In dieser durchwachten Nacht habe ich eine "Sortiermaschine" in mir entdeckt, die Kämpfe mit und Kämpfe ohne Aussicht auf Erfolg sortiert.
Wow! Sowas hätte ich auch gerne! Klingt nach vernünftigen Entscheidungen, die du dann getroffen hast!
In dieser durchwachten Nacht habe ich eine "Sortiermaschine" in mir entdeckt, die Kämpfe mit und Kämpfe ohne Aussicht auf Erfolg sortiert.
Wow! Sowas hätte ich auch gerne! Klingt nach vernünftigen Entscheidungen, die du dann getroffen hast!
Ich befasse mich aktuell ausführlich mit dem Thema loslassen,
Hallo Gedankenkarussel, ja loslassen ist auch mein Thema. Das ist mir auch immer schwergefallen. Und es hat auch mit Selbstliebe zu tun: Loslassen, was einem nicht gut tut. Beruflich kann ich das sehr gut, bin immer gegangen, wenns Zeit war, nur privat fällt es mir sehr schwer. Sowohl bei Freundschaften, aber auch in der Liebe.
Ich bin sowas von bereit für den Schritt auszuziehen und freue mich mega auf die neue Wohnung und das Umfeld.
Das klingt super - da sollte dann auch das Gedankenkarussell in dir mal zur Ruhe kommen. Ich hoffe, du kannst bald alles regeln
Ach, Mare, du gehst echt durch eine schwere Zeit durch... jetzt für den Mann da zu sein, der dich nicht gut behandelt hat, ist sicher eine gewaltige Herausforderung. Hoffe, du holst dir jede Unterstützung, die du kriegen kannst und nimmst dir ausreichend Zeit etwas für dich zu tun!
Hämmere doch jetzt nicht auf dem Suchtgeschehen herum und ring Ihm nicht irgendwelche Versprechen ab um ruhiger schlafen zu können. I
Verstehe schon was du meinst, whitewolf, aber verdenken kann man es ihr nicht. Ich glaube, ich würde es auch machen, das mit dem Hämmern und hoffen, dass es was bringt und wie du schreibst, um besser zu schlafen. Dennoch wirst du leider recht haben, entweder er checkts oder er checkts nicht... da hilft wohl kein hämmern.
Deshalb wird es auch nie funktionieren, wenn Alkoholiker ihren Co.s zur Beruhigung verklickern: „Ich höre bald auf zu trinken, denn ich beginne eine Therapie“.
Ja, das war bei mir auch so und ich hatte eine Riesen-Hoffnung, dass das funktioniert! Danke, dass du es nochmals erklärt hast!
Ich bin schon immer noch sehr traurig, dass diese Ehe zerbrochen ist. Aber ich genieße schon auch die Ruhe. Dass ich nicht drüber nachdenken muss, ob er getrunken hat oder nicht, um den Verlauf des Abends einschätzen zu können. Dass ich mich nicht mehr zurückziehen muss um diesen Ausbrüchen zu entgehen. Dass keine Türen mehr knallen, keine Sachen herumgeworfen werden und ich nicht grundlos beleidigt werde. Ich dachte mir sehr lange Zeit, er könne das in den Griff bekommen... Neugierig wäre ich schon, wie sein Leben jetzt so läuft, aber auch das werde ich wohl nie erfahren.
Er sagte daraufhin das es ja nicht schlimm sei es zu sagen und er habe es übertrieben.
Ich hoffe auch sehr, dass das hier nur so rüberkommt als würde er das Ausmaß des Problems noch nicht sehen. Die Zeit wird es zeigen. Ich wünsche dir und deiner Familie nur das Allerbeste!
Auch hab ich den Impuls, ihm helfen zu wollen, weil ich mich für seine Alkoholsucht schuldig fühle.
Ist mir bewusst, dass das leichter gesagt ist als getan, aber bitte zieh dir diesen Schuh schnell wieder aus! Da kannst du definitiv nichts dafür! Auch nicht für sein Verhalten, das er dir gegenüber und den Kindern gegenüber an den Tag legt.
Ich weiß nicht, ob du dich noch an mich erinnern kannst.
Natürlich erinnere ich mich!
Tut mir echt leid, dass dein Mann dich und die Kinder so hängen lässt. Wenn Kinder involviert sind, ist ja alles nochmal viel heftiger. Freut mich sehr zu hören, dass ihr auf einem guten Weg seid und dass es euch besser geht. Hoffe sehr, dass sich auch noch das finanzielle regelt!
Es wird unverständlich bleiben, so sehr du dich auch anstrengst. Das macht das Loslassen aber noch schwerer, denke ich.
Ja, leider... aber auch das wird irgendwann besser werden - ich hoffe das Beste! Hat mich aber sehr gefreut zu lesen, dass du dich in einem guten Loslöse-Prozess befindest, auch wenn es nicht immer einfach für dich ist!
Danke, Cadda, für deine Nachricht!
Von dem Gedanken würde ich mich wirklich frei machen. Denn solange Du denkst, dass er seinen Tiefpunkt irgendwann erreichen wird und alles wieder gut oder besser wird, sitzt Du emotional in der Warteschleife.
Ach so, nein, das habe ich falsch ausgedrückt - ich habe nicht die Hoffnung, dass er noch seinen Tiefpunkt erreicht und dann unsere Ehe wieder gut wird. ich finde es schade, dass es in der Vergangenheit nicht passiert ist und wir nicht doch noch eine Chance hatten. Auf das hin, was er in den letzten beiden Monaten abgezogen hat, könnte ich ihm nie wieder vertrauen, die Ehe ist vorbei. In der Warteschleife hänge ich "nur" bezüglich des Heilens meiner Wunden, das dauert wohl noch.
Hallo Alex,
danke für deine nette Begrüßung!
Ja, ich war beim Anwalt, gibt mehrere Möglichkeiten und ich muss mich entscheiden. Tendiere aber zur schnellsten Möglichkeit. Glaube, dass das emotional für mich besser ist, finanziell eher nicht ![]()
Beim Gehen ständig nach hinten schauen, ist keine gute Idee.
gebe ich dir zu 100 Prozent recht, ganz gelingen tuts mir leider noch nicht. Schaue noch mehr zurück als nach vor, aber eben schon auch nach vor.
Neben dem Zurückschauen versuche ich es mir aber schon auch gut gehen zu lassen. Genieße die Zeit mit Familie und Freunden, mach Sport, geh ins Theater, spazieren. Bin aber auch gerne alleine. Langweilig war mir nie und das ist nach wie vor so. Ich lese und meditiere auch. Und einen Job hab ich ja auch noch. Er ist schon leider noch sehr viel Thema, insbesondere die Entscheidungen, die zu treffen sind, kosten mich recht viel Energie und auch Zeit. Geht mir insgesamt recht gut, aber die Blicke zurück schmerzen schon noch sehr arg. Das ist mein Ehemann, dem ich vertraut habe, der mich wie Abfall weggeworfen hat. Das kann ich nicht so locker abschütteln. Ihn will ich nicht mehr, aber die Zukunft, die ich mir gewünscht hatte, ist jetzt hinfällig und das Adaptieren nicht immer einfach.
Das mit den Erklärungen ist so eine Sache. Wir Menschen, wir wollen ja immer verstehen, weil wir glauben, dann leichter mit etwas fertig zu werden. Ist halt nur teilweise so.
Finde es auch wirklich sehr schwierig, dass er nach wie vor ein Gespräch verweigert. Ich habe ihn das letzte Mal gesehen, da war er schwerst betrunken und dann war er weg und kam nie wieder. Hätte mir damals nicht gedacht, dass dies unser letztes Gespräch ist über eine Sache, die nie passiert ist (mein angebliches Fremdgehen). Er hat ja auch noch fast all seine Sachen hier, bis auf die Dinge, die er damals auf die Schnelle mitgenommen hat.Einen Teil habe ich zusammengepackt und im Keller deponiert.
Ach ja, Urlaub hätte ich sogar gebucht gehabt, nur für mich,, bin dann aber leider krank geworden. Eine heftige Sommergrippe hat sich an mir ausgetobt, also wurde nichts draus.
Ich versuche nach vorne zu schauen, stolpere halt immer wieder, weil einem das Zurückschauen doch etwas die Sicht versperrt. Aber es wird. Ich habe schon Schlimmeres überstanden und werde auch das überstehen. Hätte das halt nicht auch noch gebraucht.
Ich danke dir für dein Interesse und deine Fragen!
Echt super, Nayouk, dass du es geschafft hast! Hoffe, du genießt dein alkoholfreies Leben!!!
Finde es sehr traurig für meinen Mann und auch für unsere Ehe, dass er diesen Tiefpunkt noch nicht erreicht hat...
Ich schaffe es immer mehr gesunde Grenzen zu setzen. Ruhig zu bleiben, wieder richtig Spaß am Leben zu haben und erschrecke manchmal wie frei ich jetzt bin.
Das freut mich wirklich SEHR für dich, liebe Momo, ich hoffe, ich komme da auch noch hin!
Zunächst ziehe ich meinen Hut vor dir, denn nicht jeder hinterfragt seine Ansichten nochmal, wenn er dieses Forum verlässt. Geschweige denn, er kommt dann zurück.
Danke, Hartmut, für deine freundlichen Worte!
Nun ist es an der Zeit, dein Leben so zu gestalten, wie du es dir immer vorgestellt hast. Nur Mut!. Du hast nun das Rüstzeug, dich zu schützen, bevor jemand neues in dein Leben tritt.. Und das wird es.
Für deine aktuelle schwierige Phase wünsche ich dir Gelassenheit.
Auch danke für deine guten Wünsche - ich hoffe sehr, dass es das noch nicht war in Sachen Beziehung, auch wenn ich mir das derzeit noch nicht vorstellen kann. Und auch die Gelassenheit nehme ich gerne - davon könnte ich durchaus einiges brauchen!
Schande was dein Mann da macht. Ob er säuft ist mir persönlich egal. Aber so mit Menschen umzugehen, bah
Liebe Blume, ich danke dir für deine klaren Worte!!! Und ja, es hat auch mit ihm als Mensch zu tun und nicht nur mit dem Alkohol, das sehe ich auch so. Auch diese Erkenntnis hat mich hart getroffen, insbesondere deshalb weil ich wohl viele "rote Flaggen" übersehen habe oder übersehen wollte.
Ich finds immer noch echt sch... mit ü50 plötzlich wieder alleine dazustehen, zudem ich mir 0 vorstellen kann, mich mit irgendwem einzulassen. Aber ja life goes on....
Danke dir, Whitewolf - ja, die Erkenntnis ist hilfreich, aber der große, schwere Rucksack ist noch nicht abgefallen. Denn auch die Erkenntnis, dass ich keine Chance hatte, ist nicht schön, eigentlich sogar ziemlich brutal.... aber danke auf jeden Fall, dass du das bestätigen kannst und dass ich nicht schon wieder in die Irre laufe und mir irgendwas zusammenreime... ich hatte null Verständnis für diese Dynamik... und es ist einfach nur echt traurig...
ach ja, und was ich begriffen habe: ich habe von meinem Mann sehr oft in den letzten Monaten verlangt, dass er aufhört zu trinken (da wusste ich noch nciht, dass ein kalter Entzug gefährlich sein kann), aber ich habe erkannt, dass das nicht so einfach gewesen wäre, wie ich mir das vorgestellt hätte. Das wäre nur möglich gewesen, wenn er sein ganzes Leben verändert hätte. Der einzige alkoholfreie Part in seinem Leben war das Leben mit mir. Alles andere, wirklich ALLES andere, war/ist alkohol-assoziert. Freunde, Famile, Hobbies, Arbeitskollegen,... wirklich alles. Außer unser Leben zu zweit, das war alkoholfrei (bis auf die vielen Verstecke, die ich inzwischen gefunden habe, also nicht mal das war wirklich alkoholfrei). Ich glaube, einen gewissen Anteil daran, dass er gegangen ist, war die Tatsache, dass er nicht gewusst hätte, wie er das hinkriegen soll ohne den Großteil seines Lebens verändern zu müssen... er hätte das nur mit großer Anstrengung und professioneller Hilfe schaffen können und dazu war er leider nicht bereit.
Zumindest eine Erklärung, die ich für mich gefunden habe und für die ich aber auch keine Lösung für ihn gehabt hätte...
Ich habe diese Alkohol Dynamik nicht verstanden, ich dachte, er könne das doch einfach lassen, wenn er mich genug liebt....aber das alles ist viel komplizierter...
Liebe Mine,
ich habe deine Geschichte gelesen, es tut mir wirklich sehr leid, dass dein Mann so heftige gesundheitliche Probleme bekommen hat. Ich hoffe für dich und deinen Mann, dass er den so oft angesprochenen Tiefpunkt erreicht hat und es schafft sein Leben in ein abstinentes Leben zu verändern.
Alles Liebe
Jana
Danke fürs Öffnen meines Threads.
Ich musste ihn schließen, da einige der letzten Reaktionen sich so anfühlten als würde man jemanden treten, der eh schon am Boden liegt.
Was ich dabei vergessen habe ist, dass ich mit dem Schließen eventuell all jene vor den Kopf gestoßen habe, die wirklich sehr bemüht waren mir zu helfen und das waren wirklich viele und dafür möchte ich mich auch wirklich sehr bedanken.
Wer nicht interessiert ist an meiner Geschichte oder wem das „zu viel“ ist, muss ja an dieser Stelle nicht weiterlesen.
Es sind nun über 2 Monate, dass mein xy ging, mir noch unterstellend, ich wäre fremdgegangen und im Suff, und nie wieder kam. Meine Verzweiflung, die ich damals sehr ausführlich beschrieben habe, hat sich inzwischen gewandelt in völlige Ratlosigkeit und viele viele Fragezeichen. Diese vielen Fragezeichen machen es mir schwer zur Ruhe zu kommen, da ich sie natürlich gerne lösen würde. Wahrscheinlich muss ich mich aber einfach damit abfinden, dass es keine Antworten gibt. Zumindest keine, die mir dieses Verhalten auch nur annähernd erklären würden.
Ich habe inzwischen 2x versucht ihn um ein Gespräch zu bitten. Um ein Gespräch bezüglich Scheidung und bezüglich der Dinge, die halt geregelt werden müssen. Für mich steht fest, dass ich so schnell wie möglich eine Scheidung möchte. Ich möchte nicht mit jemandem verheiratet sein, der sich mir gegenüber so verhält. Auch wenn es alkoholbedingt istL eider erhalte ich keine Antworten. Er hat mich gesperrt am Handy und meine ganze Familie (da hat niemand versucht ihn zu kontaktieren, aber man sieht die Sperre) und was mich wirklich traurig macht, ist, dass er meinen Sohn gesperrt hat, der immerhin sein Stiefsohn ist.
Es ist für mich unverständlich, dass man nicht einfach normal miteinander reden kann. Ich hindere ihn eh nicht mehr am Trinken, das hat er für sich so entschieden, dass dies für ihn wichtiger ist, aber man kann doch die Dinge regeln wie Erwachsene.
Es scheint als würde er immer noch der Wahnvorstellung nachhängen, ich hätte ihn betrogen, was nicht der Wahrheit entspricht und leider hat er jetzt nur noch „trinkendes“ Umfeld, das ihn wohl in seiner Haltung bestärkt (könnte ich mir vorstellen).
Und ja, diese vielen Fragezeichen in meinem Kopf nehmen immer noch viel zu viel Raum ein. Ich versuche mir immer wieder zu erklären, dass er nicht nach normalen Maßstäben tickt, sondern vom Alkohol eingenommen ist, aber es ist für mich trotzdem immer noch schwer zu verstehen.
Das Thema ist sehr präsent, allerdings bin ich auch sehr mit mir beschäftigt, ich mache vieles, das mir gut tut und manchmal ist ER nur ein Hintergrundrauschen, das sich aber immer wieder in den Vordergrund drängt.
Es gibt Tage, da geht es mir besser und Tage, da geht es mir schlechter. Ich bin viel mit meiner Arbeit beschäftigt, treffe mich mit Freunden, gehe ins Theater, zum Sport, verbringe Zeit mit meiner Familie. Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nie traurig bin oder enttäuscht. Das ist nach wie vor so. Aber ich bin sehr sehr dankbar für mein soziales Umfeld.
Viele Fragezeichen werden bei mir auch dadurch aufgeworfen, dass ich mich frage, warum ich mir so vieles habe gefallen lassen bzw wie heftig das ist, dass ich mich an so manches „gewöhnt“ habe. Ich dachte, ich hätte halt meinen Weg gefunden, dass ich mich zurückziehe, wenn er wieder wegen nix und wieder nix ausrastet, wenn er getrunken hatte, aber das bin eigentlich überhaupt nicht ich. Ich bin eine sehr wehrhafte Person und bin in diesen Situationen immer kleiner und kleiner geworden. Statt mich zur Wehr zu setzen, bin ich in den Rückzug gegangen, weil ich wusste, dass mit ihm eh nicht sinnvoll zu reden ist, wenn er getrunken hat. Aber das ist doch völliger Wahnsinn. Ich war immer eine sehr starke Frau, auch in Beziehungen zu Männern, aber in dieser Beziehung habe ich mich selbst verloren. Alles fing an zu bröckeln als ich krank wurde. Da hat er angefangen mehr zu trinken und ich hatte nicht mehr die Kraft mich zu wehren. Ab da ging es mit unserer Beziehung bergab. Vorher habe ich mich immer gewehrt, habe ihm anständig Kontra gegeben, aber mit der Erkrankung und meinem „schwächeln“ hat sich die Dynamik verändert. Er hat sich Dinge geleistet, die er sich vorher, glaube ich, nie getraut hätte. Und als es mir dann besser ging, war das unsere „neue Normalität“. Und sein Trinken wurde leider immer mehr.
Es tut mir auch sehr sehr weh zu sehen, was der vermehrte Alkoholkonsum in den letzten Jahren mit ihm gemacht hat. Der Mann, den ich geheiratet habe, der ist einfach weg. Ich werde nie sein Gesicht vergessen, an dem letzten Abend als ich nach Hause kam und er mir unterstellte ich hätte ihn betrogen, man hat ihm am Gesicht angesehen, dass er ein Problem mit Alkohol hat. Ich wollte auch lange nicht wahrhaben, dass er Alkoholiker ist und hab immer Ausreden für ihn gefunden (erverträgt halt keinen Rotwein, ist ja nur weil er so Stress hat,…)
Was mich aber wirklich erschreckt ist die Frau, die ich geworden bin neben ihm. Eine Frau, die sich diese verbalen Aussetzer und Beleidigungen hat gefallen lassen, die sich auf eine gewisse Art und Weise daran gewöhnt hat, die ihm immer wieder geglaubt hat, dass er etwas ändert, wenn er das Versprochen hat. Eine Frau, die sich immer und immer wieder hat weichkochen lassen mit Blumen und leeren Versprechungen und noch dachte, sie lässt sich nix gefallen, weil sie Entschuldigungen eingefordert hat. Offensichtlich war ich nicht in der Lage eine Grenze zu ziehen, die mein Gegenüber auch tatsächlich ernst nehmen konnte. Dass man zu zweit in so eine Abwärtsspirale rutscht und nicht mehr rauskommt.
Und ich weiß, dass ich Glück hatte, dass er jetzt gegangen ist, wer weiß wie lange ich ihm noch geglaubt und verziehen hätte und wie weit die Spirale sich noch nach unten gedreht hätte. Ich hoffe, ich kann jetzt heilen, auch wenn es seine Zeit braucht. Für ihn kann ich leider nichts mehr tun, das liegt nicht mehr in meiner Hand. Vielleicht lag es dort ja auch nie….
Der lange Text sei mir verziehen, kommt von der langen Schreib-Abstinenz. Gelesen habe ich immer und es hat mir beim Verstehen geholfen. Auch wenn ich gewisse Dinge nie ganz verstehen werde und wohl auch weiterhin nach Antworten suchen werde.
Danke an alle, die bis hierhin durchgehalten habe ![]()