Beiträge von Bono59

    Warnen kann ich aber im Zusammenhang mit der Ersatzbeschäftigung nur vor einer "Überkompensation". Statt der Trinkerei X mache ich jetzt z.B. den Sport Y, aber nicht bloß "normal", sondern um nicht auf dumme Gedanken zu kommen,

    Das nennt man ja auch nicht umsonst Suchtverlagerung.Mit dem Ruhestand ist das so eine Sache.Viele arbeiten mit Vorfreude darauf hin.Wenn es dann soweit ist, kommt bei vielen die bange Frage, was jetzt? Ich werde nicht mehr gebraucht! Vor allen Dingen Männer definieren sich oft über den Job.Ehrlicherweise hatte ich auch Anlaufschwierigkeiten als ich endlich meinen Ruhestand genießen konnte.Meine Frau geht noch arbeiten. Die ersten 2 Monate war alles gut aber dann viel mir die Decke auf den Kopf 1.Station 7 Monate Ehrenamt bei der Tafel.Jetzt habe ich einen 538€-Job,der da er variabel ist,gut in mein Leben passt. Hobbys, Enkelkinder. Tun muss man tun (hab ich von Hartmut übernommen:)).Ist aber genau so.Letztens habe ich gelesen, das viele erst nach der Berentung mit dem Saufen richtig anfangen.So ein Blödsinn.

    Was mich nachdenklich macht: Ich kann es nicht zu 100% sagen, aber ich denke, damals, als ich noch getrunken habe, hätte ich vermutlich eher Verständnis für den Mitarbeiter gehabt (bzw. ihn nicht entlassen).

    Hallo Stef, in jeder größeren Firma, wird einem auffällig gewordenen nassen Mitarbeiter die Chance gegeben,durch einen Therapienachweis seinen Job zu erhalten? Das lese ich bei dir nicht raus.:/

    OK, ich habe nichts überlesen, sondern war von deiner energischen Reaktion irritiert.Märchen aus 1000 und einer Nacht kenne ich auch zur Genüge.Das war von mir auf alle Fälle kein Märchen. Die Aussage von mir, bezog sich auf René 72, das es für ihn schwer,wenn nicht sogar unmöglich wird, wenn er weiter in der Gastronomie bleibt,eine lebenslange Abstinenz zu erreichen! Das es mein Schwager wahrscheinlich nicht geschafft hätte,wenn er die Gastronomie nicht aufgegeben hätte.Nicht mehr und nicht weniger.Das ist doch kein lockeres Gerede,sondern eine Warnung an René,das sich dieser Beruf in der Risikostufe 💯 +befindet. Natürlich geht es damit um die Sucht.

    Ich weiß nichts über deinen Schwager, ich weiß nicht, ob er Alkoholiker war oder nur zuviel getrunken hat, und ich habe ihn auch nicht 40 Jahre lang hier begleitet. Ich spreche ausschließlich über mir selbst bekannte Alkoholiker, Gastronomen , wie ihr Weg war und alles andere sind erstmal Stammtischparolen, die tue ich mir einfach nicht mehr an.

    Warum reagierst du so energisch darauf? Das ist keine Stammtischplauderei.Das ist so, wie ich es geschrieben habe.Er war Alkoholiker und er ist seit 40 Jahren trockener Alkoholiker.Warum sollte ich Grimms Märchen vortragen.Es ist doch eine schöne Sache, wenn es so funktioniert hat.Komischerweise habe ich da anscheinend einen wunden Punkt bei dir getroffen.Aus welchem Grund auch immer? Oder darf ich das so nicht schreiben aus Forumsresong,weil es nicht ins Bild passt?

    Zudem kenne ich keinen einzigen Gastronomen, der direkt an der Theke steht und nicht rückfällig geworden ist.

    Bestes Beispiel ist mein Schwager, der jetzt sage und schreibe 40 Jahre ohne Rückfall trocken ist.Er hatte mit meiner Schwester zusammen in seiner nassen Zeit eine Gaststätte.Da er damals ca.1 Liter Wodka pro Tag konsumierte, hat meine Schwester ihm dann die Pistole auf die Brust gesetzt.Entweder er müsse endlich was machen oder Trennung.Es hat bei ihm funktioniert.4 Monate auf Trockendock und Beendigung der "Gastronomiekarriere!!! ".Das war mit Sicherheit die richtige Entscheidung.Ich glaube nicht, das es sonst geklappt hätte.

    Alles Gute für deine Reha LK.Das Ergebnis einer Reha hängt ja von vielen Faktoren ab.Ärzteteam,sinnvolle Anwendungen, Mitpatienten u.s w.Vielleicht hast du Lust und Zeit,uns hier im Forum an deiner Reha teilhaben zu lassen.Bin interessiert,da ich auch einen Rehaantrag gestellt habe. Ich wünsche dir eine schöne Zeit. Gruß Bono

    Was soll das jetzt? Ich soll verbieten? 🤣🤣🤣 , nein das muss ich nicht, ich hab ja angesprochen was mich stört. Der Alkohol ist für mich gerade nicht die primäre Gefahr, eher andere Dinge...

    Ich finde deine Einstellung bedenklich und die 3 Lachsmileys vollkommen unpassend.Denk mal darüber nach.Ist für mich ein bißchen unverständlich und müssen tust du auch nichts.Ich wünsche dir,das du nochmal in dich gehen kannst.Ich meine es nur gut.

    Zwar weiß ich was Depressionen sind, doch wenn ich sie ständig analysiere, lebe ich sie aus, anstatt einmal aktiv etwas zu unternehmen. Die gedankliche

    Da muss ich mal widersprechen Hartmut.Wenn "man" ganz schwere Depressionen hat,kann "man" nicht mehr handeln.Das kann aber auch nur jemand verstehen,der das schon mal erlebt hat.

    Wenn du schreibst dir geht es schlecht in Sachen Depression, was soll ich dann schreiben? Gar nichts? Das wäre ja auch komisch finde ich

    Ja da kannst du natürlich was schreiben.Gute Besserung reicht schon.Mir ging es nur um die Ratschläge von Leuten, die keine Ahnung davon haben.War ja eigentlich nur ein Tipp, Ich denke,das die meisten das genauso empfinden.

    Aber was sagt man dann als Bekannter? Ich bin ja absolut ahnungslos was Depressionen angeht, ich kann es mir absolut nicht vorstellen. Ich hab dir

    Das kann sich ein Gesunder auch nicht vorstellen. Das wiederum kann ich gut verstehen. Ich weiß ja, das Freunde und Familie es nicht schlecht meinen.Ein schwer Depressiver kann damit nichts anfangen.Eigentlich ist das Umfeld recht hilflos.Vielleicht einfach mal in den Arm nehmen und ansonsten Fachpersonal.

    Ich weiss aber noch wie mich Ratschläge damals genervt haben, also lass ichs.

    Ich gönns Dir, wenn sie weg gehen.

    Ja genau LK, "Geh mal spazieren....Ist so ein schönes Wetter draußen...Anderen geht es viel schlechter ....lass dich nicht hängen u.s.w.Mein Favorit ist zweifellos "Das wird schon wieder" Gegenfrage:Was wird wann wieder wie?? Solche Ansagen können nur Leute machen die absolut keine Ahnung haben.

    Das ist mir hier im Forum auch klar geworden.Ich habe im Bekanntenkreis auch 2 Kandidaten, welche mit Volldampt auf die Katastrophe zusteuern. Was würde es nützen,sie darauf anzusprechen? Sie würden sich angegriffen fühlen und alles von sich weisen.War Ich bis vor kurzem nicht genauso? Gruß Bono

    Hallo Kazik.Bin auch in einer Depriphase.Durch ein anderes Medikament gehen die Depressionen nicht ganz in den Keller.Damit kann ich klarkommen.Auf alle Fälle, kann ich gut nachfühlen, wenn es um Depressionen geht.Ist ja nicht bei jedem gleich. Aber immer eine Herausforderung. Wünsch dir,das du bald durch bist.LG Bono

    Problem anspreche. Ich denke nur dafür bin ich noch zu grün hinter den Ohren, den barmherzigen Samariter sollte ich besser nicht spielen. Vielleicht ist das jetzt auch

    Da geb ich dir Recht,so ein Gespräch wär zu früh.Wenn überhaupt irgendwann, dann wär das wahrscheinlich auxh vergebene Liebesmüh.Erstmal an dich selber denken. Aber das weißt du selbst. Gruß Bono