Beiträge von happynewlife1987

    Elly

    Der körperliche Entzug ist natürlich schon "durch" da hast du Recht. Ich war aber schon mal zuvor vor ca 3 Jahren in einer ebenfalls qualifizierten Entgiftung allerdings ging diese nur 14 Tage. Dort bin ich auch mit 0,00 Promille angekommen und ohne Probleme aufgenommen worden.

    Ich erhoffe mir eher von den Therapiegesprächen dort noch neue Erkenntnisse für mich mitnehmen zu können.

    Und danke für die Genesungswünsche:)

    Seit letzter Woche Mittwoch bin ich krank. Komischerweise immer dann, wenn etwas sehr wichtiges anliegt. Erst dachte ich es sei eine Erkältung aber am Freitag Mittag habe ich einen Coronatest gemacht und wie sollte es anders sein:| Natürlich positiv.

    Das Fieber ist seit Freitag weg. Ich habe "nur"noch Reizhusten. Am Dienstag wird nochmal getestet. Ich will den Termin unbedingt wahrnehmen und nicht noch weiter "rumeiern":(

    Hallo

    mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich bin nach wie vor immernoch nüchtern Gott sei dank (Tag 18):)

    Mein Termin für das Gespräch wegen der qualifizierten Entgiftung ist greifbar. Am Mittwoch ist es so weit.

    Am 21.11. habe ich eigentlich einen Termin beim jobcenter wegen meiner beruflichen Situation aber auch gleichzeitig einen wichtigen Termin beim Frauenarzt, den ich aus gesundheitlichen Gründen unbedingt wahrnehmen möchte.

    Natürlich war letzte Woche beim jobcenter niemand erreichbar also diese Woche nochmal versuchen. Ich muss dort auch nur hin, weil seit dem Tod meines Lebensgefährten jemand neues für mich zuständig ist.

    Bezüglich meines Alltags ist es schwieriger, da ich momentan vom jobcenter abhängig bin. Ich bin eine Person die nicht so offen ist ,daher fällt es mir schwer neue Kontakte zu knüpfen. Momentan nur meine Familie (Schwester und Mutter, und die Schwester und Mutter vom verstorbenen Lebensgefährten).

    Ich werde immer Mittwoch von 18.30uhr bis 19.30uhr zur selbsthilfegruppe gehen. Am 13.11.24 habe ich einen Termin für ein Gespräch mit einem Psychiater für eine 6 wöchige qualifizierte Entgiftung. Bin gespannt solange werde ich weiter meiner Beschäftigung nachkommen.

    Falls diese abgelehnt wird weiter zur Suchtberatung und versuchen eine Therapie zu beantragen.

    Ich habe gerade bei meinem Nebenjob angerufen und alles offen gemacht(Jobcenter weiss bescheid) der Job ist angemeldet. Jedenfalls waren die sehr verständnisvoll und sagten ich solle mich um meine Sucht kümmern. Ich könne jederzeit wieder zu Ihnen kommen, wenn ich dazu in der Lage bin.

    Mit diesen Nebenjob habe ich total Glück. Die meisten würden Alkoholiker wahrscheinlich verurteilen, wegen unzuverlässig und Diebstahl.

    Ich habe mich mehrmals bedankt, denn das ist keine Selbstverständlichkeit.

    Aber jetzt bin ich erstmal sehr erleichtert

    Ja nach Trauergruppen suche ich auch noch. Aber die sind soweit weg. 60km hin und zurück. Ich weiß ich habe gesagt ich würde alles tun um meine Sucht zum Stillstand zu bringen, aber mir fehlen gerade die finanziellen Mittel. Habe zwar ein PKW und Führerschein aber auch noch Schulden auf meiner Kreditkarte und bei einem Versandhaus welche ich abbezahle. Da bleibt nicht viel Geld über um diese Summe zusätzlich aufzubringen. PS ich warte auf einen Termin für den amtsarzt seit 4 Monaten. Ich möchte gerne wieder arbeiten. 😊

    Nayouk24

    Die Entgiftung wird stationär sein. Da ich momentan von Bürgergeld lebe, was mir ebenfalls unangenehm ist passt das mit einer stationären Entgiftung. Das jobcenter weiß von meiner Alkoholsucht und das vereinbarte Ziel ist die Sucht zum Stillstand zu bringen. Alles andere hätte kein Sinn eine Beschäftigung anzunehmen solange ich rückfällig werde.🤨🤨

    Linde66

    Wie kam es dazu?

    Mehrere Umstände. Nummer 1 Trauer. Mein Lebensgefährte war Anfang Oktober 2 Monate tot.;( Nummer 2 ich habe keine sozialen Kontakte außer meiner Selbsthilfegruppe zu der ich jetzt aus Scham 4 Wochen nicht gegangen bin.:| Ich bin vor zwei Jahren wegen der Liebe her gezogen, hatte vorher aber auch keine sozialen Kontakte außer meiner Familie.

    Bin eine Person ,die schwer auf Menschen zugehen kann. Der Alkohol war immer ein Mittel um Gespräche zu beginnen X/. Dritter Punkt unzufrieden mit mir selbst. Schon mein Leben lang auch als Kind.

    Wenn ich reflektiere war der Alkohol immer mein " Problemlöser" seit ich mit 14 das erste mal betrunken war:cursing:

    Hallo an alle,

    ich wollte mich mal wieder melden und falle gleich mit der Tür ins Haus, das ich rückfällig war.

    Heute bin ich 4 Tage wieder trocken. War auch jetzt Donnerstag vor 2 Wochen bei der Suchtberatung und ich hab beschlossen eine qualifizierte Entgiftung zu machen. Diese geht 6 Wochen .Am 13.11.2024 ist der Termin mit dem Psychiater wegen der Entgiftung.

    Habe auch eine reale Selbsthilfegruppe (Guttempler)und mich heute getraut anzurufen um meinen Rückfall zu beichten. Mittwoch kann ich dahin und über meinen Rückfall sprechen.


    Liebe Grüße

    Stern

    Ich glaube auch nicht das jemand aus meinem Umfeld ein Problem damit wird wenn es keinen Alkohol gibt:)

    Nayouk24

    Danke für deine Antwort. Ich stelle auch gerade fest, das der nüchterne Weg sehr befreiend ist und ich mit jedem Tag ein kleines Stück voran komme. Die letzten Tage habe ich hier auch viel gelesen nicht nur bei Alkoholikern sondern auch Angehörigen und mir ist bewusst geworden, was ich eigentlich meiner Mutter und Schwester mit meiner Sucht zumute.:(

    Hallo an alle,

    Heute ist mein 6ter Tag ohne den Alkohol. Ich habe heute Nacht sehr gut geschlafen und fühle mich erholt. Gestern war ich nochmal beim Arzt wegen dem Entzug aber es ist alles im grünen Bereich zum Glück.

    Es ist so schön ohne den Alkohol keinen Kater, wieder mehr Lust raus zu gehen und nicht mehr die Gedanken wo ich den nächsten Stoff besorgen, das ganze Leergut entsorge...Aber ihr kennt das ja. Keine Angst mehr betrunken am Steuer von der Polizei angehalten zu werden und den Führerschein zu verlieren.

    Es ist einfach ein Gefühl von "Befreiung ". Ich kann wieder über mich selbst bestimmen. 😃

    Gestern war ich noch im Second Hand Laden shoppen und danach 3km im Wald spazieren. Da wurde mir wieder bewusst, wie sehr ich beispielsweise die Natur liebe und was ich durch meine Sucht alles vernachlässigt habe.

    Stern

    Danke für deinen Beitrag

    Ich habe vorher natürlich auch schon öfters versucht aufzuhören und mir mit Trinkpausen über einige Wochen oder Monate zu beweisen,dass ich keine Alkoholikerin bin da ich ja schließlich längere Zeit nichts trinken kann.

    Aber zu dem Zeitpunkt gab es noch nicht den berühmten Klick in meinem Kopf, die Krankheitseinsicht. Dafür musste ich erst meinen persönlichen Tiefpunkt erreichen und Einsehen das es nur den einen Weg über die lebenslange Abstinenz gibt.

    Es wäre tatsächlich schlimm, wenn der nüchterne weg für immer steinig bleibt.

    Ja genau ein alkoholfreies Zuhause ist das wichtigste worauf ich Einfluss habe und wer damit ein Problem hat muss halt weg bleiben. Ich selbst bin das "Wichtigste"auf meinem Weg in eine lebenslange Abstinenz. :thumbup:

    Heute ist mein 4 Tag ohne Alkohol. Ich bin zwar noch nicht lange ohne den Stoff, aber jeder weitere Tag ist ein Gewinn.

    Es geht mir sehr gut. Ich schlafe besser und fühle mich morgens erholt. Es ist ein tolles Gefühl ohne Kater aufzuwachen. Und ohne den Gedanken wo man neuen "Stoff " her bekommt, wenn die Vorräte zuende gehen.

    Auf einen Sonntag wie heute hätte mich der Weg direkt zur Tankstelle geführt. Geld spielte keine Rolle (ich habe Wein und Bier getrunken). Ich habe natürlich mittlerweile meine ganzen Ersparnisse versoffen, die eigentlich iwann für ein neues Auto sein sollten.

    Meinen Führerschein habe ich zum Glück auch noch obwohl ich jeden Tag besoffen gefahren bin. Zum Glück gab es nie einen Unfall geschweige denn das ich jemanden Tod gefahren hätte.

    Mit anderen Worten ich hatte bis jetzt mehr Glück als Verstand :shock:Das hätte auch ganz anders ausgehen können.

    Ich habe jetzt zum Glück die Abstinenz fest vor Augen.

    Wenn ich den Stoff selbst weggeschüttet hätte, wäre mein Suchthirn sofort wieder angesprungen. Alleine vom Anblick geschweige denn vom Geruch.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass es mit der Zeit einfacher wird, aber das Suchthirn immer lauert. Von daher ist es umso wichtiger immer achtsam mit sich selbst zu sein und Gefahrenquellen zu vermeiden.

    Hallo Alex,

    Danke auch für deinen Beitrag. Ich habe vergessen zu schreiben, dass ich zur Zeit bei meiner Mutter bin um mich zu erholen und Abstand zu bekommen.

    Da diese über meine Sucht bescheid weiß,habe ich sie an Tag zwei gebeten in meiner Wohnung aufzuräumen und den Alkoholvorrat in den Ausguss zu schütten sowie Leergut zu entsorgen.

    Ja ich bin sehr entschlossen weiß aber das es noch schwer wird da der Teufel sich immer wieder bemerkbar machen wird.

    Hallo Seeblick,

    Danke für deinen Beitrag. Ich denke immer nur wie du es sagst "heute werde ich keinen Alkohol anrühren ".

    Ja Weihnachten und Silvester bin ich bei meiner Mutter zusammen mit meiner Schwester. Diese wissen bereits von meiner Krankheit und würden immer Rücksicht nehmen. Es kommt bei meiner Mutter kein Alkohol auf den Tisch. Sie selbst trinkt auch seit mehreren Jahren kein Alkohol mehr aber nicht aus Abhängigkeitsgründen.

    Allerdings wird es am 1 oder 2 Weihnachtstag immer ein Familientreffen an bei der Verwandtschaft wo nach dem Kaffee und Kuchen Alkohol angeboten wird. Dieses werde ich meiden um Gefahren zu vermeiden.

    Genauso werde ich die bald kommenden Weihnachtsmärkte meiden um mich nicht in Gefahr zu bringen. Vor Weihnachtsfeiern brauche ich keine Angst zu haben da ich momentan nicht berufstätig bin.

    Ich muss immer wachsam sein, denn der "Teufel " anders kann man es nicht nennen lauert überall.