Ich war gestern mit einem Freund mit unseren Kindern draußen und ich wollte was klarstellen bzgl. meiner Sucht.
Es kam gleich das ach was, du hast nie, ich hab dich noch nie gesehen, bis zum Du übertreibst. Ich hab dann natürlich erzählt das ich immer alleine zu Hause getrunken hab, es nicht mehr im Griff hatte..., aber er war immer noch nicht zu 100% überzeugt🤣
Ich stell mir jetzt vor das durch solche Aussagen die nicht sofort berichtigt werden das Suchthirn wieder einen kleinen Riss finden könnte, vielleicht noch die bombastischen Blutwerte vom Arzt der noch lobt wie fit man ist und dann kommt irgendein Moment
Da hab ich am anfang gleich gesagt ich bin Alkoholiker, hätte ich gesagt ich bin Abstinent hätte ich mich doch selbst belogen und ihn auch. Seine Beschwichtigungen sind doch das ideale Einfallstor, im warsten Sinne des Wortes ein trojanisches Pferd.
So gibt es erst einen Haarriss, in den dringt Feuchtigkeit ein und dann wird er langsam größer. Ein "ich bin Alkoholiker" schützt mMn wirklich besser, denn wie ich heute gelesen hab darf man nie das Bewusstsein verlieren was man ist.
Natürlich muss jeder Abwegen wie er es handhabt, wie gesagt vor meinen Chefs würde ich im Moment noch die Abstinenz bevorzugen, doch gestern hab ich gemerkt das es so für mich besser ist. Ich hab nicht gesagt das ich trocken bin, ich hab gesagt das ich Alkoholiker bin, als er mir nicht glauben wollte hab ich dann erzählt warum er es nicht glaubt...
Wir feiern Silvester auch mit unseren Kids zusammen, so weiß er Bescheid und wird nicht fragen zudem er auch noch gesagt hat das er auch nichts trinkt. Seine Frau weiß so auch bescheid, also alles gut. Kein komm es ist doch Silvester, nur das eine Glas, ein Jahr ohne reicht doch....
So wissen alle Beteiligten bescheid und ich muss nicht aufpassen.
Also ich stimme Hartmut zu "im Prinzip ist es nicht egal"