Ich bin aber wirklich sehr vorsichtig, ich denke viel über jede Situation nach in der ich mit Alkohol konfrontiert werde, letztens waren wir wieder mal bei einem Italiener...und als das Essen kam hab ich erst bemerkt das meine Frau ein Bier bestellt hatte, es stand versteckt hinter der Eiskarte, das einzige was mich gestört hat war das sie es vor mir versteckt, noch lieber wäre es mir gewesen sie hätte keins bestellt...ich denke in solchen Momenten dann viel nach oder fühle in mich rein ob da mein suchthirn vorderungen stellt. Positiv empfinde ich das ich gar nicht mehr aufpasse was andere bestellen, und das ich keine Stimmen im Kopf habe die mich an alte Zeiten erinnern und mich wieder zum trinken verleiten wollen.
Was mich aber schade finde ist das meine xy und andere nicht mehr so viel mit mir anfangen können, ohne Alkohol kann man anscheinend keine guten Gespräche oder Spaß haben. Bis heute immer noch kein Lebenszeichen vom Mann der Freundin, keine Antwort auf Text Nachrichten, wenn man sich im Supermarkt trifft smalltalk ala wie geht es Dir...
Ich verstehe das echt nicht, die Kinder spielen nicht mehr zusammen seit ich trocken bin, selbst meine Frau meint das ihre Freundin sich nicht mehr so oft meldet, bisher haben die sich mindestens zweimal die Woche getroffen und sind feiern gegangen. Bei mir läuft es gerade sehr gut was die Sucht betrifft, ich mache niemanden Vorschriften oder würde es nicht machen bzgl. Alkohol, ich Igel mich auch nicht ein oder bin schlecht drauf, nein ich bin fröhlich und offen für nüchterne Gespräche aber damit kann anscheinend keiner etwas anfangen, schade sehr schade...