Beiträge von Nayouk24

    Hallo Michl,
    ich habe mich immer gefragt, ob ich mit den Folgen umgehen kann, die ein Mitteilen der Tatsache, dass ich Alkoholiker bin, mit sich bringt. Wenn ich es einem sage, muss ich mit einbeziehen, dass es irgendwann „alle“ wissen könnten.
    Ich muss damit leben und umgehen können und niemand anders.

    Hallo Maraike,

    ich vermute mal, dass du Schwierigkeiten hast, deinen Thread wiederzufinden.
    Wenn du lange in deinem Thread nicht schreibst, dann rutscht er bei "Erste Schritte für Alkoholiker" immer weiter nach unten und verschwindet sogar von der ersten Seite.
    Dann bei "Erste Schritte für Alkoholiker" im diesem Themenbereich auf weitere Seiten klicken, dann findest du ihn, oder du setzt die in deinem Browser ein Lesezeichen für deinen Thread.
    Andere Möglichkeit, du klickst auf deinen Avatar, bei dir der türkisfarbene Ball mit "MA", u.U. mehrmals je nach dem mit welchem Gerät du online bist, dann kommst du auf eine Seite, bei der du Einstellungen z.B. zu deinem Profil machen kannst.
    Rechts ist eine Lupe mit "Inhalt suchen", anklicken und "Themen" auswählen, dann werden alle deine Threads gelistet.

    Ich habe mir unglaublich schlimme Einschlaf und Durchschlafprobleme!

    Nicht nur das Belohnungssystem, sondern auch das Beruhigungsystem ist durch den Alkohol durcheinander gekommen.
    Wichtig ist ausreichend Schlaf, damit sich der Körper regenerieren kann. Mit meinem Arzt habe ich das besprochen, allerdings musste ich etwas ausprobieren, bis sich die Schlafqualität wieder verbessert hat.

    Hast du ein alkoholfreies Zuhause?
    Was machst du in den Zeiten, wo du früher getrunken hast?
    Hast du mit Suchtdruck zu kämpfen?

    Ablenkung ist am Anfang gut. Ich habe mir mit der Zeit neue Gewohnheiten angeeignet, eine neue Struktur, die sich nicht mehr wie Ablenkung anfühlt, sondern Teil meines Alltags ist.

    Herzlich willkommen auch von meiner Seite, Meli .

    und hoffe, dass ich hier Unterstützung und hilfreiche Tips bekommen kann.

    Ich habe sie bekommen, manchmal anders als erwartet, aber genau darin liegt die Kraft.
    Ich habe mich hier mitgeteilt und darauf folgten Reaktionen. So ist ein sehr hilfreicher Austausch entstanden, eben Hilfe zur Selbsthilfe.

    Wie sieht denn momentan dein Alltag aus?

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Ludovica .

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Für den Anfang lasse ich dir 2 Artikel zum Durchlesen hier,

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Mit der Erkenntnis, Alkoholikerin geworden zu sein, hast du schon einen wichtigen Schritt zur Krankheitseinsicht gemacht.

    Da du dich schon vorgestellt und beworben hast, wirst du für den weiteren Austausch hier für den offenen Bereich freigeschaltet.

    Nach erfolgter Freischaltung findest du dein Thema unter "Erste Schritte für Alkoholiker".

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Ludovica,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Da bist du ja schon 2 Monate abstinent, Glückwunsch dazu.

    Ein Kampf sollte es nicht sein, denn den kannst du auf Dauer nicht gewinnen.
    Diese Selbsthilfegruppe kann dich unterstützen, damit aus Kampf "Akzeptanz" werden kann.

    Nun ist es so, dass sich in dieser Selbsthilfegruppe bekennende Alkoholiker austauschen, die ein dauerhaft abstinentes Leben führen möchten.
    Wie sieht das bei dir aus? Siehst du dich als Alkoholikerin und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

    Ehrlich gesagt, macht mir das ganze Angst.

    Am Anfang ist es unbekannt und unberechenbar. Ich musste mich erst selbst wieder kennenlernen.

    Das habe ich dann gleich kapiert und meinen Notfallkoffer hervor geholt

    Sehr gut.Du bist gerade dabei, dich wieder kennenzulernen.

    Wer spricht da? Bin ich es, oder ist es mein Suchthirn?
    Das Suchthirn macht das, was es immer getan hat, dich zum Alkohol trinken zu bringen.
    Neu ist, dass du es bewusst wahrnimmst und deine eigenen Strategien entwickelst,
    wie du damit umgehen kannst.
    Das ist ein Prozess, der seine Zeit braucht und dafür brauchst du Geduld, und da das alles noch nicht so gefestigt ist, ist Risikominimierung die Strategie der Stunde.
    Angst hatte ich sehr bald keine mehr, aber Respekt vor der Aufgabe, die ich zu bewältigen habe.

    Meine Entgiftung habe ich in einer Klinik erlebt und nach dem 3. Tag startete langsam das Tagesprogramm.
    In den ersten Tagen habe ich auch viel geschlafen. Alkoholentzug bedeutet enormen Stress für den Körper und er hat ordentlich damit zu tun, darauf zu reagieren. Das ist sehr anstrengend. Gib deinem Körper die Zeit und Ruhe, die er braucht.

    Ich muste schon den Willen haben, radikal etwas zu ändern.

    So habe ich das auch mal gesehen. Der Wille war da, ich wollte doch unbedingt aufhören, schon sehr lange davor. Was habe ich nicht alles unternommen, um endlich vom Alkohol loszukommen und geklappt hat es kein einziges Mal.
    Da war ein Wille, aber auch die Sucht, und die wollte etwas anderes.

    Hallo R/no,

    ich hatte diesen Deutungskonflikt auch und habe ihn für mich so aufgelöst.

    Es ist die Kapitulation und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Diese Konsequenzen hätte ich ohne die Eigenheit einer Kapitulation so nicht 1:1 umgesetzt.
    Da wären Wenns und Abers gewesen, kleine Umwege und Hintertürchen.
    Kapitulation heisst, ich habe akzeptiert, ohne wenn und aber. Am Anfang habe ich intuitiv das Richtige getan, eben diese Konsequenzen gezogen, und die 2-3 Monate (eher noch mehr), wie von Oskar erwähnt, habe ich gebraucht, um das zu verinnerlichen. Dann, mit der Zeit, wuchs der Wille, diesen Pfad nicht mehr zu verlassen.

    Hallo Chapa,
    danke für deine Gedanken und Erfahrungen über deinen Rückfall.

    Und falls hier jemand mitliest, und es immer noch nicht glaubt, hier steht es schwarz auf weiss und das ist nicht das erste mal hier im Forum.

    Ich habe bei dir herausgelesen, dass deine Partnerschaft ein Risiko für dich bedeutet. Hast du schon eine Idee, wie du damit umgehen willst?

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Und dann, bin nicht noch nicht so weit, dass ich mich auf das neue Leben freue, sondern es erscheint mir noch mehr als Pflicht,

    Ich habe mich auf das neue Leben gefreut, weil ich nicht mehr trinken musste.
    Unsicherheit und eine gehörige Portion Respekt vor dem, was da kommt hatte ich natürlich.

    Was hindert dich, damit du dich freuen kannst? Verzichtsgedanken? Die hatte ich am Anfang auch, und ich habe gelernt, dass es "nasse Gedanken" sind..
    Wer freut sich da nicht, du oder dein Suchthirn?
    Einer meiner wichtigsten Erfahrungen war, dass ich zu unterscheiden gelernt habe, was denke ich und was suggeriert mir mein Suchthirn,
    dass ich denke, ich denke es.