Hallo R/no, schön dass du wieder da bist.
Beiträge von Nayouk24
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Du hast erkannt, wer dich da manipulieren will, die Sucht in Form deines Suchthirns, und selbst danach hat es nicht locker gelassen und wollte dich weich kochen.
Du hast eine wertvolle Erfahrung gemacht und diese kann dich weiter stabilisieren.
Gerade am Anfang ist die Gefahr gross. Mit der Zeit habe ich gelernt, den Unterschied zu erkennen. Das war ein wichtiger Schritt für mich.
Das Suchthirn hat viele Gesichter, eines kennst du jetzt. Sei auf der Hut, denn das Suchthirn sammelt auch Erfahrungen, Erfahrungen mit dir. -
Hallo Spaetzle,
ein Diabetiker ist an Diabetis erkrankt, ein Alkoholiker ist an der Alkoholsucht erkrankt, egal ob nass oder trocken.
Wie du "Draussen" damit umgehst, ist alleine deine Sache. Hier im Forum ist es entscheident, dass du ehrlich zu dir selber bist und dich dazu bekennst.
"Ich bin alkoholkrank, ich habe ein Alkoholproblem", da ist viel Distanz gegeben, und Raum für Interpretationen und Erklärungen. Das siehst du an deinem letzten Post, lies ihn dir nochmal durch.
"Ich bin Alkoholiker", dass macht etwas mit mir, das bin ich, und da gibt es keine Ausflüchte mehr, da geht kein Blatt dazwischen.
Es hat etwas mit bedingungsloser Krankheitseinsicht zu tun, mit Identifikation, die notwendig ist, um eine stabile Abstinenz zu erreichen.
Was sagt den dein Suchthirn zu deiner Haltung? Sagt es vlt. soetwas wie, "Komm, du bist ja kein Alkoholiker, so schlimm ist es doch gar nicht. Ein Gläschen wird schon irgendwann wieder gehen".Ich will dich nicht zum Alkoholiker überreden, das muss schon ehrlich von dir selbst kommen. Hier im Forum ist es Vorraussetzung, da wir keine Diskussionen darüber führen möchten. Hier gibt es keine leichten oder schweren Alkoholiker, hier gibt nur bekennende Alkoholiker.
Überlege ob dieses Forum dann das Richtige für dich ist. Ich lass dir mal unsere "Grundbausteine" hier, die hier im Forum die Grundlage für eine stabile Abstinenz sind.
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 Viele Grüsse
Nayouk -
Als Alkoholiker in dem Sinn kann es auch möglich sein, dass man einen Rückfall erleidet. Dies ist aber nicht ein Ziel. Ziel ist für mich weiterhin abstinent zu leben.
Ein Alkoholiker ist suchtkrank und wird es auch immer bleiben. Da gibt es kein "war". Die Krankheit kann nicht geheilt werden, aber sie kann durch absolute Abstinenz gestoppt werden. Nur weil du dich anders bezeichnen willst, schützt dich das doch nicht vor einem Rückfall.
Ich würde eher sagen, ich war dem Alkohol in schwierigen Situationen verfallen und habe dies als Lösung der Probleme angesehen.
Das ist der Weg in die Sucht, erst Missbrauch und dann Sucht. Das ganze nennt sich Alkoholismus und die Protagonisten sind Alkoholiker.
Wo ist dein Problem mit "Alkoholiker"? -
Hallo Spaetzle,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker und Glückwunsch zu über einem Jahr Abstinenz!
Das Forum ist keine Freundschaftsplatform, auch wenn es nicht ausgeschlossen ist.
Aber zuerst geht es hier um dich und deine Selbstfürsorge.In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
Wenn dieser Entschluss gefasst ist, dann kann dich diese SHG auf deinem abstinenten Weg begleiten.
Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?Viele Grüße
Nayouk
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Noch ist nichts passiert. Du spürst dich und siehst deine Grenzen auf dich zukommen.
Wenn ich eines in meiner Abstinenz gelernt habe, dann ist es hinschauen, auf mich schauen und handeln, wenn ich es brauche.
Wenn du die Möglichkeit hast, dich ein paar Tage "rauszunehmen", dann ist das ein Geschenk, welches du annehmen darfst. -
Bin einerseits froh hier zu sein, andererseits ist mir ein wenig mulmig zumute.
Sehe es mal aus der Sicht deiner Ärztin. Da kommt ein Patient, der sein Leben ändern möchte, um seine Gesundheit zu retten. Deine Ärztin freut sich, wenn sie mit dir an einem Strang ziehen kann, wenn du offen und ehrlich zu ihr bist.
Mir haben diese Gespräche sehr geholfen und ich ich bin bis jetzt jedesmal mit Respekt behandelt worden, und oft war auch Anerkennung dabei. -
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, jurasic
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk -
Fast bedeutet - bin auf alkoholfreie Getränke umgestiegen (Bier und Wein).
Damit hast du dein "nasses" Verhalten weiter bedient, und vlt. sogar noch mit geringen Mengen von Alkohol.
Alkoholfreie Getränke sollen aussehen, riechen und schmecken wie Alkohol, nur eben ohne Alkohol oder stark reduziert.
Genau das triggert das Suchthirn, auch ohne Alkohol. Es freut sich schon und wähnt sich am Ziel, und dann passiert etwas, nämlich nichts, weil der Alkohol fehlt und die erwartete Wirkung ausbleibt, und dann geht der Tanz mit dem Suchthirn erst richtig los. Aus diesem Grunde sind diese Getränke für einen Alkoholiker absolutes Tabu. Du hast es wohl am eigenen Leib erfahren.Du hast jetzt einiges in die Wege geleitet und bist auf dem abstinenten Weg, dabei kann dich dieses Forum begleiten und dir Hilfe zur Selbsthilfe geben, wenn du es zulässt.
Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
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Eine ärztliche Begleitung kenne ich anders, aber es ist gut, dass du beim Arzt warst und ab jetzt dauerhaft abstinent leben möchtest.
Wenn es dir schlechter geht, dann zögere nicht, dir Hilfe zu holen.Da du heute abstinent gestartet bist, melde dich morgen wieder. Bis dahin kannst du dich hier schon mal einlesen und unsere Grundbausteine lesen.
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 Viele Grüsse
Nayouk -
Die Selbsterkenntnis, Alkoholiker geworden zu sein, ist ein wichtiger Schritt für die Akzeptanz der Krankheit. Damit nimmst du sie an, ziehst die Konsequenzen und handelst danach.
Was ich hier suche war eher jemand zum Reden.
Einen Austausch mit Gleichgesinnten kannst du hier auch finden. Momentan bist du noch im Vorstellungsbereich, der eigentliche Austausch findet nach der Freischaltung statt.
Wir klären hier im Vorfeld ein paar grundsätzliche Dinge ab, bevor es weiter gehen kann.Ich hätte die Möglichkeit Alkohol zu kaufen aber ich bin entschlossen dies nicht zu tun. Bis ich mich körperlich wieder normal fühle.
Das verstehe ich nicht, wie meinst du das? Wenn du dauerhaft abstinent leben willst, gibt es keinen Grund irgendwann wieder Alkohol zu kaufen.
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Hallo theel,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Es ist gut, dass du endgültig den Absprung vom Alkohol schaffen willst.
Nur so ging es bei mir, ein Alkohiloker kann nicht kontrolliert trinken, das lässt die Sucht nicht zu.Begleitet dich dein Arzt beim Entzug, ggf. mit Medikamenten? Sonst ist es ein kalter Entzug und der kann auch in deinem Fall lebensgefährlich werden.
ArtikelKalter Entzug
Unter einem kalten Entzug versteht man das plötzliche Absetzen von Alkohol (oder anderer Drogen) ohne medizinische Begleitung.
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…Das Forenteam14. Mai 2021 um 22:29 In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben. Voraussetzung ist außerdem, dass sie entgiftet sind.
Wenn dieser Entschluss gefasst ist, dann kann dich diese SHG auf deinem Weg in die Abstinenz begleiten.
Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?Viele Grüße
Nayouk
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Wie ist den dein Plan für die nahe Zukunft und wie gestaltest du deinen Tag?
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Jetzt ist alles gut wieder.
Du hast das Richtige gemacht. Suchtdruck vergeht wieder und ich brauche Startegien, wie ich die Zeit überdauern kann.
Das ist auch der Grund für ein alkoholfreies Zuhause. Bis ich bei der Tanke ankomme, ist der Suchtdruck sehr wahrscheinlich wieder vorbei ,und ich kann mit klarem Kopf wieder nach Hause gehen.Ohne Struktur bin ich sehr in Gefahr.
Struktur ist sehr wichtig, auch die zurückgewonnene Zeit, in der ich beschafft, getrunken und entsorgt habe, will wieder neu gelebt werden.
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Hallo Boss,
du erweist dir einen riesen Dienst damit, dass du dich offen und ehrlich mit den Rückmeldungen auseinandersetzt.
Es ist nicht immer üblich und selbstverständlich schon gar nicht.Gerade fühlt es sich richtig scheiße an.
Du bist alkoholsüchtig und du wirst dich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht einfach nur ohne Alkohol aus der Sucht schleichen können und dann können Dinge passieren, die sich noch mehr Sch...e anfühlen.
Du hast dich auf den Weg gemacht, und das schaffen viele erst gar nicht. Jetzt geht es darum das Richtige zu tun, und alle Hilfe anzunehmen, die du kriegen kannst,
und wenn du die Sache ernst nimmst, kann ich dir sagen, dass es sich sehr gut anfühlt.Viele Grüsse
Nayouk
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Hallo jurasic,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Es ist gut, dass du wieder zurück in die Abstinenz finden konntest.
Wenn ich es richtig verstanden habe bist du seit ca. Mitte Oktober'25 abstinent.In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben. Voraussetzung ist außerdem, dass sie entgiftet sind.
Wenn dieser Entschluss gefasst ist, dann kann dich diese SHG auf deinem Weg in die Abstinenz begleiten.
Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?Viele Grüße
Nayouk
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Naja, ich bin mir in beiden Situationen trotzdem unsicher, ob ich das jetzt „darf“.
Der Einzige, der dir das verbieten kann bist du.
Es geht mir nicht darum, eine Freifahrkarte zu bekommen - ich denke, die Antworten kenne ich.
Warum? Weil du vermutest was richtig ist, oder weil du fühlst was richtig ist?
Horch mal ganz tief in dich rein und lass zu, was du da zu hören bekommst. Ich habe Antworten bekommen, auch welche, die mir nicht gefallen haben.Aber eigentlich will ich mir das nicht nehmen lassen.
Du bist noch nicht mal 10 Tage abstinent und möchtest dir nicht nehmen lassen, dein Leben so weiter zu führen, wie bisher, nur ohne Alkohol versteht sich.
Es gibt hier einen Satz: "Nur nicht trinken reicht nicht".
Ich habe ziemlich viel in meinem Leben verändert, alles was mit oder mittelbar mit Alkohol zu tun hatte, besonders am Anfang und vieles ist bis heute geblieben.Konzerte und Fussball sind nun mal Orte an denen ordentlich Alkohol konsumiert wird. Da ist zum einen, dass du von jemanden oder gar von deinem Suchthirn überrumpelt wirst und zum anderen, dass das Erlebte in dir nachwirkt, am Abend oder Tage später und zu Suchtdruck führen kann, was wiederum ein Risiko für dich wäre.
"Wäre", "hätte",.....die Frage die ich mir gestellt habe war, "hat meine Abstinenz Prio 1 in meinem zukünftigen Leben?", oder muss sie auch mal beiseite treten, weil ich Spass haben will?
Ich gehe heute wieder auf Konzerte, weil ich weiss, auf was ich bei mir achten muss, und was dann zu tun ist, und auch heute gehe ich nicht hin, wenn mir mein Vorhaben Unbehagen bereitet.
Gibt dir Zeit, dein Club spielt auch nächstes Jahr noch Fussball und Konzerte wird es dann auch geben. Genau wie du es auch an Silvester hälst, genau richtig und nächstes Jahr entscheidest du neu.
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Beschreib doch noch ein wenig mehr deine Lebensumstände, z.B. hast du ein alkoholfreies Zuhause?
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Dafür nicht, jetzt geht's erst richtig los

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Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Chb66 .
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk