Beiträge von R/no

    Weil ich ja gerade bei StepByStep was zu meiner allmählich veränderten Einstellung zur Risikominimierung geschrieben hab muss ich noch ein Erlebnis oder eine Dummheit des letzten Sommers erzählen. Ich hab nie Alkoholfreies Bier 0,0 % oder andere Alibidrinks getrunken seit ich trocken bin, das Tiramisu war die einzige Dummheit. Aber ich dachte als ich im Supermarkt eine Dose Gin Tonic 0,0% gesehen hab, die muss ich testen, wieso auch immer...

    Ich hab mir ja auch noch lange Energy Drinks gekauft und da eben diese Dose noch dazu, ich bin heim hab geduscht und bin dann in die Hängematte und hab mit gutem Gewissen und voller Überzeugung das es nicht scharf ist daß Ding getrunken.

    Das war absolut katastrophal, das Zeug hat wirklich wie das Original geschmeckt, ich hab Hitzewallungen bekommen und dieses unangenehme Gefühl in der Lebergegend. Ich bin überzeugt das die gute gedacht hat es geht wieder los und hat sofort Signale ausgesendet.

    Das Gehirn hat sich natürlich auch den ganzen restlichen Tag noch damit beschäftigt, das ging gut aus aber war brandgefährlich, es hat mir damals schon zu denken gegeben aber so richtig hat sich meine Einstellung zur Risikominimierung erst in den letzten Monaten/Wochen verändert.

    Nach der Dose hab ich aber nie wieder daran gedacht irgendetwas in dieser Art zu wiederholen, es war wirklich ein ganz schlechter Trip und ich hab im Traum nicht daran gedacht das es anderst wirken könnte als Tonic Water, das mich übrigens gar nicht triggert.

    Warum ich das getan hab 🤷 ich schiebe es mal auf die Suchtstimme...

    Hallo Step, ich kann Doro und den anderen nur recht geben, lass solche Feierlichkeiten und andere Anlässe im ersten Jahr besser aus.

    Ich bin letzten Silvester auch mit meiner Frau und einem befreundeten Paar am Esstisch gesessen, es war keine sauferei aber nach ca. einer Stunde bin ich dann zu den Kindern ins Wohnzimmer. Es passiert doch automatisch das der Blick auf dem Glas oder der Weinflasche hängen bleibt, außerdem bemerke ich schon nach einem halben Glas den Zungenschlag und die veränderte Art der Person.

    Eigentlich macht es doch auch beiden Seiten keinen Spaß, jeder fühlt sich gestört. Ich hab das ausgehalten und es ist nichts passiert aber es hat meine Gedanken angeregt und die waren nicht alle nur negativ. Da kommt dann auch der alte Teil hoch, vielleicht von einer Feier vor ein paar Jahren. Jedenfalls wird das Gehirn angeregt darüber nachzudenken und im Idealfall wollen wir das doch gar nicht.

    Auch wenn du dir sagst, das ist Teufelszeug, bin ich froh das ich das nicht mehr muss usw. bist du doch auch in dem Moment mit Alkohol beschäftigt.

    Mir geht das auf jeden Fall so, auf der Arbeit sehe ich manchmal Kollegen nach Feierabend trinken und ich kann noch nicht gehen. Ich halt das zwar aus aber immer wenn es so war denk ich dann auf der Heimfahrt darüber nach und da kommt auch die Suchtstimme manchmal ganz vorsichtig hoch und versucht sich anzubiedern.

    Am Anfang hab ich auch noch gedacht, das dass mir alles gar nichts ausmacht und ich das aushalten muss und kann, inzwischen denk ich anderst darüber, ich kann das aushalten aber es ist auch ein Risiko was ich ja eigentlich nicht eingehen will, aber warum mach ich das dann? Ich schreib das Menschen die Alkohol trinken mir unangenehm sind, dann muss ich das so gut es geht vermeiden.

    Ich stehe nicht auf wenn im Eiscafé am Nachbartisch was getrunken wird aber bewusst muss ich dem auch nicht aussetzen, auf der Arbeit muss ich halt in einen anderen Raum gehen auch wenn es nicht so komfortabel ist.

    Bei mir hat das ewig gedauert und ich bin froh das ich die Erkenntnis gewonnen hab das es doch etwas in mir auslöst, auch wenn ich es mir als positiv verkaufen will, ich denk in dem Moment dann an Alkohol und das will ich nicht mehr, nur noch wenn es sein muss.

    Also ich meine diese negativen Gedanken an Alkohol die man dann als positiv sieht...ich weiß nicht ob ich das verständlich machen konnte was ich meine...

    Gruß R/no

    Hab mir deine zahlreichen Abschnitte mühsam durchgelesen. Stimmt alles richtig.

    Servus Bolle, das ging im Text dann wohl unter oder verstehe ich das falsch?


    Zum Beispiel: Gehe nie alleine in eine Kneipe; gehe in die Selbsthilfe und alle Klassiker, die hier ja auch bekannt sind.

    Ich habe mir vorgenommen gar nicht in Kneipen zu gehen, warum auch, eine Kneipe ist eine Kneipe da wird gesoffen oder halt konsumiert man geht da nicht zum Café trinken hin oder zum Essen, sondern nur aus einem Grund und der ist trinken...

    Aber mir wurde auch das gesagt: Bleibe (jetzt tausche ich mal das Wort Demut aus) besonnen und bescheiden. Denn wenn Du das nicht tust, kann es passieren, dass Du Dich wie aus dem Nichts trinkend in der Kneipe wiederfindest (und das gibt es tatsächlich / Menschen können nachher nicht mehr angeben, warum Sie plötzlich trinkend in der Kneipe sassen).

    Deswegen geht man ja auch besser nicht in Kneipen....

    Mir wurde hier jedenfalls noch nie geraten nicht allein in eine Kneipe zu gehen und langsam kommt es mir vor als ob King Kong Godzilla mal bescheid geben will aber vielleicht irre ich auch, Thorsten deine Texte sind wirklich zu lang mich überfordert es gerade auch.

    Ich wurde in jüngeren Jahren schon zweimal vom Richter verknackt eine Alkoholberatung zu machen sonst ... Café Viereck, das war für mich überhaupt nicht hilfreich, ich wusste genau was ich sagen musste, es wurde um den heißen Brei herum geredet obwohl einem blinden klar gewesen wäre das ich abhängig bin. Da waren viele Worte, alles gut gemeint aber keine Ansage, R/no es ist so und wird so enden, nur du hast es in der Hand. Das war rausgeschmissenes Steuergeld.

    Ich hab es wirklich nicht geschafft denn ganzen Text durchzulesen und versuche es später aber nochmals, ich verstehe die ganze Debatte aber auch nicht mehr wirklich.

    Gruß

    tottie68 ich hab das so gemeint für mich ist da die nasse Zeit ausschlaggebend. Ich hatte auch im Teeniealter schon einen Mega-kritischen Umgang mit Alkohol, war im Heim und hatte auch kein Dach über dem Kopf. Ich würde sagen mit 25 war ich schon richtig tief im Sumpf, aber halt noch nicht so wie vor ein Paar Monaten.

    Ich denke wenn jemand so richtig unten war, 20 Jahre gesoffen hat, vielleicht dem Tod von der Schippe gesprungen ist etc. hat er einen ganz anderen Antrieb trocken zu werden und zu bleiben als jemand der wirklich viel, sehr viel getrunken hat aber den Absprung halt sehr früh geschafft hat.

    Ich würde mein Vertrauen eher einem Handwerker schenken der über 20 Jahre Berufserfahrung hat aber keinen Gesellenbrief, als jemanden der vor 40 Jahren mal eine Ausbildung gemacht hat aber seit 35 Jahren in einem anderen Beruf arbeitet. Da zählt für mich die Erfahrung und ich bin Handwerker.

    Das ist nicht böse gemeint oder besserwisserrisch, für mich ist das aber nur logisch.

    Gruß R/no

    Kann es sein, dass Du diese ganzen Philosophien brauchst, weil Du zu früh mit dem Trinken aufgehört hast, tottie68 ?

    Mir ist das gar nicht aufgefallen als Frischling, ich hab nur die Zahl gesehen, was mir zwar egal war ich suche ja keine andere oder bessere Methode. Aber wenn man es richtig erkannt hat kann man die 40 dann nicht mit 19 und 20 Jahren vergleichen, wenn man im Alter von 20-25 Jahren trocken geworden ist hat man mMn nach nicht den selben Erfahrungsschatz wie wie jemand der 20 Jahre gesoffen hat.

    Nicht das ich das einschätzen kann als Frischling, aber mein Verstand sagt mir wer hier für mich als Ratgeber oder Wegweiser in Frage kommt.

    Bitte nicht falsch verstehen, für mich ist das aber glasklar, alle 3 ca. im selben Alter, 40 Jahre trocken vs 19-25 Jahre trocken und bei einer potenziel totlichen Krankheit würde ich natürlich die Erfahrung des in meinen Augen erfahreneren setzen/hören.

    Ich hab auch eine bewegte Kindheit hinter mir, wir wahrscheinlich der Großteil der Alkoholiker. Ich hab zum Glück keine Depressionen, ich war zwar schon oft in einer schwarzen Stimmung aber hab mich da immer wieder rausgehangelt.

    Demut ist für mich das falsche Wort, dankbar bin ich schon, dem Forum und meinen zwei besten Freunden. Demut verbinde ich mit demütig, ich hab gerade gegoogelt, jetzt bedeutet es etwas positives, früher wurde es auch mit Schwäche verbunden, für mich klingt es aber auch unterwürfig oder religiös.

    Die erste Frage hier ob ich Alkoholiker bin hat mir persönlich gut getan, ehrlich ich denke wenn man sich das nicht eingestehen kann wird es schwer. Bei meinen beiden Freunden ist es mir auch nicht schwer gefallen aber bei anderen schon, da war immer so ein rumdrucksen.

    Ich hab hier jedenfalls alles gelernt und lerne immer noch was ich brauche, auch die klare Kante/Antworten haben mir gut getan. Den einen schreckt es vielleicht ab, mir hat es aber geholfen und ich war auch zickig und beleidigt usw.

    Ich hab aber immer darüber nachgedacht und nicht wieder zur Flasche gegriffen, naja ich will jetzt nicht lobhuddeln oder schleimen, aber hier hab ich meinen Weg gefunden, eine Therapie hätte ich nie gemacht und wenn nur aus Zwang oder Angst, mit dem Ergebnis das ich danach höchstwahrscheinlich früher oder später wieder gesoffen hätte.

    Ich hab vor allem die Selbstverantwortung wieder gefunden, auch mein Selbstwertgefühl und das ich auch Sachen/Worte vertragen muss die mir vielleicht nicht so gefallen.

    Ich bin einfach nur froh und dankbar das ich trocken bin.

    Werde ich auch oft gefragt: War Dein Leben auch ohne Alkohol und anderen Süchten schön?

    Meine Antwort darauf ist zumeist, aber nicht immer: Warum fragst Du das, muss das Leben schön sein? Ist es nicht genau

    das, was Dir die Sucht vorgaukeln will: Dass das Leben schön sein muss. Verzichte darauf und alles wird besser.

    Nass war mein Leben immer nur "Voll" schön, am nächsten Morgen, Kater, Peinlichkeiten, Entüchterungszelle etc. , das war doch immer ein Kreislauf.

    Am Anfang meiner Abstinenz hat die Sucht es mir natürlich schon schwer gemacht, das Leben ohne Alk ist öde, ich konnte meine neue freie Zeit auch noch gar nicht richtig sinnvoll nutzen, das dauert halt seine Zeit wie ich gemerkt hab bis der letzte Nebel oder nasse Gedanke ins Abseits geschoben wurden.

    Die Sucht hat mir nicht vorgegaukelt daß das Leben schön sein muss, sie hat mir vorgegaukelt daß es nur mit Alk schön ist.

    Die Abstinenz oder so wie ich mich jetzt endlich fühle hat mir gezeigt das es auch ohne Alk schön sein kann, das hat natürlich gedauert. Das Leben ist schön, natürlich nicht immer aber so ist halt das Leben. Jedenfalls sitz ich gerade nicht mehr rum und trauere der nassen Zeit nach oder bin gelangweilt und weiß nichts mit mir anzufangen, gerade das Gegenteil ist der Fall, ich bin voller Tatendrang und Energie 🤸 ich freue mich meines Lebens und das auch mit allen Höhen und Tiefen.

    Ich würde, wenn ich gefragt werden würde antworten das dass Leben für mich erst so richtig ohne Alk schön ist. Warum soll man darauf verzichten? Jeder Mensch nass oder trocken will doch ein schönes Leben.

    Ich bin nicht gut darin schriftlich auszudrücken was ich meine, aber ich weiß jetzt das ich viel Zeit verplemmpert habe. Glücklich war ich schon öfters und gefangen hab ich mich natürlich nie gefühlt bis auf wenige Momente an denen ich dann darüber nachgedacht hab das ich ein Problem hab, Alkoholiker bin und vielleicht mal aufhören sollte, das hat aber nie funktioniert oder halt nicht lange. Erst als ich gesundheitlich einen Wink mit dem Zaunpfahl bekam und ich vor einem Scherbenhaufen stand, Ehe usw., hab ich kapiert das ich jetzt mal was machen muss, davor war ich ja gefangen in meiner Sucht, quasi im Käfig mit goldenen Gitterstäben, und aus dem bin ich ausgebrochen, darum fühl ich mich frei.

    Klar gibt es viel leid auf der Welt, aber hier geht's ja um mich, für mich war das alles ein langer Horrortrip wenn ich zurück schaue und da will ich nie wieder hin. Die Sucht ist denke ich für jeden schlimm, genauso wie kein Essen für ein Hungerdes kind schlimm ist usw.

    Mir gibt der Begriff oder das Gefühl frei zu sein sehr viel aber ich bin ja auch noch am Anfang.

    Egal man kann es drehen und wenden wie man will, ich fühle mich auf jeden Fall gut, die Abstinenz ist für mich die Freiheit.

    Hallo tottie,

    zuerst mal ein herzliches Willkommen und auch gleich eine Frage ...

    die ganzen Punkte bis Punkt 17. sind die Dinge die ich hier für mich begriffen habe, nur Punkt 17. finde ich komsch formuliert, ich schreibe gerne das ich mich freier fühle als in der nassen Zeit und ich fühle mich auch so wenn ich ehrlich bin, wie meinst du das?

    Gruß R/no

    Ich fühle mich wirklich nicht unfrei durch Verzicht, vor ein paar Monaten war das eher noch der Fall aber momentan fühle ich mich "frei" deswegen verstehe ich das nicht ganz. Ich weiß auch das ich das, die Sucht, hoffentlich mit uns Grab nehme.

    Und ich weiß auch das es immer wieder Höhen und Tiefen geben wird, das ist ja normal, auch bestimmt Momente die mir gefährlich werden können aber deswegen fühl ich mich trotzdem freier als in meiner nassen Zeit, besonders jetzt gerade, also in den letzten Wochen hab ich eine positive Veränderung gemacht, falls ich das überhaupt selbst beurteilen kann.

    Hey Ari, ich bin gestern Abend zum ersten Mal richtig ruhig geblieben und hab kein Wort gesagt, vor ein paar Wochen hätte ich bestimmt einen Streit vom Zaun gebrochen, mit dem Ergebnis das es mir selber schlecht geht.

    Und wie ich gesagt habe Du hast hier jetzt gute Ratschläge und Überlegungen bekommen die ich genauso sehe. Versuch erstmal jeden Streit aus dem Weg zu gehen und geh am besten mit dem Hund raus und lass dir alles mal in Ruhe durch den Kopf gehen. Denk dabei aber bitte nur an dich, das ist nicht egoistisch, du bist krank und falls du wieder rückfällig werden solltest steht es auch in den Sternen wer dann zu dir halten wird.

    Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Situation, mir ist klar geworden das wir beide uns auseinander gelebt hatten, erst seitdem Ich die Trennung hingenommen hab geht's für mich so richtig voran.

    Das soll jetzt kein Rat sein dich zu trennen aber wie Hartmut und LK schon geschrieben haben solltest du dir Gedanken machen was du wirklich willst, du musst für Dich jetzt die Nr.1 sein, denk mal darüber nach😉

    Kopf hoch, vor allem jetzt am WE wirst du wahrscheinlich wieder vermehrt in Situationen geraten wirst wie ch vermute, versuch es zu übergehen, die Tochter ist halt ein Teenie das musst du immer im Hinterkopf haben, wer weiß was da alles erzählt wird, vor allem in der Schule, Kinder können kleine Monster sein 😬

    Gruß R/no

    Sorry für das durcheinander.

    Alter, da gibt's gar nichts zu entschuldigen, ich bin saufroh das du gerade geblieben bist. Zu deiner Situation schreibe ich besser nichts, da gibt es andere die den besseren Ton finden, nur denke ich das es langsam gefährlich für dich wird. Deine "Familie" und auch die Umgebung (Crack, Drogen) aber da bin ich zu unerfahren, steck ja selbst noch im Schlamassel.

    Pass auf dich auf und schreib sobald es Probleme gibt 🧐 das ist wichtig.

    Auf jeden Fall gut das du nicht aufgegeben hast, das ist das wichtigste. Ich muss jetzt mal aufs Dach und schau nachher nochmal rein.

    Ond mach diir koin Kopf wägge der domme blooder😉

    Gruß R/no

    Und genau auf dieser Spurensuche bin ich jetzt. Ich möchte herausfinden was in der Vergangenheit wirklich passiert ist. Was ist passiert, was ich in meinem Nebel nicht gesehen und bemerkt habe

    Ich weiß nicht ob das sinnvoll ist, was würde es dir bringen? Du würdest doch nur in der Vergangenheit graben um eventuelle Fehler deinerseits oder von euch beiden zu finden, schau nach vorne Amun das bringt dir mehr.

    Ich hatte den Satz so "interpretiert": Schade, dass manches einfach zu spät im Leben kommt.

    Servus Oskar, sind aber auch nur Vermutungen, wenn man alles durchliest kann man schon den Eindruck bekommen das es so gemeint ist wie ich es verstanden habe, dieses Rätsel kann aber nur Angler selbst aufklären.

    Guten Morgen Angler,

    Jetzt zieht aber bitte nicht die "Rute" ein, es kommt bei mir und vielleicht auch anderen so rüber als hättest Du die Weisheit in punkto Trockenheit mit Löffeln gegessen, der letzte Satz von dir hat es in sich gehabt "schade das andere erst so spät die Einsicht hatten" das klingt halt etwas abgehoben, vor allem ist es wie von Kazik schon erwähnt für Frischlinge die vielleicht noch nicht ganz im klaren über ihre Situation sind ein falsches Signal.

    Ich hatte selber schon solche Schnapsideen, das ich so stark bin, nein von mir selbst überzeugt bin, das ich über den Dingen stehe und die Ratschläge der Erfahrenen für mich nicht zutreffen, ich könnte meine Freunde am Lagerfeuer empfangen und sogar auch Bier servieren, ich glaub ich hatte den selben Quatsch im Kopf, entweder du erkennst das und schreibst mal was mit dir wirklich geht, den in deinem Faden ist von allem etwas dabei, vor allem aber der Eindruck das du selbst nicht richtig bescheid weißt ob du nun Sucht, Liebes oder psychisch krank bist.

    Wäre schön wenn du antwortest wir beißen nicht.

    Gruß R/no

    Guten Morgen Tiffy,

    Glückwunsch zu deinen ersten drei Monaten, es wird bestimmt noch ein bisschen holprig aber es lohnt sich, es ist einfach nur schön wieder die Kontrolle über sein eigenes Leben zu haben und die Welt mit klarem Kopf zu sehen.

    G R/no

    Schade, dass manchen einfach zu spät im Leben kommt

    Das war der Satz der dem Fass den Boden ausschlägt, der hat mich echt auf die Palme gebracht! Hier antworten dir Leute die alle zu ihrer Sucht stehen und versuchen mit ihr klar zu kommen, dem einen fällt das leichter dem anderen nicht, du schreibst schade das die....,ich nehme an Einsicht, erst so spät im Leben kommt.

    Die Einsicht die du anscheinend gefunden hast auf deinem Weg nach Shangrila, durch dunkle Täler in denen das Firmament noch mehr auf deine Seele drückte, doch das Licht hat dich wieder zurück führt auf den richtigen Weg geführt, ich war, ich bin, ich weiß es nicht...doch ich stark Wein kann mich nicht bezirzen nur wenn ich will dann trinke ich.....usw.

    Dein Art zu schreiben wirkt unecht, du willst wie Goethe klingen aber das klappt nicht alles was du schreibst widerspricht sich. Als ich hier aufgeschlagen bin hab ich mich auch verändert, ich hab aber geschrieben das es mir Spaß macht etwas zu verändern was ich 40 Jahre hab schleifen lassen, bei dir wirkt alle aufgesetzt.

    Ich bin mir nicht sicher, entweder du hast keine Alkoholsucht oder du bist noch ganz nass, eigentlich denk ich inzwischen keins von beiden. Im Ernst kein Alkoholiker lässt eine Flasche Wein stehen, ich hatte bis zum Schluss alles noch im Griff, nach außen hin wohlgemerkt, aber Zuhause hab ich auch Fusel den ich nicht so gemocht hab mit Multisaft gemischt, wenn es schon zu spät war oder ich schon zu voll war um zum Supermarkt zu latschen.

    Alles aber wirklich alles widerspricht sich und das fällt mir schon lange auf, alles aber wirklich alles widerspricht sich, du bist jetzt nicht erst 5 Tage hier sonst könnte man ja sagen du bist noch durch den Wind. Beziehungsdramen oder Probleme haben/hatten hier auch viele, auch ich, aber selbst das klingt sehr nach Shakespeare für mich.

    Lass doch mal die Hosen runter und schreib in einfacher Form was mit dir geht, kein Shakespeare für Arme, sei jetzt bitte nicht sauer, ich musste das jetzt mal sagen ich glaub dir gerade kein Wort mehr.

    Gruß

    Das nennt sich Rücksichtnahme, jedoch sehe ich das etwas anders. Wenn jemand mit dem Rauchen aufhört nehmen die anderen auch keine Rücksicht. Und der es gerade aufgegeben hat, was macht der?

    Guten Morgen, Rauchen und Alkohol miteinander zu vergleichen ist doch lächerlich, Rauchen kann unter Umständen tödlich enden, Alkohol aber ganz bestimmt außer du hast die Kraft die Rotwein Flasche zuzulassen.

    Wieso hat mich nie Rotwein im Haus getriggert aber ein Streit sofort sagte: Bier!

    Und es gab kein Bier, also habe ich es aktiv mir besorgt. Weil ich es in dem Moment für die Lösung erachtete. Der Supermarkt war aber Kilometer weit entfernt. Die Flasche Rotwein nur einen Meter. Die blieb aber daheim und verschlossen.

    Mal zu deinen Umzugshelfern und Rücksichtnahme, ich nehme mal an das waren deine Freunde denn wenn ich eine Firma beauftragen würde täte ich denen bestimmt keinen Kasten hinstellen, außer ich würde gerne viel Geld verbrennen.

    Deine Freunde wissen doch bescheid über dich oder, warum trinken sie dann? Genauso gut hättest du ihnen auch einen 100ter geben können für die nächste Kneipe aber auch da wärst du doch in Gedanken dabei gewesen "früher wäre ich jetzt auch dabei"

    Das geht nur ohne das Zeug, egal ob es vorhanden ist oder nicht. Ich war ganz unten mit all den Gefühle und nicht einmal wo ich sagen konnte: das ist toll, das will ich immer so. Und trotzdem hat man es immer und immer wieder gemacht, weil es ein erlerntes Verhalten war. Es gab keinen Plan B was genauso schnell das Hirn lahmgelegt hat, sofort eine Veränderung innerhalb von Sekunden brachte. Und das zu eine verdammt hohen Preis. Da möchte ich nie wieder hin und von daher gibt es für mich nicht den noch so kleinsten Anreiz, und wenn ich im Getränkemarkt leben würde.

    Das geht nur ohne das Zeug...du bist jetzt 5 Monate "trocken" aber so richtig ist es bei dir noch nicht richtig angekommen was mit dir "anscheinend" los ist. Du solltest mal die "Schnapsideen" aussortieren, du warst im Getränkemarkt und hast Alk gekauft, schaust deinen Freunden beim Trinken zu usw.

    Wie gesagt ich weiß nicht was in der Zukunft ist.

    Da braucht man keine Glaskugel, wenn ein "Alkoholiker" sich so anstellt wird er höchstwahrscheinlich in die Garage zum Kasten laufen und wenn der leer ist halt noch die Rotweinflasche aufmachen um danach noch zum Supermarkt zu fahren...

    Mir würde es jedenfalls so gehen...

    Ich kann allerdings nur Hoffen, dass es nicht so kommt. Weil wenn es kommt, dann nicht weil der Kasten in der Garage steht, sondern weil ich es bewusst für mich einkaufen

    Also ich behaupte mal das wenn es so kommt es der Kasten in der Garage sein wird, du brauchst dich dann nur ein paar Schritte gehen.

    Respekt wenn du so gut damit klar kommst, wozu das alles gut sein soll weiß ich nicht, ich werde mir jedenfalls keinen Kasten in die Nähe stellen und wenn bei mir die Helfer kommen trinken die Wasser, das sind meine Freunde und die wissen auch was bei mir geht, sogar an ersten Mai sind zwei vorbei gekommen ohne Alk und ohne Gerede was heute noch ansteht.

    Ich hätte 1000% Kopfkino wenn ich einen Kasten Bier kaufen würde und den dann meinen Freunden hinstelle um sie dann noch zur Krönung beim Trinken zu beobachten. Auch wenn ich es könnte hätte ich da keine Lust drauf, das macht doch keinen Sinn.