Das ist eine sehr gute Entscheidung.
Die Scham und die Angst vor dem Arztgang haben viele Alkoholiker:innen.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass sie völlig unbegründet ist. Sie ist in deinem Kopf, in deiner Vorstellung.
Für den Arzt bist du ein Mensch, der dringend Hilfe braucht. Und glaube mir, du bist nicht die erste in seinem Arztleben.
Melde dich, wenn du bei deinem Arzt warst.
Kopf hoch, gerade aus schauen und los. Alles Gute.
Beiträge von Nayouk24
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Warum bis nächste Woche warten und ein Risiko eingehen, das kannst du gleich heute angehen.
Die Auswirkungen eines kalten Entzugs können noch Tage danach auftreten, auch wenn es dir vermeintlich besser geht.
Um einen kalten Entzug zu verhindern ist ein Besuch bei deinem Hausarzt wichtig.
Anbei zu dem Thema 2 Artikel, die du dir durchlesen solltest.ArtikelKalter Entzug
Unter einem kalten Entzug versteht man das plötzliche Absetzen von Alkohol (oder anderer Drogen) ohne medizinische Begleitung.
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…Das Forenteam14. Mai 2021 um 22:29 ArtikelVom 1. Arztbesuch bis zur Entgiftung
Viele Alkoholkranke haben Angst vorm Arztbesuch.
- Andere denken, der Arztbesuch sei überflüssig, weil sie ja keine richtigen Alkoholiker sind und alles im Griff haben.
- Manche schämen sich.
- Andere schätzen ihre körperliche Situation völlig falsch ein.
- Und andere wollen daheim im stillen Kämmerlein den Alkohol weglassen, damit "es" niemand mitbekommt.
Ihr seid mit euren Ängsten vorm 1. Arztbesuch und der Entgiftung nicht
…Das Forenteam4. Dezember 2021 um 21:37 -
Hallo Carmen,
Seit Sonntag hast du nicht mehr getrunken. Wenn du nicht von einem Arzt begleitet wirst, ist das ein kalter Entzug und der kann sehr gefährlich für dich werden. Der nächste Schritt sollte ein Gang zu deinem Hausarzt sein, dich ihm mitzuteilen und alle weiteren Schritte zu besprechen.
Viele GrüßeNayouk
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Hallo Seb,
wenn du mehr über die Alkoholkrankheit, die Sucht wissen möchtest, dann kannst du in den vielen Lebensgeschichten der Alkoholiker in diesem Forum lesen. Da wirst du Antworten finden.
Ich kann verstehen, wenn du verstehen möchtest, denn es kann helfen damit umzugehen.
Die Gefahr dabei ist, dass du dich selbst nicht in den Vordergrund stellst.
Ihr beide steht noch ganz am Anfang und jeder von euch muss seinen eigenen Weg für sich finden.Viele Grüße
Nayouk
Viele Grüsse -
Weiß dein Mann Bescheid, dass du Alkoholikerin bist, beim Arzt warst, gerade entgiftest und dir eine stabile Abstinenz aufbauen möchtest?
Es ist wichtig, dass deine engsten Familie darüber informiert ist. Nur so kannst du ein alkoholfreies Zuhause mit deren Unterstützung durchsetzen.
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Guten Morgen 05,
Herzlich willkommen hier im Forum.
Das war gut, dass du schnell zu deinem Arzt gegangen bist.
Schau dich in Ruhe um. Ich wünsche dir einen guten Austausch.
Hast du dir die Grundbausteine durchgelesen?
Dort findest du Antworten auf deine Fragen. Falls nicht, frage.VG Nayouk
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Hallo Kopffuessler,
Schön mal wieder von dir zu hören und dass es dir gut geht.
Mal sehen wie sich der Jetstream einstellt. Bis jetzt mäandert er so rum und schwächelt. Die Tiefs kommen aus Südwest und ziehen langsam.
Dann ist es auch in Spanien länger nass. Hauptsache ist, dass du trocken bleibst😉Liebe Grüße
Nayouk -
Das hört sich echt schwierig und anstrengend an.
Deine Situation ist schwer einzuschätzen, da du im offenen Bereich nicht mehr schreiben willst/kannst,
was ok ist.
Auf jeden Fall musst du mehr Kraft für deine Abstinenz aufbringen, als du es müsstest, wenn dich dein Umfeld unterstützen würde und das ist auf Dauer nicht gut. Du hast ja immer wieder Situationen, die dich stressen und dann kommt noch dieses herabwürdigende Verhalten deiner „Mitmenschen“ dazu und irgendwann bist du vlt. nicht mehr stark genug. Und dann ? Momentan kannst du nüchtern für dich einstehen. -
Wenn’s Dir nicht passt, dann sauf doch. Das kannst Du doch so gut.“
Wird das immer noch zu dir gesagt?
Du bist schon fast 5 Monate abstinent.
Das zeigt null Respekt vor dir und deiner Leistung und so ein Klima kann gefährlich für dich werden. Warum musst du dir das gefallen lassen? -
Zum Forumstreffen 2025 plane ich dabei zu sein.
Anreise ( 700km) am 1.5. mit einem Camper Bulli.
Abreise spätestens 4.5.Alex07 Soll ich einfach einen Stellplatz einzeln buchen ? Was sollte ich bei der Buchung beachten bzw. angeben?
Liebe Grüße
Nayouk -
Also, brauchst du dich bitte nicht wundern.
Es ist mir einfach aufgefallen, da mir die HALT Regel hier schon oft über den Weg gelaufen ist.
Ich hatte irgendwann ganz viele Abonniert und dann den Überblick verloren bzw. Zusammenhänge vergessen usw.
Ja das kenne ich auch. Ich habe dann angefangen die Anzahl der Themen zu begrenzen und mich hauptsächlich auf den Alkoholikerbereich konzentriert und die Abonnements öfter mal reduziert.
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Die HALT Regel kenne ich überhaupt nicht, danke! Werde ich mal zu recherchieren und es mir merken, klingt jedenfalls nützlich.
Auf der einen Seite überrascht mich das jetzt nach fast 2 Jahren, die du hier im Forum bist, auf der anderen Seite auch wieder nicht.
Fällt es dir auf ?HALT (Hungry, angry, lonely, tired)
Die HALT Regel beschreibt Gefühlszustände, die es unbedingt zu vermeiden gilt, da sie Suchtdruck auslösen oder verstärken können. Sie ist nicht nur nützlich, sie ist elementar.
Zu "Hungry" gehört auch "thirsty". Ich habe immer eine kleine Wasserflasche bei mir, wenn ich unterwegs bin. -
Gibt es hier auch Selbsthilfe Gruppen gezielt für Frauen ? Wo wir uns über Kameras als Gruppe austauschen können. ?
wie bei einem AA Treffen meine ich ?Ich würde mich gerne so einer Gruppe anschließen
Ein späterer Austausch mit anderen Usern erfolgt genauso, wie hier jetzt schon mit dir im Vorstellungsbereich.
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Hallo Schmidtty,
schön, dass du deine Abstinenz schützen konntest.
hatte aber einige schwierige Momente, in denen ich mir meinen Wunsch nach Abstinenz aktiv ins Gedächtnis rufen musste.
Du schreibst musste, nicht konnte, das hört sich anstrengend an.
Was tust Du, damit das auch weiterhin funktioniert? Du hast dich hier das letzte Mal Mitte Januar gemeldet. Nutze das Forum für dich um genau solche Situationen aufzuarbeiten und zu hinterfragen.Viele Grüsse
Nayouk
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Hallo Maeron,
Ich beschäftige mich wieder mit Abstinenz Literatur. Ich gehe zur Gruppe. Ich bin hier.
Ich habe viel über die Alkoholsucht gesehen, gehört und gelesen. Irgendwann wusste ich einiges, aber die Umsetzung davon musste in meinen Kopf rein.
Durch die viele Beschäftigung mit dem Thema und die Auseinandersetzung mit mir selbst konnte ich spüren, wie die Abstinenz stabiler und die Suchtstimme leiser wurde. Wenn auch nicht in der dagewesenen Intensität, aber es wird mich mein ganzes Leben begleiten, es ist Teil meines Lebens geworden. Meine Teilnahme an diesem Forum ist ein wichtiger Baustein dazu.
Es ist wie mit einem schönen Rasen. Wenn ich ihn pflege und regelmässig mähe, dann gedeiht er. Aber wehe ich kümmere mich nicht mehr um ihn, dann hat das Unkraut bald leichtes Spiel.Ich wünsche dir, dass du nur mit einem blauen Auge davon kommst. Auf jedenfall bist du um eine wertvolle Erfahrung reicher, die aber auch ihren Preis hat.
Achte auf dich und nimm dir Zeit für DICH.Viele Grüsse
Nayouk
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Ich bin alkoholikerin und möchte ein Leben ohne Alkohol !
Ein Alkoholiker:in kann die Krankheit durch uneingeschränkte Abstinenz stoppen und kann deshalb keinen Alkohol mehr trinken.
Du siehst dich als Alkoholikerin und strebst eine lebenslange Abstinenz an, habe ich das richtig verstanden? -
Guten Morgen 05,
Ich konnte zuerst auch nicht sagen, dass ich Alkoholiker bin. Dass ich alleine aus der Spirale nicht mehr raus komme, habe ich tief im Innern gewusst.
Alle Versuche sind bei mir gescheitert. Sie konnten nicht funktionieren, weil ich süchtig bin.
Du fragst dich wo du stehst? Wenn du nicht süchtig bist, dann gehe in dich und führe dir vor Augen, was mit deinem Leben passieren wird, wenn du so weiter machst und lass den Alkohol "einfach" stehen.
Du wirst selbst wissen oder merken ob du Alkohlikerin bist oder nicht.Viele Grüsse
Nayouk -
Hallo Robyn.
"Alkoholiker=Assi" sitzt hauptsächlich im Kopf des Alkoholikers selbst, da sein Selbstwertgefühl stark gelitten hat.
Ich habe in meiner Reha einen Alkoholiker kennengelernt, der heute in Rente ist, er war Zahnarzt.
Die Alkoholkrankheit kennt keine gesellschaftlichen Grenzen, sie kommt überall vor, in jedem Berufsstand, in jedem Alter.
Auch mir hat ein Arzt zu meiner Abstinenz schon gratuliert. Die meisten Ärzte wissen die Leistung zu schätzen, wenn jemand aus der Suchtspirale ausgestiegen ist.Gute Besserung.
Viele Grüsse
Nayouk
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Hallo Paul,
herzlichen Glückwunsch zu 18 Monaten nüchternes Leben.
Ein schöner Rückblick und du hörst dich zufrieden an. Mir helfen solche Rückblicke gegen das Vergessen.
Viele GrüßeNayouk
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Hallo Perdita,
es ist gut gegangen und du bist um eine wichtige Erfahrung reicher.
Du hast es schnell erkannt und dein Suchthirn war wohl genauso überrascht.
Aber genau das sind die gefährlichen Situationen.
Ich bin überrumpelt und vor lauter Höflichkeit stelle ich mich selbst hinten an und trinke ein Glas mit?
Du kannst damit rechnen, dass es dir wieder passieren wird.
Wie willst du dich in Zukunft vor einer Affekthandlung schützen?
Ich finde es gut, dass du es hier niedergeschrieben hast👍Viele Grüsse
Nayouk