Beiträge von KaDett

    Tag 6 hat begonnen und wird ein Erfolg!

    Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum. Gratulation zum Entschluss nüchtern zu leben. Tolle und richtige Entscheidung!

    Auf dem Weg in die Abstinenz kann es wild zugehen, ich habe Höhen und Tiefen kennengelernt und die unterschiedlichsten Befindlichkeiten und Empfindungen. Auch die Gedanken und Gefühle sind Achterbahn gefahren. Plötzlich habe ich alles nüchtern erlebt.

    Was früher benebelt war, kam klar und deutlich zum Vorschein. Damit musste ich erstmal klar kommen und ich musste lernen damit umzugehen.

    Die ersten Tage nüchtern können auch anstrengend sein. Ich musste mich in Geduld üben und mir Zeit nehmen.

    Also ich wünsche dir eine tolle Reise zu dir selbst und gutes Gelingen 💪

    Ich möchte dir sehr herzlich gratulieren zu deinen 18 Jahren 🎊🫶 und dir gleichzeitig Danke sagen für dein Engagement hier im Forum. Du bist ein echtes Urgestein.

    Ich wünsche dir noch ganz viele nüchterne Jahre und ganz viel Gesundheit. 🍀🙋‍♀️👍

    gieriges Teesaufen vor (da nehme ich bewusst mal das Wort; nie beim Alk so erlebt). Ich dachte mir, einfach mal 'ne Weile das System richtig gründlich durchspülen.

    Das war bei mir auch so ein Gedanke. Den Körper von innen richtig zu waschen und vom Alk zu reinigen. Ich wollte, dass der ganze Dreck raus kommt. Hatte aber tatsächlich auch wirklich viel Durst und habe flaschenweise Wasser getrunken und auch Tee.

    Das ist aber inzwischen nicht mehr so 😀

    Tee war mir ca. ab Monat 3 bis vor einer Weile eine gute Hilfe. Habe viele Sorten ausprobiert und zeitweise heftig mit der Menge übertrieben.

    Das war bei mir ähnlich. Habe Unmengen an Sorten und habe ständig und überall Tee getrunken. Das hat sich aber inzwischen wieder geändert. Bin wieder mehr bei Wasser. Da mische ich auch öfter mal nen Saft mit dazu. Aber auch Fanta trinke ich gerne.

    weil ich weis dass ich nie wieder ein Bier trinken darf

    Ich hatte am Anfang auch solche Gedanken mit Wein und habe mir selbst Verzichtsgedanken geschürt. Das „nie wieder“ habe ich durch „heute“ ersetzt und das „darf“ weggelassen. Heute trinke ich nicht. Das hörte sich für mich anders an.

    wenn ich sehe dass menschen Trinken muss ich wieder dagegen ankämpfen

    Ankämpfen bringt nix, das habe ich hier gelernt. Die Sucht ist stärker und ich habe einfach kapituliert. Kein Kampf mehr. Und bei Suchtgedanken habe ich nur noch gesagt: Hau ab, ich trinke nix.

    Am Anfang bin ich einfach allen gefährlichen Situationen aus dem Weg gegangen. Zuhause war alkoholfrei und da habe ich mich gut und sicher gefühlt. Habe dann mit der Zeit mit kleinen Schritten angefangen. Geduld ist am Anfang das Zauberwort. Ich finde es gut, dass deine Frau beim Getränkeeinkauf mitgegangen ist.

    Ich wünsche viel Spaß beim Forentreffen.

    Bin sogar gerade auch mit dem WoMo in Urlaub, aber nicht sehr weit weg von zuhause. Die Schwiegermutter kränkelt und im Notfall sind wir schnell wieder zuhause.

    Bertingen sind mehrere 100 km entfernt.

    Hoffe aber auf Fotos 🙋‍♀️

    Denn das sollte wirklich nur jemand machen, die/der es sich leisten kann.

    Das visualisieren fand ich für mich gerade wirklich gut. Und ich fühle mich glücklich was alkoholfreies trinken zu können. Das Glas Wein fand ich abstoßen und kein Objekt der Begierde 😊

    ich glaube, das wäre mir bis auf weiteres ein zu heikles Experiment

    Das hätte ich vor paar Monaten auch nicht gekonnt.

    Hat sich angefühlt als wenn ich ein Glas Milch visualisiere. Eklig. Ich trinke nie Milch weil ich laktose intolerant bin. Der Gedanke war einfach bäh. Der Gedanke bei Wein ist so wie bei Milch. Einfach nur Igitt.

    Du schreibst mittlerweile anders als zu Anfang deines Fadens.Kann das sein? Ist nur meine Meinung!

    Das ist auch meine Meinung und ich habe das dem Lebenkünster gestern auch schon geschrieben. Mir ist das auch aufgefallen. Ich kann da aus fast jedem Beitrag was für mich mitnehmen.

    Manchmal mache ich mir tatsächlich einen Spaß draus, wenn ich mich mit einem Freund unterhalte, der dazu ein Glas Wein trinkt. Würde ich das Gefühl mögen?

    Ich habe mir das gerade gedanklich mal visualisiert. Und weißt du was, ich würde es nicht mehr wollen, weder den Geschmack noch das Gefühl. Ich fand das Gas Wein sogar abstoßend und habe mir stattdessen vorgestellt, dass ich ein Fanta trinke und wie gut ich mich dabei fühle.

    Und das mit dem Selbstläufer, so soll das bei mir auch sein, aber mit den Vorsichtsmaßnahmen.

    Wieder gut geschrieben 👍

    Manno Lebenskünstler, du schreibst wieder mega. Irgendwie anders in letzter Zeit finde ich.

    das Bittere. Ein Langzeittrockener, der wieder anfängt, ist ja kein Anfänger.

    Ich habe mir da auch tagelang den Kopf drüber zerbrochen. Nach so vielen Jahren, das ging mir nicht mehr aus dem Kopf.

    ich glaube das passiert nicht so aus Versehen.

    das kann ich mir auch nicht vorstellen

    Und der Punkt, um wirklich wieder aufzuhören, muss wieder gefunden werden, da braucht es aber wieder so was wie einen Tiefpunkt. Findet nicht jeder.

    Das stelle ich mir horror mäßig vor. Weiß nicht ob ich das könnte, deshalb werde ich es auch nicht testen.

    Sicher ist, ohne Alkohol bin ich sicher, Punkt Aus Ende. Wenn ich nicht anfange, muss ich nicht aufhören.

    So denke ich auch. Warum sollte ich mir jetzt wo ich abstinent bin, so einen Stress nochmal antun? Lieber genieße ich mein nüchternes Lund meinen klaren Kopf.

    Es ist für mich ein bisschen wie beim Katastrophenschutz. Ein Rückfall wäre ja meine persönliche Katastrophe. Denn ob ich den Ausgang noch mal finden würde, wer weiss das schon.

    Das ist ein guter Vergleich. Merke ich mir. Katastrophenschutz ist sehr treffend.😀


    Das ist keine Spekulation, manche reden da ja offen drüber. Da kann man sich im Sinne der Selbsthilfe schon was rausziehen.

    Katatrophenschutz muss in Übung bleiben. Wenn die Feuerwehr erst übt, wenns brennt, kannst Du Dir ja vorstellen.
    Ich halte mir das lieber im Bewusstsein, dann kanns mich nicht so sehr überraschen.

    Ich bleibe bei der Rückfallprohylaxe, dafür habe ich meine Arroganz, dass ich das nicht brauche, weil es ja so locker läuft, längst abgelegt. So lange ich nämlich nicht wieder anfange, bleibt es verhältnismässig locker. Selbst wenns mal schwierig wird, wieder aufhören ist schwieriger, nach Allem, was ich bisher gesehen habe. Zumindest bei mir gehe ich davon aus, ich bleibe lieber trocken.

    Absolut richtig und genauso mache ich es auch.

    Danke Lebenskünstler 🙋‍♀️