Beiträge von SummerSun

    Deshalb bin ich so froh über dieses Forum und möchte mich nochmal herzlich bei allen bedanken. Ihr könnt genau verstehen, wie es mir geht, was die Fallstricke sind und wie schlimm nasse Alkoholiker sein können.

    Das lässt mich weniger an meiner Wahrnehmung zweifeln.

    Und eigentlich müsste es mir egal sein, was andere denken. Ist aber nicht so. Vielleicht komme ich da noch hin.

    Meine Konsequenzen habe ich jedenfalls aus dieser Erfahrung gezogen. Wieder dazugelernt.

    Ich weiß zumindest, dass ich nur noch mit engen Freunden und Familie spreche.

    Und natürlich gibt es zwei Seiten. Aber ich weiß, dass ich wirklich alles getan habe, ich habe an mir gearbeitet und alle Hebel in Bewegung gesetzt, um es möglich zu machen. Jetzt wirkt es so als würde ich ihm die Schuld in die Schuhe schieben und meine Weste reinwaschen. Und das ist so gemein. Das habe ich nicht gemacht. Und warum habe ich das Gefühl, alle überzeugen zu müssen, dass ich immer das Beste versucht habe?

    Hi Leute,

    ich bin gerade so am Ende. Eine Bekannte mit der ich über die Situation gesprochen habe, hat alles bruhwarm meinem Mann erzählt. Ich habe heute mit ihm gesprochen und er sagt mir wem er alles gesprochen hätte, auch professionellen Leuten, die sagen ich muss ja um meine Entscheidung zu rechtfertigen ein Hassbild gegen ihn aufbauen. Ich hab ihm gesagt, wenn er wirklich etwas ändern wolle, hätte er auch versucht für unsere Familie zu kämpfen. Und natürlich ist er nicht gemein zu mir, in keinster Weise, das sei alles Hassbild. Und ich habe mich ja getrennt, habe ihn aber jetzt auf den richtigen Weg gebracht, den er aber auf jeden Fall ohne unsere Familie geht. Wie kann man denn so sein? Sind normale Menschen so? Sind wir so schlecht, mein Kind und ich?

    Ich bin wieder so verunsichert, wem ich überhaupt noch trauen kann, er stellt mich auf verlorenen Posten und ich kämpfe so sehr mit mir und zweifele an meiner Realität. Ich bin so traurig.

    Ich kann dich sooooooo gut verstehen. Ohne mein Kind wäre ich auch nicht gegangen und mein Mann zeigt ja "glücklicherweise" null Krankheitseinsicht.

    Aber was wollen wir unseren Kindern vorleben? Dass es normal ist, dass sich die Bierflaschen, Dosen und anderweitiges Leergut nur so stapelt? Dass eine Alkoholfahne der normale Geruch von Menschen ist? Dass diese Lethargie, die Alkoholiker nun mal haben, diese mangelnde Lebensfreude und Energie normal ist? Dass Papa nie bei kinderfreundlichen Aktivitäten dabei ist? Dass Papa zu feige ist sein Leben in die Hand zu nehmen, um ein Vorbild für seine Kinder zu sein?

    Ich werde unser Haus vermissen, ich finde es blöd, die Wochenenden alleine zu verbringen, die ganze Verantwortung zu schultern. Aber meine Erwartungshaltung meinem Mann gegenüber ist sowas von gegen null gegangen und das ist befreiend. Jedes Mal die Energie dafür aufzuwenden, nur um dann enttäuscht zu werden, weil die Dorfkneipe wichtiger ist? Nein, dafür ist mein Leben zu schade.

    Und der liebe Mann ist mittlerweile ein Monster geworden, was sich wie ein Kind verhält. Kein normales erwachsenes Gespräch ist mehr möglich, ich erlebe fast ausschließlich Gemeinheiten. Nicht einmal sachliche Dinge können besprochen werden. Es ist zum Mäuse melken. Das will ich definitiv nicht.


    Liebe releaseme , ich kann dir nur raten. Geh den Schritt und dann darfst du keine Kehrtwende mehr machen. Ich hab Beispielsweise Angst es dann nie mehr zu schaffen. Und ich sage mir, okay, wenn er im Nachhinein etwas ändert und wir in einem Jahr an einem anderen Punkt stehen, vielleicht ist dann nochmal etwas möglich. Grundsätzlich glaube ich aber, dass über die Jahre zu viel kaputt gegangen ist. Gerade das was er in den letzten Wochen abgezogen hat, war einfach nur schlimm. Und möchte man so jemanden an seiner Seite? Oder hat man alleine nicht vielleicht mehr Kraft?

    Niemand ist hier alleine. Wir tragen alle mehr oder weniger das gleiche Schicksal. Bei mir sind es drei Wochen Trennung noch ohne eine räumliche Trennung. Ich bin bereits viel stabiler geworden, auch wenn ich mir alles anders wünschen würde. Mein XY trinkt aktuell noch mehr als vorher, ist fast gar nicht mehr Zuhause und kümmert sich kaum im das gemeinsame Kind. Ich brauche auch immer wieder Rückhalt, aber der ist hier im Forum top und im echten Leben auch.

    Heute Morgen stehen bei uns schon wieder Alkoholdosen herum. Und ich schaffe es schon zu denken, bin ich froh, wenn die räumliche Trennung erfolgt und dieser Mist weg ist, keine nächtlichen betrunkenen Kochversuche sind, bei denen die Wohnung riecht...meinst du du kannst es mal von dieser Seite betrachten? Also was wären die Vorteile einer Trennung?

    Ich denke, ich warte seine Beratung ab, die Schritte, die er danach ergreift oder eben auch nicht und sehe dann weiter.

    Ich würde es dir so sehr wünschen, allerdings würde ich dir mehr eine Enttäuschung wünschen, bevor du dir Hoffnung machst, weil er halbherzig mitzieht, nur um dich danach zu enttäuschen. Der Fall ist einfach größer.

    Mein Partner war ja auch bei der Beratung zum kontrollierten Trinken, hat mir danach von großen therapeutischen Maßnahmen berichtet und war am Abend selbst in der Kneipe, um sich maßlos volllaufen zu lassen. Was ich damit sagen will - das ist sooooooo beschi...., aber er zeigt mir dadurch, dass meine Entscheidung zu gehen richtig ist.


    Und das mit dem Gehen trotz Liebe kenne ich auch. Das ist einfach nur furchtbar. Nachdem ich aber deutlich kommuniziert habe, was ich erwarte und wirklich ausschließlich Enttäuschung erlebt habe, macht es das einfacher. Trotzdem weine ich, und das wird auch noch weiter andauern. Aber ich teile meinen Mann nicht mit Alkohol. Eine andere Frau würde ich auch nicht tolerieren. Zu erkennen, dass der Partner intimer mit Alkohol ist, als mit dir als Partner, ist schmerzhaft. Wenn er nichts ändern will, dann musst du gehen, aus Liebe zu dir, aber auch zu ihm. Bleibst du im System trägst du deinen Teil zur Zerstörung bei, einfach nur durch Toleranz.

    Was mich auch sehr beschäftigt und ich auf Antworten von euch hoffe ist, dass ich gefragt habe, ob ich ihn zur Beratungsstelle begleiten soll und er abgelehnt hat. Jetzt mache ich mir Gedanken, ob er dort seinen wahren Konsum einfach verharmlosen wird, vor allem bezüglich der negativen Konsequenzen, die dieser schon jetzt mit sich bringt.

    Ich weiß ja, dass er sich sehr schämt und ihm schon die Terminvereinbarung, bei der leider keine Anonymität möglich war, sehr schwer fiel.

    Ist das üblich, dass der Partner mitkommt oder soll ich mich da raushalten? Ich habe auch Angst, dass er mich diesbezüglich wieder anlügt oder gar nicht hingeht. Ja, ich weiß, kontrollierendes Verhalten, das ist nur echt schwierig, ihm da noch zu vertrauen.

    Ich war vor kurzem bei der Angehörigenberatung der Suchtberatung und musste zudem auch einige schwierige Gespräche mit Menschen führen, denen ich unser Problem Zuhause gerne verheimlicht hätte (keine Freunde). Und dafür habe ich mich so sehr geschämt, obwohl nicht ich, sondern mein XY betroffen war. Aber man hat das Verhalten des Partners ja jahrelang toleriert. Ich habe es trotzdem gemacht, weil es wichtig war. Und das ist der springende Punkt: Scham darf ja erst einmal da sein, aber wenn die Handlung darüber steht, macht es einen doch umso stärker.


    All das was du schilderst, kenne ich zur Genüge. Man kreist ständig um den Partner, will alles kontrollieren und hofft, dass dadurch die Enttäuschung ausbleibt. Das Problem ist, du wirst immer wieder enttäuscht werden, wenn dein Partner nichts verändern will. Stell dir vor du bist auf einmal Veganer und willst deinen Partner dazu bekehren. Du kochst auch nur noch vegan. Sollte er nicht voll dahinter stehen, isst er sein Fleisch halt in der Kantine. Du bekommst es nicht mit. Die Realisierung, dass du nichts tun kannst, wenn der andere nichts ändern will, ist hart. Sie braucht ihre Zeit. Ich habe jahrelang versucht zu kontrollieren und mich dabei aus den Augen gelassen.

    Ich wünsche dir, dass du für dich gut sorgen kannst. Das ist wichtig. Dein Partner ist kein Kind mehr. Du bist kein Elternteil. Wir alle sind für uns selbst verantwortlich und haben auch die Freiheit uns selbst zu zerstören.

    Lieber Alvin,

    ich kann deine Gedanken wirklich gut verstehen. Ich habe meinen Partner sehr viele Jahre durch die Alkoholsucht begleitet. Dass es eine Sucht ist, wurde mir erst vor kurzem ganz deutlich bewusst. Ich nenne es meinen Schlüsselmoment. Lange habe ich gelitten und versucht meinen Partner vom Alkohol weg zubringen. Das hat nicht geklappt. Irgendwann hab ich gesagt, gut, dann kaufe ich dir keinen Alkohol mehr, nehme nicht mehr an so vielen Gelegenheiten Teil, bei denen Alkohol eine Rolle spielt. Das Ende vom Lied war, dass ich ein Parallelleben neben meinem Partner geführt habe, weil er natürlich nichts eingesehen und geändert hat. Selbst als ich ihm die Pistole auf die Brust gesetzt habe, hat es nichts gebracht. Es macht kaputt. Jeden Tag ein bisschen mehr. Ich würde auch so gerne hoffen wie du, aber wenn die Hoffnung in keinster Weise der Realität widerspiegelt, dann macht man sich etwas vor.

    Mein Antrieb zu gehen ist mein Kind. Weil das Kind es besser haben soll und nicht mit einem Alkoholiker aufwachsen soll. Hätte ich das nicht, würde ich vermutlich bleiben und immer mehr daran zu Grunde gehen. Ich wünsche dir, dass du den Absprung schaffst. Zu lieben und zu gehen, ist eine der schwierigsten Entscheidungen, die man treffen kann. Aber zu bleiben und sein Leben aufzugeben, weil man immer mehr leider, hilft auch nicht.

    Ich glaube persönlich, dass Menschen die füreinander bestimmt sind, sich wiederfinden, auch wenn sie sich erst einmal trennen müssen. Vielleicht nicht in diesem Leben, vielleicht aber schon.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

    Liebe Jump,

    mir tut es unsagbar leid. Ich kann mir vorstellen wie schmerzhaft die Enttäuschung ist, nachdem du wieder Hoffnung gefasst hast.

    Ich glaube es gibt hier im Forum auch so eine Art Empfehlung, dass ein Jahr Trockenheit Grundvoraussetzung ist, dass man hoffen kann, dass es so bleibt. Schlimm genug, dass du trotzdem diese Erfahrung machen musstest.

    Wie stellst du dich jetzt auf?

    Hallo an alle!

    Nach einen angenehmen frühen Abend mit meinen Mädels bin ich gut gelaunt nach Hause gekommen. Mein Mann in Aufbruchstimmung, das Kind wach im Bett sitzend, keine Einschlafbegleitung und es wäre das letzte Mal, dass er sich so einbringt. Er ist dann abgehauen, wahrscheinlich wieder zum Saufen und ich habe ihm gesagt, dass er bis Ende des Monats seine Sachen packen soll.


    Offiziell sind wir noch zwei weitere Monate im Mietvertrag, aber den übernehme ich gerne alleine. Dafür habe ich Erspartes.

    Das was passiert ist unter aller Sau und wie schon erwähnt wurde, hat nur marginal etwas mit Alkoholismus zu tun. Da steckt auch ein mieser Charakter dahinter.

    Ich kann ein Arschloch sein, aber in diesem Ausmaß und dem Kind gegenüber geht das einfach überhaupt nicht. Und ihr habt Recht. Nur leeres Suchtgequatsche. Wie kann man sich nur so sehr um sich selbst drehen und sich selbst einreden selbstreflektiert zu sein und dann so einen Mist abziehen?

    Ich glaube jemand der wirklich einsichtig ist, entschuldigt sich und fragt was er denn besser machen kann, weil er seine Familie nicht verlieren will.

    Aber ihr habt Recht. Es ist nur leeres Gerede, damit er sich besser fühlen kann und mir einen reindrücken. Ich frage mich nur, wie man jemandem so weh tun kann und das absichtlich. Ich habe ihm tatsächlich sehr vulgär gesagt, dass er mich mal kann und bin gegangen, weil ich heute etwas Zeit für mich mit einer Freundin habe.

    Mein Mann hatte heute einen Termin für Kontrolliertes Trinken. Hat mir dann erzählt, dass er noch zusätzlich eine Therapie machen will, ABER dass das Projekt unserer Ehe gescheitert ist und dass es ja nicht nur am Alkohol lag und er sich jetzt neu aufstellen wird und neue Motivation hat.


    Ich bin so getroffen. Was ist denn das für ein Tritt in die Magengegend?

    SummerSun, weißt Du denn um was Du genau trauerst? Vielleicht hilft es Dir, das herauszufinden...

    Weißt Du, meine beste Freundin hat sich von ihrem Partner und Papa ihres lang ersehnten gemeinsamen Kleinkindes vor Jahren getrennt und ich kann Dir sagen, es war eine schrecklich leidvolle Zeit für sie. Hatte nichts mit Alkohol zu tun, aber der Partner stellte sich dennoch in dieser Zeit als jemand anderes heraus als sie jahrelang gedacht hatte. Dasbist jetzt einige Jahre her. Und nachdem der größte Schmerz vorbei war hat sie mit ihrem Sohn so ein tolles selbstbestimmtes Leben. Sie sind so ein tolles Team!

    Wahrscheinlich wird es bei mir auch ähnlich sein, leider kann ich mich noch nicht zum guten Teil vorspulen. Ich merke jetzt schon, wie mein Kind und ich zusammenwachsen.

    Warum trauere ich? Sicherlich um mein Bild von einer Familie, darum, dass der Lebenstraum mit meinem Mann nicht geklappt hat, um die Scheidung, dass mein Kind von einem Elternteil getrennt aufwächst. Aber sicher auch um die guten Momente mit meinem Mann.


    Darf ich fragen wieso du während der Beziehung keinen Kontakt zu deiner Familie hattest?

    Da das das öffentliche Forum ist, kann ich hier nicht so viel dazu schreiben. Meine Mutter glaubt, dass mein Mann mich vor der Familie isoliert hat, weil sie viel früher gewusst hätten, dass er neben dem Alkohol noch andere schädliche Verhaltensweisen aufzeigt.

    Ich glaube das Spannungsfeld war zu hoch. Meine Eltern wollten mich schützen, aber auch Einfluss nehmen, ich wollte meine eigenen Entscheidungen treffen und mein Mann wollte, dass wir keinen Kontakt haben. Irgendwann konnte ich beides nicht mehr aufrecht halten und war sicherlich auch von meinem Mann manipuliert.

    So hart es auch ist. Mach den Realitätscheck. Mein XY zeigt mir gerade immer und immer wieder, dass die Entscheidung zu gehen richtig ist. Und wie weiter hat Recht. Worte bedeuten null, solange keine Handlungen zu erkennen sind.

    Ich bin auch todtraurig und hoffnungslos. Das schmerzt so unglaublich. Aber es kann doch auch hilfreich sein zu wissen, dass bleiben nichts verbessert. Im Gegenteil, es verschlimmert oft nur die Situation so tragisch es ist.

    Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Hatte heute Nachmittag wieder einen totalen Trauerzusammenbruch. Als er heute nach Hause kam, gab es nur Spitzen, ich wurde als der Schuldige dargestellt und er schafft es wirklich mit Bravour durch sein Verhalten meinen Respekt für ihn zu verlieren. Wie kann man nur so sein?

    Liebe Cadda ,

    danke für deine Erfahrungen. Es gibt einfach Tage da wächst einem alles über den Kopf und da sieht man alles negativ.

    Hatte heute ein Gespräch mit meinem Mann bezüglich Unterstützung. Klang jetzt nicht so, als würde er ein modernes Konzept bevorzugen. Der Klassiker soll es sein. Bei einem Kleinkind aus meiner Sicht schwierig.

    Ich durfte mir auch anhören, dass ich ihn ja nie geliebt habe, und dass er nicht versteht warum ich mich bei einer Suchtberatung beraten lasse, wo ich mich doch getrennt habe. Ich bin so sauer. Ist er wirklich so doof zu glauben, dass mir alles egal ist?

    Das ist so bitter Summer.

    Mein Mann war und ist ja immer viel und lange auf Geschäftsreisen unterwegs, ich war auch immer viel mit den kleinen Kindern alleine, auch mal 10-12 Tage am Stück. Was mir wirklich auch geholfen hat, ist ein gutes Netzwerk vom Kindergarten an aufgebaut. Erst Treffen mit Müttern und Kindern und irgendwann geht das auch mit den Kindern alleine.

    Ja, so war es bei uns auch, ein Netzwerk habe ich mir auch schon aufgebaut, aber bedingt durch das Alter hängt man einfach noch viel dran.

    Und durch die Trennungssituation ist mein Mann noch unzuverlässiger für die Mit Betreuung geworden (die ab und zu wirklich gut tut), zudem gilt ja jetzt absolutes Alkoholverbot während der Betreuung.

    Ich habe mich schon in der Beziehung sehr viel Alleinerziehend gefühlt, aber jetzt ist es nochmal schlimmer geworden. Vielleicht kann ich es mehr akzeptieren, wenn wir dann endlich räumlich getrennt sind. Wobei ich schon Panik habe, dass er sein Kind dann so gut wie gar nicht mehr sieht.

    Warum kann er sich nicht einfach ändern????

    Liebe Summersum,

    Das verstehe ich total. Gibt es denn gar keine andere Unterstützungsmöglichkeiten?

    Um so freier Du Dich von seiner Unterstützung machen kannst, umso besser wird es für Dich. Ich habe meinen Sohn auch alleine groß gezogen. Ich kenne die Belastungen.

    Halt die Ohren steif

    LG Momo

    Ich hatte in der Beziehung zu meinem Mann keinen Kontakt zu meinen Eltern. Jetzt nach Beziehungsende haben wir wieder Kontakt und sie gewöhnen sich an mein Kind. Leider dauert das seine Zeit und mein Kind klammert sich durch die äußeren Umstände sehr an mich.

    Aber ich bin dabei.


    Trotzdem bin ich so traurig, dass es alles so weit kommen musste. Und ich würde mir alles so sehr anders wünschen. Aber mein Mann scheint noch nicht seinen Tiefpunkt erreicht zu haben. Aktuell nimmt der Konsum eher stetig zu.

    Liebe Momo2006 ,

    interessanterweise habe ich deinen Faden gelesen.

    Das weiß ich, wobei er es auch so schon geschafft hat, alkoholfreie Tage zu machen. Deshalb wundert es mich, dass es da auf einmal nicht ging.

    Ich passe meine Erwartungshaltung schon an, das bedeutet aber auch, mehr Stress für mich, noch mehr Aufwand und keinerlei Sicherheit, dass sich auch mal jemand anderes um das Kleinkind kümmert. Wenn man dann noch kränkelt und einen Job hat, einen das Kind nachts wach hält und irgendwie versuchen muss diese Trennung zu verarbeiten, wird das schnell zu viel.