Hast du ein alkoholfreies Zuhause?
Was machst du in den Zeiten, wo du früher getrunken hast?
Hast du mit Suchtdruck zu kämpfen?
Ablenkung ist am Anfang gut. Ich habe mir mit der Zeit neue Gewohnheiten angeeignet, eine neue Struktur, die sich nicht mehr wie Ablenkung anfühlt, sondern Teil meines Alltags ist.
Beiträge von Nayouk24
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Herzlich willkommen auch von meiner Seite, Meli .
und hoffe, dass ich hier Unterstützung und hilfreiche Tips bekommen kann.
Ich habe sie bekommen, manchmal anders als erwartet, aber genau darin liegt die Kraft.
Ich habe mich hier mitgeteilt und darauf folgten Reaktionen. So ist ein sehr hilfreicher Austausch entstanden, eben Hilfe zur Selbsthilfe.Wie sieht denn momentan dein Alltag aus?
Viele Grüsse
Nayouk
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Alkoholträume sind - nicht zwangsläufig - Teil des Prozesses. Für mich ein Zeichen, dass die Psyche arbeitet. Mein erster Alkoholtraum hat ich auch ziemlich irritiert.
Dann kamen noch zwei, drei und seit dem ist Ruhe. Ich nehme sie zur Kenntnis und gut ist. -
Grundbausteine und Notfallkoffer kennst du schon, eingelesen hast du dich auch, da bleibt mir erst mal nur, dir ein herzliches Willkommen zuzurufen.
Viele Grüße
Nayouk
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Das eine schließt das andere ja nicht aus.
Ich konnte den Tiefpunkt nicht willentlich herbeiführen. Es war die Einsicht in das Notwendige, die schonungslose Erkenntnis und daraus erfolgte der Wille zur Handlung.
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Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Ludovica .
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Für den Anfang lasse ich dir 2 Artikel zum Durchlesen hier,
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 ArtikelDer Notfallkoffer
Craving, starkes Verlangen Alkohol trinken zu müssen, kann jeden Alkoholiker ereilen und da ist es ganz wichtig, für diesen nicht zu unterschätzenden Notfall vorzusorgen. Wie der Apothekenschrank im Haus, so sollte auch ein Hilfsmittel für den aufkommenden Suchtdruck schnell greifbar sein:
Der „Notfallkoffer“ für Alkoholiker.
Dazu gehört eine Liste mit Notfallnummer von Menschen, die im Vorfeld informiert wurden, Adresse und Ansprechpartner der realen Selbsthilfegruppe bzw. eure Login-Daten für…Das Forenteam27. August 2021 um 21:40 Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk -
Mit der Erkenntnis, Alkoholikerin geworden zu sein, hast du schon einen wichtigen Schritt zur Krankheitseinsicht gemacht.
Da du dich schon vorgestellt und beworben hast, wirst du für den weiteren Austausch hier für den offenen Bereich freigeschaltet.
Nach erfolgter Freischaltung findest du dein Thema unter "Erste Schritte für Alkoholiker".
Viele Grüße
Nayouk
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Hallo Ludovica,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Da bist du ja schon 2 Monate abstinent, Glückwunsch dazu.Ein Kampf sollte es nicht sein, denn den kannst du auf Dauer nicht gewinnen.
Diese Selbsthilfegruppe kann dich unterstützen, damit aus Kampf "Akzeptanz" werden kann.Nun ist es so, dass sich in dieser Selbsthilfegruppe bekennende Alkoholiker austauschen, die ein dauerhaft abstinentes Leben führen möchten.
Wie sieht das bei dir aus? Siehst du dich als Alkoholikerin und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?Viele Grüße
Nayouk
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Ehrlich gesagt, macht mir das ganze Angst.
Am Anfang ist es unbekannt und unberechenbar. Ich musste mich erst selbst wieder kennenlernen.
Das habe ich dann gleich kapiert und meinen Notfallkoffer hervor geholt
Sehr gut.Du bist gerade dabei, dich wieder kennenzulernen.
Wer spricht da? Bin ich es, oder ist es mein Suchthirn?
Das Suchthirn macht das, was es immer getan hat, dich zum Alkohol trinken zu bringen.
Neu ist, dass du es bewusst wahrnimmst und deine eigenen Strategien entwickelst,
wie du damit umgehen kannst.
Das ist ein Prozess, der seine Zeit braucht und dafür brauchst du Geduld, und da das alles noch nicht so gefestigt ist, ist Risikominimierung die Strategie der Stunde.
Angst hatte ich sehr bald keine mehr, aber Respekt vor der Aufgabe, die ich zu bewältigen habe.Meine Entgiftung habe ich in einer Klinik erlebt und nach dem 3. Tag startete langsam das Tagesprogramm.
In den ersten Tagen habe ich auch viel geschlafen. Alkoholentzug bedeutet enormen Stress für den Körper und er hat ordentlich damit zu tun, darauf zu reagieren. Das ist sehr anstrengend. Gib deinem Körper die Zeit und Ruhe, die er braucht. -
Herzlichen Glückwunsch zu drei Monaten Abstinenz. 💐Du hast dich darauf eingelassen und das hat dich weiter gebracht.👍
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Wenn auf den Willen keine Handlung folgt, endet es im Rückfall.
Korrekt.
Wenn auf die Kapitulation keine Handlung folgt, war es keine.
Ich zieh mich jetzt zurück , bevor ich mich selbst verheddere

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Ich muste schon den Willen haben, radikal etwas zu ändern.
So habe ich das auch mal gesehen. Der Wille war da, ich wollte doch unbedingt aufhören, schon sehr lange davor. Was habe ich nicht alles unternommen, um endlich vom Alkohol loszukommen und geklappt hat es kein einziges Mal.
Da war ein Wille, aber auch die Sucht, und die wollte etwas anderes. -
Hallo R/no,
ich hatte diesen Deutungskonflikt auch und habe ihn für mich so aufgelöst.
Es ist die Kapitulation und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Diese Konsequenzen hätte ich ohne die Eigenheit einer Kapitulation so nicht 1:1 umgesetzt.
Da wären Wenns und Abers gewesen, kleine Umwege und Hintertürchen.
Kapitulation heisst, ich habe akzeptiert, ohne wenn und aber. Am Anfang habe ich intuitiv das Richtige getan, eben diese Konsequenzen gezogen, und die 2-3 Monate (eher noch mehr), wie von Oskar erwähnt, habe ich gebraucht, um das zu verinnerlichen. Dann, mit der Zeit, wuchs der Wille, diesen Pfad nicht mehr zu verlassen. -
Hallo Chapa,
danke für deine Gedanken und Erfahrungen über deinen Rückfall.Und falls hier jemand mitliest, und es immer noch nicht glaubt, hier steht es schwarz auf weiss und das ist nicht das erste mal hier im Forum.
Ich habe bei dir herausgelesen, dass deine Partnerschaft ein Risiko für dich bedeutet. Hast du schon eine Idee, wie du damit umgehen willst?
Viele Grüsse
Nayouk
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Und dann, bin nicht noch nicht so weit, dass ich mich auf das neue Leben freue, sondern es erscheint mir noch mehr als Pflicht,
Ich habe mich auf das neue Leben gefreut, weil ich nicht mehr trinken musste.
Unsicherheit und eine gehörige Portion Respekt vor dem, was da kommt hatte ich natürlich.Was hindert dich, damit du dich freuen kannst? Verzichtsgedanken? Die hatte ich am Anfang auch, und ich habe gelernt, dass es "nasse Gedanken" sind..
Wer freut sich da nicht, du oder dein Suchthirn?
Einer meiner wichtigsten Erfahrungen war, dass ich zu unterscheiden gelernt habe, was denke ich und was suggeriert mir mein Suchthirn,
dass ich denke, ich denke es. -
Hallo minzchen,
schön dass es jetzt geklappt hat und du hier angekommen bist.Habt ihr hier Erfahrungswerte und Tipps?
Eine ganze Menge. Jeder Anfang ist eine Herausforderung.
Kennst du schon unsere Grundbausteine
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 Ein alkoholfreies Zuhause ist ein wichtiger Grundbausstein. Hast du schon ein alk-freies Zuhause?
Und es gibt bei uns den Notfallkoffer mit Methoden bei Suchtdruck.
ArtikelDer Notfallkoffer
Craving, starkes Verlangen Alkohol trinken zu müssen, kann jeden Alkoholiker ereilen und da ist es ganz wichtig, für diesen nicht zu unterschätzenden Notfall vorzusorgen. Wie der Apothekenschrank im Haus, so sollte auch ein Hilfsmittel für den aufkommenden Suchtdruck schnell greifbar sein:
Der „Notfallkoffer“ für Alkoholiker.
Dazu gehört eine Liste mit Notfallnummer von Menschen, die im Vorfeld informiert wurden, Adresse und Ansprechpartner der realen Selbsthilfegruppe bzw. eure Login-Daten für…Das Forenteam27. August 2021 um 21:40 Du kannst dir deinen eigenen Notfallkoffer packen, mit Dingen die dir liegen. Probiere sie aus.
Atemtechniken z.B. habe ich geübt, damit ich sie parat habe, wenn ich sie brauche.Du kannst die Zeit in der Klinik nutzen und dich hier einlesen, auch dort wirst du viele Dinge lesen, die du für dich mitnehmen kannst.
Viele Grüsse
Nayouk
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Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Scarlett .
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.
Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk -
Hallo Scarlett,
Ich werde halt immer scheuer und dadurch einsamer.
So war es bei mir auch. Da war die Scham und die Scheu, dass ich entdeckt werde, und so habe ich mich immer mehr zurückgezogen.
Nüchtern kann ich mich auf die Menschen, die mir begegnen, wieder einlassen und offen auf sie zugehen. Ich brauche mich nicht mehr zu verstecken.Du bist jetzt den 8. Tag abstinent.
Wenn du dich hier weiter austauschen möchtest, dann folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.Viele Grüße
Nayouk
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Bei der Herstellung von Essig ensteht als Zwischenstufe immer Alkohol - auch beim Apfelessig - der dann durch Essigsäurebakterien in Essig umgewandelt wird.
Ist die 2 stufige Fermentierung vollständig abgeschlossen, sind nur noch geringste Spuren von Alkohol enthalten.
Bei hochwertig hergestelltem Essig ist die Fermentierung meistens vollständig abgeschlossen, mit keinem oder nur geringsten Mengen von Restalkohol.Auch der menschliche Körper produziert geringste Mengen von Alkohol und kann daher problemlos damit umgehen.
Das Ganze ist im Wesentlichen eine Frage nach Triggern.Steht Alkohol auf der Essigflasche drauf, schmeckt oder riecht er nach Alkohol, lass ich ihn weg. Fühl ich mich unsicher, lass ich ihn weg.
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im Moment fühle ist grenzenlose Leere.
Körper und Geist waren rund um die Uhr mit Alkohol beschäftigt. Jetzt ist er plötzlich weg. Der Geist muss sich neu orientieren und der Körper erinnert sich, dass es auch ohne geht. Der Weg dorthin braucht seine Zeit.Und dann ist da noch die viele Zeit, die ich vorher mit Beschaffung, Entsorgung und Planung verbracht habe, damit es nicht auffällt und und der Stoff nie ausgeht.