Beiträge von Mg-Midget

    Ja ich weiss nicht wie es ausgeht. DIE AUSZEIT sollte ich ihm geben. Und in 4 Wochen ist die Therapie fertig und ich denke dann kann er sich erst auch über uns Gedanken machen da dann auch der Therapie Stress von ihm fällt.

    Liebe Mami,

    dieser Illusion das nach der Therapie alles beim Alten ist muss ich dich leider berauben. Ich denke er ist in der Therapie damit beschäftigt sich über sich selbst Gedanken zu machen und das ist auch gut so. Aus diesem Grund sagt er dir ja auch du sollst dir über dich Gedanken machen! Die Arbeit nach der Therapie in den Alltag zu finden ohne Alk, fängt danach erst richtig an! Im Moment befindet er sich in einen sehr geschützen Raum und den verlässt er nach seiner Therapie. Danach gilt es das erlernte umzusetzen oder auch nicht!

    Übrigens gibst du ihm keine Auszeit!Dieser Satz alleine ist schon ein Anspruch, den du hegst an ihn und versuchst Kontrolle auszuüben. Niemand kann einem Menschen eine Auszeit geben, ausser dieser Mensch sich selbst . Die Frage ist, ob andere Mensche in der Lage sind dies zu aktzeptieren und auch auszuhalten! Er sagt dir schon die ganze Zeit das du ihn im Moment loslassen sollst! Er fühlt sich von dir unter Druck gesetzt und wenn du das weiter tust wird er sich noch mehr von dir entfernen.

    Kümmere Dich um dich selbst, das ist das Einzigste was du im Moment tun kannst. Stress dich nicht damit, ihm eine schöne Zeit über Weihnachten zu machen. Setze dich selbst in deinen eigenen Fokus! Sorge dafür das es Dir gut geht!


    Sehe das bitte nicht als Angriff, sondern als den Versuch dir zu helfen das es dir gut geht und das es dir gut geht ist das wichtigste Gut das du für dich selbst hast, um happy zu sein, alles andere ist erst einmal unwichtig! Erst wenn es dir gut geht, bist du in der Lage anderen Menschen ein wenig von deiner Einergie abzugeben, die du übrig hast ohne selbst welche zu verlieren!

    Lg

    Mg

    Hi Miteinander,

    ich habe nur beschlossen, nachdem es X-Mas dieses Jahr nicht so scheint, oder der Tatsache entspricht, das ich weder dekoriert habe, noch es im Ansatz irgendwelche Familienzusammenkünfte geben wird, auf Grund der aktuelllen Situation, als auch dem geschuldet, das ich mt mich meiner Mutter gezofft habe, mein Kinder, die sonst immer da waren arbeiten müssen, ( macht nix, ich habe ja sowieso immer alles gemanaged und am 24. den Baum selbst geschmückt und für das Essen gesorgt und daneben noch am Weihnachten gearbeitet) mein Bruder kein Interesse hat , weil er mit meinem Sohn zerstritten, ebenso mit seinem Sohn, sein eigener Sohn selbst süchtig und mittlerweile 2 Kinder hat, eines davon behindert ist, weil die Mutter auch gesoffen hat....und niemand Lust hat auf eine Wiederholung am 2. X-MasTag, die Eltern meines Mannes inkl. der Familie, sich sowieso seit Jahren abschottet,meine direkten Nachbarn mich mobben, weil sie genaus wissen, das sie Mist gebaut haben ( siehe meine Geschichte) ich mein Geschäft aufgebe und eventuell meine Ehe, meine Eltern das tun was sie immer schon getan haben, sich streiten und ebenso beschlossen haben ihre Augen weiterhin zu verschiessen...

    das ich, mein Kühlshrank ist voll für X-Mas, die Zeit geniessen werde um auszupannen und an Silvester nicht wie in den letzen Jahren hier sitzen werde, frustriert mich selbst bemitleidend, sondern das tun werde, was ich liebe, eine ganze Nacht durchtanzen, ja auch ohne Alk! Die Musik in meinen Körper stömen lassen und einfach nur tanzen! In einer Stadt die ich kenne, wo mich nienmand kennt,

    Ich werde mir ein Glitzerkleid anziehen oder auch nicht ;-)mir meine hohen Schuhe anziehen und wenn der Sound gut ist schreien vor Ekstase,Ich werde jedes Instrument, jeden Klang, jeden Nuance der Musik in mich aufnehmen und sie tanzen.

    Ich möchte keine Gespräche mit Menschen! Ich hab das früher öfters gemacht und es hat mir unglaublich gut getan! Das war meine persönliche Auszeit! und ich denke es wird langsam Zeit mir so eine kleine persönliche Auszeit, nur für mich wieder einmal zu gönnen.

    lg

    Mg

    Lass dich nicht hetzen, das hätte keinen Mehrwert und würde nur Stress und Unruhe in die Sache bringen

    Hi Freddy, ich hoffe es geht dir gut! Ich finde deinen Ansatz für mich persönlich stimmig. Ich hatte vorgestern einen Termin bei der Krebsberatung für Angegörige das ist eben auch ein Thema von mir.

    Ich habe der Psychologin meine komplette Geschichte in Kurzform erzählt, das ich Co Anhängig bin das ich bei der Caritas war, etc. Sie sagte und das fand ich sehr interessant, ich solle mich nicht auf zu viele Dinge auf einmal konzentrieren! Das sei viel zu anstrengend für mich in meiner momentanen psychischen Situation.

    Ihr Tip war mich auf ein zwei Dinge zu konzentrieren und mich nicht selbst unter Druck zu setzen. Schritt für Schritt, es ist schwer ein System, das seit Jahren bestanden hat, mit einem Knall aufzulösen, ohne auf meine Person bezogen, komplett weg zu kippen. Kraft sammeln, um weitere Schritte zu gehen und mich nicht selbst überfordern und die Prioritäten die ich im Moment habe seinen ein sehr guter Weg für die Zukunft- Sie sagte auch das ich sehr refektiert sei und schon ziemlich tief gegraben habe und absolut nicht verkehrt unterwegs sei!

    Ihren Rat mit eine Psychologin zu suchen mit der ich reden kann werde ich beherzigen und wenn es erst einmal die Anlaufstelle der Charitas ist für Familien ist das auch gut für mich. Sie meinte auch, das es ganz gut sei, Abstand zur Famile meines Mannes zu halten ( hatte das weiter oben erwähnt) da ich die ganze Zeit über ( Krebs meines Mannes und sein Alk Problem seit der Diagnose) ihnen den Weg geebenet habe sich damit eben nicht auseinander zu setzen. Das passiert ganz oft in Familien mit Krebskranken. einer trägt, meist der Partner) die Last für alle anderen in der Familie inkl. dem Krebskranken bis der Angehöorge halt irgendwann nicht mehr kann.

    Das kann ich nur bestätigen, ich habe eine enorme Energie aufgebracht, um seiner kompletten Familie auch Freunden von ihm klar zu machen, das sie meinen Mann gerne selbst anrufen können, um ihn zu fragen, wie es ihm geht mit seinem Krebs! Nach zwei Jahren bin ich dazu übergegangen wenn mich jemand gefragt hat wie geht es deinem Mann zu sagen: Danke es geht mir gut ;) Ich finde es schon Hammer, das seine Mutter sich tatsächlich beschwert das er nicht mehr jeden Freitag vorbei kommt und wenn er da war, muss er sich anhören das xy Krebs hat . Wie es ihm geht fragt ihm seine Mutter nicht! wirklich krass! Mein Mann redet in letzer Zeit oft darüber und ich weiß es verletzt ihn ungemein aber ich habe ihm auch gesagt das nur er diese Wut die er da in sich hat auf seine Eltern selbst lösen kann.

    weil ich bin gerade mit mir beschäftigt ;)


    lg

    Mg

    Hi Franzi,

    ich finde es wiklich super wie weit du schon gekommen bist!

    Ich habe ihm schon gesagt, dass das ja gut ist aber auf lange Sicht gar nix bringt. Ohne Hilfe von außen, ohne wirkliche Einsicht, dass ein bisschen weniger auf Dauer nicht funktionieren wird, wird das nichts.

    klare Ansage! und um so klarer du wirst, umso selbst wirst du die deiner wieder bewusst!

    Lass dir nix einreden du bist genau richtig!

    Es ist wirkich sehr unschön, das dein Mann die Kids benutzt, ich kenne das aus meiner Kindheit ) bei uns wurde nie getrunken) allerdings haben meine Eltern oft gezofft und mich dann, wenn sie bereit waren wieder miteinander zu reden und nicht weiterkamen in ihrer gegenseitigen Vorwurf, wer hat was Spirale gemacht - mich, da war ich 12 oder 13 hieingezogen. Ich sollte dann meistens meiner Mutter bestätigen( ab und an auch meine Vater) das mein Vater/ Mutter dies und jeden gemacht/ gesagt oder nicht gemacht hat. Im Nachgang - das kocht gerade aus aktuellem Anlass wieder hoch, eine ziemlich miese Nummer von beiden meiner Elternteile, sie haben mich benutzt, weil sie nicht in der Lage waren ihre Konflikte als Erwachsene zu lösen und sie tun es teiweise immer noch. Ich denke, das das als ich noch kleiner war, auch stattgefunden hat, als sich meine Mutter von ihrem ersten Mann getrennt hat, da kann ich mich nicht mehr erinnern, allerdings bin ich mir ziemlich sicher, das das ein Trauma bei mir hinterlassen hat.

    Ich frage mich oft woher eigentllich meine Schuldgefühle kommen als Erwachsener, wenn ich meine Grenzen setze, was mir, so wie ich erkannt habe, sehr schwer fällt ohne eine schlechtes Gefühl dabei zu haben.

    Abgesehen davon, ob dein Mann sich nun bemüht auch mit den Kids, eventuell kannst du ihm klarmachen, ohne auf seinen Konsum einzugehen ( Vorwürfe oder so wg seiner Trinkerei) das das für Eure Kinder nun mal nicht der Burner ist, Was er tut, ist sich im Moment Schutz von seinen Kinderrn zu holen... da geht es nicht mal um Dich, sondern er sucht sich Bestätigung, das sie ihn lieben so wie er ist. Ist nur so ein Gedankengang von mir ....

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall trotz allem, ein schönes Feliz Navidad. Ich weiß, es kostest dich eine enorme Kraft .....glaub an Dich, auch wenn du vielleicht mal kurz in den Keller gehen musst zu weinen. Immerhin besser als in den Keller gehen zum Lachen ( kleiner Scherz)

    Denk dran, du bist nicht alleine!!!


    Dicke Umarmung


    lg

    Mg

    Auch gehe ich zwischendurch größere Runden mit dem Hund über mehrere km.

    Hi Rose,

    das find ich super! Ich habe auch einen Hund, mit dem ich in letzer Zeit viel zu wenig unterwegs war. Der alte Junge hat mich ganz schön vermisst wie ist seit kurzer Zeit feststelle und ich ihn, weil ich die ganze Zeit mit meiner Arbeit und meinen Mann beschäftigt war.

    Ich liebe es am Sonntag morgen in der Früh mit ihm, wenn alles ganz Still ist meine Runden zu drehen, während er die unverfälschten Gerüche der Natur geniesst. Da spüre ich eine Einheit und eine komplette Erdung. Das ist eine Verständigung ohne Worte und tut mir gut und ihm.

    Ich habe ja nun mehr keine Kinder die hier leben, aber unser Hund ist sehr sensibel und merkt sofort wenn etwas nicht stimmt!

    Wie mit Pferden, die sind genauso unterwegs...

    Bleib dran und alls es dir gutgehen


    Lg

    Mg

    Mg-Midget , war nur mal eine kurze Stippvisite, aber was ich von dir bisher gelesen, habe, hat mich jetzt nicht denken lassen. "Sie bleibt in der Krankheit hängen"

    Hi Hartmut, danke das du dir die Zeit genommen hast, kurz bei mir vorbei zu schauen, danke dir! Ich lese mir gerne ab und zu die Geschichten von den ehemaligen Suchtkranken durch, ioder auch jenen die sich hier im Forum anmelden und sich Hilfe suchen. Ich persönlich finde das sehr interessant und es hilft mir ebenso wie die Geschichten all der Co´s um mich zu reflektieren als auch den Versuch zu verstehen mit welchen Problemen und Dämonen jene kämpfen die ihrer Sucht verfallen waren. Auch fand ich die Aussage von White Wolf ( geiler Nick) sehr intererssant, die ich irgendwo gelesen habe, das er eine Co halt irgendwann durch eine andere ersetzt hat und es ihm sozusagen in der Phase als er noch gesoffen hat relativ egal war.

    Ich denke, das man und das tun wir Co´s diese Sucht überhaupt nicht persönlich nehmen darf. Es ist eben eine Sucht, eine Krankheit die wir Co´s niemals lösen können! Das Einzigste was wir lösen können, ist es anzufangen uns selbst nicht mehr zu belügen und zu erkennen das uns dieser Mensch in was er auch immer gefangen ist, nicht mehr gut tut! und dahin zu schauen um was es wirklich geht und das sind wir selbst! und auf sich selbst zu schauen ist nicht immer wunderbar nicht wahr ;)

    Nein ich denke nicht, das ich in der Krankheit hägen bleibe! Ich bin auf einem guten Weg und diesen Weg kann nur ich gehen, was ich allerdings tun kann ist mir Unterstützung holen und Hilfe holen die ich brauche. Vielleicht geht man ab und an einen Schritt zurück, da ist ok! Wichtig ist das man den Fokus auf sich selbst nicht verliert Viele Menschen glauben es sei ein Zeichen von Schwäche sich Hilfe zu holen, ich sehe das mittlerweile als ein Zeichen von Stärke und der Bereitschaft für sich selbst einzustehen, sich weiter zu entwickeln, gerade in einer Gesellschaft die nur noch auf Leistung und Druck getrimmt ist und damit beschäftigt ist den äusseren Schein zu wahren.

    Ich finde es allein schon bemerkenswert, da man sich mittlerweile schon dafür rechtfertigen muss, als Spaßbremse bezeichnet wird,wenn man auf einer Party oder in Gesellschaft ist oder wie aktuell X-Mas Feiern, man eben keinen Alkohol trinken mag. Wie komme ich denn überhaupt dazu, mir überhaupt darüber Gedanken machen zu müssen...? und wir komme ich dazu, andern erklären zu müssen, das ich es eventuell abstoßend finde mir das Gelaber anzuhören wenn sie rotz besoffen sind. Insofern sehe ich das als Spiegel unserer Gesellschaft in der Alkohol jederzeit und unbegrenz zugänglich ist und es sogar schon zum guten Ton gehört! Mein Fazit dazu ist, das alle Menschen, die mich versuchen dazu nötigen oder sticheln, das ich nun mal keinen Alk trinken mag, ihre eigen Dämonen einbringen, weil es bin ja nicht ich , der keinen Spaß ohne Alk haben kann, sondern sie selbst.

    Lg

    Mg

    wenn du tatsächlich ohne Schulden rausgehst aus deinem Unternehmen, dann hast du meine größten Respekt. Die meisten Selbstständigen schaffen es nicht, und geben erst auf, wenn es bereits zu spät ist. Herzlichen Glückwunsch, wirklich :)

    yes i do! ich bin da eher pragmatisch gins...wenn auch sonst sehr emmotional. Ich habe alles reingestopft in mein kleines Unternehmen was ich hatte und verdammt hart gearbeitet dafür, und es gab ein paar Menschen die dachten ich bin pleite, um das Inventar für einen Apfel und eine Ei zu bekommen. Es war mir ein Fest sie abfahren zu lassen, die Hyänen....Auch wenn ich vielleicht noch nicht in der Lage bin meinen Mann loszulassen, so bin ich doch in der Lage in anderen Dingen sehr pragmaitsch vorzugehen. Mein Leitsatz an mich selbst in diesen Dingen heißt... höre zu, schweige, erkenne die Ambitionen der Anderen und Entscheide.

    lg

    Mg

    Es triggert mich nicht. Ich hab mich nur gewundert, dass Du das so selbstverständlich dargestellt hast, als würde es dazugehören, wenn man sich um seine Belange kümmer

    Als Ag sehe ich das so. mal kuz 7 Wochen krank machen, und dann noch mit Ansage eine Woche davon im Urlaub weil es gut tut. Das habe ich alles durch. Für viele AN ist es mittlerweile so, das es selbstverständlich ist! Ich habe das alles durch, als kleiner Betrieb ist das verhehrend! Nicht nur wg der Kosten, sonder auch weil du Produktiosausfälle hast und die Kosten nochmal richtig Geld. du willst nicht wissen, wie viele MA auf so einer Welle surfen! und da geht es nicht mehr um den Mindestlohn, da geht es darum das es einfach Menschen gibt die das System ausreizen, aber das ein anderes Thema. Insofern ist das Ganze eine enorme Erleichterung für mich mein Geschäft zu schliessen auch auf Grund der wirtschaftlichen und politischen Lage und was sonst noch so rumschwirrt, ich bin Happy diese Entscheidung getroffen zu haben, bevor ich die Hand heben muss. Und ich vertraue auf mich und mein Können, um meine Existenz in Zukunft zu sichern . Vor ein paar Monaten war ich noch zerfressen, von Seblbstzweifen, mittlerweile denke ich anders,

    Hast Du mit der Aufgabe Deines Geschäftes, so dass Du kein gesichertes Einkommen mehr hast, die Rahmenbedingungen dann nicht eher noch weiter verschlechtert?

    Hi Cadda, nein das habe ich nicht! Für mich ist es eine enorme Erleichterung mein Geschäft aufzugeben, nicht weil mein Mann Süchtig ist, sondern weil mich der Kampf um mein Geschäft und die wirtschafliche Lage enorm Energie gekostet haben..laut meiner Erfahung als Ag gibt es eine Menge Menschen die sich auf Grund von Burn Out Krank schreiben lassen, was legitim ist oder einem Sonstigen, das ab und an nicht so legitim ist.. anyway ....dazu konnte ich eine Menge Erfahrungen sammeln...Insofern sollte dich das nicht riggern, du hättest es ja können, wenn du gewollt hättest ;)

    Wenn ich es könnte, würde ich es tun. Leider habe ich den Fehler begangen als Selbstständiger dafür keine Vorsorge zu treffen, falls es mich umhaut. Mein Problem!

    Nein meine Rahmenbedingungen haben sich nicht verschlechtert, weil ich schon Selbstfürsorege betrieben habe und danach einen neunen Job habe ;-)sofern sehe ich es als enorme Erleichterung mit keine Gedanken mehr darüber machen zu müssen, ob ich Löhne zu zahlen habe und meine Kosten zu decken, meine Lebenshaltungskosten, oder wenn ich krank bin trotzdem zur Arbeit zu gehen, oder zu planen, wer dann da ist oder nicht um den Laden am laufen zu halten und die enorm angestiegenen Ansprüche der Kunden aufrecht zu erhalten.. Das loszulassen war die besten Entscheidung die ich für mich treffen konnte im Moment. Ich gehe ohne Schulden und alles Invetar gehört mir, wie geil ist das denn!

    Das ist auf jeden Fall so. Was nicht passt liegen lassen, was passt mitnehmen und was vielleicht jetzt noch nicht passt, passt irgendwann dann doch mal :)

    Richtig

    Um mich aus einer toxischen Beziehung zu lösen, musste ich keine Rahmenbedingung schaffen. Das A und O war, mich zu lösen, um wieder glücklich werden zu können. Der Rest hat sich danach Schritt für Schritt entwickelt.

    Insofern.. jeder nach seinem Takt und seinen eigenen Lebensumständen und die Tolleranz und Geduld, nicht von sich auf andere zu schliessen .... ;-)und dabei nehme ich mich nicht aus! Natürlich kochen die Emmotionen hier ab und an hoch, auch zu deiner Erwähnung ( sry kopieren klappt grad nicht) Ich denke das sich viele Menschen, die hier schreiben wieder erkennen, in Handlungen, Emmotionen etc. Und manchmals passt es einem nicht wenn man Gegenwind bekommt.... oder sich getriggert fühlt. Am Ende des Tages, denke ich muss jeder für sich selbst aussortieren, was ihm nützlich ist und was nicht.

    lg Mg

    Du hast so viel in Angriff genommen. Aber das Entscheidende um wieder happy werden zu können, noch nicht.

    das hast du recht! nur ist meine Priorität im Moment eben nicht ob ich meinen Mann velasse, weil er säuft, oder meine Energie weiterhin darauf zu verwenden ihn dazu zu bewegen, sondern erst einmal die Voraussetzungen zu schaffen, um meine Existenz zu sichern.Ich gehe also nicht ins NIchts .... Da ich diese gerade aufgebe, die mir mein Einkommen sichert ich bin im Moment nicht in der Postition eines Angestellten. der sich mal für ein paar Wochen krank schreiben lasen kann um sich um seine Belange zu kümmern ... Ergo kümmere ich mich um mich selbst und mein Überleben in Zukunft, um mir eine eigene Sicherheit bieten zu können.

    Ich habe im Moment keine Energie, mich in eine Lost Space Sitaution zu begeben und packe all diese Erfahrungen zusammen, die ich in meinem Leben hatte und gehe da im Moment sehr strategisch vor. Ergo das große Mädchen, sorgt jetzt für das kleine Mädchen und schaut das wir gesaved sind.

    Es ist auch nicht in meinem Sinne, in einem großen Zoff Drama meine Ehe zu beenden. Mein Mann weiß was Sache ist und wenn er eben nicht bereit ist, etwas zu ändern, dann ist es nicht mehr mein Problem. ich bin mir vollkommen bewusst das er sein Leben leben wird und es steht mir nicht zu, ihm zu sagen was er zu tun und zu lassen hat, ebenso nehme ich das für mich. Da ich für sehr intelligent halte und es auch Phasen gibt in denen wir reden, weiß er sehr genau was Sache ist und er weiß auch sehr genau das ich keinen Spaß mehr mache.

    Ich denke im Angesicht seiner Krebeserkrankung haben sich bei ihm seine persönllichen Prioritäten enorm verschoben, was ich auch nachvollziehen kann. Wenn es sein Weg ist das ganze mit Alk zu deckeln soll der das tun. Insofern aktzeptiert er auch meine Prioritäten die ich für mein Leben habe.

    Für mich liest es sich eher so, als ob Midget die Rahmenbedingungen schafft, damit sie nicht ins Nichts geht wenn sie geht… kann man das nicht auch so „lesen“?

    ja so ist es...nein ich gehe nicht ins Nichts...! natürlich ist es nicht leicht zu gehen... allerdings habe ich mir schon oft gedacht was passiert wenn mein Mann an seinem Krebs stirbt.... die Gedanken wenn er nicht mehr das ist mache ich mir schon lange, bevor er so abgestützt ist.

    dem möchte ich widersprechen! Ich bin noch immer dankbar und glücklich, dass ich nicht mehr saufen muss.

    Hi Elly, natürlich gibt es Menschen die Happy sind und die einen enormen Einsatz bringen um anderen zu helfen wieder happy zu werden! Ohne Euch wäre dieses Forum nicht möglich und dafür ein dickes Danke und eine dicke, feste Umarmung!

    Nein, ich habe mich noch nicht wg einer Wohnung umgeschaut. Ich habe für mich erst einmal andere Dinge abzuwickeln... bevor ich nächste Schritte unternehmen kann und will. Im Moment kämpfe ich mit mir und lasse mehrere Fronten los . Das ist ein Prozess der Zeit braucht und diese Zeit gebe ich mir, auch wenn das bedeutet das ich in einige sauere Äpfel zu beissen habe, weil ich weiß, alles geht eben nicht auf einmal ohne mir den Arsch komlett wegzuziehen.

    Ich bin auf dem Weg zu mir selbst! und mir wird immer mehr bewusst was ich mir selbst die ganze Zeit geliefert habe! man könnte es auch Selbstreflekion nennen;-) oder auch ich bewege mich aus meiner Kompfortzone.......und bin bereit die Konzequenzen zu tragen, die sich daraus ergeben und das sind eine ganze Menge für mich.

    Insofen gehe ich nach meinem Rhythmus, den nur ich selbst gehen kann und niemand anderer.

    lg Mg

    Eine Trennung ist doch mit dem hin und her Schieben des Kindes verbunden...das will ich nicht

    Hi Holy, im Endffekt bist du immer noch dabei, dir deine Welt zurecht zu legen in der Hoffnung das es besser wird. Ich denke das genau das das Problem aller Co´s ist.. die Hoffnung.. man hangelt sich von tag zu Tag, Woche zu Woche, usw.

    Na ja du hast die Wahl, entweder wird dein Kind hin und her geschoben wie du sagst. woher weißt du das? oder es bekommt einen Schaden für sein Leben lang weil es sich anschauen muss wie seine Mutter versucht gegen die Sauferei seines Vaters zu kämpfen und landet dann irgenwann in einer Beziehung wie du sie gerade führst... weil das Ganze eben Spuren hinterlässt bei einem unbedarftem Kind. Auf dein Kind bezogen eine wiklich nicht schöne Kindheit und auf dich bezoegen keine schönes Leben!

    Lg

    Mg

    Du ertrinkst inmitten von Menschen und niemand sieht dich....

    Hi Laus...

    das trifft es auf den Punkt. und das ist denke ich genau das wo man selbst als Co ansetzen muss. Hallo seht ihr mich nicht!! Aber ich denke es ist daran sich selbt zu sehen!!!für mich jedenfalls, ich will nicht am Ende der Brücke stehen, um festzustellen das ich nur damit beschäftigt war ob die anderen mich sehen!

    Eben nicht mehr zu ertrinken. Es wird so unendlich viel gedeckelt... nur nicht hinschauen. Das haben wir als Co´s ja auch gemacht. Wir wollen nicht wirklich hinschauen unsere heile Welt am laufen halten koste es was es wolle! Wir haben , waren bereit und sind bereit uns selbst zu opfern und auch wenn Kinder im Spiel sind,die Zukunft unserer Kinder.

    Wir haben uns in Selbtmitleid gesuhlt, anstatt vor uns selbst zuzugeben, das es uns nicht gut tut. Anstatt auf uns selbst zu schauen, zeigen wir mit dem großen Finger auf andere, auch ich tue das ,immer noch, das ist mir bewusst.

    Ich denke loslassen ist eines der schwierigesten Aufgaben die man als Mensch hat. Egal was es ist, Menschen, Dinge, Emmotionen. Die schwierigste Aufgabe ist es wohl zu erkennen, was Leben überhaupt bedeutet und jeder Mensch hat seine eigene Aufgabe.

    Ich denke oft an meine Sohn als er klein war und ich die Dinge oft kompliziert gemacht habe, sein Worte waren oft, Mama, schau so einfach ist das! Die Aussage eines vollkommen unbelastesten Kindes Wir sind oft so overloadet von Gedanken, das wir verlernt haben auf unsere Gefühle zu schauen und darauf was uns selbst gut tut oder was wir brauchen und jeder Mensch hat nun mal seine eigenen Grenzen und Gefühle und Bedürfnisse. Jeder Mensch ist ein Individium.. Ich denke auch das dieser Respekt in unserer Gesellschaft immer mehr verloren geht. Mein Haus,mein Boot, mein Scheinbild nach aussen, obwohl es innnen wenn man die Tür zumacht ganz anders ausschaut.

    Ich lese eigentlich oft das Selbe nur in anderer Kombi hier im Forum, für das ich sehr dankbar bin. Ab und an lese ich auch auf der wie ich sage, die andere Seite das hilft mir auch. Keiner von uns hier im Forum ist happy! Wir alle kämpfen darum wieder zu uns selbst zu finden! egal ob Alkoholiker oder Co.

    Im Endeffekt dachte ich oft, ich habe die alten Lasten im Griff.... nun stelle ich fest das es eben nicht so ist, ich habe so viele Nebenbaustellen zu meiner Beziehung ,das habe ich heute wieder erkannt in meinem Geschäft, auf positive Weise!


    lg Mg

    Hi @all,

    alao kurz zu meiner Mutter, dement ist sie nicht, klar baut sie ab und es ist zuviel für sie mit meinem Vater. Er ist ja blind ( Augeninfrakt) hat Pflegestufe 4 und sich im Endeffekt vor Jahren dazu entschieden, sich von seiner Umwelt zurück zu ziehen und nichts für sein Wohlbefinden zu tun. Dieses Thema habe ich ein Glück schon abgeschlossen, weil da reden und Versuche ihn dazu zu bewegen nichts gebracht haben. Es war seine Entscheidung und ich kann es da lassen wo es ist.

    Meine Mutter ist eingentlich noch ein Hans Dampf in allen Gassen und ich denke sie ist total frustriert das sie meinen Vater an der Backe hat! ändern tut sie allerdings auch nichts, auch sie hat alle Hilfe an der Hand und die beiden nagen nicht am Hungertuch. Ergo bin ich gerade damit beschäftigt die Dnge, auch da zu lassen wo sie hingehören. Im Moment ist Funkstille, ich hatte ja schon immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich mal ein paar Tage gar nicht gemeldet habe. Ich weiß genau das sie noch beleidigt ist, sonst hätte sie schon längst was hören lassen, der stille Vorwurf kriecht geradezu aus meinem Telefon....

    ich seh das jetzt so..oder versuche es ;-).. ich bin mir jetzt selbst am Wichtigsten und merke gerade wie belastet ich eigentlich körperlich und psychisch in den letzen Jahren war und bin. Auch durch mein Geschäft, den Krebs meines Mannes, seine Depressionen, seinem abrutschen in den Alk, die Sorge um meine Eltern, deren ewigen Streitereien, zu versuchen ales zusammenzuhalten und das Konstrukt bricht jetzt nun langsam auseinander.

    Auch das Konstrukt des Schweigens der Famile meines Mannes bricht langsam zusammen....! Wenn ich so darüber nachdenke.... war seitens der Familie meines Mannes so gut wie überhaupt keine Hilfe da. Da geht es überhaupt nicht um dem Alk, sondern um seinen Krebs und die Auswirkungen.

    Seine Mutter hat wohl noch immer nicht nach 4 Jahren auf dem Schrim was das überhaupt bedeutet und es in all der Zeit nicht geschafft sich einmal um ihren Sohn zu kümmern, wenn es ihm nicht gut ging.

    Sein Sohn tut auch so als ob alles wunderbar wäre

    Die Brüder wissen zwar was Sache ist auch mit dem Alk aber es ist ihnen auch egal.

    Ich fand es im Nachgang ziemllich bemerkenswert im ersten Jahr der Diagnose,das ich sie darauf Aufmerksam machen musste, doch bei meinem Mann selbst nachzufragen wie es ihm geht und nicht immer mich zu fragen! Abgesehen davon das es höchst selten vorkam das die gefragt haben wie es mir geht. Das tun sie immer noch nicht.

    Ich hatte seine Familie öfters um Hilfe gebeten bevor das alles mit dem Alk so eskaliert ist, bin aber immer ins Leere gelaufen und mich dahingehen schon ziemlich distanziert.

    Es gab zwar ein wenig Kontakt mit meinem Schwager und meiner Schwägerin ( Trauzeugen) allerdings beschränkte sich das eher in Richtung Sucht meines Mannes und das er immer weiter abstürzt mit allem, was in Aussagen endetet, du musst dich fragen wie lange du dir das noch reinziehst.....Was den Alk anbelangt hatten sie recht, allerdings sehe ich das Ganze viel komplexer da geht es auch um seinen Krebs den sie geflissentlich ignorieren.

    Wenn man an Familienfesten zusammen kam, wurde da auch fleissig gesoffen und bloß keine Gespräche über seinen Krebs. Ich habe ja alles gemanaged.... !

    Nun hatte ich diese Woche meine Aha Effekt, meine Schägerin war diese Woche bei mir im Geschäft, sie weiß das ich mein Geschäft aufgeben will hatte ich ihr geschrieben und welche Probleme es mit meinem Mann gibt ( das weiß seine gesamte Familie schon seit jahren) und das ich nun eine Trennung in Betracht ziehe. Ich denke nicht das sie das alles so richtig ernst genommen hat...

    Diese Woche gab es einen Artikel in der hießigen Zeitung dazu das ich mein Geschäft schliesse... und plötzlich kam sie vorbei im Geschäft und erzählte mir das man sich gestern mit den anderen Brüdern getroffen hat und darüber geredet hat, das ich nun wohl ernst mache. Ich hatte ihr im Vorfeld schon geschrieben, das ich im Falle einer Trennung meine Zelte komplett hier abbreche und weit weg ziehe. Die Sorge war groß falls ich gehe das nun alles noch Schlimmer wird ( ich dachte mir nur, für mich nicht, aber eventuell für euch) und als ich ihr noch erzählt habe, das mein Mann seine Therapien wg dem Krebs nun abbricht ist sie dann aus allen Wolken gefallen...ich konnte förmich riechen wie es in ihrem Kopf gerattert hat, was passieren wird , wenn ich nicht mehr da bin und welche Probleme nun auf die Familie zukommen werden in Zukunft und welche Auswirkungen das auch auf ihre Ehe und den Rest der kompletten Familie meines Mannes haben wird. Das heißt nämich das Schluss ist mit lustig so zu tun als ob in der Familie kein Mensch ist der eventuell in den nächsten Jahren an Krebs sterben wird und sich mit seinem Alk zu Grunde richtet. Bisher konnten sie sich ja alle wunderbar abgrenzen und totschweigen, weil ich die Last für alle getragen habe.

    Tja was soll ich sagen.....

    Mein Mann hatte gestern seine letzte Immuntherapie war ziemlich platt und sitzt heute wieder munter in der Küche und trinkt sein Bier.


    lg

    Mg

    Hi Rosa,

    ich habe auch unendlich viel geweint und es ist doch etwas Gutes auch wenn es im Moment der puren Verzweiflung ist. Da schreit deine Seele und wenn die Seele schreit ist es gut zu weinen! Im ersten Moment denkt man zwar oder kurz danach mein Gott wie schwach bin ich..reiss dich mal zusammen! allerdings hat das überhaupt nichts mit Schwäche zu tun, sondern ist für mich ein Zeichen mich mit mir selbst zu verbinden und meine eigenen Emmotionen wahr zu nehmen und auszudrücken.

    Ich denke auch das es absolut normal ist wütend zu sein, vor allem ist es ein gutes Zeichen die Wut auf sich selbst anzuschauen, das hei0t ja nichts anderes als das man bereit ist hinzuschauen wo die eigenen Defizite liegen und wenn man bereit ist in seine eigenen Abründe zu schauen heißt das im besten Falle doch, das man bereit ist sich weiter zu entwickeln...!

    Das zeugt von Stäke nicht von Schwäche so sehe ich das.

    Fühl dich umarmt


    lg Mg

    Hi Miteinander,

    es wird Zeit für mich, wieder etwas zu schreiben... das tut wirkich soo gut!

    Im Moment befindet sich mein Mann auf einem Nebenschauplatz für mich. Der Zoff mit meiner Mom hängt mir noch nach. Es dreht sich ja eigentlich immer um das selbe Thema. Das sie nicht in der Lage ist, ihrem Mann ihre Grenzen aufzuzeigen. Oder das Gejammer das mein Bruder sich nciht meldet Mir wird immer bewusster, das sich das durch mein ganzes Leben zieht und auch für mich ein Problem ist.

    Wir hatte vor ein paar Monaten schon mal Zoff deswegen es ging auch um das ewige Thema mein Bruder.

    Damals ist es nicht so ausgeartet, es war eher ein hefitger Streit und wir hatten eine Aussprache danach. Hat aber leider gar nix gebracht ;) Da sie das wieder aufs tablet gebracht hat... Was mich allerdings enorm geärgert hat war damals, das sie meinen Sohn angerufen hat und ihn invollviert hat und er mich danach angerufen hat was ich denn mit der Oma machen würde....

    Als ich letze Woche so ausgetickt bin und sie so derart angeschrien habe ... darüber musste ich nachdenken.... was mich so angetrigert hat. Es ging mal wieder um meinen Bruder. der sich nie meldet... dazu habe ich ihr wie schon seit Jahren meine Meinung gesagt und dann kam der eine Satz: Willst du mich fertig machen von meiner Mutter, das war als ob sie auf einen Knopf gerückt hat, Dann kam der Satz, mein Gott bist du unglücklich ( also ich höre mir jetzt seit Jahren ihren Frust an wg ihrem Mann und wie unglücklich sie ist) das war der zweite Punkt der mich hat ausrasten lassen, dann kam der Satz, mein Gott schau dich an, wie böse du bist und zum Schluss, das diskutieren wir jetzt aber aus, obwohl ich sie mehrfach gebeten habe nun endlich zu gehen. ....

    danach wollte sie ja alles begraben.... wie immer! Also habe ich mich brav entschuldigt dafür das ich sie so angeschrien habe na es war ja jetzt auch nicht die feine englische Art aber es musste eben raus. Es schien alles ok.

    Ergo habe ich ihr vor ein paar Tagen eine App geschickt wie es ihr geht und ihr etwas ziemlich belangloses geschrieben, was sie nicht gelesen hat. Da sie on war wusste ich sehr genau das sie noch stinkig ist und habe es wieder gelöscht.

    Am nächsten morgen kam dann die Ansage das sie keinen Bock gehabt hätte, meine Nachricht zu lesen, wortwörtlich, das sie sich nicht wieder fertig machen lassen möchte und es ihr den Schlaf rauben würde aber ich hätte es ja gelöscht da könne man wohl nichts machen.

    Ich habe ihr dann geschrieben, das es nichts wichtiges war und sie soll aufhören mir zu versuchen ein schlechtes Gewissen einzureden! Ihre Rückantwort war dann mein Gott..... das wäre sicher nicht ihre Absicht gewesen...!

    Mein Fazit: natürlich war es ihre Absicht ich bin ja nicht blöd! Das habe ich ja als Kind schon oft gehabt

    Ich muss auch sagen, das ich ihr als ich sie so angeschrien habe gesagt habe ich verbitte es mir das sie wieder meinen Sohn anruft! Vorab habe ich meinen Sohn angerufen, das wir gezofft haben, falls die Oma anruft..... und er soll sich da nicht reinhängen das sei eine Sache zwischen mir und ihr und hat viel mit Dingen aus meiner Kindheit zu tun und ich nicht möchte das er sich damit belastet, das das eine Sach zwischen ihr und mir ist

    Ja und heute ruft mich mein Sohn an und fragte wie es mir geht und so weiter... dann sagte er irgendwann er hat mir der Oma gesprochen ihr ginge es so schlecht... und ich solle doch meinen Streit begraben.

    Mich nervt das sowas von! Ich habe das Gefühl das wieder einmal ihendwelche DInge auf mich abgeladen werden, bzw. ich wieder einmal wie so oft in der Position bin mich zu rechtfertigen und mich schuldig fühle, weil ich für mich selbst einstehe.

    Das habe ich meinem Sohn erklärt, ich habe ihm auch gesagt das das was ich im Moment brauche Ruhe ist und Zeit für mich und wenn dann positive Menschen um mich und ich leider nicht in der Lage bin Dinge zu lösen die meine Mutter schon seit Jahren nicht lösen kann oder will und ich nicht dafür verantwortlich bin, das meine Mutter seit Jahrzehnten in einer Ehe fest steckt in der sie unglücklich ist und es nicht in meiner Macht liegt, das sie sich nun endlich Hife sucht und da sie nun schon 82 Jahre alt ist, liegt es an ihr das zu tun.

    Puh... ich weiß auch nicht ich liebe meine Mutter, sie ist eine wirkich tolle Frau! Aber ich bin nicht zustänfig für ihr Seelenheil ! und ich habe absolut keine Lust mehr ihre Pakete mit mir rumzutragen. Gleichzeitig habe ich auch beschlossen sie nicht mehr mit meinen Dingen zu belasten oder ihr etwas zu erzählen, es sind ja meine Angelegeheiten die ich zu lösen habe! Im Endeffekt war es so, wenn ich ihr etwas erzählt habe was mich belastet, hat sie sofort von sich erzählt .... das ist mir erst letzens bewusst geworden... da kam dann so eine Äusserung was glaubtst du wie es mir damals ging oder heute geht etc. etc.

    Nun ich bin aber nun mal nicht wie meine Mutter, ich bin ich!


    lg Mg

    Liebe Rosa,

    ich kann dir nur von meinen Erfahrunge berichten... mein Mann hat Krebs Lungenkrebs und das seit 4 Jahren. er war operabel ein Glück aber es gab nun mal ein paar Mestastasen. Chemo, Bestrahlung, Immuntherapie, Depewssionwn nun die zweite Immuntheraoei um alles im Griff zu halten. Eigentich hat er beste Chanchen auf ein gutes Leben. Nur seit dem ( er hat vorher gerne sein Bier getrunken) ist es aus dem Ruder gelaufen mit guten und schlechten Phasen. Die schlechten überwiegen... Ich denke ich habe alles durch was man so druchhaben kann an emmotianalen Ausbrüchen ;) und mir die volle Pachung gegeben und mich selbst enorm geschädigt.

    Das Schweigen von ihm, diese Machtlosigkeit nichts tun zu können ,die Unsicherheit, die Wut, meine Selbstmitleid, meine Existenzängste... das funktionieren das ich mir selbst abverlangt habe, das macht krank, das merke ich und mein Körper und meine Seele haben geschrien und mir gezeigt das es nun an der Zeit ist etwas für mich zu tun und hinzuschauen auch wenn es weh tut.

    All das loszulassen ist ein enormer Prozess in dem ich gerade stecke und da gehört noch viel mehr dazu...meine Kindheit, meine Eltern. Familiengeschichten ..etc. vor allem aber auch mich so anzunehmen wie ich bin und meine Grenzen zu erkennen und zu setzen, das mag für einige Menschen in meiner sehr nahen Umgebung im Moment nicht gerade so toll sein, ich denke mir allerdings wenn sie das nicht ab können, dann gehören sie nicht zu mir und ich lasse sie gehen..

    Seit dem ich das tue fängt Mann an zu reden... er hat mir zb. gesagt das er keine chemie mehr in sich reinpumpen mag. Er muss anfang Januar ins Pet das ist eine spezielle Untersuchung bei Krebs, um seinen aktuellen Stand zu erfahren und bricht dann alle therapien erst einmal ab. Er hatte Angst mir das zu sagen und weil er endlich mal geredet hat konnte ich ihm sagen das das für mich absolut ok ist. Es steht mir nicht zu,ihm zu sagen das er weiterhin Chemo etc. machen soll, wenn es ihm damit besser geht bei all den Nebenwirkungen dann soll er das tun.

    Es steht mir auch nicht zu ihm zu sagen er soll aufhören sein Bier zu trinken.

    Ich bin nicht mehr wütend auf ihn und kann ihn wieder als liebenswerten Menschen sehen ohne gegen etwas zu kämpfen. Allerdngs grenze ich mich nun ab wenn er schrägr drauf ist und das habe ich ihm sehr klar kommuniziert.

    Vielleicht kann es sein, das er in zwei Jahren tot ist oder auch nicht, wer weiß das schon. Ich muss nun wieder lernen wieder auf eigenen Beinen zu stehen, unabhängig von meinem Mann und das möchte ich tun ohne Groll, sondern in Frieden, das ist mein Ziel.


    lg

    Mg

    Liebe Rosa,

    ich kann mir sehr gut denken und nachfühlen ,das du ewig weiterschreiben könntest. Im Endeffekt hast du resigniert. ... und befindest dich in einer wie soll ich sagen negativ Wolke.. du funktionierst zwar noch aber fühlst dich selbst nicht mehr.... also ich schreibe jetzt mal wie es mir ging/ geht und ich arbeite mich immer noch vorwärts!

    Du schreibst von der Machtlosikeit... es ist denke ich absolut normal das du dir seit Jahren Gedanken machst auch auf Grund dieser Bauchspeichedrüsen Entzündung das vielleicht mehr draus werden könnte. Alkohol ist da wohl das Schlimmste was man noch draufkippen kann. Allerding ist es einfach Sinnlos das jemandem zu erklären der trinken möchte.

    Dazu kommen ja auch Existenzängste und die Unsicherheit über deine /eure Zukunft.

    Das was einen zum Verzeifeln bringt ist dieses Schweigen.... ! Das schwebt wie eine dunkle Wolke über dir und es ist gut das du nun dein Schweigen gebrochen hast und dich jemandem anvertraut hast. Ich denke auch nicht das du deinem Mann beibringen musst oder gar ein schlechtes Gewissen haben musst, das du nun etwas für Dich und Dein Seeleheil tust.

    Kopf hoch und wegen der X-Mas Deko... ich bin ein ziemicher Deko Freak und habe den ganzen Keller vor mit Kugeln und was weiß ich. Ich habe auch keine Lust drauf und mache das nur wenn meine Energien dahin fliessen. Im Moment ist mein Sohn das erste Mal, er ist aber schon 30 auf seinem persönlichen X.trem X-Mas Weihnachtsdeko Trip mit seiner Frau Wir werden Weihnachten seit Jahren nicht zusammen verbringen bei mir. Er schickt mir ab und an Bilder und erzählt mir was er so alles vorhat. Da denk ich mir Superklasse, wo er das wohl her hat... grins und freu mich das ich dieses Jahr keine Stress damit habe und mummel mich ein und entrümpel weiter mein Zeugs ;)


    lg

    Mg

    Hi Kint....,

    ich habe gerade geschaut, ich darf was schreiben zur Begrüßung.... ;)

    Also ich bin Co.. ergo the other Side...

    Ja was soll ich sagen ,es ist halt scheisse wenn man jemanden liebt und alles versucht demjenigen, den man liebt vom saufen abzuhalten. Nur............ ist es eben so, das es eben auch in der Verantwortung des Co ist sich da raus zu ziehen. so sehe ich das mittlerweile.

    Also ich als Co habe meinem Mann auch eine ganze Menge angetan, sag ich jetzt mal so, indem ich versucht habe, ihn zu bevormunden, ihn zu kontrollieren, ihn mit meiner Wut konfrontiert , seine Sucht indirekt unterstützt habe, ihm Dinge abgenommen habe. Ich habe ihm vorgeworfen er versaut mir mein Leben etc.

    Anstatt bei mir zu schauen, hab ich es auf ihn abgewälzt. Im Endeffekt hab ich mir selbst ganz viel versaut, weil ich meine Engergie drauf gesetzt habe, ihn zu retten, anstatt zu schauen das es mir gut geht.

    und zu den Wunden, die ich mir als Co habe zufügen lassen, ich meine damit das,das es ja meine Entscheidung war, darin zu verharren mir das Ganze anzutun... ich denke nicht, das jemand ( ein neuer Partner) dazu da sein sollte meine Wunden zu heilen, die mir jemand anderes angetan hat, sondern die Wunden kann ich nur selbst heilen.

    Du bist nun trocken und hast alles selbst in der Hand! verweile nicht in der Vergangenheit, sondern schaue einfach nach vorne, das Fehler dazu da sind um zu lernen für dich, um es das nächste Mal einfach anders zu machen.

    Das Gefühl seine Fehler nicht richten zu können ist gerade so erdrückend (wie vermutlich egoistisch)

    ich hatte vor 20 Jahren einmal einen Freund, der war auch Akloholiker und ich habe den Absprung rechtzeitig geschafft, bevor ich zur Co wurde in dieser Beziehung. Er hat jahrelang nichts mit mir geredet, er war sauer und konnte es nicht verarbeiten das ich dann eine glückliche Beziehnung hatte. Die aber leider in die Brüche gegangen ist. Bis er eine neue Frau kennen gelernt hat, die war auch Alkoholikerin. Das ging nicht gut und danach, wie soll ich sagen waren wir beste Freunde. Er hat sich oft entschuldigt bei mir im Nachgang aber das war mir gar nicht mehr wichtig, ich habe den Menschen gesehen, den ich damals geliebt habe.als Partner und nun als Freund. Nun ist er Tot, besoffen die Treppe runter gefallen. Das war für mich ein herber Verlust, weil ich einen guten Freund verloren habe!

    Lg Mg