Beiträge von Bono59

    Religion nutzt es heute noch um Menschen zu "führen "zu "leiten"auf den gewünschten Weg.

    Sehe ich heute anders. Aus Unwissenheit, achtlosigkeit

    Religion! Da sagst du was Bolle. Da springen bei mir gleich die Alarmglocken an.Das ist aber ein gutes Beispiel, wie man die Schuldfrage benutzen,verdrehen und missbrauchen kann um Menschen zu beherrschen, in Abhängigkeit zu halten und sie somit beliebig lenken zu können.

    Moin Opalia, Damit machst du es dir nur schwer.Das ist wie eine Selbstgeißelung.Ich glaube ,niemand der irgendwann anfängt zu trinken, ist sich anfangs im klaren, was dies für drastische Folgen haben kann!.Somit kann ich ja nur den Istzustand annehmen und akzeptieren.Wenn ich endlich erkannt habe, das mein Verhalten zur Sucht geführt hat. Das ich selbst die Verantwortung übernehmen muss. Nur ich kann etwas ändern Die Vergangenheit kann ich nicht mehr ändern, aber die Zukunft kann ich neu gestalten.Gruß Bono

    eine zum Himmel schreiende Scheinheiligkeit ist, versteht sich von selbst. Aber es ist tatsächlich so: Jemand, der zu viel trinkt, hat in meiner Branche im beruflichen bzw. geschäftlichen Umfeld nach außen hin einen schweren Stand. Dass intern ungeachtet dessen viele ein ganz massives Alkoholproblem

    Genau, da sehe ich den Knackpunkt.Scheinheiligkeit von großen Teilen der Bevölkerung. Was nützt es mir, wenn ich nach außen kommuniziere, ich bin krank, ich bin Alkoholiker und dann gerade deshalb im Beruf, dann doch strenger beurteilt werde oder die Krankheit sogar als Ausschlusskreterium herhalten muss.Stigma bleibt Stigma.Allerdings dürfte es zumindest hier im Forum kein Problem sein, zu bekennen "Ich bin Alkoholiker ". Als Eintrittskarte für das Forum völlig richtig und wichtig. Die Diskussionen, bin ich Alkoholiker oder doch nicht,oder liegt nur ein Missbrauch vor u.s.w.,ist ja nicht Sinn des Forums. Da sollten die Kandidaten doch noch ein paar harte Runden drehen, um zu begreifen, um was es überhaupt geht.

    haben die Erfahrungen derer, die hier über sich berichten, sehr geholfen, meinen nüchternen Weg zu finden und ihn zu gehen. Dabei habe ich festgestellt, dass nicht alles für jeden

    So sehe ich es auch. Sehr viele wichtige Denkanstöße und Erfahrungen die mir ohne Forum gefehlt hätten.Ich bin der Meinung, daß nicht alle Wege gleich sein müssen,aber doch zum gleichen Ergebnis führen können."lebenslange Abstinenz" Das Forum zeigt Gefahren und falsche Einstellungen auf, die die Abstinenz gefährden können. Sehr wertvoll.

    Abstinenz ist für mich nichts mehr, worüber ich täglich neu entscheiden muss. Ich habe meine Entscheidung getroffen und mache es mir dabei so angenehm wie möglich.

    Da stellt sich bei mir die Frage, wenn deine Abstinenz nach dieser langjährigen Nüchternheit in Fleisch und Blut übergegangen ist und du ein zufriedenes Leben ohne Alkohol führst, ist es doch ziemlich unwahrscheinlich, daß dein Suchtgedächtnis es schafft, dich wieder in die Flasche zu ziehen? Hältst du das tatsächlich noch für möglich?? Einmal Alkoholiker, immer Alkoholiker, das ist schon klar.Mein Schwager ist nun schon 40 Jahre trocken, er führt ein zufriedenes Leben. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, daß er nochmal zur Flasche greift.:/

    Ein großes Laster von mir ist das negative Denken, vor allem über mich. Deswegen direkt so Gedanken wie, "bin ich zu schwach" usw. und der Vergleich dann mit

    Mach dich von diesen Gedanken frei.Gegebenenfalls in einer Psychotherapie. Du bist nicht zu schwach. Du bist stärker als vieleAndere.Du stellst dich deinen Problemen, übernimmst Verantwortung und versinkst nicht in Selbstmitleid.

    Hallo Robyn.Ich melde mich mal mit meinerMeinung zu deinen Problemen. Wenn dir das Angst macht, Alkohol im Haushalt zu haben,dann ist doch klar,daß du dafür sorgen must,keinen Alkohol in der Wohnung zu haben.Das wird ja hier im Forum richtigerweise als erstes vermittelt.Das hast du ja auch gleich kommuniziert.Also ist das doch in Ordnung. Die Bekannten und Verwandten müssen ja auch erstmal verinnerlichen, was du als Alkoholiker tun must ,um nicht wieder rückfällig zu werden.Ich hab auch nicht richtig verstanden, was Stern geschrieben hat."Man kann nur nüchternen leben,wenn man Akoholiker ist" Ich denke eher, man kann auch nüchtern leben, wenn man kein Alkoholiker ist.Das ist wahrscheinlich auch so gemeint und ist nur etwas unglücklich formuliert. LG Bono.

    Heute ist wieder so ein Tag an dem ich die Vergangenheit aufarbeite

    So eine Vergangenheitsbewältigung"Memory of the Days" ist auch für mich ein probates Mittel meine Vergangenheit "whis too mutch alcohol" aufzuarbeiten.Oh my God! Warum habe ich mir das angetan??

    Ja ,da hast du recht.Das diente ja i alles rgendwie dazu, den Alkoholkonsum zu rechtfertigen!,oder das erhobene Glas voll mit Alkohl für 📸 Fotos. Seht her,wie gut es mir geht.Ich bin froh, daß mir das jetzt so richtig bewusst wird. Ich hab absolut keinen Bock mehr auf diesen ganzen Blödsinn.

    Deine Alkoholkarriere gleicht meiner ziemlich.Ist wahrscheinlich bei vielen Jungalkoholikern Standart.Das mit den 6 Monaten hatte ich noch nie probiert.Warum eigentlich nicht? Ich konnte mir bis dato anscheinend nicht vorstellen, keinen Alkohl mehr zu trinken.Es fehlte mir die Einsicht und der Wille.

    Jetzt nochmal was in eigener Sache.Ich habe immernoch nicht geschnallt, was dein Nickname R/no bedeutet:/ Klär mich mal bitte auf, LG Bono

    Irgendwie ist es mir unangenehm die Tage oder Monate abzufeiern, ich kann dir nicht sagen wieso, ein Jahr ist für mich ein erstes greibares Ergebnis oder ein Feiertag, ich

    Da geht es dir wie mir.Ich denke auch so. Ein Jahr Nüchternheit ist für mich ein greifbarer Erfolg. Gruß Bono