Beiträge von Landliebe

    Schreibe ihm nicht! Du bist ihm keine Rechenschaft schuldig. Meiner Mutter hatte ich auch einen Brief geschrieben. Fazit: gelesen, zerrissen, vergessen.

    Ich habe auch den Kontakt meiner Mutter und Betreuer über meinen Mann laufen lassen, er erzählt mir ganz ganz selten etwas weil es mich immer wieder aufwühlt. Ich weiß aber, dass mein Mann das aushält. Wenn du dir unsicher bist, dann sprich mich ihm. Alternative: Dein Mann blockiert auch deinen Vater. Ganz einfach.

    Bleib stark! Du schaffst es! Lenke dich ab und reduziere vielleicht auch den Kontakt zu deiner Mutter wenn du merkst es tut dir nicht gut.

    Vieles findest du auch in meinem Faden.

    November 2022 ist er nach einem Krankenaufenthalt „trocken“ geworden. Er hatte Leberzirrhose Stadium B, danach hat er eine Entgiftung gemacht mehr aber nicht. Meine Mutter war Co Abhängig aber selbst auch Alkoholikerin. Wie schlimm wusste ich bis dato nicht.

    Mein Papa hat sich total gewendet zum Guten. Abgenommen, wurde fitter und gesünder. Hat am Leben wieder teilgenommen, war wieder zuverlässig. Ging in Rente, kaufte sich sein langersehntes Wohnmobil.

    November 2023 kam er erneut ins Krankenhaus, offenes Bein. Hat sich dann eigentlich gut drum gekümmert.

    Anfang 2024 war bei beiden noch soweit „alles gut“, ich war schwanger, sie haben sich sehr auf das erste Enkelkind gefreut. Aber sobald der Frühling vorbei war, veränderte sich meine Mutter. Hat Verabredungen abgesagt, wurde vergesslich, kümmerte sich kaum um sich und ihr äußeres. Kontakt gab’s eigentlich nur über WhatsApp wo sie immer nur schrieb „hier ist alles gut, ist auch warm heute, da bleiben wir lieber im Haus“ oder „Papa ist gerade einkaufen, ich koche gleich“ oder oder oder. Ausreden für die abgesagten Treffen hatte sie reichlich und ich habe ihr geglaubt, da ich zu dem Zeitpunkt hochschwanger war und auf mich konzentriert war.

    September 2024 mein Vater kommt wieder ins Krankenhaus. Sepsis, der komplette Unterschenkel ist offen. Intensivstation, Organversagen. Zeitgleich ging es meiner Mutter immer schlechter. Sie brachte Dinge komplett durcheinander, kam nicht mehr aus dem Bett, dachte sich Geschichten aus. Also auch sie ins Krankenhaus. Diagnose: Korsakow Demenz also eine alkoholbedingte Demenz. Als ich dann bei meinen Eltern zuhause war, schien auf dem ersten Blick nichts darauf hinzuweisen, dass meine Mutter übermäßig viel getrunken hat, bis ich ins Obergeschoss und in ihr Schlafzimmer gegangen bin. Säckeweise 3L Kanister Wein, unzählige Flaschen, Kommoden, Kleiderschrank alles voll mit Altglas.

    Vater verstorben, als sie zeitgleich im Krankenhaus war. Sie wird entlassen, jegliche Einsicht Alkoholikerin zu sein fehlt ihr. Anstatt zu mir zu fahren, zu ihren Enkelkindern und trauender Tochter - erster Weg zu Aldi. Wein kaufen.

    Die Beerdigung war ertragbar, danach ist sie komplett abgestürzt. Ca. 3 Wochen später musste ich sie zwangseinweisen lassen. Nach 2,5 Monaten auf der Geschlossenen, hat sie einen gesetzlichen Betreuer bekommen und der hat eine Einrichtung für sie gefunden. Sie lehnte ab - keine Krankheitseinicht. Das war der Punkt ab dem ich nicht mehr konnte. Ich habe sie Ende Januar 2025 das letzte Mal gesehen und gesprochen.

    Durch die Demenz ist sie nicht mehr in der Lage mir die Wahrheit sagen zu können, ich kann ihr nichts glauben. Gespräche bringen nichts.

    Sie ist in guten Händen, im Februar dann auf Anraten ihrer Schwestern doch in die Einrichtung gegangen. Nachdem es im Haus nicht mehr funktionierte, sie komplett im Delir war, ihr Auto und Fahrschein entzogen wurden, sie dadurch in einen kalten Entzug gekommen ist.

    Long Story Short: Ich habe gehofft, gefleht, geweint, gemacht und getan und trotzdem, obwohl ich ihre einzige Tochter bin, sie alles verloren hat (Job, Mann, Haus, Auto), hatte sie kein einsehen. Die Krankheit ist so unglaublich schwer. Die Sucht ist früher oder später der Tod.

    Du bist deinem Vater nichts schuldig. Er ist für sich und sein Leben verantwortlich. Du kannst und sollest an dich denken!

    Hallo Juno,

    schön, dass du den Weg hierher gefunden hast! 😊


    Ich bin auch Tochter von alkoholkranken Eltern, mein Vater ist letztes Jahr verstorben an den Folgen. Meine Mutter hat sich so kaputt gemacht, dass sie im Pflegeheim ist mit einer alkoholbedingten Demenz. Beides Schicksale. Beide sind dafür selbst verantwortlich.

    Ich habe es jahrelang aushalten, durchhalten und geheimhalten müssen. Letztes Jahr als im Herbst das gesamte Lügenkonstrukt meiner Eltern zusammengebrochen ist, gab’s für mich nur eine Lösung: Endgültiger Kontaktabbruch!

    Ich brauchte aber auch ein paar Monate um es durchzuziehen, das Forum hier hat mir sehr geholfen.

    Der ist nun im Januar genau 1 Jahr her und es ging mir nie besser. Natürlich ist das schwer, die Entscheidung hart. Aber es ist dein Leben, lass dich nicht weiter einspannen in die Lügen. Besonders denk auch an deine Kinder, sie merken schon mehr als man als Erwachsener denkt.

    Was genau hindert dich den Kontakt zu deinem Vater komplett abzubrechen? Das Blockieren ist doch schon mal ein guter und wichtiger Schritt 😊

    Hallo Pia,


    wie du schreibst, ging es mir ähnlich. Hatte immer Angst dass das Telefon klingt und wenn bin ich nicht mit einem freundlichen Hallo rangegangen sondern direkt mit „was ist passiert?“. Weil eben in all den Jahren so viel passiert ist. Nun ist mein Vater seit einem Jahr tot, traurig keine Frage aber erleichternd für mich. Es wird keinen Anruf mehr geben. Er ist nun in Sicherheit.

    Meine Mutter lebt noch und ist durch die Korsakow Demenz schwer erkrankt.
    Um sich selbst zu schützen, hilft mir nur der Kontaktabbruch zu ihr. Ich kann ihr nicht helfen, zu sehr hat sie mich verletzt. Ich kann nur mir selbst helfen.

    Was spricht gegen einen endgültig Kontaktabbruch?

    Hey Pia, schön das du den Weg hierher gefunden hast. Du bist definitiv nicht alleine!

    Ich bin auch Tochter Alkoholkranker Eltern.. meine Geschichte ist ein wenig anders aber am Ende hat mir auch nur der komplette Kontaktabbruch geholfen wieder glücklich zu werden.

    Ließ dich hier in die verschiedenen Geschichten der anderen ein, du wirst viele Parallelen finden.

    Hast du noch andere Familienmitglieder, die sich um deine Vater kümmern?

    Kannst ungefähr einschätzen wie lange das sagen wir mal gut ging das sie sich sozusagen an ihre eigenen regeln hilt oder wann hast du gemerkt das es ihr egal wird?

    Meine Mutter trinkt schon lange seit ca. 10 Jahren regelmäßig, war aber immer funktionierend. Also Haushalt, Arbeit, Freunde .. das lief. Geändert hat es sich dann Anfang 2024, deren Hund ist gestorben.. ich denke die Menge wurde immer mehr. Und ab dann wurd ihr vieles egal. Körperhygiene, Soziale Kontakte, sie sagte immer wieder Termine ab.. ihr Verhalten veränderte sich bzw. Ihr ganzes Wesen. Ab dem Moment fing es dann auch langsam mit der Vergesslichkeit an. Man merkt die Abwärtsspirale geht dann ganz schnell.

    So viel Kontakt hatten wir in der Zeit dann auch nicht da ich hochschwanger war und sie sowieso jedes Treffen abgesagt hat. Über WhatsApp hat sie immer geschrieben, alles gut .. hier ist alles gut .. auf die Frage was sie so macht immer nur nichts, bisschen Fernsehen gucken. Sie hat sich dann krankschreiben lassen (habe ich erst später erfahren) und dann gekündigt. Dadurch fehlte ihr jegliche Routine.

    Es kam dann alles Schlag auf Schlag (kannst du im Detail in meinem Faden lesen). Erst dann die Distanzierung, dann dachte ich ich bin für sie verantwortlich und habe sie zwangseinweisen lassen, wieder mehr Kontakt weil ich dachte sie hat’s begriffen. Sie hat zu gemacht und Ende Januar habe ich komplett mit meinem Mann auf allen Kanälen sie blockiert und den Kontakt abgebrochen.

    Es war ein Lernprozess für mich. Und wie schon geschrieben nicht von heute auf morgen.

    Mir ist dadurch klargeworden was mir wichtig ist: Ich als Mensch und Person und meine kleine Familie.

    Ist Distanzierung wirklich der richtige Weg? So viele Fragen kreisen in meinem Kopf.

    Ob es der richtige Weg ist, kannst du nur rausfinden wenn du ihn gehst.

    Am Ende führen alle Wege zu einem Ziel, ob es dann das richtige Ziel ist sei mal dahingestellt.

    Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir sagen, dass mir nur der komplette Kontaktabbruch geholfen hat. Auch vorher habe ich mich distanziert aber meine Gedanken kreisten trotzdem immer um sie. Jetzt ist es ruhiger geworden. Dieser Entschluss kam aber nicht von einen auf den anderen Tag.

    Toll, dass es mit dem Gespräch geklappt hat und du deine Grenzen klar gezogen hast.

    „Es schmeckt halt.“

    „Mit Alkohol funktioniere ich besser.“

    „Bis jetzt ist ja nichts passiert.“

    Diese Sätze hat meine Mutter auch gesagt, ich trinke ja nur Wein und ja nur abends und nie wenn ich noch fahren muss. Am Ende war es aber wirklich so, dass es ihr egal war was um sie herum passiert und es egal war was sie macht. Die Sucht dringt so tief in die Psyche ein, das ist für Außenstehende unvorstellbar wieso der Alkoholiker nicht einfach aufhört.

    Hallo Josy,


    erstmal schön, dass du hier bist und dich austauschen möchtest. Deine Lage ist wirklich sehr schwierig.

    An erster Stelle sollst du an dich und dein ungeborenes Kind denken! Dies ist keine gute Umgebung und schon gar nicht bald für ein Baby.

    Hast du die Chance zurück zu deinen Eltern zu gehen? Ansonsten findest du auch Hilfe über die Familienhilfe in deiner Stadt/Landkreis. Vielleicht auch erstmal übergangsweise in ein Frauenhaus ziehen, bis du selbst wieder auf die Beine kommst.

    Dein Freund wird leider immer weiter in der Abwärtsspirale bleiben.. wenn keine Gespräche bei ihm fruchten. Der Süchtige muss es selbst wollen, trocken/clean zu werden. Der Ansporn ist ja laut deiner Beschreibung nicht da.

    Vielleicht versuchst du direkt am Montag Kontakt aufzunehmen zur Familienhilfe um dich beraten zu lassen.

    Denke an dich und dein Kind! Wünsche dir alles Gute!

    Naja Ende der Geschichte ist, dass ich nun nicht genau weiß, wie ich damit weiterhin umgehen soll, außer meiner Therapie und deswegen bin ich hier gelandet.

    Erstmal schön, dass du hier bist. Ich hoffe, du kannst hier viel für dich mitnehmen.

    Deine Geschichte ähnelt sich leicht mit meiner. Ich habe mit meiner Mutter den Kontakt abgebrochen, es tat mir einfach nicht mehr gut. Das tat weh, sehr weh. War aber nötig. Am Ende war es noch eine Befreiung.

    Was hat dich damals dazu bewegt wieder mit deiner Mutter in Kontakt zu treten? Sei dir selbst wichtig und stelle dich und deine Bedürfnisse an erster Stelle. Wenn du keine Lust auf oberflächliche Gespräche hast, denn lass es. Dafür ist deine Zeit zu schade.

    Und dann sitze ich hier und schäme mich, weil ich niemandem helfen und nichts zurück geben kann.

    Ist bei mir ähnlich .. Ich lese aber tatsächlich sehr viel hier, meistens abends. Auch die Geschichten der Alkoholiker um auch zu verstehen, wieso manchmal dieser Weg eingeschlagen worden ist und wie kraftvoll sich die Menschen aus der Sucht heraus gekämpft haben.

    Das was Elly schon schrieb, ich konnte aufatmen nach dem Kontaktabbruch zu meiner Mutter. Mein Mann und meine Schiwegereltern haben mir Kraft und Rückhalt gegeben. Ich weiß, dass es ihr dort in der Einrichtung gut geht und das ist dann mein kleiner „Seelenfrieden“.

    Bei meiner Mutter war es ähnlich, da sie gefahren ist obwohl der Sozialpsychatrische Dienst und der Landkreis ihr den Führerschein entzogen haben. Ihr wurden dann die Autoschlüssel abgenommen.

    Das habe ich alles über den Dienst erreicht, einfach das Problem schildern und besonders die Gefahr. Ggf. auch schon den Hausarzt informieren, der Dienst schickt in der Regel einen Amtsarzt nochmal zum Betroffenen um sich ein Bild zu machen.

    Wichtig ist, dass du vielleicht auch nochmal bei der „Waffenbehörde“ (ich weiß leider nicht wer da für die Kontrolle der Waffenscheine zuständig ist) schriftlich die Lage schilderst.

    Ich würde an deiner Stelle den Schlüssel auch behalten, soll er doch klagen. Und sobald er dir oder deiner Familie zu nahe kommt oder Grenzen überschreitet, zögere nicht und rufe die Polizei!! Schäme dich nicht! Es ist nicht deine Verantwortung oder Schuld, dass er so drauf ist!

    Das tut mir sehr leid zu lesen :cry: . Ich hoffe, Du hast schon gelernt, irgendwie damit umzugehen und Deinen Frieden mit der Situation machen können (soweit das überhaupt möglich ist) .

    Ja ich bin immer noch dabei zu lernen und mit der Situation umzugehen. Das Forum hier hat mir wirklich sehr geholfen, der Austausch mit anderen.

    Erzähle doch etwas mehr von dir .. bin gespannt davon zu lesen 😊

    Hallo XY,


    Wahnsinn! 🤯 deine Geschichte klingt fast 1 zu 1 wie meine. Nur das bei mir die Mutter Korsakow hat und mein Vater verstorben ist.

    Es wird sich sicherlich recht schnell jemand aus dem Moderatoren-Team bei dir melden. Dann kannst du dich austauschen, ich bin sehr gespannt 😊


    Liebe Grüße

    Willkommen hier im Forum!

    Wie Seb schon geschrieben, sollte man erst einen Entzug machen und im Nachgang eine Langzeittherapie. Aber wie er auch schreibt: Der Impuls, der Wille und die Motivation müssen alleine von deiner Mutter kommen. Es bringt nichts von außen so sehr drücken oder zu ziehen, der Alkoholiker muss selbst eine Krankheitseinsicht haben.

    Meine Mutter ist auch Alkoholikerin .. immer „nur“ Wein und ja auch „nur abends“ .. dass es dann jeden Abend 2-3 Liter waren erübrigt sich dann. Sie hat keine krankheitseinsicht und ihr Krankheitsverlauf ging immer nur abwärts bis zur Demenz.

    Wichtig ist, dass es dir gut geht! Wenn du merkst es geht nicht mehr mit ihr, dann reduziere den Kontakt. Du bist nicht für Sie oder ihr Wohl verantwortlich. Du musst sie nicht glücklich machen und schon gar nicht deine Kinder!

    Ich kann da aus eigener Erfahrung sagen, dass es hart ist an der Entscheidung festzuhalten den Kontakt abzubrechen. Auch ich habe Ende Januar den Kontakt zu meiner Mutter komplett abgebrochen und habe mich anfangs auch immer wieder erwischt wie ich bei WhatsApp alte Verläufe gelesen habe, ihr Profilbild angeguckt habe und nach ihr bei ihren Schwestern nachgefragt habe. Aber das ließ jetzt schleichend nach. Denn ich weiß, ich denke viel viel mehr an sie als sie an mich. Sonst würde sich sich ja melden 🙄


    Es wird leichter..

    Du bist nicht alleine, mir ging es ähnlich als ich die Verstecke meiner Mutter gefunden habe. Und auch heute nach knapp einem 3/4 Jahr denke ich noch oft an die Situationen und an das was wäre wenn .. im Endeffekt weiß ich aber, dass ich hätte nichts ändern können. Ich bin für mich verantwortlich (das musste ich auch erst lernen besonders hier durchs Forum habe ich das verstanden) und meine Mutter ist für sich verantwortlich.

    Zu dein Angst, dass sie vergesslich wird - das waren auch bei meiner Mutter die ersten Anzeichen. „Wann treffen wir uns nochmal?.. Achja schon vergessen lachlach.“ oder „ach hab ich dir bei WhatsApp gar nicht geantwortet, das ist untergegangen..“ das waren für mich tatsächlich die ersten Vermutungen.

    Vielleicht hilft ein Gespräch mit deinem Vater, vielleicht ist ihm schon was aufgefallen?

    Ich kann dem nur zustimmen! Ich bin mit alkoholkranken Eltern aufgewachsen und kann mich an so viele Situationen erinnern, die mich auch triggern. Kinder merken so viel!

    Bitte lasse sie nicht mehr dort und halte Abstand. Bitte beschütze sie! Du bist für sie verantwortlich, deine Schwiegereltern sind für sich verantwortlich.

    Ohje ohje meine mutter hat vor kurzem erst gekündigt was wir alle nicht verstehen konnten da sie schon 63 ist sie hat es zwar immer wieder gesagt das es ihr kein Spaß mehr macht und sie mehr zeit mit meinem sohn verbringen will aber das mit dem Kündigung kam dann von heut auf morgen wo ich mich jetzt hat aich frage hat sie wirklich selber gekündigt oder wurde sie gekündigt weil das trinken schon aufgefallen ist

    Auch meine Mutter hat immer gearbeitet in einer Kantine, dann nach den Sommerferien 2024 krank (Magendarm laut AU). Mich hat sie angelogen, mit Lüge wie „sie müsste heute nicht arbeiten, wäre nicht viel los“ oder „eine Kollegin hat ihre Schicht übernommen“. Am Ende stellt sich raus, das meine Mutter sich 6 Wochen krankschreiben ließ und dann selbst gekündigt hat (auch 60+ aber noch kein Rentenalter). Ab dem Moment saß sie auch nur noch zuhause, jegliche Routine ging ihr verloren, bis mittags im Bett liegen, ab 15 Uhr Nachschub holen, bis 24/1/2 Uhr wach sein, Schlafstörungen, keinen Appetit (Kalorien wurden ja genügend zusich genommen, nur halt keine Mahlzeiten), keine Körperhygiene, keine Freunde, Hobbies, Soziale Kontakte … die Abwärtsspirale drehte sich nur so nach unten … am Ende. Korsakow Demenz.

    Du musst dir sicher sein, ob du Kraft hast für ein Gespräch. Für die Antworten, für die ggf. Lügen, Abstreitungen, Runterspielungen und und und. Sei dir bitte bewusst, dass dieses Gespräch nicht ohne ist. Denn am wichtigsten ist, dass es DIR gut geht und deinem Kind.