Beiträge von Kazik

    Hi everhard,

    Du solltest Nayouks Hinweis zu dem kalten Entzug sehr ernst nehmen. Ein Arztbesuch vor dem Entzug und auch danach ist inzwischen in meinen Augen eine zwingende Notwendigkeit. Oder anders gesagt Du fängst Deine Abstinenz auf dem völlig falschen Fuß an, wenn Du nicht zu Deiner Ärzt*in gehst.

    Mir ist gerade nicht klar, wie Du hier vorgehen willst. Du meldest Dich und dann liegen Tage dazwischen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi R/no,

    ich meinte damit nicht was Du jetzt tatsächlich machst. Und ich meinte auch ganz bestimmt nicht das Du überhaupt nichts machst. Denn das Gegenteil ist richtig, ich finde Du hast seit Du hier bist in meiner Wahrnehmung schon viel für Dich geschafft. Aber Du hast auf dem Weg dahin oft Zeiten in den Du Dich hilflos machst und Gründe dafür findest.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi R/no,

    es tut mir leid das ich das schreibe. Aber es ist nicht zum ersten Mal das ich den Eindruck habe das Du ziemlich gut darin bist Gründe zu finden warum Du etwas nicht ändern willst oder kannst. Und diese Hilflosigkeit von Dir macht mich manchmal echt weich und ich will mich davon nicht anstecken lassen. Denn das ist etwas was meine Depressionen bei mir immer versuchen, sie versuchen mich hilflos zu machen. Und ich muss in einer Depression viel Kraft aufwenden um handlungsfähig zu bleiben. Und es ist mir tatsächlich ein großes Anliegen Menschen zu vermitteln das sie Handlungsfähig sind. Ich weiß nicht ob Du das verstehst?

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi R/no,

    wie schön, dass Du wieder schreibst. Und ich hoffe das so bleibt. Ich hoffe das es so bleibt, weil ich hier in der SHG die allerbeste Unterstützung für meinen jetzt trockenen Weg bekomme. Just saying.

    Ich freue mich, das Du einen schönen Urlaub hattest. Habt Ihr Gold gefunden?;)

    Gut, das Du Deinen Triggermoment gemeistert hast.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hey Leonie,

    vielleicht hilft es Dir ja, die Angst und die Dinge, die Dich belasten getrennt zu betrachten. Bei mir hat es geholfen, die Techniken, die ich gelernt hatte, um die Angst zu bewältigen, einfach anzuwenden. Um alles andere habe ich mich danach gekümmert. Ist bei mir so ähnlich beim trocken werden und bleiben. Ich habe mich zunächst vorrangig darum gekümmert, alles zu tun und zu ändern, damit ich stabil trocken bin. Und jetzt kann ich mich auch mit meinen Depressionen kümmern und sehen, was ich hier tun kann, damit es mir besser geht. Ich weiß nicht, ob Dir das weiterhilft.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Leonie,

    willkommen zurück. Komm gut zu Hause an. Schritt für Schritt das Leben "draußen" leben und erleben. Gut auf Dich aufpassen und Du wirst sehen es geht voran.;) Gut, dass Du Therapeutentermine hast, dort kannst Du ja auch besprechen, falls Du irgendetwas brauchst, was Dir (zusätzlich) hilft. Geduld.

    Ich freu mich jedenfalls sehr, wieder mehr von Dir zu lesen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Rene,

    herzlichen Glückwunsch nachträglich zu fünf Wochen Abstinenz. Freut mich, das Deine Abstinenz stabil ist. Es freut mich auch das Du Dich mit Beiträgen auseinandersetzt.

    Ich lasse noch zwei Gedanken da. Für mich kommt das Hantieren mit trinkfertigen alkoholischen Getränken in keinem Kontext infrage. Maximale Konfrontation und nicht vorhandener Schutz. Zu Arbeit an sich. Ich habe mich, seit ich trocken bin, ein ganzes Stück entlastet. Der Grund war, dass dauerhafte zu starke Belastung, meine Abstinenz gefährdet, aber auch meine Neigung zu Depressionen verstärkt. Und ich würde mich auch weiter entlasten, wenn ich merken sollte, dass die Belastung zu stark ist. Ich habe mich für meine Gesundheit entschieden.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi LK,

    ich erinnere mich wie Du einmal geschrieben hast wie Du Dich einer Klinik eingerichtet hast. Deshalb glaube ich, Dir wird es dort gut gehen. Ich drück Dir auf jeden Fall alle meine Daumen, das Du dort etwas für Dich erreichen kannst. Ich fand es auch rührend zu lesen, dass Du ein wenig aufgeregt bist. Bestätigt mir das bei Dir nichts falsch ist mit Deiner Empathie.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hey Luffi,

    weißt Du was, Du hast lange genug an andere gedacht. Mein Rat kümmere Dich nur um Dich selbst, das Loch, von dem Du ja schon ganz zu Anfang Deines Fadens geschrieben hast, ist jetzt wirklich tief genug. Zeit das Du anfängst eine Leiter zu bauen, dass Du da wieder rauskommst.;)

    Liebe Grüße

    Kazik

    Wenn ein Alkoholiker die Ausrede benutzt, er könne ja niemandem etwas verbieten, nimmt er seine Krankheit nicht ernst , nimmt es in Kauf, rückfällig zu werden und eventuell auch daran zu sterben.

    ch frage mich, wie stark die CO-Abhängigkeit bei einem Alkoholiker bereits so ausgeprägt ist, wenn ich häufiger etwas gegen exzessiven Alkoholkonsum sage und danach hoffe, dass meine Worte diesmal Wirkung zeigen.?

    Ich frage mich, ob all die Kompromisse, die ich mache , sei es das Akzeptieren des Trinkverhaltens der Frau oder die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls dazu führen, dass ich mein eigenes Selbstwertgefühl verliere und mich am Ende selbst unwichtig mache.?

    Und wenn man schon 3 Jahre getrennt schläft, was bleibt da von der Ehe übrig? Dann ist es nur noch eine Wohngemeinschaft.

    Hi R/no,

    ich hier einmal drei Zitate eingefügt, die ich in Deiner Situation bedenkenswert finde. Nichts für ungut.

    Liebe Grüße

    Kazik

    ja es geht um meine Abstinenz, die mir sehr wichtig ist, darum lass ich es mit diesem ganzen Schwachsinn

    Hi R/no,

    ich glaube Du bist gerade ziemlich auf Zinne. Und ich glaube der eigentliche Grund warum Du auf Zinne bist, ist berechtigterweise, dass Deine Frau um die Häuser gezogen ist und Morgens nicht die Kids übernommen hat. Mein Eindruck ist, dass Du, wenn es um Deine Frau geht, eine Beißhemmung hast. Das ist nicht gut für Dich, denn eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn sie auf Augenhöhe geführt wird.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi LK und Ihr,

    die Kids von R/no sind unterschiedlich alt. Und nein, ich meine mit Aufsicht nicht ständige Beaufsichtigung. Eher das Gegenteil.;) Aber ich finde es schon wichtig, dass Kinder eine sichere Anlaufstelle haben, falls sie mal mit irgendwas nicht klarkommen. Denn sie lernen ja gerade mit dem Leben klarzukommen und können deshalb ja vieles auch überhaupt nicht wissen. Und da finde ich es schon okay, wenn sie ab und zu bei Erwachsenen nachfragen können.;)

    Liebe Grüße

    Kazik

    Aber denk du an dich mein Freund, nicht das mein Mist noch deine Stimmung drückt

    Hi R/no,

    mir geht es heute richtig gut. Und keine Sorge, ich kann im Normalbetrieb, in dem ich mich jetzt befinde, ganz gut auf mich aufpassen.

    Schreib Dir alles von der Seele. Mach ich auch.;) Und mir hilft das auch.

    Zum blau machen. Deine Kids sitzen jetzt ohne vernünftige Aufsicht zu Hause rum. Das ist für mich kein blaumachen.

    Liebe Grüße

    Kazik