Beiträge von beebee

    Halli hallo zusammen.

    Da ich bereits im geschützten Bereich schreiben darf, ich aber selbst die Erfahrungen der anderen Alkoholiker als Bereicherung empfinde, will ich hier mal einen "Wasserstandsmelder" machen.


    Ich bin bei Tag 80. Die Kopfschmerzen und das enorme Verlangen nach Getränken (WASSER) sind weg. Es gibt wenig Momente in denen mein Suchthirn nach Alkohol verlangt und ist extrem schnell vorbei. Die Grundbausteine sind auch für mich elementar in meiner Abstinenz. Keinen Alkohol verfügbar zu haben, die Hotspots meiner Sucht meiden und zu jeder Zeit auf Trigger gefasst zu sein, ist für mich Dreh und Angelpunkt. Damit gelingt es mir im Moment recht gut durch die Tage zu kommen.

    Große Herausforderung für mich, ist tatsächlich einen Tag nach dem anderen zu begehen und nicht zu schnell zu viel zu wollen und zu weit zu denken...

    Aktuell treiben mich sehr persönliche Themen um, die ich bisher wunderbar im Alkohol ertränkt habe und ich will ehrlich sein: das ist nicht unbedingt schön, aber Alkohol löst im Zweifel nur mich auf.

    Für eine Therapie konnte ich mich (trotzdem) bisher nicht entscheiden. Ich habe nicht das Gefühl, dass mich das wirklich weiter bringt. Das Onlineforum, hier zu lesen und zu schreiben hilft mir hingegen sehr und ich bin auch ein sehr reflektierter Mensch (was nicht heißen soll, dass ich alles alleine hin bekomme - deshalb bin ich auch fast täglich hier).

    Aktuell bin ich im Urlaub mit dem Wohnmobil. Restaurants meide ich, da mir dort die Reizlage zu hoch ist. Urlaub war für mich aber nie "besonders stark" mit Alkohol verbunden, dafür aber mit Ruhe, Sport und viel Natur. Das tut gut und hilft mir jedem Tag auch Momente des Genießens zu erleben.

    Ich hab immernoch großen Respekt, weil ich aus Erfahrung weiß wie wacklig (m)eine Abstinenz sein kann. Ich denke aber auch, dass ich dazu gelernt habe und ich will: ich will leben, ich will fühlen und ich will NIE wieder Alkohol trinken!


    In diesem Sinne wünsche ich jedem von euch den lebenslangen Absprung, denn Alkohol tut rein gar nichts für einen.

    Vielen Dank für dieses Thema. Vor allem weil es sich vor allem auch an Neue richtet und gute Denkanstöße gibt.


    Verhaltensrückfall, da trotz besseren Wissens ich mir Gedanken mache alkoholisches zu mir zu nehmen.

    Ich finde mich darin leider wieder. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, denke ich immer mal in diese Richtung und das macht mir Sorgen.

    Wenn ich von euch Langzeit-Abstinzlern lese, lese ich meist, dass ihr aufgehört habt mit der 100% Überzeug nie wieder zu trinken. Diese Überzeugung hätte ich auch gerne, aber da schleichen sich mir auch mal andere Gedanken ein und ich kann das entweder für mich behalten oder ehrlich zu mir sein und darauf hoffen, von euren Erfahrungen zu profitieren.

    Ich betreibe Risikominimierung, aber die Konfrontation mit Alkohol ist doch all über all und sei es eben manchmal auch nur in meinem Kopf.

    Da ich schon einen Rückfall hatte, fühle ich mich absolut unsicher. Und wenn ich eure Rückfallprognosen so lese, erkenne ich mich wieder. Kein gutes Gefühl, aber etwas das ich mir bewusst mach, eingestehe und dann...? Bisher klappt es, aber ich würde meine Abstinenz gerne besser absichern.

    Hallo Elly , nein, das ist unüblich, sonst wäre ich das Risiko nicht eingegangen.

    Wie schon geschrieben, ich fühl mich noch nicht so weit mich diesbezüglich meiner Familie anzuvertrauen...


    Alex_aufdemweg Ironie würde ich das nicht nennen, aber es war eine Tatsache, die ich nicht hab kommen sehen.


    Whitewolf Volltreffer 😅 zum Glück nicht versenkt.

    Bin so froh, dass ich den Austausch mit euch habe. Euch sofort schreiben zu können hat mir heute sehr geholfen.

    Werde mich die nächsten Tage besonders beobachten, nicht dass das noch Auswirkungen hat.

    Bin auch dran meinen Notfallkoffer zu packen.


    Wünsch euch allen einen entspannten Abend!

    Eure BB

    Tag 43

    Na wunderbar. Jetzt bin ich heute 2,5 h zu meiner Familie gefahren, zum Muttertag und Kaffee. Jetzt saß die Familie schon zum Essen zusammen - natürlich mit Wein.

    Bin total erschrocken, weil es war Kaffee und Kuchen ausgemacht und das war für mich okay.

    Zum Glück konnte ich ablehnen. Bin gerade total erschrocken, außer dem Schreck ist aber nichts... Werd mich aber besonders im Blick behalten und relativ früh wieder gehen.

    Ohje, warst Du denn nicht beim Arzt, BB?

    Hab mir sagen lassen, dass man da eh nichts tun kann. Ich tape es jetzt, ist auch wirklich kein Drama.
    Was ich damit erzählen wollte, dass ich solch ein Missgeschick früher immer meinem Pegel zugeschrieben habe, mich geschämt hätte und das nicht mal jemand erzählt hätte.
    Jetzt weiß ich, dass ich einfach ungeschickt war und es ist eine seltsame Erleichterung, dass der Alkohol dabei keine Rolle spielt. Welche Facetten die Abstinenz alles hat.

    Habe mich aber auch nicht daran gehalten. 😅

    😂 sehr cool... Erzähl mal. Was hast du gemacht?


    Danke euch ( Alex_aufdemweg , Kopffuessler und Cadda ) fürs Teilen eurer Erfahrungen...
    Ich bin ein sehr überlegter Mensch, werd mich nüchtern nicht ins Verderben stürzen 😉

    Ich habe ein sehr gut laufendes Gewerbe, dem ich gerne mehr Zeit widdmen würde und schauen was noch möglich ist. Aber ich bin mir nicht sicher ob ich den Schritt gehe. Die Zeit wird es zeigen.

    Alternativ: Alles verkaufen, Womo packen und schauen was die Welt so zu bieten hat... 😉

    ...aber wie gesagt:

    #träumebrauchtman ;)

    Hallo zusammen,

    heute habe ich mich mit einer Freundin getroffen und wir waren lange mit den Hunden unterwegs. Im Anschluss haben wir ganz spontan entschieden, dass wir zusammen Essen gehen, das haben wir noch nie gemacht.

    Interessant zu wissen: Früher habe ich mich immer im Nachgang an unsere Treffen mit Alkohol eingedeckt... Erst als mir das aufgefallen ist, habe ich erkannt, dass ein Restaurantbesuch und die Wahl des Essens, Spargel (früher hätte es zu diesem Essen eine Weinbegleitung gegeben), ein Risiko hätte sein können. Ich habe nicht eine Sekunde über Alkohol nachgedacht.

    Bin gerade ziemlich überrascht, genieße diesen Moment und die wieder gewonnene Freiheit!

    Startet gut ins Wochenende!

    Viele Grüße BB

    Tag 41


    P.S. Im Moment überlege ich mir ob ich nicht mein Leben ziemlich auf den Kopf stellen sollte und meinen Job schmeiße... #träumebrauchtman ;)

    Was bedeutet für Dich " ausreichend" ? 24/7 ?

    Darauf habe ich keine Antwort. Im Moment täglich und ich würde es gerne noch intensiver tun... was mich direkt zu deinem nächsten Hinweis bringt:

    Trockendruck ? Lieber Trockenarbeit.

    Du kannst die verlorene Sauf-Zeit nicht wieder rückgängig machen. Dieses Druckgefühl gepaart mit einer Anfangseuphorie ist nicht hilfreich für eine gewisse Gelassenheit oder Zufriedenheit.

    Ich verstehe was du meinst. Auf der anderen Seite tu ich mir sehr schwer das auf mich zu übertragen, bzw. zwischen Druck und Arbeit zu unterscheiden.

    Vielleicht zu meiner Geschichte und ich lass jetzt tief blicken: ich wurde zum "braven" Mädchen erzogen, nicht auffallen und Anerkennung gab es für Leistung. Schon mit vier Jahren wurde ich sportlich und musikalisch "gefördert". Das artete bald aus. Es gab keine freie und selbstbestimmte Zeit. So verlief auch meine Jugend: Gut sein in der Schule, erfolgreich im Leistungssport und fleißig am Üben für Musikunterricht und Orchester.
    Ich komme aus einfachen Verhältnissen und meine Eltern haben es gut gemeint und nicht besser gekonnt.
    Die Familie war in der Gastronomie tätig, sind Winzer, haben das Brennrecht,... Alkohol war ein normaler Bestandteil des Lebens.
    Mein Onkel ist trockener Alkoholiker und mindestens ein Teil meiner Familie hat einen missbräuchlichen Umgang mit Alkohol, der sicherlich nicht reflektiert wird. Deshalb gehe ich davon aus, dass ich genetisch Voraussetzungen mit bekommen habe (was nun auch keine Rolle mehr spielt, aber trotzdem in meine Sucht Vita gehört).

    Ich bin also der Typ Leistungsträger, damit fühl ich mich sicher - das kann ich, das kenne ich und damit fühle ich mich gut.
    Fehlertolleranz habe ich gegenüber anderen, für mich selber gehe ich da extrem streng ins Gericht.
    Soziale Kontakte pflegen und mich mit freier Zeit beschäftigen - nicht gerade meine Kernkompetenz...
    Das brave Mädchen habe ich zum Glück schon lange abgelegt - kommt aber in unsicheren Momenten, alias in Kombination mit meiner Erkranung, immer wieder zum Vorschein.
    --> Das ist lediglich eine Bestandaufnahme und nichts was ich besonders toll an mir finde.

    Ich schreib das Ganze frei von Emotionen. So bin ich und das ist in ganz vielen Punkten auch gut so. Um nun aber auf den Punkt zu kommen: aktuell funktioniert meine Trockenarbeit sehr gut unter Druck, weil ich genau das kann.
    Gelassenheit, freie Zeit, Entspannung sind aus meiner aktuellen Perspektive eher ein Risiko für mich.
    Und trotzdem weiß ich das Druck auch ein Risiko darstellt.
    Somit tanze ich gerade auf einem dünnen Seil, ich weiß um das Risiko, aber nutz die Möglichkeiten die ich habe und weiß dass das mit der Zeit immer stabiler wird und ich dann auch an persönliche Themen ran gehen kann.

    Vielleicht besteht die Erkentniss darin, dass ich gerade auf einem guten Weg bin, der Balanceakt natürlich schwierig und wackelig ist. Aber ich das im Moment gut ausbalanciere...
    Wie habt ihr so schön gesagt "ein Schritt nach dem anderen"... ich über mich darin.

    Halli hallo zusammen. Ganz herzlichen Dank für eure Nachrichten.

    Musste erst etwas über eure Fragen nachdenken. Ihr helft mir sehr - vielen Dank!

    Das ist der falsche Ansatz denke ich.

    Wenn Du selbst nicht der Meinung bist, warum lösen Beiträge das in Dir aus?

    Ich nehme die Erfahrungen hier sehr ernst und hab mit meinem Rückfall und den wenigen Tagen meiner Abstinenz nicht wirklich etwas worauf ich in mir vertrauen kann.
    Es ist gut zu lesen, das die Wege so unterschiedlich sind. Muss mich da mehr auf mich besinnen.

    Das war ein Erfahrungswert für Dich. Somit weißt Du eindrücklich, dass Du nicht kontrolliert trinken kannst, beebee.

    Ja, das habe ich tatsächlich verstanden und in den letzten Tagen geht mir immer mehr auf 💡 dass das vielleicht meine wichtigste Lektion war.

    Wofür meinst Du, brauchst Du eine Therapie?

    Womöglich um zu beweisen, dass ich von Woche zu Woche durchhalte. Ich habe Sorge, dass ich mich nicht mehr ausreichend mit meiner Sucht beschäftige.
    Und vielleicht noch um Impulse zu bekomen, die ich bisher noch nicht kenne (obwohl ich viel darüber lese und mich informiere).

    Pass etwas auf Dich auf. Du musst nicht sämtliche Lösungsansätze her im Forum innerhalb von 2 Wochen durchackern.

    Danke und du durchschaust mich sehr gut.... Ich mach mir Druck. Druck alles richtig zu machen. Aber was bedeutet das?


    Zweitens, ich habe eine Darmaufbau Kur gemacht. Mir hat es sehr geholfen.

    Kannst du etwas empfehlen?


    Ich bin euch allen sehr dankbar!
    Tag 39

    Ich fall heute müde, nachdenklich aber auch zufrieden ins Bett.

    Ich wünsche euch eine gute Nacht!

    Liebe Grüße BB

    Wer von euch hat etwas Spezielles zur Regeneration seines Körpers getan? Bin sehr neugierig und freue mich über eure Erfahrungen.

    Mir schwirrt vor allem durch den Kopf etwas für den Darm zu tun, bin aber offen für eure Inspirationen!


    P.S.: Meinen "Heißdurst" auf zuckerhaltige Getränke reguliert sich so langsam und am Sonntag habe ich meine erste kleine Laufeinheit absolviert.

    Hallo zusammen und lieben Dank an Seeblick und Kopffuessler für eure Gedanken. Ihr trefft den Nagel auf den Kopf.

    Ich bitte eigentlich NIE um Hilfe und es kostet mich Überwindung. Solche Erfahrungen, vor allem in Kontext meiner Sucht, verunsichern mich extrem.
    Wollte die Erfahrung so nicht stehen lassen und habe heute Morgen noch mal die andere Suchtberatung kontaktiert. Mal schauen ob das was wird...


    Mir haben aber auch deine Worte Kopffuessler zu denken gegegen...

    Setze nicht zuviel Erwartung hinein

    Viele Beiträge hier im Forum haben bei mir ausgelöst, dass ich eine Therapie benötige. Aber brauch ich das wirklich...?
    Wir werden es sehen. Ich versuche das jetzt mehr auf mich zukommen zu lassen. So eine Erfahrung wie gestern, brauche ich zumindest nicht noch mal - auf solch "trockenen" Füßen stehe ich noch nicht.


    Interessante Selbsterkenntnis: Bei meiner Sucht fühle ich mich extrem schnell schwach und angreifbar. Das passt gar nicht zu meiner sonstigen Lebenshaltung. Solche Erlebnisse wie gestern würden in allen anderen Lebensbereichen gar nichts mit mir machen, das würde ich einfach abwickeln.
    Sollte ich mal darüber nachdenken....
    Und gerne lese ich auch eure Gedanken dazu 😊

    Trink ne ordentliche Ladung Wasser.

    1,5 l Wasser ✅ (seit der letzten Nachricht)

    Meeting ✅

    Freundin liebevoll abgeholt ✅

    Abstinenz ✅

    Selbstfürsorge ✅ (danke Alex_aufdemweg fürs Reflektieren)


    Weiterer Umgang mit meiner Sucht ⏯️

    ❌ Grenzwertiger Tag ❌

    ❌Mangelnde Achtsamkeit ❌ (und das auf der Suche nach Hilfe)


    ✨Alles was wir brauchen ist bereits in uns✨

    Hallo zusammen.

    Muss hier mal meinen Frust raus hauen und muss nicht von euch gelesen werden. Ich muss das nur irgendwo los werden.

    Heute morgen habe ich einen Anruf von der Suchtberatung erhalten. Sie sind nicht zuständig für mich (obwohl es die halb Strecke für mich wäre, muss ich mich in meinem Landkreis melden).
    Also, da ich es Ernst meine, in meinem Landkreis angerufen. Aussage der Telefonistin 'ich kann heute in die offene Sprechstunde kommen, von 15-17 Uhr'.
    Nächste Möglichkeit hätte ich erst wieder im Juli gehabt, also habe ich meine geschäftlichen Termine verschoben und bin eine Stunde dort hin gefahren. 15:08 Uhr stehe ich an der Tür um von einer völlig gestressten und unhöflichen Dame fast abgewimmelt zu werden, alias es sind schon so viele Leute da und ich könnte morgen zu einer anderen Einrichtung gehen...
    Ich war dann überraschend durchsetzungsfähig, was mir in Kombination mit meiner Abhängigkeit eh schon schwer fällt.
    Es waren genau drei Personen vor mir, alle kamen recht flott dran. Zum Glück weil die Gespärche derer waren so abwartend anderen Menschen gegenüber - ich war richtig erschrocken. Ich habe geschlagene 2,5 h gewartet um dann 5 Minuten ein absolut oberflächliche Bestandsaufnahme zu machen (die locker auch telefonisch möglich gewesen wäre)... Immerhin war der Herr sehr nett.
    Zu meinen Fragen bzgl Therapieform kam wenig, soll ich alles im nächsten Termin klären. Für die TerminVEREINBARUNG kann ich mit einem Anruf in vier Wochen rechnen....

    Ist das der Standard? Und damit sollen Menschen Abstint werden oder bleiben?

    Ich war danach echt fertig. Hab leider auch mein Wasser vergessen... Hab den Heimweg aber geschafft ohne "Einkaufen" zu gehen.

    Natürlich reicht das immer nicht für einen Tag und meine Freundin kotzt sich jetzt noch bei mir aus - kann das gerade nicht und hab mein Handy weg gelegt.
    Und jetzt habe ich noch einen geschäftliches Meeting - das ich heute Mittag verschoben habe...

    Tag 37 - bin froh wenn der Tag vorbei ist und Kopfweh hab ich natürlich auch....

    Für alle die sich den Mist hier rein gezogen haben - Danke fürs Lesen und ich wünsch jedem von euch einen besseren Wochenstart.

    VG BB

    Versuch meiner Suchtstimme hatte ich einmal nach ca. 1 1/2 Jahren.

    Wie hat sich das bei dir geäußert?

    Hast du einen haptischen Notfallkoffer?
    Hab immer noch keinen, aber eine schöne Motivation das jetzt direkt anzugehen!!!


    Das Gute ist, dass ich einen kleinen und feinen Freundeskreis habe, bei denen Alkohol keine Rolle spielt. Da trinkt niemand. Leider sieht das bei meiner Familie anders aus... Dafür habe ich im Moment noch keine Lösung. Würde meine Eltern zu Mutter- und Vatertag gerne besuchen, aber mir ist das Risiko fast zu hoch und Outen will ich mich bei ihnen (noch) nicht.

    Ich selbst habe mich bei jedem geoutet,wo es ging.

    Mein Respekt! Ich find das eine tolle Eigenschaft 👍
    Das ist glaub das Schwerste für mich und ist mir bisher kaum gelungen.

    Also, von der Couch zum Kühlschrank ist meine Sprintdistanz.

    😂 wie ist deine Zeit? 😂

    Das Beschäftigen ist auch wichtig. Es ist aber auch ein großer Fortschritt, nicht permanent daran zu denken. Es soll ja irgendwann normal werden, nicht zu trinken.

    Das ist eben etwas erschreckend. Es läuft viel zu "einfach" bei mir. Hatte bisher selten einen Trigger, wirklichen Druck bisher gar nicht... Aber ich weiß, dass das Raubtier lauert, die Frage ist nur wann und wo es zum Vorschein kommt und vor allem, wie ich dann damit umgehe.


    Hab heute noch eine Suchtberatungsstelle angeschrieben und um einen Termin gebeten. Vielleicht bekomm ich dort noch mal Impulse.

    Das hat Zeit, weil Dauerlauf und kein Sprint. Die Zeit spielt für Dich.

    Und danke für diese Sätze, das sollte ich verinnerlichen.

    Sehr fleißig. 👍 Hast du das Radfahren erst mit der Abstinenz für dich entdeckt?

    Da haben wir hier aber Glück. Hier hat das Wetter Tendenz für Sonnenbrand ☀️

    Mal ehrlich. Was will ich mit einem Glas Wein? Das hat mich höchstens hibbelig gemacht. Da musste schon mehr her. Viel mehr. Und das jeden Abend.

    Jap. Da hast du Recht, vor allem wenn kein Vorrat mehr da war, da wurde ich auch hibbelig und ganz schön kreativ 😕 mal schauen wie ich diese Fähigkeit künftig einsetzen werde.


    Wenn Du heute mal nicht so viel über Alk nachdenken möchtest, ist das doch voll OK.

    Danke dafür. Mach mir da ziemlich Druck, hab das Gefühl mehr "tun" zu müssen...

    Mein Teufel wartet auf der Distanz und ich hab Bammel mich irgendwann nicht mehr angemessen mit der Sucht zu beschäftigen und im Endeffekt fahrlässig zu werden - Naja, auf zu lebenslangen Langstrecke!

    Und wieder ein liebes Hallo in die Runde.

    Sitz gerade völlig entspannt in der Sonne und wollte ein Buch lesen. Hab mir für die freien Tage extra das Buch "Alk" bestellt und die Empfehlungen haben recht, es ist leicht zu lesen. Allerdings muss ich feststellen, dass ich genervt bin und keine Lust habe mich mit dem Thema Alkohol, Sucht und meiner Krankheit zu beschäftigen. Kennt ihr das auch?


    Liebe Grüße BB

    Einen schönen guten Morgen.


    Gestern Abend gab es wieder einen kurzen Trigger. Jemand auf dem Campingplatz hatte ein Glas Wein vor sich stehen. Es gab bei mir ein Moment der Wehmut, weil ich solche Abende nicht mehr erleben werde... Dies kehrte sich aber schnell in die Erkenntnis, dass das Glas bei mir niemals so gefüllt gestanden hätte, es wäre immer eher leer gewesen und nun werden die Abende kommen, die ich genießen und mit vollem Bewusstsein erleben werde. 😊

    Ich wünsche euch einen schönen Tag!


    Viele Grüße BB


    Tag 32