Hallo Silberstreifen.
Da hatte ich jetzt wiederum darauf herumzudenkenAlso das Ziel ist das Gleiche: aus dem Vollen schöpfen, gemäß dem, was ich selbst mitbringe. Um mich so zu verhalten, daß ich mich nicht selbst übergehe, oder mich Situationen auszusetzen, die mir Kraft nehmen (- wie in einen vollen Bus zu steigen), muss ich mich kennen, und auch einordnen. Was bedeutet es wenn ich nach der Fahrt im übervollen Bus fix und fertig bin? Bin ich einfach zu sensibel und halte nix aus, oder bin ich introvertiert, und brauche eben was anderes. Die Busfahrt kann ich vielleicht nicht vermeiden, weil mein Ziel fußläufig zu weit weg ist. Statt jetzt zu warten, daß im Bus eine Ruhezone eingerichtet wird, schaffe ich mir meine eigene Rückzugszone. Kopfhörer aufsetzen, Fensterplatz. Vielleicht seh ich was Lustiges auf der Fahrt, oder ich schließe die Augen und höre mein Lieblingslied. Plötzlich wird die Busfahrt zu einer schönen Erinnerung. Dabei dachte ich eigentlich ich mag kein Busfahren. Aber weil ich ein introvertierter Mensch bin, der mehr Energie aus dem Innen als aus dem Außen schöpft, kann ich die Busfahrt für mich umgestalten.
Also weniger ein Bus, Ja oder Nein, als ein, wie will ich eigentlich Busfahren, wenns halt sein muss.
Jetzt kommen wir der Sache näher :-). Das ist dann einfach die weiterentwickelte Version, ganz tolle Ideen die du hast Koda. Dann muss man auch nicht so viel mit sich hadern sondern passt sich dem eigenen Wesen ein Stück weit an. Eigentlich geht es wieder ins Gleiche was hier oft diskutiert wird: bei sich bleiben, sich Gutes tun.