Beiträge von KaDett

    sondern auch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen

    Das ist ja klar. Ich lebe auch gefühlt unter einer Glasglocke, also in einem sehr alkoholfreien Umfeld. Aber es gibt auch Situationen da bin ich nicht unter der schützenden sicheren Glasglocke.

    Aber meine Abstinenz ist inzwischen sicherer geworden. Ich bin stabiler geworden.

    In Cafés treffe ich mich mit Freunden und bin irgendwie auch in einem anderen Umfeld unterwegs als noch zu nassen Zeiten.

    Außerhalb meiner Glasglocke muss der Notfallkoffer abrufbereit sein.

    Die Zeit hilft hier wirklich viel. Nüchtern zu leben wird normal. Aufmerksam bleiben ist wichtig, aber auch Gelassenheit gehört dazu.

    Aber dann knallt die Erwartungshaltung gegen die Realität .„Jetzt müsste doch was passieren!“ Nur kommt da nichts Magisches. Da ist plötzlich Alltag. Da ist nüchtern.

    Damit hatte ich mich erst später auseinandergesetzt, glaube da war ich schon hier im Forum. Vorher, die ersten Monate, war ich erstmal mit der Verbesserung meiner Gesundheit beschäftigt.

    Ich will da raus.

    Ich klar und ehrlich sagen, dass ich definitiv aus gesundheitlichen Gründen aufgehört habe. Ich war beim Arzt und war vom Ergebnis wach gerüttelt. Aber ich habe irgendwie ne zeitlang vorher auch schon gewusst, dass ich nicht mehr so weiter saufen kann. Der ausschlaggebende Punkt war aber wie gesagt die Untersuchungsergebnisse beim Arzt. Die haben mir die Augen geöffnet.

    dass mir bald nix mehr einfällt

    Das glaube ich nicht 😄

    Da die "Pflichtangaben" immer gefragt werden, habe ich einfach abgekürzt.
    Ich habe allerdings nicht nur dies aus den Beiträgen entnommen. Zum Beispiel, einfach mal nur zuhören (lesen), statt dem "ja aber" und darüber nachdenken.

    Du liest dich so richtig positiv gestimmt auf deinem neuen Weg in die Abstinenz. Wünsche dir gutes Gelingen und einen hilfreichen Austausch.

    Hast du dir auch schon etwas überlegt, was du mit der Zeit anfängst in der du früher getrunken hast? Ein Hobby vielleicht oder was sportliches?

    Besonders wenn du zur Entspannung / Belohnung getrunken hast, hast du da schon Ersatz gefunden, z.B. einen besonderen Tee oder Kakao?

    Den Weg zu einem abstinenten Leben habe ich am 03.09.2025 eingeschlagen

    Ich gratuliere dir zu deinem Entschluss nicht mehr zu trinken und willkommen hier in der SHG. Du hast ja schon einiges getan um deinen nüchternen Weg gut zu gehen.

    Jemand der Moderatoren wird sich bald um dich kümmern und dir antworten, bitte hab bis dahin etwas Geduld.

    Mir geht es gerade gut. Ich finde mein Leben aktuell reicher und bunter, lasse mich von kurzfristigen Stimmungsschwankungen nicht aus dem Konzept bringen und blicke voller Optimismus in die Zukunft.

    Das hört sich richtig gut und überaus positiv an. Stimmungsschwankungen hatte ich auch und finde sie normal. Schließlich musste ich mich dran gewöhnen mein Leben nüchtern zu leben. Mein Leben hat sich nicht besonders verändert, aber plötzlich war die Benebelung vom Alk weg. Es hieß mit allen Gefühlen und Gedanken nüchtern umzugehen. Klar waren da Stimmungsschwankungen vorprogrammiert. Wichtig war mir auch etwas anderes als Belohnung zu finden. Auch für die Zeit, in der ich getrunken hatte, brauchte ich was anderes.

    Mit der Zeit wurden Stimmungsschwankungen aber besser und weniger.

    Trocken bleiben, und noch etwas vom Leben haben, dass wünsche ich allen hier.

    Danke, das wünsche ich dir auch.

    Du hast schon einen heftigen Ritt in Bezug auf Alk nass und trocken hinter dir.

    Insgesamt warst du aber auch viele Jahre nüchtern, umso tragischer finde ich deine Leberwerte. Ich dachte immer, dass sich die Leber bei Abstinenz wieder gut erholen kann.

    Hoffentlich gibt’s bei dir da noch eine Verbesserung. ✊✌️

    Mir geht´s gut, habe leider zur Zeit (Wetterumschwung) mit Nervenschmerzen und Arthrose in den Fingern zu kämpfen. Ist aber verglichen mit den anderen Krankheiten nur "pillepapp".

    Hi schön von dir zu lesen. Freue mich, dass es dir soweit gut geht. Denke schon, dass solche Nervenschmerzen und Arthrose ziemlich unangenehm sind. Aber wie du schon schreibst, im Vergleich….

    Ich drücke dir sehr die Daumen, dass sich deine Blutwerte verbessern. Kannst du selbst noch etwas tun um deiner Leber zu helfen. Ernährung, oder Bitterstoffe, gibt doch auch einiges aus der Pflanzenwelt, oder Tees? Keine Ahnung ob du etwas davon hältst, aber kommt vielleicht auch die Hilfe eines Heilpraktikers für dich in Frage?

    Das hört sich gut an, dass du im Job etwas aus der Schusslinie gehen kannst. Wochen Stress kannst du bestimmt nicht auch noch gebrauchen.

    Ich habe im Moment das vielleicht tückische Gefühl stabil zu sein und bin der Meinung ich muss versuchen mich ab zu härten.

    Das hatte ich auch mal am Anfang gemacht.

    Bin im Supermarkt in die Konfrontation gegangen und habe das Alk-Regal bewusst betrachtet und alles genau angeschaut. Da wurde mir hier gehörig der Kopf gewaschen.

    Nach dem Motto wieso sich noch Alk anschauen und in die Nähe gehen wenn ich keinen mehr brauche. Da gab es vom Alex_aufdemweg ein super verständliches Beispiel mit Windeln. Bei großen Kindern werden keine Windeln mehr gebraucht, daher schaue ich auch nicht mehr ins Windelregal. Ich trinke keinen Alk mehr, also lasse ich das Alk-Regal links liegen.

    Wenn du in einer Situation bist, wo vor deiner Nase Alk getrunken wird, kann es sein, dass das Verzichtsgedanken bei dir schürt. Das Suchtgedächtnis kann sich auch später noch melden, wenn du wieder alleine bist.

    Ich habe in den ersten Monaten Alk und Situationen wo Alk getrunken wurde strikt gemieden. Und zuhause war Alk tabu. Das ist auch heute noch so, dass es bei Festlichkeiten bei mir einfach keinen Alk gibt. Das stört niemanden.

    Es ist wirklich empfehlenswert sich am Anfang strikt an die Grundbausteine zu halten.

    Aber ich lerne immer mehr einfach selbst der Grund zu sein den Verzicht bei zu behalten

    Auf meinem nüchternen Weg habe ich schnell gewusst, dass nüchtern zu sein kein Verzicht, sondern eine Bereicherung ist. Verzicht heißt Kampf und Verzichtsgedanken ist als gegen Alkoholsucht anzukämpfen. Als Alkoholiker kann ich nie einen Kampf gegen die Alkoholsucht gewinnen. Und genau mit dieser Einsicht, gehe ich doch als Sieger meinen nüchternen Weg. Ganz ohne Kampf und ohne Verzicht.

    Zu akzeptieren, dass ich gegen Alk keine Chance habe, hat mir sehr geholfen mich davon zu befreien.

    Könnte nun ein hoher C2 Wert sein. Immerhin, besser als nichts!

    Willkommen im Forum.

    Deine Geschichte ist sehr bewegend. Hoffentlich verbessert sich deine Gesundheit doch noch. Da drücke ich dir feste die Daumen.

    Was das Mobbing im Job betrifft finde ich das übel und absolut fies. Das tut dir ja auch nicht gut. Glaube, dass ich mich da krank schreiben lassen würde und evtl. noch mal einen Jobwechsel in Betracht ziehen würde. Bis zur Rente würde ich mir wirklich eine passable Lösung überlegen, selbst finanzielle Abstriche würde ich mit ner frühen Rente in Kauf nehmen, statt mir das Leben durch Mobbing vermiesen zu lassen. Deine Gesundheit und Wohlbefinden ist viel wichtiger als Geld.

    einen Tag mal was trinken kann doch nicht schlimm sein

    Du würdest ruck zuck wieder da landen wo du warst oder eher noch schlimmer und tiefer unten.

    aber wie ich hier gelesen habe ist das nur wieder ein Anfang von Tgl Konsum . Es ist so schwer dann zu sagen , dass ein einmaliger Konsum nicht funktionieren würde

    Das ist nicht nur wieder der Anfang sondern ein Rückfall. Erinnere dich daran wie es war und warum du vom Alk los kommen wolltest.

    Was soll dir denn ein einmaliger Konsum bringen? Nur eine Flasche Bier? Bei mir war so eine Kleinstmenge gar nichts. Ich brauchte ja viel mehr.

    Also ich bin heute froh, dass ich keinen Konsum von Alk mehr brauche. Nicht einen einzigen Tropfen würde ich heute freiwillig trinken.

    heute Nacht fahren wir in die Toscana

    Dann wünsche ich gute Reise und einen wunderschönen Urlaub. Erhol dich gut.

    ich hatte einen richtigen Durchhänger

    Ich denke, solche Durchänger hat doch jeder ab und zu mal. Ich versuche da nie viel Bedeutung beizumessen, ist einfach manchmal so. Ich schaue dann, dass ich bisschen ausruhe oder abends früher ins Bett komme.

    Tiramisu würde ich auf gar keinen Fall essen. Hattest du das nicht vor einigen Monaten mal sogar gegessen? Glaube mich daran zu erinnern. Es gibt doch auch Panna Cotta als Alternative oder Eis.