Hallo Perdita,
schön, dass du dich wieder meldest und danke für deinen Erfahrungsbericht über das "erkannt worden sein".
Möge es für andere eine Warnung sein.
Hallo Perdita,
schön, dass du dich wieder meldest und danke für deinen Erfahrungsbericht über das "erkannt worden sein".
Möge es für andere eine Warnung sein.
Es geht schließlich um mich und nicht um Andere.
So soll es sein, Chapa.
Deine Beziehung gehört nicht hierher, hier geht es um dich und die Stabilisierung deiner Abstinenz.
Was aber hierher gehören sollte, ist dein aktuelles Umfeld. In welchen Kreisen bewegst du dich? Wie wird dort mit Alkohol umgegangen? Wie schätzt du dies ein und wie gehst du damit um?
Wenn ich mich mitteile, dann können erfahrene User sich anbahnende Risiken ansprechen, Risiken, die ich vlt. noch gar nicht gesehen habe, oder als solche einschätze.
Hallo Spring,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst und du bist ja schon ein gutes Stück vorangekommen.
Ich habe die letzte Zeit, den Bierkonsum schrittweise reduziert und bin nun seit 11 Tagen bei 0.
Da ist dir etwas gelungen, was mir in vielen Jahren nicht gelungen ist. Sich aus der Sucht rauszuschleichen entspricht nicht dem Wesen der Sucht.
Für mich gab es nur den Weg von 100 auf 0 mit ärztlicher Betreuung und absoluter Abstinenz. Dieser Ansatz wird auch hier im Forum verfolgt.
Und deswegen schliesst sich meine nächste Frage an:
In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholiker und willst du dauerhaft abstinent leben?
Viele Grüße
Nayouk
Wenn du das Zitat kopierst, wird es vom System gespeichert und du kannst es dann über die blaue Box „Zitat“ unten rechts abrufen und einfügen.
Du markierst den Text, den du zitieren willst und dann auf Zitat einfügen, dabei wird das Zitat in die Antwort Box des Threads kopiert. Unterhalb des Zitates schreibst du dann deinen Text.
In den ersten Monaten hier wollte ich auch ergründen, wer oder was mich zum Alkoholiker gemacht hat. Warum ich?
Ähnliche Diskussionen folgten.
Wenn ich es herausbekommen wollte, dann hätte das Ganze nur einen Sinn gemacht, wenn ich für mein zukünftiges Leben Lehren aus der Vergangenheit ziehe, um diese in meinem Handeln zuberücksichtigen.
Je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto unwichtiger erschien mir die Ursprungsfrage nach den Gründen.
Heute kann ich sie recht einfach beantworten, und das ist die zeitliche Reihenfolge: Leichtsinn, ich wollte trinken, Missbrauch und alle Warnungen in den Wind geschlagen, der unbemerkte Übergang in die Sucht und irgendwann habe ich realisiert, dass ich trinken musste, dass es ja ohne gar nicht mehr ging, da war es längst zu spät.
Da waren auch noch persönliche Merkmale, die diesen Werdegang beflügelt haben. Einen Teil kenne ich schon lange. Es ist der Teil, der mich vom Leichtsinn zum Missbrauch brachte, ein Teil von mir, nicht irgendjemand.
Ich habe dann den Gedanken an die Suche in der Vergangenheit ruhen lassen und mich auf meinen Weg nach vorne konzentriert. Aber ein Versprechen habe ich mir gegeben. Sollte ich feststellen, dass ich auf meinem Weg nicht weiter komme, mich irgendetwas blockiert, ich mir meiner Sache nicht sicher bin, ich mir wieder nicht mehr trauen kann, dann werde ich den Pfad neu aufnehmen und mir dafür Hilfe holen.
Das Versprechen steht noch, aber ich musste es bis heute nicht einlösen.
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Kyra .
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk
So wie ich dich einschätze, hast du dich hier schon etwas eingelesen.
Um auf Nummer sicher zu gehen, hier noch der Link für die Grundbausteine:
Artikel
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam
Hallo Kyra,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Da bist du ja schon ein ganz wichtiges Stück voran gekommen, Glückwunsch!
vorab: ich bin Alkoholikerin und möchte abstinent leben.
Damit hast du alle meine Fragen schon beantwortet, den hier tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben. Voraussetzung ist außerdem, dass sie die Entgiftung hinter sich haben.
Wenn du für deine Selbsthilfe den weiteren Austausch in diesem Forum möchtest, dann folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
Ich versuche, es kurz und knackig zu halten, aber ich möchte ihn verabschieden.
Situationen, die manchmal anders kommen als ich denke. Da den ganzen Tag verabschiedet wird, hat die Kollegin ein paar Sektgläser vorbereitet und ehe ich mich versah, reichte sie mir ein Gefülltes und strahlte mich an.
Obwohl die Entscheidung klar ist, wird sie in diesem Moment in Millisekunden endgültig getroffen.
Pass auf dich auf.
Soziale Interaktion wird wieder neu wahrgenommen und gelebt. Das ist anstrengend, da das gewöhnte Muster verlassen wurde.
Aber es wird besser, je öfter du trainierst😉
Die Gedanken kommen ja auch wenn kein Risiko da ist
Es ist das über allem stehende Lösungsmuster.
Wenn du einen Pferdekarren Jahrelang einen Weg entlanggezogen hast, hat das tiefe Spurrillen hinterlassen. Er wird nur sehr schwer bei der nächsten Weggabelung der neue Richtung folgen.
Je öfter ich aber den Karren in die neue Richtung ziehe, desto leichter wird es mit der Zeit gehen. Es hat sich eine neue Spurrille gebildet und trotzdem muss ich jedesmal an der Stelle darauf achten, denn von alleine findet er den neuen Weg noch nicht.
Welches sind deine Weggabelungen und wann zieht der Karren besonders in die alte Richtung?
Der hat keinen Druck ausgelöst, aber eine kurze Traurigkeit, die ich allein mit mir abgemacht und dann auch wieder weggeschickt habe.
Die Suchtstimme kann auch mal einfühlend und mittrauernd daher kommen, ohne gleich mit der Keule Suchtdruck zu kommen.
Abwürgen, keine Diskussion und schnell ist der Spuk vorbei, so wie bei dir.
Ich trauere nicht und dann kommt die Stimme und will mir einreden, wie traurig doch das alles ist. Manipulationsversuche der Sucht. Ich will nie wieder Alkohol trinken, und ich werde nie wieder Alkohol trinken und deswegen gibt es nichts zu trauern. Dass das Suchthirn trauert, liegt in der Natur der Sache, das kann ich nicht ändern.
Ich weiß gar nicht ob es noch trauert, ziemlich sicher trauert es noch, aber es hat sich schon lange nicht mehr gemeldet.
Hallo Chulio und herzlich willkommen.
Gut, dass du hierher gefunden hast.
Viele Grüsse
Nayouk
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Bibi 💐 und einen schönen Tag.
Die Wette is makaber, aber im Streit, und der war wohl heftig, werden manchmal auch andere Dinge gesagt, die nachher bereut werden.
So eine Aussage bringt einen in die Defensive und nur die Zeit wird sie Lügen strafen. Wie schon gesagt wurde, "jetzt erst recht".
....ich muss da wohl alleine durch
Da bist du nicht alleine, mit oder ohne Wette.
ich muss etwas gegen ihre Unzufriedenheit tun
Wenn überhaupt müsst ihr etwas für euch tun, aber das scheint im Moment nicht möglich.
Warum ist sie unzufrieden? Sie trinkt gerne ein Glas Wein und geht auch gerne weg zum Feieren, an Orte an die du ihr nicht folgen kannst oder willst. Hat sie die Konsequenzen aus der Tatsache, dass du Alkoholiker bist, akzeptiert?
Du bist jetzt abstinent und strahlst eine ganz andere Wirkung auf sie aus. Nur wenn sie den „neuen“ R/no in seiner Abstinenz so akzeptieren kann, könnt ihr einen Weg finden, denn den trinkenden R/no wird es nicht mehr geben.
Heute vor 5 Monaten (11.07.2025)
Herzlichen Glückwunsch, Bibi.
Das hast du dir auch wirklich erarbeitet. Ich habe jetzt nicht nachgesehen, aber gefühlt hast du jeden Tag in deinem Tagebuch geschrieben und dich reflektiert und heute sind es 5 Monate! Die Reise hat erst begonnen und du hast schon erfahren, wie schön sie sein kann.
Alles Gute auf deinem Weg.
Liebe Grüsse
Nayouk
Wir kennen uns so lange und das Vertrauen dümpelt derzeit auf der 0-Linie.
Bekannt![]()
Was erwartest du? Würdest du dir glauben?
Ich habe viele Jahre getäuscht, gelogen und verheimlicht. Viel Vertrauen wurde zerstört.
Dann war ich abstinent, mit all den Eindrücken und Erkenntnissen, die aber nur ich hatte, nicht meine Frau.
Für sie war ich nüchtern, das war bei mir Prämiere, aber die Angst, dass es nicht von Dauer sein könnte, war einfach da.
Du trägst die Verantwortung für deine Abstinenz und kannst daran arbeiten, unabhängig davon, ob dir deine Frau glaubt oder nicht.
Vertrauen konnte ich nur durch Tatsachen und nicht durch Absichtserklärungen wieder zurückgewinnen. Jeder Tag trägt ein kleines Stück dazu bei.
Lebe dein abstinentes Leben konsequent und ohne Kompromisse. Irgenwann wird deine Frau Hoffnung schöpfen und dir vlt. irgendwann wieder vertrauen können.
Das Einzigste, was du dazu beitragen kannst, ist Ehrlichkeit und Offenheit. Rede mit ihr, wie es dir geht und was dich beschäftigt, aber nicht um sie zu überzeugen, sondern nur damit sie es weiss. Und das Ganze in Maßen, denn der akute Stress und die Angst bei deiner Frau ist vlt. weniger geworden und jetzt braucht sie ihre Kraft zuerst für sich selbst, denn bisher hat sich wahrscheinlich alles um dich gedreht. Meine Frau fing irgendwann an zu fragen und dann haben wir geredet.
Hallo StehaufMännchen,
bitte in dem Bereich keine neuen Threads eröffnen, damit es übersichtlich bleibt.
Ich habe deine Themen zusammengeführt, einfach hier weiterschreiben.
Wenn du deinen Faden umbenennen willst, dann melde dich einfach bei einem der Moderator:innen.