Beiträge von Lavendel2024

    Danke für eure Nachrichten.

    Der Arzt meinte gestern Nachmittag zu meiner Mutti, dass er am Montag nochmal entsprechend beurteilt wird und dann evtl in die Psychiatrie geht und evtl ein Betreuer bestellt wird.

    Die Ärzte haben festgestellt, dass er ziemlich verwirrt ist und in seiner eigenen Welt lebt. Er meinte wohl, es hätte ihm jemand eine tote Katze ins Haus geworfen.

    Im Arzt Brief von seinem Aufenthalt im KH im Oktober nach seinem Anfall steht auch beginnende Wernicke- Enzephalopthie.

    Jetzt müssen wir den Montag abwarten. Aktuell liegt er auf der ITS ist aber soweit stabil.

    In manchen Momenten weiß ich nicht so recht was ich fühle. Es ist wie ein merkwürdiger Alptraum der nicht aufhört.. man spürt Wut und Traurigkeit.

    Ich wünsche mir für ihn, dass er nicht wieder nach Hause kommt sonder vllt irgendwann in ein betreutes wohnen. Vllt ist er dann irgendwann wieder etwas klarer, dass man ihn besuchen kann. Keine Ahnung, müssen wir schauen was die Zeit bringt..

    Ich werde jetzt erstmal das Wetter mit meiner Familie genießen. Um ihn brauchen wir uns erstmal keine Sorgen machen, im KH ist er ja sicher.

    Nachdem meine Mutti im KH angerufen hat, um zu erfahren wie es ihm geht, wurde ihr mitgeteilt, dass er nicht möchte, dass sie was erfährt.

    Daraufhin habe ich mich dort erkundigt und habe die gleiche Antwort erhalten.

    Habe gebeten, ihm ausrichten zu lassen, dass sein Bruder auch kein Interesse hat ihn zu Besuchen. Er ist jetzt alleine.

    Wann endet so ein Alptraum?!

    Meine Arme Mutti, jetzt muss sie das finanziell alles alleine Stemmen bzw muss seinen Mist mit ausbaden.

    Hallo.

    Ein neuer Albtraum ist eingetroffen.

    Letzte Woche habe ich von meiner Tante erfahren, dass es meinem Papa gesundheitlich nicht so gut geht, er sei schlecht zu Fuß usw. Er hat meinem Onkel (sein Bruder) mitten in der Nacht eine Nachricht geschrieben und Selbstmord Gedanken geäußert. Da sie ihn den ganzen Tag nicht erreicht haben, rief meine Tante mich ca 17 Uhr an, um mir das mitzuteilen. So nach dem Motto, dann kümmer dich mal. Hab dann bei Facebook gesehen, dass er online ist und sie haben ihn dann auch erreicht.

    Gestern habe ich und auch meine Mutti festgestellt, dass er eine sehr lange Zeit nicht online war und haben angefangen uns Sorgen zu machen.

    Heute früh hat meine Mutti die Polizei gerufen. Wir haben bereits mit dem schlimmsten gerechnet...

    Sie haben ihn dann hinter der Wohnungstür auf dem Boden liegend LEBEND gefunden. Er wurde mit ins KH genommen.

    Das ganze Haus ist total versüfft. Überall erbrochenes, Kot und Urin. Dreckige Klamotten und verschimmeltes Essen.

    Ich habe ihr verboten dort sauber zu machen!

    Meine Mutti hat dann meinen Onkel informiert, er gibt uns jetzt die Schuld, dass es seinem Bruder so schlecht geht. Meine Mutti hätte eine Vollmacht und er hätte schon eher in die geschlossene. Sie sehen nicht, dass er Alkoholiker ist.

    Das macht mich unglaublich wütend! Meine Mutti hat mir das unter Tränen erzählt, weil sie es nicht fassen konnte. Er wird sich auch nicht um seinen Bruder kümmern, das ist ihm egal und hat aufgelegt.

    Dann haben wir herausgefunden, dass mein Papa total pleite ist und schon eine Pfändung laufen hat. Er bekommt kein Arbeitslosengeld mehr und ist damit auch nicht krankenversichert.

    Es wird immer schlimmer... Ich bin gerade mehr wütend auf meinen Papa und meinen Onkel, als das ich traurig bin.

    Wie sein Gesundheitszustand ist, wissen wir noch nicht.

    Weiß jemand, wie das jetzt laufen könnte, zwecks Betreuer oder so.

    Warum denn auch? Da kann dich niemand zwingen. Der Oma ist sicher auch mehr damit geholfen, wenn du sie besuchst(falls du das möchtest).

    Er denkt wahrscheinlich, dass sich das so gehört, dass man da was nimmt. Aber warum.. also so persönliche Sachen versteh ich ja zb Fotos usw aber das kann ja erstmal an die Söhne gehen.

    Besuchen würde ich sie, muss mal fragen, ob und wann das geht.

    Solche Sprüche können nur von Menschen kommen, die in der Thematik nicht drin sind. Zieh dir diesen Schih bitte nicht an, du hättest rein gar nichts ändern können!

    Das denke ich mit dann auch immer, ihr wisst doch gar nicht wie es die ganzen Jahre vorher war. Irgendwann kann man sich das nicht mehr geben.

    Danke für deine Antwort :)

    Hallo

    Ich wollte mich auch mal wieder melden und mir was von der Seele schreiben.

    Aktuelle Situation: Weiterhin kein Kontakt bzw kommen ab und an Nachrichten von meinem Papa ua. heute.

    Teilweise reagiere ich nicht, auf normale Fragen antworte ich.

    Vor kurzem wurde meine Oma (93 Jahre) ins Heim gebracht, nachdem sie zuhause gestürzt war. Es ist die Mutter meines Vaters. Er hat sich seit seiner wieder nassen Zeit nicht bei ihr blicken lassen und sie war darüber sehr traurig, mein Onkel sagte ihr nur immer, dass er krank sei und nicht kommen kann.

    Heute schreibt mein Vater mir, erstmal wieder auf die Tour emotionale Erpressung, er hätte mir doch kochen beigebracht usw. Also nichts mit Hallo und wie geht's. Nachdem wir fast einen Monat keinen Kontakt hatten.

    Habe darauf nicht reagiert, weil das keinen Sinn macht. Er ist mein Vater, dass sind alles seine Aufgaben gewesen, sich um mich zu kümmern.

    Nunja, dann fing er an, dass er mit meinem Onkel die Wohnung von Oma durchgehen will und ob wir etwas haben wollen. Daraufhin habe ich geantwortet, dass wir nichts brauchen und alles haben.

    Dann kam wieder die emotionale Erpressung, sie wird bald sterben und hat sich doch auch immer um mich gekümmert.

    Also ich weiß nicht, was er damit immer bezwecken will. Klar hat sie das und ich habe sie in letzter Zeit auch nochmal besucht zuhause. Aber muss ich den jetzt irgendwas aus der Wohnung nehmen, nur weil es meine Oma ist? Wir haben hier nicht so viel Platz, ich brauche nicht noch drei Vasen oder sowas. Seh ich das falsch?

    Tatsächlich mach ich mir jetzt auch schon Gedanken um die -hoffentlich noch nicht allzu balde Beerdigung-, weil ich ihn da ja antreffen werde. Wir haben uns jetzt ein dreiviertel Jahr nicht gesehen. Da bekomm ich schon Bauchweh, bei dem Gedanken.

    Ich trau es mich gar nicht zu schreiben, aber manchmal wünsche ich, dass mit ihm eher was passiert. Damit das alles ein Ende hat... ist das zu hart, sowas über seinen Vater zu denken?

    Wir haben von einem Dritten erfahren, dass er auch schon wieder ein Veilchen im Gesicht hat, ne große Schnittwunde an der Hand und gefühlt nur noch 50kg wiegt.

    Wenn er mir nicht schreibt, dann ist das gut für mich. Ich denke trotzdem täglich an ihn und die ganze Situation.

    Diese Aussagen von anderen "hättet ihr mal eher mit ihm gesprochen usw, dann wäre es nicht so schlimm geworden".

    Teilweise verunsichern sie mich aber dann denke ich mir, NEIN. Das ist ein Erwachsener Mann, er hat sich entschieden und da hätten wir auch nichts tun können. Er hat ja schon im trockenen Zustand gesagt, dass er nicht nochmal zum Entzug geht. Was wahrscheinlich eher so gemeint war, dass es nicht nochmal so weit kommt aber gut, dass hat ja nicht geklappt.

    Es ist jetzt halt wie es ist, es macht mich trotzdem immer noch traurig, er ist ja immer noch irgendwie mein Papa und war ein toller Vater! Der ein super Opa gewesen wäre..


    Nunja, da kam ja jetzt einiges zusammen. Sorry für den langen Text und danke, wenn du ihn bis hier hin gelesen hast 😉

    Hallo stoepf,

    Ich habe mir deine Faden durchgelesen und es ist tatsächlich nahezu 1 zu 1 die gleiche Geschichte wie bei mir.

    Mein Papa hatte letztens Jahr seinen ersten tiefen Absturz mit Notarzt und anschließendem Entzug mit Reha. Dieses Jahr im Sommer ebenfalls der Rückfall. Auch vom Alter passt es.

    Ich weiß genau wie du dich fühlst. Ich schaue auch immer ob er noch online ist bzw wann zuletzt. So weiß ich, dass er nicht tot im Haus liegt.

    Ich bin allerdings schon an einem Punkt, wo ich auf seine Nachricht nunmehr nicht mehr reagieren werde. Es bringt nichts. Sehen will ich ihn auch nicht. Ich will ihn so in Erinnerung behalten, wie es vorher war.

    Es ist schwer und es zerreißt einen innerlich vor Wut und Trauer. Aber man muss es akzeptieren, sie haben sich entschieden den Weg ohne uns und mit dem Alkohol zu gehen.

    Ich wünsche dir alles Gute und ein schönes Weihnachtsfest, auch wenn es emotional schwer ist. LG

    Ich denke es liegt an folgendem. Wenn sie sich eingestehen müsste, was wirklich war. Dann würde ihre eigene Welt ja zusammenbrechen. Damit wäre keinem geholfen.

    Da gebe ich dir recht. Irgendwie verständlich, sicherlich gibt niemand gerne Fehler oder schlechtes Verhalten zu, vorallem dann nicht, wenn man es selbst zum einen nicht so sieht bzw sich nicht mehr daran erinnern kann und sich das dann eingestehen muss.

    Im Prinzip versuche ich es nicht mehr. Es stresst mich aber ungemein, wenn ich ihr dann zuhöre. Also halte ich den Kontakt auf ein absolutes Minimum. Das rate ich Dir auch.

    Das kann ich so gut nachvollziehen, geht mir auch so.

    Deshalb will ich auch nicht mit ihm telefonieren oder ihn treffen. Ich kann mir das einfach nicht anhören.

    Das habe ich die letzten Jahre gemacht und schon da war ich irgendwann an einem Punkt, wo ich nicht mehr zu meinen Eltern wollte. Ich habe es nicht mehr ertragen! Dieses Gejammer, immer und immer das gleiche.

    Zu dem Zeitpunkt wusste ich aber noch nicht, dass der Alkohol der Hauptauslöser war/ist. Da hieß es immer Depressionen oder Midlife Crisis oder die blutigen juckenden Stelle am Körper kommen von der Corona Impfung o.ä.

    Ich bin eigentlich ein sehr toleranter Mensch und sehe nicht gleich das schlechte im Menschen und ich brauche lange, bis jemand bei mir einen gewissen Punkt erreicht hat, wo ich nicht mehr alles gut rede.

    Zb wenn ich mich mit einer Freundin treffe und die sich verspätet, dann denke ich immer, ist nicht schlimm, sie hat viel zu tun usw. Oder wenn der Chef mal wieder ein A.. ist, dann denke ich, okay, er hat viel Stress usw.

    So war das anfangs bei meinem Papa auch, ich habe versucht sein Verhalten zu rechtfertigen... Wahrscheinlich in dieser Konstellation ein eindeutiges Co Verhalten.

    Aber wenn man immer öfter enttäuscht wir, dann kam ich an den Punkt, wo ich keine Lust mehr hatte. Ich akzeptiere jetzt seine Entscheidung bzw muss ich dies, was anderes kann ich nicht tun. Auch wenn es schwer fällt, vorallem, da man ja ein tolles Jahr nach dem Entzug und Reha hatte. Aber es war tatsächlich keine so große Überraschung, da ich irgendwie immer damit gerechnet habe. Eigentlich traurig bzw ist das alles sehr traurig! Akzeptanz ist glaube das Zauberwort.

    Ich bin genervt, traurig und wütend.

    Er versteht es einfach nicht! Ich habe es ihm nun wieder mehrmals mitgeteilt, wo das Problem ist und ich das so nicht weiter machen kann.

    Er hat Gutscheine für uns für Weihnachten geholt und gefragt, wie ich es möchte, dass ich sie erhalte. Ich habe einen Briefkasten eines Ladens vorgeschlagen, wo ich es abholen könnte.

    Das war natürlich aus seiner Sicht die falsche Antwort. Daraufhin folgten die Fragen, was er mir angetan hat, dass ich mich so verhalte.

    Klang bis dato alles normal und klar.

    Dann habe ich ihm die bittere Wahrheit geschrieben, davor habe ich immer Angst gehabt, weil ich nicht wusste, wie er es auffasst. Also das es schon in meiner Jugendzeit los ging, dass er zum Abendessen auf dem Sofa schlief, nach etliche Gängen in den Keller...

    Das er die schöne Zeit seines Enkels verpasst hat, da er nur jammernd auf der Couch saß.

    Hat er natürlich nicht verstanden bzw ist nichtmal annähernd auf irgendwas aus meiner Nachricht eingegangen.

    Der letzte Satz war dann "lass es und danke für die vielen Jahre".

    Da habe ich dann schon gar nicht mehr geantwortet.

    Heute wieder Nachrichten, dass wir das klären müssen wegen dem Geschenk usw. Meine Antwort blieb die selbe. Seine Reaktion natürlich auch... er meinte ich würde ihn erpressen und ich vergesse die ganze schöne Zeit.

    Ich habe dann nochmal auf meine letzte Nachricht verwiesen, da er wieder fragte, was er mir angetan hat.

    Es ist immer das gleiche.. es nervt mich nur noch.

    Erst klingt alles normal und halbwegs nüchtern aber dann kommen die Antworten und dann reicht mir das auch wieder.

    Es tut mir auch alles irgendwie leid, aber es ist nun mal nicht meine Schuld und er versteht es einfach nicht. Ich habe es ihm so oft versucht zu erklären... vergeblich.

    Vllt hat der letzte Krampfanfall auch irgendwas kaputt gemacht, was eine Demenz verstärkt, keine Ahnung.

    Was genauso traurig ist, dass meine Oma (92, leidet auch unter Demenz) ihren Sohn nicht mehr erkannt hat also nicht nur wegen der Demenz sondern weil er so aufgedunsen aussieht und so anders. Sie weiß nichts von seiner Krankheit, würde sie auch nicht verstehen. Umso trauriger finde ich das. Die letzten 35 Jahre hat er sie jede Woche besucht und sich gekümmert, wenn was war. Jetzt natürlich nicht mehr und das macht sie so traurig.

    Mich macht das auch wahnsinnig traurig! Mir hälte er vor ich zerstöre die Familie aber um seine Mutter kümmert er sich jetzt auch nicht.

    Das musste ich jetzt mal loswerden.

    Ich weiß ja nicht, ob dein Vater bisher Suizidgedanken geäußert hat, aber deine Entscheidung sollte nicht davon abhängen.

    Mir gegenüber hat er sowas noch nicht konkret geäußert. Aber meiner Mutti nach ihrem Auszug per Nachricht mitgeteilt. Ich denke, dass das auch eine Art Erpressung war. Ob er das wirklich tun würde, kann ich nicht einschätzen.


    Du kannst ihm lediglich deine Sicht auf die Dinge schildern und ihm mitteilen, wieso deine Entscheidung so lautet. Entweder er akzeptiert dies oder nicht. Und darauf aufbauend kannst du dann entscheiden, ob der Kontakt per Whatsapp gehalten werden kann oder ob nur ein Kontaktabbruch hilft, da deine Grenzen nicht akzeptiert werden - das wäre jetzt mein Tipp.

    Tatsächlich habe ich ihm bereits mehrfach mitgeteilt, wie ich dazu stehe und auch, dass ich den Kontakt aufs minimalste reduzieren möchte.

    Daraufhin folgten Nachrichten in Richtung emotionale Erpressung (er war ja bei meiner Geburt dabei usw).

    Auf seine letzte Nachricht habe ich nicht geantwortet und ihn bei WhatsApp ins Archiv gepackt. So sehe ich nicht gleich, wenn er schreibt aber kann dennoch auf Nachricht reagieren, wenn ich will.

    Mir zu überlegen was ich antworte ohne ihn zu verletzen, weil er es eh nicht versteht und ihm nicht zu viel spiel zu lassen, für irgendwelche komischen Aussagen, kostet mich so viel Zeit. Da lass ich es lieber.

    Und so fahre ich aktuell ganz gut damit. Seit Samstag kamen auch keine Nachrichten mehr.

    Wegen den Waffen werde ich mich mal erkundigen.

    Ich danke euch für eure Antworten und Ratschläge.

    Die Frage ist, was glaubst du könnte „schlimmes“ passieren? Die Frage ist, wenn du den Kontakt nicht einschlafen lässt, wie du dir diese Beziehung vorstellst.
    Sollte dein Vater nicht mit dem Trinken aufhören und sich weiterhin so verhalten wie er es zurzeit tut, möchtest du dann, dass deine Kinder Kontakt zu ihrem Opa haben? Möchtest du dann weiterhin den Kontakt aufrecherhalten und wie sollen solche Besuche aussehen?

    Naja er hat einen Waffenschein und auch entsprechende Waffen. Ich denke er würde anderen nichts antun aber sich vielleicht? Klar kann man sich auch ohne Waffen was antun aber das hat man halt immer im Hinterkopf. Vielleicht folgt dann aber auch der dritte Absturz.

    Ich und auch unser Sohn haben ihn zuletzt im Juli gesehen. Seit dem nicht mehr. Und ich möchte ihn auch nicht sehen, vorallem weiß ich, durch meine Mutti, wie er aktuell aussieht und das möchte ich mir und meinen Kindern nicht antun.

    Ich wäre ja bereit über WhatsApp Kontakt zu halten, zumindest wenn es um normale banale Fragen geht zb Wie geht es dir oder mal ein Foto von den Kindern zu schicken. Aber ich weiß, dass dann wieder diese ganzen blöden Nachrichten kommen.

    Wie hast du den Kontakt abgebrochen, Lara J. ? Wie hat dein Vater das aufgenommen?

    Ich habe ihn wieder entblockiert.. und weiß nicht, wie ich den Kontakt ruhen lassen kann ohne ihn zu groß zu verletzen. Ich habe bedenken, wie er darauf reagiert bzw habe ich ihm das ja schon gesagt/geschrieben. Seine Reaktion war dann so ne Art emotionale Erpressung.

    Er würde jetzt gerne sein Enkelkind sehen aber wie sage ich nein ohne dass ggfs was "schlimmes " passiert?

    Ich bin immer so hin und her gerissen. Ich weiß, dass man ihm nicht helfen kann, wenn er keine Hilfe will und seine Krankheit nicht anerkennt. Aber dennoch fühle ich mich so gemein und will nicht unhöflich sein, so gesehen hat er mir ja nichts getan. Versteht ihr wie ich meine?

    Auf der anderen Seite bin ich wütend und traurig, dass er es nicht einsieht und von Fake Facebook Accounts verarschen lässt. Die kommen ihn nämlich am Wochenende besuchen. Keine Ahnung was da passieren wird. Er freut sich drauf und will das Haus herrichten. So gesehen, hat er da jetzt eine Aufgabe und was zu tun aber entweder kommt keiner oder die wollen ihn dann ausrauben oder so.. Keine Ahnung.


    Ich brauche etwas Zuspruch was ich tun kann.

    Hallo, ich melde mich auch mal wieder für ein bisschen Zuspruch und um alles mal niederzuschreiben.

    Unser zweites Kind ist nunmehr da :)

    Vor der Geburt hat mein Vater mir geschrieben und gefragt, wie es geht usw. Habe kurz und knapp geantwortet mit gut usw.

    Dann habe ich ihm die Geburt mitgeteilt, einfach weil ich fand, dass es doch unhöflich wäre, wenn nicht und seine Nachricht davor halt ganz normal und nett klang.

    Ich wusste auch nicht, wie es um ihn steht. Also trinkt er noch (wahrscheinlich ja) aber wie viel usw war mir nicht bekannt.

    Dann kamen Glückwünsche und die Mitteilung, dass er ja dann mal vorbeikommen kann und wir in Ruhe reden. Bei dem Gedanke war mir schon nicht wohl und habe mitgeteilt, dass ich erstmal Ruhe brauche und wir vielleicht mal telefonieren können. Seine Antwort war verständnisvoll.

    Soweit so gut. Wirklich einschätzen konnte ich das ganze trotzdem nicht.

    Dann folgen ein paar nette Erkundigungen. Daraufhin habe ich ihn gefragt, wie es ihm den so geht. Einfach um zusehen, wie und was er antwortet, um zu wissen, in welchem Zustand er sich befindet. Habe auch gleich mitgeteilt, dass ich etwas überfordert mit unserer Situation bin und etwas Zeit brauche.

    Die Antwort war dann wieder ein Wirrwarr. Meine Mutti ist auf dem EgoTrip, die Frauen von FB (offensichtlich Fake Profile) sind nett und eine zieht vllt bei ihm ein und die sind dann meine Freundinnen.

    Da war mir schon klar, dass er definitiv noch trinkt und in einer Parallelwelt lebt.

    Dann kam die Nachricht, ich solle alles festlegen und ich entscheide, weil mir und uns soll es gut gehen.

    Da ich dann keine Lust mehr hatte auf ewiges rumgeeier habe ich geschrieben, dass er es in der Hand hat (Familie oder Alkohol) und sich Hilfe suchen soll (Entzug oä). Und ich den Kontakt auf das Minimum reduzieren möchte.

    Dann ging es wieder richtig los.. Ich mache einen großen Fehler.. blablabla. Er hängt total in der Vergangenheit und zählt alles auf, was er tolles gemacht hat und meint ich würde das vergessen haben und nicht zu schätzen wissen. Das Thema, um das es eigentlich geht (Alkohol), kam wieder gar nicht zur Sprache.

    Ich meinte dann auch, dass es um das alles doch gar nicht geht und ich das sicherlich nicht vergessen habe. Er aber scheinbar, dass er deswegen schon 2x im KH war.

    Die Nachricht darauf ging wieder nur um die Vergangenheit und um materielles. Er war der der mich nach meiner Geburt zuerst auf dem Arm hatte usw.

    Darauf habe ich nicht geantwortet. Ist irgendwie sinnlos, da es offensichtlich zu nichts führt.

    Er versteht es einfach nicht und lebt in seiner Welt, die sich in der Vergangenheit und neuerdings bei Facebook befindet.

    Mich macht das alles so unfassbar traurig und wütend. Manchmal wünschte ich, es wäre einfach vorbei.

    Ich werde ihn jetzt blockieren, auch wenn es einen Mini Funken in mir gibt, dem das alles leid tut.. vorallem wegen Weihnachten.

    Sorry für den langen Text.. So kann man es nochmal anders verarbeiten.

    Schönen ersten Advent euch morgen (:

    Vielen Dank Siri für deine Worte.

    Da hast du wahrscheinlich Recht! Wir lassen es einfach auf uns zukommen.

    Vielleicht hat er ja auch kein weiteres Interesse daran, da nach Aussage seiner Hausärztin alle Schuld haben (auch mein Baby) an der aktuelle Situatio, also das meine Mutti ausgezogen ist und er keine Kontakt mehr zu Freunde hat. Wo er aber auch selbst Schuld hat, wenn er denen merkwürdige Nachrichten schickt.

    Er lebt in irgendeiner surrealen Welt. Schreibt bei FB mit irgendwelchen Fake-Profilen von Frauen, wo demnächst auch eine bei ihm einziehen soll. Wahrscheinlich ist das eine Art "was du kannst, kann ich auch" gegenüber meiner Mutti oder/und er wird finanziell ausgenutzt.

    Traurig.

    Naja, ich versuche mich jetzt auf die Geburt zu konzentrieren und schaue was passiert. Mehr kann man ja nicht tun, wenn keine Hilfe gewünscht oder Einsicht vorhanden ist.

    Hallo zusammen

    Ich stehe quasi kurz vor der Geburt unseres zweiten Kindes.

    Jetzt stelle ich mir immer die Frage, ob ich meine Vater dann darüber informieren sollte.

    Aktuell haben wir wie gehabt keinen Kontakt. Aber ist es nicht eine Information, die man ihm mitteilen sollte? So aus Anstand und bevor er es von jemandem anderen hört bzw man sich zufällig trifft.

    Auf der anderen Seite bin ich mir nicht sicher, was er dann daraus macht. Wird er den Kontakt suchen oä..

    Wie es ihm konkret geht, weiß ich nicht aber ich vermute, dass er noch in der Schiene alle und jeder hat Schuld an der Situation, nur er nicht.

    Wie schätzt ihr das ein?

    Und noch eine Frage, die mich beschäftigt.. Was bzw wie erklären wir es unserem Sohn (fast 5)?

    Aktuell sagen wir immer, Opa möchte gerade keinen Besuch und Kontakt. Aber er sagt manchmal sowas wie... Opa haben wir lange nicht besucht. Wir versuchen, dann meist das Thema zu ändern.

    Habt ihr Ideen oder Erfahrungen?

    Danke schon mal (: