Beiträge von Leonie80

    Hallo ihr Lieben,

    mir ging es die letzten Tage mal wieder richtig gut, auch körperlich. Die Medis und Therapie helfen gerade sehr.

    Am Abend kam vereinzelt ganz leise der Quälgeist durch. Wir haben doch um die Uhrzeit früher und wir könnten doch…. Ich hab mich jedes Mal für Vogelfutter entschieden. Ich sag das scherzhaft. Diverse Kerne, nur gesalzen und mit Schale 🤣 (pikantes Vogelfutter) und eine große Tasse Tee oder Wasser mit saurem Zusatz. Ich bin da total beschäftigt und konzentriert, dass keine Reste von Knacken der Schalen im Mund zurückbleiben. Zahn- und Zungenarbeit. Hört sich etwas schräg an oder? 😄 Für mich eine super Lösung. Geht auch für unterwegs.

    Ich habe das Gefühl, endlich geht es wieder richtig aufwärts. Es haben sich auch ein paar kleine, tolle Türchen geöffnet, die mich weiterbringen. Darüber freue ich mich sehr.

    Ich bin glücklich und dankbar, dass ich auch heute nüchtern und klar bin, gute Entscheidungen für mich, meine Gesundheit und mein weiteres Leben treffen kann und konnte die letzten Tage. Es tut sich was. Hurra!

    Ich wünsche euch einen schönen Restsonntag.

    Liebe Grüße

    Leonie


    Ich wache nicht jeden Morgen auf und denke: Ich bin Alkoholiker und muss heute wieder achtsam sein, aber ich bin jeden Tag hier angemeldet. Auch, wenn ich nicht jeden Tag was zu schreiben habe, so ist es ja doch auch eine Art ‚Erinnerung‘, hier zu sein.

    In Gedanken gehe ich jeden Abend meinen Tag noch mal durch. Ich ‚erlebe’ so ganz bewusst das Schöne noch mal ein bisschen und ich freue mich, dass ich das erleben darf, weil ich den Ausgang aus der Suchtspirale gefunden habe.
    Nicht jeder Tag ist immer nur schön. Aber nüchtern habe ich zumindest eine Chance, damit umzugehen und Lösungen zu finden.

    Danke Stern.

    Das hast du sehr schön geschrieben.

    Ich mache das auch gerade. Ein Rückblick auf den Tag. Über das Positive freue ich mich. Das Negative lässt sich nicht vermeiden. Das gehört auch dazu. Wie du so schön schreibst, ich bin nüchtern, klar und kann somit besser damit umgehen. Dafür bin ich sehr dankbar.

    Mit der Angst hast du recht. Ich will mich damit auch nicht zu viel befassen. Ich versuche es. Gerade in Bezug auf Alkohol gebe ich dem ja dann wieder zu viel Raum. Das will ich nicht. Lieber mit den Sachen beschäftigen, die mir gut tun und mich glücklich machen. Das hat meine Aufmerksamkeit verdient. Ich bin zur Zeit wieder ein sehr ängstlicher, pessimistischer Mensch. Daran arbeite ich gerade, dass das wieder ins Lot kommt.
    Ich weiß, dass es anders geht und da komme ich auch wieder hin. Es dauert eben und ich darf mir da selbst nicht zu viel Druck machen.

    Ich kann und darf hier immer schreiben. Das vergesse ich manchmal. Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße

    Guten Morgen ihr Lieben,

    gestern war ein komischer Tag. Ich hatte einen Arzttermin, der so schräg war. Die sehen mich dort nicht mehr. Keine Begrüßung, Unterlagen verschlampt, ich wurde angeschnauzt, Konnten gewisse Geräte nicht bedienen, Laborwerte falsch gelesen usw. Ich bin immer freundlich und habe Verständnis. Nochmal gehe ich dort aber nicht hin. Eine Facharztpraxis! Erschreckend!

    Letzte Nacht habe ich einen Alkoholtraum gehabt. Ein Nachbar und alter Bekannter wurde immer sehr aggressiv wenn er getrunken hatte, ging auf seine schwangere Freundin und auch auf mich los. Nüchtern der liebste Mensch überhaupt. Ich wollte ihn in seinem Suff bekehren. Mit ihm reden, dann schrie ich ihn an. Als ich am Boden lag und er überlegte, ob ob er mir gegen den Koof treten soll oder nicht, bin ich wach geworden. Das war ganz schön real!

    Ich war die letzten Tage so beschäftigt. Es war etwas stressig. An Alkohol habe ich nicht gedacht aber anscheinend begleitet mich die Verarbeitung noch in Träumen, unbewusst. Ich nehme es als Hinweis, auch heute achtsam zu sein und gut auf mich aufzupassen.

    Ich habe für mich familienintern nochmal ausgesprochen, dass ich Alkoholiker bin und es immer bleiben werde. Nur ich kann meine Sucht durch Abstinenz stoppen. Tag für Tag. Der Rückfall hat mir Angst gemacht.

    Ich bin trotz des schlechten Traumes munter und fühle mich ausgeschlafen. Ich gehe jetzt mal durch mein Teesortiment und starte gesund in den Tag. Ich bin klar, nüchtern und dankbar, dass es euch gibt.

    Ich wünsche euch einen guten und glücklichen Tag.

    Liebe Grüße

    Leonie



    Mit dem Schreiben in anderen Threads ist es mir möglich geworden, mich noch besser zu reflektieren. Ich bekomme durch diesen Austausch auf viele Sichtweisen noch mal einen anderen Blick und kann sehr wertvolle Erfahrungen mit in mein Leben nehmen.

    Das stimmt. Ich habe in den letzten Tagen alleine durch s Mitlesen ganz viele Sachen für mich mitnehmen können. Vieles was ich für mich auch umsetzen kann. Was mir einfach auch hilft.

    Du schreibst das mal rauswillst. Hast Du da schon was im Kopf?

    Kazik

    Ja. Ich habe da schon was im Kopf. Ich bespreche das beim nächsten Arzttermin.

    Manchen Tabletten stehe ich skeptisch gegenüber. Da will ich nicht näher darauf eingehen. Bei mir haben sie teilweise vieles extrem verschlimmert. Wurden mir in einem ungeschützten Rahmen verschrieben. Soviel dazu. Mein Vertrauen in manch Ärzte ist dadurch flötengegangen.

    Kognitive Verhaltenstherapie finde ich interessant. Da werde ich mich kundig machen.

    Das Aufschreiben meiner Gedanken hier im Forum tut sehr gut. Stück für Stück und Tag für Tag wird sich alles ordnen, besser werden.

    Im Moment fühle ich mich zufrieden. Der Kopf ist angenehm leer. Das Gedankenkarussell macht Pause.

    Ich widme mich wieder verstärkt der Meditation und Atemübungen. Ich muss da allerdings dranbleiben. Wie bei allem Anderen auch. Nur so kann und wird es funktionieren, auch abstinent zu bleiben.

    Ich wünsche dir und allen anderen einen schönen Abend.

    Liebe Grüße


    Kazik

    Ich habe gerade wieder ein Gedankenwirrwarr, was ich erst mal ordnen muss. Die Tage gab es familienintern ein Problem. Das hat mich sehr beschäftigt. Da kam wieder so vieles hoch. Aber nicht in Verbindung mit der Familie. Es nervt mich dann wenn ich nicht wirklich helfen kann. Selbstzweifel usw. Ich will immer helfen. Das funktioniert nicht immer. Ich muss auch erst mal mir helfen.

    Deine Zeilen über Traumatherapie haben mich wach werden lassen. Danke. Da muss ich definitiv noch einiges in Angriff nehmen. Mit manchen Sachen kann ich ganz gut umgehen mittlerweile. Was allerdings wieder aktuell hochkommt ist eine vergangene Beziehung. Die hat mich richtig zerlegt, bis heute. Narzisstischer Missbrauch nennt man das wohl. Ich hab das viel zu lange mitgemacht, bin immer wieder zurück. Hab alles von früh bis spät erledigt. Um alles gekümmert. Jahrelang wurde mir eingeredet, ich kann nichts, ich bin nichts, aus mir wird nichts. Ohne ihn komme ich nicht zurecht, niemals. Ich hab s irgendwann geglaubt. Umso mehr hab ich gemacht und getan. Um seine Anerkennung zu bekommen. Wie blöd kann man sein? Das ganze war auch sehr alkohollastig damals in der Beziehung. Wenn er betrunken war hat er mich stellenweise noch mehr schikaniert und provoziert, es wurde auch mal körperlich. Teilweise habe ich mich eingeschlossen. Er hat mit Fäusten die Möbel traktiert. Ich hab immer und immer mehr mitgetrunken um es zu ertragen, die Worte und Beleidigungen zu vergessen. In der Hoffnung, dass vielleicht alles wieder gut wird. Ich war früher so eine starke Persönlichkeit. Warum habe ich das so lange mitgemacht? Ich habe entschieden zu bleiben. Ich habe entschieden mitzutrinken. Ich habe entschieden, das alles mit mir machen zu lassen. Als seine verbalen Angriffe dann vor meinem Kind auch keinen Halt mehr machten, habe ich mich getrennt. Ziemlich schnell. Es ist Jahre her und nagt immer noch an mir.

    Durch mein Kranksein verschlechterte sich in letzter Zeit mein Allgemeinzustand. Selbstwert, Selbstbewusstsein usw. waren verschwunden. Es ging mir schlecht. Da kamen seine Worte wieder hoch. Warum, weiß ich nicht. Ich bin irre. Ich gehöre in die Klappse. Ich finde nie mehr jemanden usw. Ich wollte auch mit niemandem darüber reden die letzte Zeit. Ich war es ja nicht wert. Ich bin nichts, ich kann nichts. Ich krieg die Kurve nicht. Ich bin ein Verlierer. Ich war wie in meiner eigenen Blase gefangen. Total benebelt und in mir selbst gefangen. Im Außen die Tapfere gespielt, der es gut geht. Anstatt mich jemandem anzuvertrauen und mir helfen zu lassen hab ich mir ne Pulle übles Zeug geholt. Nur zum Entspannen. Nur ein bisschen. Bähm. Am nächsten Tag wach geworden. Da wollte ich nie wieder hin. Doch ist es passiert. Depression usw. kam natürlich 1000fach zurück. Ein absoluter Horror!

    Natürlich bin ich wer. Ich hab mich mit meinem Kind vor vielen Jahren von ganz unten, nach oben gekämpft. Ich hatte gar nichts mehr. Bis heute habe ich mir alles zurückerkämpft. Ich kann stolz auf mich sein. Ich habe eine tolle Familie, tolle Freunde. Ein gutes und gesundes Umfeld. Dennoch ziehe ich mich zurück wenn es mir schlecht geht. Ich schäme mich teilweise, auch dem Arzt oder Therapeuten gegenüber. Sind sie meine Zeit überhaupt wert? Ja, natürlich. Dafür sind sie da und sie helfen mir. Ich kann mich jederzeit melden. Das muss ich auch tun. Das ist mein großer Knackpunkt.

    Mein Selbstwert. Ich. Mich akzeptieren. Ich bin wie ich bin und das ist gut so. Ich bin gut wie ich bin.

    Ich schreibe hier auch sehr wenig in anderen Threads. Ich denke oft, das steht mir nicht zu. Ich drücke mich nicht besonders gut aus usw.

    Es ist etwas durcheinander gerade. Hat mich Überwindung gekostet, das zu schreiben. Es tut mir gut.

    Es stehen demnächst noch einige Termine zur gesundheitlichen Abklärung an. Dann wird geschaut in welche Richtung man explizit gehen kann.

    Heute habe ich mich an der frischen Luft ausgepowert. Danach noch mit gesunden Snacks für s Wochenende gerüstet. Musste in mehrere Läden. Das war s mir wert. Ich freue mich darauf. Meine Snacks, ein guter Film und leckeren Tee.

    Ich beschäftige mich im Moment damit, wie ich wieder zu mir finde. Mein Therapeut hilft mir dabei. Ich muss mal weg hier und raus. Das nehme ich auch demnächst mit meinem Arzt in Angriff.

    Ich bin auch heute froh, nüchtern und klar zu sein. Auch wenn die Gedanken etwas durcheinander sind. Ich lasse sie zu und versuche alles zu ordnen. Vieles muss künftig noch anders geregelt werden, dass ich wieder stark werde und bleibe. Ich darf Hilfe zulassen, annehmen und ich bin es wert, dass mir geholfen wird.
    Ich bin kein Niemand! Das muss sich im Köpfchen wieder verankern.
    Ich bin stark. Ich kann das. Ich schaffe das.

    Alkohol war nie eine Lösung für meine Probleme und wird es auch nie sein. Im Gegenteil. Jeder weitere Tropfen kann mein Tod sein.

    Ich konzentriere mich auf meine körperliche und seelische Heilung. Ich komme wieder da hin wo ich hin will und schon war. Ich hab es schon einmal geschafft. Ich will gesund, glücklich und nüchtern sein und bleiben.

    Sorry für den langen Text.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Vielen Dank für deine Zeilen.

    Ich bin gerade auf dem Sprung. Ich melde mich später ausführlich dazu. Kann einige Parallelen darin finden. Vielen Dank. Das gibt mir nochmal einen anderen Blickwinkel auf mich und wie ich wo rangehen kann.
    Ich habe gerade wieder schlechte Tage. Leichte Panik und Depris.
    Später mehr.

    Ganz liebe Grüße und einen schönen Tag euch.

    Hey ihr Lieben,

    ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gestartet.

    Hier ist es heute so herrlich ruhig. Die vielen schweren Köpfe liegen wohl alle noch oder wieder auf irgendwelchen Kissen. Ich habe noch keinen Menschen gesehen oder gehört.

    Ich habe das restliche Essen von gestern Abend noch verputzt. Nachher geht es ein wenig an die frische Luft. Die Sonne scheint, die Luft ist klar. Wie in meinem Kopf.
    Ich freue mich, nüchtern zu sein und mache mir einen schönen Tag, so wie ich es will und es mir gut tut.

    Ich wünsche euch ebenso einen schönen Tag.

    Liebe Grüße

    Ich muss auch Pfötchen halten. Einer meiner Hunde ist ziemlich durch den Wind.
    Draußen knallt es und es wird gegrölt.

    Gut, dass ich deren schweren Kopf morgen nicht habe.

    Ich mag das Alleinsein mittlerweile sehr gerne. Ich bin nicht wirklich alleine. Die Fellnasen sind ja da. Ich schaue mir schöne Filme an und bin froh wenn das Geballer später rum ist.

    Rutsch gut rüber.

    Ganz ehrlich, ich bin ganz froh, wenn die Feiertage vorbei sind! Weihnachten geht mir der ganze Kommerz auf die Fackel,ja und Silvester ist für viele nur ein Grund mehr ordentlich einen zu Bechern.

    Ich sehe das auch so. Na ja, heut rollt der Rubel wieder für die Wirtschaft. Alk und Ballerzeug. Kann jeder machen wie er möchte. Ich kann und will das nicht mehr.
    Ich wache morgen nüchtern, ohne Kopfweh auf und hab ein gutes Gefühl.
    Das Geld, das ich früher für Alk und Böller ausgegeben habe, habe ich gespendet.
    Fühl ich mich nochmal besser.

    Hier gibt es nur Hilfestellung. Das hast Du ganz alleine geschafft. :thumbup:

    Ich habe gelesen, den Tieren hilft es ggf. wenn Du laute Musik laufen lässt und die Rollläden runtermachst.

    Und man soll sie nicht alleine lassen. Also machst Du auch hier alles richtig. :)

    Danke Alex.

    Ohne eure Hilfestellung wäre ich nicht so schnell wieder in die Spur gekommen.

    Richtige Rolläden hab ich leider nicht. Alleine lassen würd ich meine Tiere niemals. Wir kriegen das hin. Ich darf nicht schon wieder so negativ denken. Wir schaffen das! Ist nicht das erste Mal für sie Silvester.

    Hallo ihr Lieben,

    ich wünsche euch schon mal einen guten und nüchternen Rutsch ins neue Jahr mit ganz viel Gesundheit, Stärke und Glück.

    Ich bin am Vorbereiten für das Essen heute Abend. Ich bleibe daheim bei meinen Tieren. Hoffe sie kommen gut durch das Geböller. Ich leide immer mit. Hobbytechnisch geht es im neuen Jahr weiter. Da könnte heute ggf. Alkohol im Spiel sein (Gesellschaft). Da bin ich raus.

    Gesundheitstechnisch habe ich auch noch eine weitere kleine Neuigkeit erfahren, was ausgeschlossen werden kann. Da freue ich mich darüber. Körperlich bin ich langsam rundum durchgecheckt. Das beruhigt mich. Am Rest kann man arbeiten, bzw. therapieren und lindern. Ich bin zuversichtlich.

    Ich freue mich auf einen klaren, nüchternen Abend und selbigen Start ins neue Jahr. Nur so muss und wird es für mich weitergehen. Jeden Tag. Nur so kann ich frei, selbstbestimmt und glücklich leben. Ohne Alkohol.

    Danke liebes Forum, dass ich wegen euch so schnell wieder auf die Beine gekommen bin. Das hat mich wachgerüttelt aus meinem Delirium und mir sehr geholfen.

    Liebe Grüße

    Hallo ihr Lieben,

    gestern habe ich mich den ganzen Tag mit mir selbst beschäftigt. Ich habe gemerkt, dass ich gegen vieles ankämpfe und unterdrücke. Das bringt mir aber nichts. Ich hab mich bewusst im Zulassen von Gedanken und Emotionen geübt. Das ist viel besser. Vieles habe ich mir von der Seele geschrieben. Was ist gut, was ist schlecht. Wie bin ich. Wer bin ich. Was wünsche ich mir. Für was bin ich dankbar. Die Zettel habe ich dann dem Feuer übergeben. Tut gut, zur Reinigung des Oberstübchens.

    Ich war heute noch kurz im Supermarkt. Ich habe eine Bierdose stehen sehen, da zuckte ich richtig zusammen. Ein ganz unangenehmes Gefühl fuhr durch Mark und Bein. Dann kam das Suchtgedächtnis. Weißt du noch? So schlimm war es doch gar nicht….Doch war es. Sehr schlimm sogar. Ich hab jetzt keine Zeit für dich (ich zum Suchtgedächtnis), ich konzentriere mich auf meinen Einkauf. Ich kann und will keinen Alkohol mehr trinken, das Zeug bringt mich um. Ich will leben und Alkohol bedeutet Sterben. Habe dann auf meinen Zettel geschaut, dass ich nichts vergesse und bin anschließend zur Kasse.

    Ich bin froh, jetzt wieder in meinem alkoholfreien Zuhause zu sein. Meine sichere Burg. Ich achte sehr auf meine Gedanken und Gefühle im Moment. Ich schaue genau hin.

    Ich habe daheim noch einiges zu tun heute. Das mache ich mit Freude, weil ich klar im Kopf und nüchtern bin.

    Ich wünsche euch einen schönen Tag.

    Liebe Grüße

    Hey ihr Lieben,

    heute war irgendwie ein schöner aber auch anstrengender Tag. Ich war viel unterwegs.
    Der Traum von letzter Nacht ist nicht in meinem Gedächtnis geblieben. Ich weiß nur, dass ich geträumt habe.
    Ich bin ich seit längerer Zeit vormittags völlig platt. Das wird demnächst abgeklärt, ob es ggf. während des Schlafens Probleme gibt. Eigentlich bin ich Frühaufsteher und fit.

    Jetzt mach ich es mir mit Knabbereien und Tee auf dem Sofa gemütlich und schaue mir einen schönen Film an. Ich bin froh, heute nüchtern und klar zu sein. Auch wenn ich kaputt bin. Ich genieße meinen trotzdem entspannten Abend. Ich fühle mich jeden Tag wieder etwas glücklicher.

    Ich wünsche euch einen schönen Abend.

    Liebe Grüße


    Hey ihr Lieben,

    letzte Nacht hatte ich wieder einen üblen Traum.
    Ich saß mit Leuten zusammen und es wurde etwas getrunken. Ich weiß allerdings nicht mehr ob Alkohol im Spiel war oder nicht. Die Gläser waren dünn wie ein Blatt Papier. Jemand ging auf mich zu, stolperte, das Glas zerbrach und die ganzen Splitter flogen in meinen Mund. Sie bohrten sich in mein Zahnfleisch und in die Lippen. Ich habe mir einen große Scherbe aus der Lippe gezogen und wurde dann wach.
    So intensiv träume ich eigentlich nie. Oft weiß ich auch nichts mehr davon.

    Heute bin ich wieder völlig gerädert aufgewacht. Hatte ein paar Termine.

    Ich trinke jetzt meinen verpassten Guten Morgen Tee. Nachher gibt es leckere Pasta.

    Den restlichen Tag werde ich mich wohl ausruhen. Mein Körper und mein Geist sind heute müde.

    Ich wünsche euch einen schönen Tag.

    Liebe Grüße

    Stern

    Danke für deine Worte.

    Ich musste wieder aufstehen. Ganz schnell. Ich habe ein Kind und Tiere, für die ich verantwortlich bin. In erster Linie aber für mich! Und meine Gesundheit! Ohne mich kann ich nicht für Kind und die Tiere da sein! Für mich auch nicht! Ich brauche und will mich nüchtern, klar und frei! Jeden Tag!

    Das war so ein Schuss vor den Bug! Ich sehe es jetzt als leben oder sterben.
    Ich will leben. Sowas von!
    Jeder weitere Tropfen von dem Gift bedeutet den Tod auf Raten. Früher oder später. Oder ganz schnell….

    Diese psychischen und körperlichen Schmerzen, die Depressionen und Panikattacken usw., die der Alkohol verursacht, waren für mich die Hölle.
    Ich muss das für mich in aller Deutlichkeit nochmal aufschreiben. Dabei ist mir flau im Magen….widerlich und schrecklich! Das ist kein Leben für mich!

    Ich mache mir jetzt noch einen Tee und bin froh, auch heute nüchtern zu sein.


    Guten Abend ihr Lieben,

    ich habe es mir heute mit Tee und Plätzchen gemütlich gemacht. Das Familienessen im Lokal war wohl nicht der Brüller. Ich bin froh, dass ich nicht mitgegangen bin (ich hab die Ruhe ganz allein genossen) und mein Essen danach geliefert wurde. Es muss sehr laut dort gewesen sein. Die Laune bei manchen in der Familie war wohl auch nicht so die Beste.

    Jetzt ist es wieder rum, das Aufeinandergehocke. War etwas zu viel die letzten Tage für alle irgendwie. Heiligabend fand ich im Nachblick betrachtet beschissen für mich und Weihnachten wird mir immer schnurzpiepegaler 😆 Dieser auferlegte Druck, alle müssen gute Laune haben, alles muss perfekt sein usw. Ist es doch sonst auch nicht. Nebenbei krieselt s dann doch an allen Ecken und Kanten wenn später die kleineren Gespräche am Laufen sind. Warum verstellt man sich da so? Weil Weihnachten ist?

    Ich hab s diesmal so gemacht wie s für mich am besten war und ist. Ich hab mich zurückgezogen, mich rausgenommen. Fühlt sich richtig und wichtig und gut an.
    Es geht um mich. Ich muss für mich, mein gutes Befinden selbst sorgen. Das ist mir die Tage wieder voll bewusst geworden. Ich habe auch von allen Seiten Verständnis bekommen.

    Letzte Nacht habe ich von einem Flug geträumt. Ich hatte Angst abzustürzen. Vorletzte Nacht vom Bergsteigen, Angst abzustürzen. Hängebrücke, Angst abzustürzen. Ich träume gerade sehr intensiv.

    Ich wünsche euch einen schönen Abend.

    Liebe Grüße