Beiträge von R/no

    tottie68 ich hab das so gemeint für mich ist da die nasse Zeit ausschlaggebend. Ich hatte auch im Teeniealter schon einen Mega-kritischen Umgang mit Alkohol, war im Heim und hatte auch kein Dach über dem Kopf. Ich würde sagen mit 25 war ich schon richtig tief im Sumpf, aber halt noch nicht so wie vor ein Paar Monaten.

    Ich denke wenn jemand so richtig unten war, 20 Jahre gesoffen hat, vielleicht dem Tod von der Schippe gesprungen ist etc. hat er einen ganz anderen Antrieb trocken zu werden und zu bleiben als jemand der wirklich viel, sehr viel getrunken hat aber den Absprung halt sehr früh geschafft hat.

    Ich würde mein Vertrauen eher einem Handwerker schenken der über 20 Jahre Berufserfahrung hat aber keinen Gesellenbrief, als jemanden der vor 40 Jahren mal eine Ausbildung gemacht hat aber seit 35 Jahren in einem anderen Beruf arbeitet. Da zählt für mich die Erfahrung und ich bin Handwerker.

    Das ist nicht böse gemeint oder besserwisserrisch, für mich ist das aber nur logisch.

    Gruß R/no

    Kann es sein, dass Du diese ganzen Philosophien brauchst, weil Du zu früh mit dem Trinken aufgehört hast, tottie68 ?

    Mir ist das gar nicht aufgefallen als Frischling, ich hab nur die Zahl gesehen, was mir zwar egal war ich suche ja keine andere oder bessere Methode. Aber wenn man es richtig erkannt hat kann man die 40 dann nicht mit 19 und 20 Jahren vergleichen, wenn man im Alter von 20-25 Jahren trocken geworden ist hat man mMn nach nicht den selben Erfahrungsschatz wie wie jemand der 20 Jahre gesoffen hat.

    Nicht das ich das einschätzen kann als Frischling, aber mein Verstand sagt mir wer hier für mich als Ratgeber oder Wegweiser in Frage kommt.

    Bitte nicht falsch verstehen, für mich ist das aber glasklar, alle 3 ca. im selben Alter, 40 Jahre trocken vs 19-25 Jahre trocken und bei einer potenziel totlichen Krankheit würde ich natürlich die Erfahrung des in meinen Augen erfahreneren setzen/hören.

    Ich hab auch eine bewegte Kindheit hinter mir, wir wahrscheinlich der Großteil der Alkoholiker. Ich hab zum Glück keine Depressionen, ich war zwar schon oft in einer schwarzen Stimmung aber hab mich da immer wieder rausgehangelt.

    Demut ist für mich das falsche Wort, dankbar bin ich schon, dem Forum und meinen zwei besten Freunden. Demut verbinde ich mit demütig, ich hab gerade gegoogelt, jetzt bedeutet es etwas positives, früher wurde es auch mit Schwäche verbunden, für mich klingt es aber auch unterwürfig oder religiös.

    Die erste Frage hier ob ich Alkoholiker bin hat mir persönlich gut getan, ehrlich ich denke wenn man sich das nicht eingestehen kann wird es schwer. Bei meinen beiden Freunden ist es mir auch nicht schwer gefallen aber bei anderen schon, da war immer so ein rumdrucksen.

    Ich hab hier jedenfalls alles gelernt und lerne immer noch was ich brauche, auch die klare Kante/Antworten haben mir gut getan. Den einen schreckt es vielleicht ab, mir hat es aber geholfen und ich war auch zickig und beleidigt usw.

    Ich hab aber immer darüber nachgedacht und nicht wieder zur Flasche gegriffen, naja ich will jetzt nicht lobhuddeln oder schleimen, aber hier hab ich meinen Weg gefunden, eine Therapie hätte ich nie gemacht und wenn nur aus Zwang oder Angst, mit dem Ergebnis das ich danach höchstwahrscheinlich früher oder später wieder gesoffen hätte.

    Ich hab vor allem die Selbstverantwortung wieder gefunden, auch mein Selbstwertgefühl und das ich auch Sachen/Worte vertragen muss die mir vielleicht nicht so gefallen.

    Ich bin einfach nur froh und dankbar das ich trocken bin.

    Werde ich auch oft gefragt: War Dein Leben auch ohne Alkohol und anderen Süchten schön?

    Meine Antwort darauf ist zumeist, aber nicht immer: Warum fragst Du das, muss das Leben schön sein? Ist es nicht genau

    das, was Dir die Sucht vorgaukeln will: Dass das Leben schön sein muss. Verzichte darauf und alles wird besser.

    Nass war mein Leben immer nur "Voll" schön, am nächsten Morgen, Kater, Peinlichkeiten, Entüchterungszelle etc. , das war doch immer ein Kreislauf.

    Am Anfang meiner Abstinenz hat die Sucht es mir natürlich schon schwer gemacht, das Leben ohne Alk ist öde, ich konnte meine neue freie Zeit auch noch gar nicht richtig sinnvoll nutzen, das dauert halt seine Zeit wie ich gemerkt hab bis der letzte Nebel oder nasse Gedanke ins Abseits geschoben wurden.

    Die Sucht hat mir nicht vorgegaukelt daß das Leben schön sein muss, sie hat mir vorgegaukelt daß es nur mit Alk schön ist.

    Die Abstinenz oder so wie ich mich jetzt endlich fühle hat mir gezeigt das es auch ohne Alk schön sein kann, das hat natürlich gedauert. Das Leben ist schön, natürlich nicht immer aber so ist halt das Leben. Jedenfalls sitz ich gerade nicht mehr rum und trauere der nassen Zeit nach oder bin gelangweilt und weiß nichts mit mir anzufangen, gerade das Gegenteil ist der Fall, ich bin voller Tatendrang und Energie 🤸 ich freue mich meines Lebens und das auch mit allen Höhen und Tiefen.

    Ich würde, wenn ich gefragt werden würde antworten das dass Leben für mich erst so richtig ohne Alk schön ist. Warum soll man darauf verzichten? Jeder Mensch nass oder trocken will doch ein schönes Leben.

    Ich bin nicht gut darin schriftlich auszudrücken was ich meine, aber ich weiß jetzt das ich viel Zeit verplemmpert habe. Glücklich war ich schon öfters und gefangen hab ich mich natürlich nie gefühlt bis auf wenige Momente an denen ich dann darüber nachgedacht hab das ich ein Problem hab, Alkoholiker bin und vielleicht mal aufhören sollte, das hat aber nie funktioniert oder halt nicht lange. Erst als ich gesundheitlich einen Wink mit dem Zaunpfahl bekam und ich vor einem Scherbenhaufen stand, Ehe usw., hab ich kapiert das ich jetzt mal was machen muss, davor war ich ja gefangen in meiner Sucht, quasi im Käfig mit goldenen Gitterstäben, und aus dem bin ich ausgebrochen, darum fühl ich mich frei.

    Klar gibt es viel leid auf der Welt, aber hier geht's ja um mich, für mich war das alles ein langer Horrortrip wenn ich zurück schaue und da will ich nie wieder hin. Die Sucht ist denke ich für jeden schlimm, genauso wie kein Essen für ein Hungerdes kind schlimm ist usw.

    Mir gibt der Begriff oder das Gefühl frei zu sein sehr viel aber ich bin ja auch noch am Anfang.

    Egal man kann es drehen und wenden wie man will, ich fühle mich auf jeden Fall gut, die Abstinenz ist für mich die Freiheit.

    Hallo tottie,

    zuerst mal ein herzliches Willkommen und auch gleich eine Frage ...

    die ganzen Punkte bis Punkt 17. sind die Dinge die ich hier für mich begriffen habe, nur Punkt 17. finde ich komsch formuliert, ich schreibe gerne das ich mich freier fühle als in der nassen Zeit und ich fühle mich auch so wenn ich ehrlich bin, wie meinst du das?

    Gruß R/no

    Ich fühle mich wirklich nicht unfrei durch Verzicht, vor ein paar Monaten war das eher noch der Fall aber momentan fühle ich mich "frei" deswegen verstehe ich das nicht ganz. Ich weiß auch das ich das, die Sucht, hoffentlich mit uns Grab nehme.

    Und ich weiß auch das es immer wieder Höhen und Tiefen geben wird, das ist ja normal, auch bestimmt Momente die mir gefährlich werden können aber deswegen fühl ich mich trotzdem freier als in meiner nassen Zeit, besonders jetzt gerade, also in den letzten Wochen hab ich eine positive Veränderung gemacht, falls ich das überhaupt selbst beurteilen kann.

    Hey Ari, ich bin gestern Abend zum ersten Mal richtig ruhig geblieben und hab kein Wort gesagt, vor ein paar Wochen hätte ich bestimmt einen Streit vom Zaun gebrochen, mit dem Ergebnis das es mir selber schlecht geht.

    Und wie ich gesagt habe Du hast hier jetzt gute Ratschläge und Überlegungen bekommen die ich genauso sehe. Versuch erstmal jeden Streit aus dem Weg zu gehen und geh am besten mit dem Hund raus und lass dir alles mal in Ruhe durch den Kopf gehen. Denk dabei aber bitte nur an dich, das ist nicht egoistisch, du bist krank und falls du wieder rückfällig werden solltest steht es auch in den Sternen wer dann zu dir halten wird.

    Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Situation, mir ist klar geworden das wir beide uns auseinander gelebt hatten, erst seitdem Ich die Trennung hingenommen hab geht's für mich so richtig voran.

    Das soll jetzt kein Rat sein dich zu trennen aber wie Hartmut und LK schon geschrieben haben solltest du dir Gedanken machen was du wirklich willst, du musst für Dich jetzt die Nr.1 sein, denk mal darüber nach😉

    Kopf hoch, vor allem jetzt am WE wirst du wahrscheinlich wieder vermehrt in Situationen geraten wirst wie ch vermute, versuch es zu übergehen, die Tochter ist halt ein Teenie das musst du immer im Hinterkopf haben, wer weiß was da alles erzählt wird, vor allem in der Schule, Kinder können kleine Monster sein 😬

    Gruß R/no

    Sorry für das durcheinander.

    Alter, da gibt's gar nichts zu entschuldigen, ich bin saufroh das du gerade geblieben bist. Zu deiner Situation schreibe ich besser nichts, da gibt es andere die den besseren Ton finden, nur denke ich das es langsam gefährlich für dich wird. Deine "Familie" und auch die Umgebung (Crack, Drogen) aber da bin ich zu unerfahren, steck ja selbst noch im Schlamassel.

    Pass auf dich auf und schreib sobald es Probleme gibt 🧐 das ist wichtig.

    Auf jeden Fall gut das du nicht aufgegeben hast, das ist das wichtigste. Ich muss jetzt mal aufs Dach und schau nachher nochmal rein.

    Ond mach diir koin Kopf wägge der domme blooder😉

    Gruß R/no

    Und genau auf dieser Spurensuche bin ich jetzt. Ich möchte herausfinden was in der Vergangenheit wirklich passiert ist. Was ist passiert, was ich in meinem Nebel nicht gesehen und bemerkt habe

    Ich weiß nicht ob das sinnvoll ist, was würde es dir bringen? Du würdest doch nur in der Vergangenheit graben um eventuelle Fehler deinerseits oder von euch beiden zu finden, schau nach vorne Amun das bringt dir mehr.

    Ich hatte den Satz so "interpretiert": Schade, dass manches einfach zu spät im Leben kommt.

    Servus Oskar, sind aber auch nur Vermutungen, wenn man alles durchliest kann man schon den Eindruck bekommen das es so gemeint ist wie ich es verstanden habe, dieses Rätsel kann aber nur Angler selbst aufklären.

    Guten Morgen Angler,

    Jetzt zieht aber bitte nicht die "Rute" ein, es kommt bei mir und vielleicht auch anderen so rüber als hättest Du die Weisheit in punkto Trockenheit mit Löffeln gegessen, der letzte Satz von dir hat es in sich gehabt "schade das andere erst so spät die Einsicht hatten" das klingt halt etwas abgehoben, vor allem ist es wie von Kazik schon erwähnt für Frischlinge die vielleicht noch nicht ganz im klaren über ihre Situation sind ein falsches Signal.

    Ich hatte selber schon solche Schnapsideen, das ich so stark bin, nein von mir selbst überzeugt bin, das ich über den Dingen stehe und die Ratschläge der Erfahrenen für mich nicht zutreffen, ich könnte meine Freunde am Lagerfeuer empfangen und sogar auch Bier servieren, ich glaub ich hatte den selben Quatsch im Kopf, entweder du erkennst das und schreibst mal was mit dir wirklich geht, den in deinem Faden ist von allem etwas dabei, vor allem aber der Eindruck das du selbst nicht richtig bescheid weißt ob du nun Sucht, Liebes oder psychisch krank bist.

    Wäre schön wenn du antwortest wir beißen nicht.

    Gruß R/no

    Guten Morgen Tiffy,

    Glückwunsch zu deinen ersten drei Monaten, es wird bestimmt noch ein bisschen holprig aber es lohnt sich, es ist einfach nur schön wieder die Kontrolle über sein eigenes Leben zu haben und die Welt mit klarem Kopf zu sehen.

    G R/no

    Schade, dass manchen einfach zu spät im Leben kommt

    Das war der Satz der dem Fass den Boden ausschlägt, der hat mich echt auf die Palme gebracht! Hier antworten dir Leute die alle zu ihrer Sucht stehen und versuchen mit ihr klar zu kommen, dem einen fällt das leichter dem anderen nicht, du schreibst schade das die....,ich nehme an Einsicht, erst so spät im Leben kommt.

    Die Einsicht die du anscheinend gefunden hast auf deinem Weg nach Shangrila, durch dunkle Täler in denen das Firmament noch mehr auf deine Seele drückte, doch das Licht hat dich wieder zurück führt auf den richtigen Weg geführt, ich war, ich bin, ich weiß es nicht...doch ich stark Wein kann mich nicht bezirzen nur wenn ich will dann trinke ich.....usw.

    Dein Art zu schreiben wirkt unecht, du willst wie Goethe klingen aber das klappt nicht alles was du schreibst widerspricht sich. Als ich hier aufgeschlagen bin hab ich mich auch verändert, ich hab aber geschrieben das es mir Spaß macht etwas zu verändern was ich 40 Jahre hab schleifen lassen, bei dir wirkt alle aufgesetzt.

    Ich bin mir nicht sicher, entweder du hast keine Alkoholsucht oder du bist noch ganz nass, eigentlich denk ich inzwischen keins von beiden. Im Ernst kein Alkoholiker lässt eine Flasche Wein stehen, ich hatte bis zum Schluss alles noch im Griff, nach außen hin wohlgemerkt, aber Zuhause hab ich auch Fusel den ich nicht so gemocht hab mit Multisaft gemischt, wenn es schon zu spät war oder ich schon zu voll war um zum Supermarkt zu latschen.

    Alles aber wirklich alles widerspricht sich und das fällt mir schon lange auf, alles aber wirklich alles widerspricht sich, du bist jetzt nicht erst 5 Tage hier sonst könnte man ja sagen du bist noch durch den Wind. Beziehungsdramen oder Probleme haben/hatten hier auch viele, auch ich, aber selbst das klingt sehr nach Shakespeare für mich.

    Lass doch mal die Hosen runter und schreib in einfacher Form was mit dir geht, kein Shakespeare für Arme, sei jetzt bitte nicht sauer, ich musste das jetzt mal sagen ich glaub dir gerade kein Wort mehr.

    Gruß

    Das nennt sich Rücksichtnahme, jedoch sehe ich das etwas anders. Wenn jemand mit dem Rauchen aufhört nehmen die anderen auch keine Rücksicht. Und der es gerade aufgegeben hat, was macht der?

    Guten Morgen, Rauchen und Alkohol miteinander zu vergleichen ist doch lächerlich, Rauchen kann unter Umständen tödlich enden, Alkohol aber ganz bestimmt außer du hast die Kraft die Rotwein Flasche zuzulassen.

    Wieso hat mich nie Rotwein im Haus getriggert aber ein Streit sofort sagte: Bier!

    Und es gab kein Bier, also habe ich es aktiv mir besorgt. Weil ich es in dem Moment für die Lösung erachtete. Der Supermarkt war aber Kilometer weit entfernt. Die Flasche Rotwein nur einen Meter. Die blieb aber daheim und verschlossen.

    Mal zu deinen Umzugshelfern und Rücksichtnahme, ich nehme mal an das waren deine Freunde denn wenn ich eine Firma beauftragen würde täte ich denen bestimmt keinen Kasten hinstellen, außer ich würde gerne viel Geld verbrennen.

    Deine Freunde wissen doch bescheid über dich oder, warum trinken sie dann? Genauso gut hättest du ihnen auch einen 100ter geben können für die nächste Kneipe aber auch da wärst du doch in Gedanken dabei gewesen "früher wäre ich jetzt auch dabei"

    Das geht nur ohne das Zeug, egal ob es vorhanden ist oder nicht. Ich war ganz unten mit all den Gefühle und nicht einmal wo ich sagen konnte: das ist toll, das will ich immer so. Und trotzdem hat man es immer und immer wieder gemacht, weil es ein erlerntes Verhalten war. Es gab keinen Plan B was genauso schnell das Hirn lahmgelegt hat, sofort eine Veränderung innerhalb von Sekunden brachte. Und das zu eine verdammt hohen Preis. Da möchte ich nie wieder hin und von daher gibt es für mich nicht den noch so kleinsten Anreiz, und wenn ich im Getränkemarkt leben würde.

    Das geht nur ohne das Zeug...du bist jetzt 5 Monate "trocken" aber so richtig ist es bei dir noch nicht richtig angekommen was mit dir "anscheinend" los ist. Du solltest mal die "Schnapsideen" aussortieren, du warst im Getränkemarkt und hast Alk gekauft, schaust deinen Freunden beim Trinken zu usw.

    Wie gesagt ich weiß nicht was in der Zukunft ist.

    Da braucht man keine Glaskugel, wenn ein "Alkoholiker" sich so anstellt wird er höchstwahrscheinlich in die Garage zum Kasten laufen und wenn der leer ist halt noch die Rotweinflasche aufmachen um danach noch zum Supermarkt zu fahren...

    Mir würde es jedenfalls so gehen...

    Ich kann allerdings nur Hoffen, dass es nicht so kommt. Weil wenn es kommt, dann nicht weil der Kasten in der Garage steht, sondern weil ich es bewusst für mich einkaufen

    Also ich behaupte mal das wenn es so kommt es der Kasten in der Garage sein wird, du brauchst dich dann nur ein paar Schritte gehen.

    Respekt wenn du so gut damit klar kommst, wozu das alles gut sein soll weiß ich nicht, ich werde mir jedenfalls keinen Kasten in die Nähe stellen und wenn bei mir die Helfer kommen trinken die Wasser, das sind meine Freunde und die wissen auch was bei mir geht, sogar an ersten Mai sind zwei vorbei gekommen ohne Alk und ohne Gerede was heute noch ansteht.

    Ich hätte 1000% Kopfkino wenn ich einen Kasten Bier kaufen würde und den dann meinen Freunden hinstelle um sie dann noch zur Krönung beim Trinken zu beobachten. Auch wenn ich es könnte hätte ich da keine Lust drauf, das macht doch keinen Sinn.

    Für mich ist es einfach die Konsequenz und die Selbstverständlichkeit keinen Alkohol mehr zu wollen, als wenn es das einfachste und natürlichste auf der Welt sei.

    Schade, dass manchen einfach zu spät im Leben kommt

    Servus Angler, irgendwie komm es mir vor als nimmst du uns auf die Schippe oder ich wirklich zu verpeilt. In jedem Post schreibst du so ähnlich

    Alles ist verschwommen, fühlt sich neutral an. Ich funktioniere nur.

    Oder so

    Mein gesamter Tag fühlt sich wie auf Alkohol an. Alles nebelig, langsam, nicht greifbar.

    Einen noch

    Vor Jahren hatte ich mich für ein bewusstes Leben ohne Alkohol entschieden, bin wegen innerer Unruhe und fehlender Stabilität gefallen.

    Wie Abstinenzler schon geschrieben hat, Du bist in einem Alkoholikerforum und bei dir lese ich das irgendwie nicht raus ich hab sogar den Eindruck ich werde verarxxxt. Ja bei mir hat es lange gedauert bis die Einsicht kam

    Schade, dass manchen einfach zu spät im Leben kommt

    Bei dir irgendwie nicht, du hast ja keine Probleme und ignorierst alles, jeden Rat, stellst einen Kasten Bier hin 🤣 ne das meinst du nicht wirklich ernst. Vielleicht angelst du ja hier, ich kann dir überhaupt nicht folgen und komme mir wirklich vor.... vielleicht bin ich auch zur Zeit durch den Wind, ich hab viel um die Ohren. Sei nicht böse aber ich kapier das nicht, verschwommen usw.

    Gruß R/no

    Es bedeutet zwangsläufig, dass ich mich von einigen Menschen in meinem weiteren Leben auf irgendeine Weise trennen, aber mindestens distanzieren werde. Sei’s drum … gehört auch zum Leben dazu. Menschen kommen, Menschen gehen.

    Warum Du, lass sie einfach und lebe dein Leben, sie distanzieren sich doch von dir das brauchst du nicht auch noch tun.

    Der nasse Alkoholiker hat viele Freunde, der trockene Alkoholiker hat gute Freunde, bei mir zumindest ist es so. Du wirst neue Leute kennen lernen. Hat deine Frau eigentlich auch gerne etwas getrunken?

    Und leider gab es auch heute wieder einen ordentlichen Tiefschlag

    Servus Amun, bei mir kam das nach 1 Jahr, über mich wurden auch Dinge erzählt die nicht stimmen. Ich bin aber durch damit mich zu rechtfertigen, ich hab mich verhalten wie ein Alki wenn ich in dem Modus war, war beleidigend auch aggressiv wie ich aufgetreten bin. Zu all dem steh ich auch und hab das einer befreundeten Familie auch erzählt zu denen der Kontakt inzwischen auch eingeschlafen ist, also man gibt sich mit mir nicht mehr so gerne ab, die Kinder kommen kaum noch zum Spielen wenn ich zu Hause bin und X nicht etc.

    Das ist halt so, in der nassen Zeit war das kein Problem, man dachte halt er trinkt gerne einen, wenn wir uns gezofft haben, haben die das ja nicht mitbekommen. Meinen Freunden hab ich jedenfalls die Wahrheit gesagt, da war bei mir halt auch das meine X dich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, aber ich hab halt erzählt was gesagt wurde und wie mein auftreten war. Aber das ist jetzt vorbei, ich möchte meine Ruhe haben und nicht den Rest meines Lebens im Büßergewand durch die Gegend latschen. Wenn sie nicht mehr will dann ist das so. Bei mir hat der ganze Mist sich ewig hingezogen aber jetzt bin froh wie es ist, ich fühl mich wirklich wohl und möchte Sie auch nicht mehr zurück, heute ist sie sogar bei ihren Freunden in einer anderen Stadt große Party mit Übernachtung aber mich juckt das nicht mehr ich hab abgeschlossen, mit ihr und mit meiner Vergangenheit.

    Du musst dir schon mehr Zeit geben, dein Leben wird sich jetzt nicht in ein paar Wochen zum Paradies verwandeln nur weil du 4 Wochen nichts mehr getrunken hast. Kümmere dich um Dich selbst, schick ihr ab und zu ne E-Mail mit Vorschlägen wie Paartherapie usw. aber wenn sie nicht antwortet dann lass es, das wird dir nicht gut tun.

    Ich weiß ja nicht was bei euch los war aber ich glaube viele Trennungen laufen so ab. Meine Frau stellt sich ihr Leben jetzt anderst vor, sie war schon immer mehr die gerne in Clubs ist oder auf Partys, bei mir war das schon lange nicht mehr so und auch früher, also 20 Jahre her, war ich nie der Partytyp oder hab mir live Bands angeschaut, das war mir immer zu Stressig und zu laut.

    Vielleicht ist deine Frau ja auch unzufrieden mit ihrem Leben und hat eine andere Vorstellung als Du vom "Leben" , keine Ahnung, vielleicht kommt sie auch nicht damit klar das ihr Mann nie wieder Alkohol trinken kann, nie wieder Wein zusammen im Restaurant, im Urlaub, das war bei meiner Frau so, wir hatten 1 Gespräch darüber und das wars dann, dabei hab ich sogar noch rumgeeiert das ich vielleicht mal wieder irgendwann etwas trinken könnte. Ich kann mir nicht mehr vorstellen mit einer Frau zusammen zu sein die regelmäßig trinkt, auch wenn es nur alle 2-3 Tage ein "Gläschen" wär, im Moment kann ich mir das nicht vorstellen.

    Kopf hoch es kann besser werden und wenn du Dir Treu bleibst wird es auch besser.

    Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen

    Gruß R/no