Beiträge von Nayouk24

    Hallo Johanne und ein herzliches Willkommen auch von mir.

    das Thema H.A.L.T.

    So wie du es beschreibst, bist du achtsam, was die HALT-Punkte angeht und genau darum geht es.
    HALT sind starke Gefühle, die Suchtdruck auslösen können und die gilt es gerade am Anfang zu vermeiden,
    da ich noch nicht gefestigt bin und mich Gefühle und zusätzliche Dinge, die vlt. noch dazu kommen, labil und angreifbar machen.

    Danke, damit haben wir die Basics geklärt, da sie für die Teilnahme am Forum wichtig sind.

    Ein gemäßigter Konsum ist für mich nicht möglich und auch nicht mein Ziel.

    Aus der Erkenntnis, Alkoholiker geworden zu sein, ergibt sich das zwangsläufig.
    Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken. Die einzige Möglichkeit, die Krankheit, die Sucht zu stoppen, ist die absolute Abstinenz.

    Perspektivisch strebe ich ein Leben komplett ohne Alkohol an.

    Wann sieht denn deine Perspektive den Start in die Abstinenz vor?

    Für diesen Schritt raten wir immer den Gang zum Arzt in einen begleiteten Entzug.
    Das plötzliche Absetzen von Alkohol ohne ärtzliche Betreuung bedeutet einen kalten Entzug und der kann lebensgefählich für dich werden.
    Lies dir folgenden Artikel durch und dort findest du auch einen Link über den kalten Entzug.

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Mach jetzt einen klaren Schnitt für dein neues Leben, sei offen und ehrlich und lege die Karten auf den Tisch.
    Ein Arzt kann dich professionell unterstützen und mit ihm kannst du alles weitere besprechen und Risiken für deine Gesundheit minimieren.

    Der eigentliche Austausch hier im Forum findet erst statt, wenn du nüchtern bist, d.h. entweder ab dem Zeitpunkt, ab dem dein Entzug ärztlich begleitet wird oder nach 7-tägiger Abstinenz.

    Wie willst du weiter vorgehen?

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Hallo el esperanzado,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Ein ganz schön langer Text und eine bewegte Geschichte mit allem drum und dran.

    Du hast dich hier in einem Alkoholiker Forum angemeldet und hier geht es um Alkoholsucht.

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
    Wenn dieser Entschluss gefasst ist, dann kann dich diese SHG auf deinem Weg in die Abstinenz begleiten.
    Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?
    Das konnte ich noch nicht klar rauslesen.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Schau dir unsere "Grundbausteine" an, das ist unser Weg, eine stabile Abstinenz zu erlangen.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Die physischen Entzugssymptome hast du abgeschwächt, der Entzug ist weitestgehend durch.
    Du wirst bald ohne Medikamentenunterstützung deine Abstinenz fortsetzen und tust gut daran, dich darauf vorzubereiten.

    Es gibt hier im Forum einen Spruch, "Nur nicht trinken reicht nicht".

    Hallo Familyfirst,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Du bist schon ein Stück deines neuen Weges gegangen und diese SHG kann dich dabei unterstützen.

    Wir empfehlen bei einer Entgiftung immer den Weg über einen Arzt.

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich "bekennende" Alkoholiker aus, die ein dauerhaft abstinentes Leben anstreben.
    Du siehst dich als Alkoholikerin, möchtest du auch ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

    Ich schaue es mir an, wenn ich davon erfahre, so wie hier von Stromer.
    Heute spiegelt sich meine Haltung und mein Wissen über die Sucht an dem Beitrag und ich habe meine Meinung dazu.
    Ich kann es bewerten.

    Gerade am Anfang sind viele Fragen ungeklärt, z.B. was passiert denn, wenn ich doch wieder ein Glas trinke, kann doch nicht so schlimm sein.
    Der Klassiker des Suchthirns. Da waren dann die Gedankenschleifen und wenn ich alles zusammennehme, inklusive der Rückfälle, die in diesem Forum passiert sind, ist die Antwort klar. Ich muss es einfach glauben.

    Wenn ich es nicht glaube hab ich 3 Möglichkeiten. Erstens, ich glaube es doch. Zweitens, ich ergründe, warum das so ist. Drittens, ich fang wieder an zu saufen.
    Um das Glauben zu untermauern, habe ich viel gelesen, gehört und gesehen. Damit reifte die Erkenntnis, dass es so ist, ob ich es glaube oder nicht, dass Alkohol in keinem Fall eine Option ist.

    Dieser Kurzbeitrag hätte mich in meiner nassen Zeit nicht erreicht, weil ich alle möglichen Argumente gehabt hätte, warum das auf mich nicht zutrifft und später, weil ich mir soetwas nicht mehr angeschaut habe. Es könnte ja doch was dran sein und das wollte ich mir nicht antun.

    Alkoholiker sind auch nicht die Zielgruppe von solchen Dokus.
    Und genau das habe ich in dem Beitrag vermisst, dass klar gesagt wird, dass bestimmte Herangehensweisen für Alkoholiker nicht zielführend sind, weil es bereits zu spät ist.

    Bei Menschen, die sich offen und selbstritisch hinterfragen, kann so ein Beitrag etwas auslösen. Wenn nur einer dadurch ins Handeln kommt und vor der Sucht bewahrt wird, war es das schon wert.

    Urlaub soll Entspannung und Erholung vom Alltag sein, Belohnung ist auch dabei.
    Die war bei mir auch mit Alkohol.

    Meinen ersten abstinenten Urlaub habe ich nach fast 6 Monaten gemacht.
    Es war eine FeWo, Selbstversorgung und ab und an ein Restaurantbesuch.
    Obwohl ich schon 6 Monate abstinent war, war der Urlaub teilweise anstrengend.

    Bei vielen Menschen ist der Alkohol im Urlaub näher und das sieht und spürt man fast überall.
    Ich war froh, dass ich mit der FeWo einen alkoholfreien Rückzugsort hatte und ich nicht ins Restaurant musste oder wie im Hotel zum Essen.

    Ich weiß nicht, was für eine Art Urlaub du planst, aber für mich kommt auch heute noch nur eine Form in Frage,
    bei der ich selbst entscheiden kann, wann und ob ich mich einem alkoholbelastetem Umfeld aussetze.

    Ich möchte gerne einen neuen Glaubenssatz/Gedanke dazu finden

    Was mich betrifft, ich brauche keinen Satz, der mir eine Begründung liefert, warum ich nicht mehr trinken soll.

    Wann immer mal Gedanken des Suchthirns kommen, würge ich sie ab, keine Diskussion.
    Das einzige, was ich mir auch mal sage ist: "Alkohol ist keine Option!". Punkt, fertig, aus.

    Als Glaubenssatz würde ich es nicht bezeichnen.

    Hallo melodyx ,

    du bist hier im richtigen Bereich und auch in deinem Faden. Bitte hier keine neuen Threads aufmachen, sonst wird das schnell unübersichtlich.
    Ich habe deinen letzten Beitrag hierher kopiert. Bitte bleibe bei diesem Faden im Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker".

    Wenn du die Überschrift deines Fadens ändern möchtest, dann sage einem Mod Bescheid.

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Ich kann hier meine Probleme schreiben und dann ?

    Ich habe hier geschrieben, von mir und für mich. Das hat mir am Anfang geholfen, eine Struktur in meine Abstinenz zu bekommen.
    Und dann kamen Rückmeldungen, vlt. gleich oder erst am Tag drauf und das wiederrum hat mich wieder weitergebracht.

    Klar kann ich auch Probleme schildern und Fragen stellen. Aber wie Alex_aufdemweg schon schrieb, das hier ist kein Online Chat.
    Es ist eher so wie email schreiben, nur dass mich ganz viele Menschen im Internet lesen können, ohne dass ich sie direkt adressieren muss.
    Und diese Menschen antworten dann, oder aber auch nicht und da es viele hier im Forum sind, ist immer jemand dabei der etwas antworten möchte,
    nur vlt. nicht gleich, sondern in 2 Stunden oder morgen.

    Gibt die etwas Zeit und Ruhe, das wird schon;)

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Varu .

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Danke für die Klarstellung.
    Die Schlussfolgerungen sind vielfältig, deshalb frage ich konkret nach, damit es später keine Missverständnisse gibt.


    Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Varu,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Danke für den Einblick, du hast sehr einfühlsam von dir geschrieben.

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und die ein dauerhaft abstinentes Leben führen möchten.

    Wer ist denn die neue Varu? Siehst du dich als Alkoholikerin? Möchte du dauerhaft abstinent leben?
    Und wenn ja, wann hast du das letzte Mal getrunken?


    Viele Grüße

    Nayouk

    Es geht noch schlimmer:
    Ethanol überwindet aufgrund seiner kleinen Struktur die Blut-Hirnschranke, das heißt es findet den Weg ins Gehirn auch ohne Leber, gerade bei übermässigem Konsum. im Gehirn gibt es einen anderen Prozess, aus dem Acetaldehyd hervorgeht, direkt im Gehirn, und dort richtet es richtig Schaden an, die Nebenwirkungen sind als Kater bekannt und langfristig entstehen die Veränderungen, die die Sucht darstellen.

    So, jetzt hör ich auf, sonst meldet sich Pantun gleich wieder ab.;)

    In der Saufzeit verstoffwechselt der Körper den Alkohol in Zucker

    Damit würdest du deine Note in Biochemie gefährden😉

    Ich würde es so beschreiben Carl Friedrich

    Alkohol wird in der Leber zu Acetaldehyd und dann zu Acetat abgebaut. Dieses Acetat kann zwar zur Energiegewinnung genutzt werden, ist aber kein Zucker.

    Alkohol liefert viele Kalorien. Wenn man ihn absetzt, fehlt plötzlich Energie. Der Körper verlangt dann oft nach schnell verfügbarer Energie – und das ist Zucker. Daher der Hunger auf Süßes.