habe 🤷
Es ist jedenfallss alles in Ordnung bei mir.
Habt einen angenehmen Abend, liebe Grüße
Huhu 👋
ich war die letzten Tage sehr fleißig im Garten. Mir tut die körperliche Arbeit sehr gut, schön an der frischen Luft mit Sonne im Gesicht und Vogelgezwitscher. Es macht mich glücklich. Hin und wieder kommen Gedanken, vielleicht Erinnerungen, so nach dem Motto: Jetzt wärst du besoffen gewesen, jetzt hättest du bestimmt 1,5 Flaschen Wein intus. Nicht ständig, vielleicht 1 x am Tag die letzten beiden Tage. Es weckt kein Verlangen etwas zu trinken, es fühlt sich auch nicht nach Bedauern oder Verzicht an. Es fühlt sich eher neutral an, wie eine Erinnerung halt.
Ist das normal oder sollte ich da genauer hinschauen? Z.b wann genau, in welcher Situation so ein Gedanke kommt?
So Gedanken blitzen bei mir nach all den Jahren auch noch mal sporadisch auf. Nicht im Sinne eines Trinkverlangens, sondern einfach nur ein spontaner Gedanke, dass ich in bestimmten Situationen früher getrunken habe.
Ich würde es nicht überbewerten. Erst wenn sich Trinkgelüste oder wehmütige Verzichtsgedanken einstellen, wird es schwieriger und dann gilt es aufzupassen und ggf. gegenzusteuern.
Ich kann meine Biographie nicht gedanklich bereinigen, indem ich die Zeiten des Suffs komplett lösche, das geht bei mir leider nicht. Ich habe gelernt mit meiner Geschichte leben. So Gedanken stören mich nicht, im Gegenteil, sie sind mir ein dankenswerter Hinweis, dass dort was ist, was womöglich nie mehr verschwindet.
Wenn das im Garten passiert und nicht weil irgendwelcher Alkohol in der Nähe dazu führt. Es außerdem keinen Verlangen auslöst, würde ich persönlich nicht anfangen den Gedanken festzuhalten und noch extra drauf schauen. Ich muss ja nicht darum betteln, dass Suchtgedanken ausgelöst werden.
Wichtig finde ich, dass du die Gedanken bemerkst. Also sehe ich eine gewisse Distanz dazu. Und das ist gut so.
Mit der Zeit wird dieser Gedanke sicher von selbst immer weniger vorkommen.
"Normal hätte ich jetzt gesoffen", wird ja auch irgendwann langweilig. Außerdem ist "normal" bald, dass Alkohol aus deinem Leben raus ist. ![]()
Ich bin z. B. inzwischen auch hier um nicht zu vergessen, dass ich Alkoholiker bin. Das hätte ich am Anfang sicher nicht vergessen können.
Sich also sachlich daran erinnern, was ich bin ist also gut. Damit ich nicht nachlässig werde.
Wichtig finde ich, dass du die Gedanken bemerkst. Also sehe ich eine gewisse Distanz dazu.
Das siehe ich wie meine Vorredner, Wilma .
Der Gedanke "sagt" ja nun Mal die Wahrheit und die ist nicht wegzudiskutieren.
Anders ist es, wenn darauf das Suchthirn ansetzt, so nach dem Motto, " ....aber schön war es doch.... und jetzt hast du schon so lange nichts mehr getrunken, da macht doch ein Glas....usw."
Du beobachtest deine Gedanken, das ist Achtsamkeit und Reflektion und dadurch wirst du lernen, zwischen deinen und denen des Suchthirns zu unterscheiden, bei mir war es jedenfalls so. Aber ich glaube, das ist bei dir schon längst passiert.
Guten Morgen 😊
Ich bin heute bei 101 Tagen angekommen. Einerseits fühlt es sich nach viel an, denn in über 3 Monaten hat sich mein Leben so krass verändert. Nebst der Dankbarkeit, den Schritt zur Abstinenz gegangen zu sein, ist dieser innerer Seelenfrieden unbeschreiblich toll. Andererseits sind es erst 100 Tage verglichen zu den Jahren, die ich getrunken habe. Da diese 100 Tage tausend Mal mehr Gewichtung haben als die Saufjahre, passt das alles für mich 😃
Und ich muss immer wieder erwähnen, wie gut der Schlaf und der klare Morgen ist 🤗
Hallo Wilma,
herzlichen Glückwunsch zu 100 Tagen Freiheit. ![]()
LG
Bibi
Glückwunsch, Wilma! 💐🌞
Hallo Wilma,
von mir gibt's auch 🌼 ich bin auch ein Gartenmensch und mir hilft das im Moment sehr.
Grüße R/no
Herzlichen Glückwunsch 😊
LG Bingo
Wichtig finde ich, dass du die Gedanken bemerkst. Also sehe ich eine gewisse Distanz dazu. Und das ist gut so.
Das waren auch meine Gedanken dazu.
Mir ist es wichtig, wie ich an und über Alkohol denke. Nichts überbewerten, nichts dramatisieren. Achtsam bleiben.
Alle Gedanken dazu, die mir nicht unbehaglich sind, sind erstmal nur Gedanken, die mir nicht unbehaglich sind.
Ich weiß, dass meine Alkoholsucht nur gestoppt ist. Das war meine wichtigste Lektion.
Meine Vergangenheit ist Vergangenheit, die gehört zu mir, da kann ich nichts mehr dran ändern. Und natürlich gehen meine Gedanken auch hin und wieder in die Vergangenheit.
Das Leben ist aber jetzt und das nur noch nüchtern. Ich zerdenke keine Gedanken mehr.
Inzwischen bin ich so tief in mir drin nüchtern, dass ich bewusst nur noch gedanklich beim Alkohol bin, wenn ich hier bin.
Vielen Dank für Eure Meinungen und Erfahrungen, diese helfen mir beim Einordnen.
Ich möchte nichts überbewerten, aber auch nichts zu leichtfertig nehmen, daher sind die Erfahrungen anderer für mich wichtig 🤗
Wünsche allen einen guten Wochenstart!
Huhu,
wollte einen lieben Gruß da lassen. Bei mir ist alles weiterhin in "trockenen" Tüchern 😉 vorgestern waren es 3,5 Monate 🤗
Und doch ist da irgendetwas anders als bisher. Ich habe seit 2 Wochen nicht mehr diese Leichtigkeit, nicht mehr so viel Elan und hatte tatsächlich keine Lust auf soziale Kontakte/Menschen, obwohl mir diese in den letzten Wochen gut getan haben. Irgendwie, als wäre die rosa Wolke weiter gezogen. Ich habe keine Trinkgedanken, keine Trigger. Fühle mich soweit wohl. Diese Beobachtung wollte ich gerne hier lassen ...
Das ist so, Wilma. Irgendwann ist die Anfangseuphorie aufgebraucht und der Alltag kehrt ein. Wird...
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