Hi sanni1234 ,
bin von der anderen Seite (nüchterner Alkoholiker). Du kannst sehr stolz darauf sein, beim potenziellen Einzug deine Grenzen kommuniziert zu haben.
Dass er mir zeigt dass er es dieses mal wirklich ernst meint. Und wie ein bisschen erwartet: du willst mich nicht da haben, du hilfst mir nicht, ich brauch keinen Entzug machen ich schaffe das alleine und weitere Beschimpfungen folgten. Ich bin natürlich die Böse die ihn jetzt hängen lässt und auf die er sich nicht verlassen kann.
Und es kam ja postwendend die Reaktion: Ich bekomme nicht was ich will, was interessiert mich mein Geschwätz von gerade eben...du bist schuld! Manipulation und Vermeidung, kenne ich auch von mir.
Alkohol steht immer an erster Stelle, dann kommt das menschliche Bedürfnis nach Nähe und Zuneigung und dann...dann kommst irgendwann DU und DEINE Bedürfnisse.
Und das ist sehr traurig...
Auch von mir mein Bauchgefühl als Einschätzung: auf gar keinen Fall einziehen lassen!
Ich habe locker ein Jahr Abstinenz gebraucht um wieder klar denken zu können, jetzt nach zwei Jahren fühle ich mich erst wieder komplett fit. Tu dir das Auf und Ab bitte nicht an, das Leben ist echt zu kurz für so einen Mist. Geteiltes Leid im Bezug auf Sucht ist immer doppeltes Leid.