Ich finde improvisieren auch 👍
Beiträge von koda
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Zeit für ein Update, ist ja eine Weile her. Wie es der Zufall will, war xy mal wieder zu Besuch bei mir.
Gespürt habe ich den gleichen immensen inneren Widerstand zu kapitulieren und zu sagen, ja ich brauche hilfe, ich komm nicht weiter, wie in der Zeit als er noch getrunken hat.
Ich zitier mal mich selber, weil das auch irgendwie erschreckend und traurig ist. Es ist als wäre keine Zeit vergangen. Den gleichen Satz könnte ich heute schreiben und er würde immer noch stimmen. Allerdings möchte ich auch hinterherschieben, daß ich letztlich nicht weiß, was wirklich in ihm vorgeht und ich mich daher für mich wenn wir uns begegnen auf etwas anderes konzentrieren kann und möchte:
Wie sieht die Zeit aus die wir miteinander verbringen? Die kann ich gestalten, darauf reagieren. Auch mich ärgern, wenn ich das Gefühl habe, es geht jetzt zuviel um ihn und das kommunizieren.
Das klappt besser möchte ich für mich konstatieren. Noch vor einem Jahr hätte ich meinen kompletten Tagesablauf auf ihn umgestellt. Aus der Haltung heraus, - ich kann es ja, weil ich die Stabilere bin? - Was dann dazu führen kann, daß ich meine Grenzen schlechter schütze - ich bin ja die Flexible, ihm geht es so schlecht, ich kann es abfangen, usw.
Meine Erkenntnis aus diesen Tagen ist, auch bei allen anderen Lebensthemen kann jeder nur sich selbst helfen, VORALLEM wenn keine Hilfe gewünscht ist.
Für ihn was recherchieren, Hilfe raussuchen (die er gar nicht will), ich hatte mir fest vorgenommen, das nicht mehr zu machen. Habs dann doch gemacht und danach wieder gelöscht. Ich halte für mich fest: muss nicht alles immer sofort klappen. Die eigenen Muster umstellen braucht Zeit, es braucht aber vorallem Übung.
Das wollte ich hier hinterlassen, für mich und euch zum Nachlesen. Dranbleiben, den inneren Zeigefinger weglassen und stattdessen eine Korrektur meines Verhaltens. Muss sich nicht sofort super anfühlen, - überhaupt - meine Gefühle sind nicht der beste Kompass - sondern stattdessen eher auf meine Intuition hören. Die mich manchmal dahin leitet, wo es sich erst mal komisch anfühlt, weil raus aus der eigenen Komfortzone.
Wie unterscheiden zwischen Gefühl und innerem Kompass? Der ist mir wichtig.
Euch einen schönen Tag
Und jetzt erst ab zur Arbeit.
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Liebe bettina,
Magst du mal ein bisschen genauer schreiben, auch wie es dir ergangen ist?
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Oh menno II.
ich hoffe auch du bleibst uns erhalten. Alex_aufdemweg ich lese dich gerne. Deine offene humorige art ist toll, aber die ist ja gottseidank nicht ans moderatorentum gekoppelt.
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für mich auch alles fein. hauptsache, wir sitzen am tisch zusammen

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Aufgeregt bin ich auch!
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Ich komme auch gerne! Übernachten werde ich in jugenheim. Und komme dann mit dem zug dazu. Frühstück auch!
Aurora und dante, wie fahrt ihr aus berlin?
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Wir wurden als Kinder oft alleine gelassen. Für uns hieß das ein bisschen aufatmen. Sonst wurde viel kontrolliert. Aber die Zeiten wenn meine Eltern nicht da waren, waren oft toll für uns. Ein bisschen Schokolade aus dem Schrank, und Fernsehen, lachen, spielen.
Es gab andere Sachen, die uns möglicherweise mehr geschadet haben. Schwer zu sagen. Am Ende der Kindheit ist man mit dem ausgestattet, was man eben so erlebt hat und was einem gezeigt und mitgegeben wurde.
Was sie momentan erleben durch dich ist aber doch erst mal toll. EInen nüchternen Vater der für sie da ist. Und ihnen vertraut, wenn sie alleine sind. Wenn du dir Sorgen machst, kannst du ihnen das ja vielleicht auch sagen.
Lieben Gruss
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E, C, A
c auch nur raum frankfurt
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Hast du denn kein problem mit ihrer trinkerei?
lies mal deinen eigenen faden korli. Für mich liest sich das nach schönreden einer dauerhaft zermürbenden situation.
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Bei hessen wäre ich auch dabei.
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Insgesamt merke ich, dass ich dünnhäutiger gegenüber Alkohol werde.
ich definitiv auch. Seit Ende 2023. Davor war ich fast schon ignorant. Hab aber auch viel mitgetrunken. Dann wurde es mit meinem Mitbewohner so schlimm, und ich hab von einem Tag auf den anderen aufgehört. Ja es hat mich geprägt. Die ganze Auseinandersetzung mit ihm hat mich dann auch noch mal auf meine eigene EKA-Geschichte gestossen.
Und ich wohne in der Stadt, in einem Viertel, wo einem die Alkoholkranken tagtäglich auf der Straße begegnen. Aber mir fällt es auch mehr auf, als hätte sich ein Schleier von mir weggezogen. -
das klirren der Flaschen. Einfach furchtbar.
das kenn ich auch, ich zuck jedesmal zusammen wenn ich das geräusch höre. selbst bei anderen leuten und anderen (limo oder ähnliches). das hat sich eingeprägt.
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hi wichtelmama,
ein paar tage nur noch! da bist du ja wirklich weit gekommen. dass du da mit gemischten gefühlen rausgehst verstehe ich gut. Wehmut und Trauer sind doch voll ok, kann man bestimmt auch nicht abkürzen, weil sie zum ablöseprozess dazugehören. Wenn ihr erst mal raus seid, dann kannst du den "netten" Papa auf jeden Fall besser im Auge behalten, und wenns blöd wird, direkt gehen, bzw. ihr werdet euren rückzugsort haben. Das ist so viel wert!!! Du kannst stolz auf dich sein, Wichtelmama
Dir einen ganz lieben Gruß, ich freu mich weiter von euch zu lesen
koda
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Hi kazik, gut daß du hier schreibst. Ich wünsch dir daß du bald wieder herausfindest. Lieben gruss
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Nun straft er sich mit Selbsthass und Schuldgefühlen.
ich fürchte ja fast, das gehört zum krankheitsbild dazu. ich hab mich manchmal bei dem gedanken erwischt, daß ich dachte, ja was erzähl ich denn jetzt von selbstliebe, wenn ich selbst denke, ja so wie du drauf bist, kein wunder, daß du dich nicht leiden kannst. aber es ist auch herzzerreissend, und komplett überfordernd. für mich war es so eine erleichterung, als xy tatsächlich ins krankenhaus ging, - aufgenommen wurde - und da erst mal blieb. und sich andere kümmerten. / der rest lag bei ihm, und nur bei ihm.
wie gehts deinen kindern?
viel kraft für die nächsten tage, und ich wünsch dir von herzen, daß du ein wenig zur ruhe kommst. und stück für stück sortieren kannst. es wird leichter.lieben gruss
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Ich auch, lieber Kazik. Tätterätää!!!
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Ich glaube hier geht es inzwischen etwas durcheinander.
so hatte ich das auch verstanden. 1. Mai Bertingen bleibt und wir sammeln Ideen für ein Herbsttreffen oder?
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Mur ist es einfach zu weit weg.
Bertingen?