R/no - "lauf R/no lauf"

  • ich bin ja froh das es mir bis jetzt erspart geblieben ist, ich hoffe nur das es bei mir nicht massiv auftritt, bin aber glaube ich ganz gut vorbereitet

    Freu Dich darüber, ich dagegen wurde ein paar Male heftig durchgeschüttelt.

    Suchtdruck hatte ich in verschiedeenen Ausführungen, mal brutal und wesentlich öfter sanft umschmeichelnd. Das Suchtgedächtnis hat es bei mir mit allen Tricks probiert.


    Dies nur mal am Rande, bislang hattest Du Glück, aber das muss nicht von Dauer sein. Dann wirst Du hoffentlich nicht "auf dem falschen Fuß" erwischt.

  • Dies nur mal am Rande, bislang hattest Du Glück, aber das muss nicht von Dauer sein. Dann wirst Du hoffentlich nicht "auf dem falschen Fuß" erwischt.

    Guten Morgen, darum denke ich ja darüber nach, es ist mir schon bewusst das ich Glück habe und das es jederzeit zur Prüfung kommen kann

  • Gute Morgen,

    Ist doch gut, dass sowas bei dir noch nicht eingetreten ist. Falls es doch mal passiert, hast Du ja mittlerweile genügend Tipps erhalten, wie Du damit umgehen kannst. Die Flasche oder das Glas wandern schliesslich nicht von Geisterhand zum Mund, auch im Laden kauft sich der Alk nicht von selbst.

    Bei meinem letzten Rückfall war ich mir sicher, dass kontrolliertes Trinken gehen wird. Schliesslich war ich schon so lange trocken, ohne Probleme. Also einfach mal was trinken, dann weiter abstinent. Wo das hinführte ist unnötig extra zu erwähnen.

    Also pass einfach darauf auf. Selbstüberschätzung kann genau wie Suchtdruck in einem ungünstigen Moment kommen, mit fatalen Konsequenzen.

    Aber keine Paranoia deswegen, geh den Weg den Du gehst.

    Liebe Grüße,

    Paul

  • Bei meinem letzten Rückfall war ich mir sicher, dass kontrolliertes Trinken gehen wird. Schliesslich war ich schon so lange trocken, ohne Probleme. Also einfach mal was trinken, dann weiter abstinent. Wo das hinführte ist unnötig extra zu erwähnen.

    Das ist m.E. der Rückfallklassiker schlechthin. Stabil unterwegs und dann schleicht sich langsam die Sucht aus dem hintersten Winkel des Hirns heran und gaukelt vor, es könne wieder wie ein "Normaler" gelegentlich etwas getrunken werden. Bis zum Erreichen alter Schlagzahlen ist es dann auch nicht mehr weit.

    Was hilft dagegen? M.E. nur regelmäßiges Training u.a. hier im Forum. Allein durch das Aufrufen der hiesigen Seiten wird mir das Problem wieder vorgehalten und gleichzeitig die Sucht dort belassen, wo sie hingehört, in der letzten und hintersten Ecke und dann schön aufpassen, dass sie da auch bleibt. Dies mal ganz einfach gesprochen, um mir mein Problem verständlich und bildlich darzustellen..

  • Jap, so seh ich das auch. Ich hatte einige trockene Phasen, aber wirklich jede endete damit, dass ich überzeugt war wieder normal trinken zu können. Jedesmal war ich überzeugt, dieses mal schaffe ich es es unter Kontrolle zu halten. Stattdessen wurde es mit jedem mal heftiger als vorher.

  • Also ich bin Alkoholiker und habe bis jetzt nicht vor wieder mit dem trinken anzufangen, falls sich die Sucht wieder in mein Leben schleichen will, bin ich hoffentlich stark genug, auf jedenfall werde ich hier sofort davon berichten

  • bin ich hoffentlich stark genug,

    Warum schränkst du deine Gedanken ein?

    „Ich bin stark genug, der Sucht zu wiederstehen…., denn ich habe alles mir mögliche gemacht, um darauf vorbereitet zu sein…..“.

    Dieser Gedanke gibt mir Zuversicht.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Traust du dir nicht? Vielleicht interpretiere ich es auch falsch, aber ich lese bei dir noch eine große Unsicherheit heraus.

    Dass vieles auf dem Weg passieren kann, weiß ich auch. Aber wenn ich heute ohne Probleme nichts trinke, passt alles. Was morgen ist, weiß ich ja nicht, und schon gar nicht, was alles noch Im weiteren Leben passiert.

    Heute ist es wichtig, und wenn ich merke, dass bei mir etwas nicht stimmt, tausche ich mich hier aus. Das aus einem ganz einfachen Grund: Es gibt immer jemanden, der etwas mehr Erfahrung hat, gewisse Situationen durchlaufen hat und mit hilfreichen Beiträgen dazu schreiben kann.

    Beispiel Zähneputzen: Wenn ich morgens und abends die Zähne putze, mache ich mir keine Gedanken, dass sie morgen oder irgendwann ausfallen. Vernachlässige ich es jedoch und denke, es wird nichts passieren, muss ich zum Zahnarzt. Ist ja nichts anderes.


    Hallo Hartmut, ich weiß auch nicht aber irgendwie ist das nicht in Ordnung, du kommst mir gerade vor als suchst du jedes Haar in der Suppe, was ist daran falsch "ich denke " zu schreiben?

    zu dem noch mal.

    Richtig, und natürlich suche ich das Haar in der Suppe, was sonst? Hast du gut erkannt. Ich weise darauf hin, dass die Suppe eventuell Alkohol enthalten könnte. Und wo beginnt das ganze Übel? Mit dem Denken, das zu Taten wird.

    Mir ist bewusst, dass sich der eine oder andere darüber aufregt, was für mich jedoch akzeptabel ist. Persönlich ist mir dies relativ gleichgültig.

    Nun sehe ich es auch als meine Verantwortung an, dass neue Alkoholiker, die hier auftauchen, denselben "Support, trocken zu werden und zu bleiben" erhalten wie alle anderen auch.

    Ich mache keinen Unterschied, wie lange jemand schon trocken ist oder erst am Anfang steht – für mich gibt es nur zwei Kategorien: "Noch saufend" und "Aufgehört zu saufen." Das bedeutet jedoch nicht, dass ich immer richtig liege; das erkenne ich erst, wenn ich meine Erfahrungen mit anderen abgleiche.

    Es handelt sich hier um einen offenen Bereich, und jeden Tag kommen neue Alkoholiker hinzu.

    Aber, und das wiederhole ich auch immer wieder in demselben Turnus, es wird gerne mal überlesen. Es geht nicht um die Person, die sich hier anmeldet, oder um Kritik an den Menschen. Das steht mir nicht zu.

    Es geht ausschließlich um die nackte Sucht, die wir alle hier stoppen wollen.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • . Jedesmal war ich überzeugt, dieses mal schaffe ich es es unter Kontrolle zu halten

    Ja diesem Irrtum war ich auch erlegen und dann sind da noch die Propheten, welche das kontrollierte Trinken propagieren.Das kann einem nassen Alkoholiker vorgaukeln,das es doch Möglichkeiten gibt, irgendwie weitertrinken zu können.Warum sollte das das Ziel sein, sich mit Willenskraft doch ab und zu ein paar Drinks zu gönnen.Da finde ich die vollkommene Abstinenz auf alle Fälle besser und richtig, als irgendwelche Experimente zu machen und dann doch wieder in der Suchtspirale zu landen.Zu begreifen, daß nur die totale Abstinenz, der einzig und beste Weg ist um nicht wieder in das alte Muster zu rutschen,Ist die erste Erkenntniss welche dem Alkoholiker klar sein muss.

  • Moin,

    ungeachtet aller Differenzen hier mache ich das auch so, dass ich dran bleibe.
    Hatte zwar immer wieder Jahre Unterbrechungen, weil es keinen spürbaren Grund mehr gab, mich damit zu beschäftigen, ich bin aber immer wieder auf die eine oder andere Weise irgendwann wieder zu dem Thema zurückgekehrt, weil die Normalwelt draussen einem ja suggeriert, dass es geht und normal ist zu trinken. Ich lebe nicht im luftleeren Raum und die Leute um mich rum beeinflussen mich. Also gehe ich ab und an unter trockene Alkoholiker.

    Denn der Punkt stimmt absolut, dass der Rückfall im Kopf beginnt. Am Ende ist es aber immer noch auch der eigene Arm, den ich bewegen muss, damit der Alkohol in den Mund kommt. Und mehrere Zwischenschritte, in denen ich mich immer noch entscheiden könnte, Nein.

    Ich habe auch mein eigenes Risikomanagement. Und ich habe mich anfangs sehr intensiv damit auseinandergesetzt, wie ich Rückfälle vermeiden kann.
    Und keine Sorge, ich bin immer noch entspannt trockien.

    Es ist kein Angstthema mehr, weil es so lange schon klappt. Also ich müsste schon wirklich einen großen Fehler machen, damit ich wieder anfangen würde. Aber grad deswegen besteht auch die Gefahr, es zu vergessen. Und damit wäre es vielleicht nicht sofort präsent, wenn mir überraschend (neulich war es meine Mutter, die mich eigentlich kennt) was angeboten wird.
    Der Teufel ist ein Eichhörnchen...

    LG LK

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Ich bin aber wirklich sehr vorsichtig, ich denke viel über jede Situation nach in der ich mit Alkohol konfrontiert werde, letztens waren wir wieder mal bei einem Italiener...und als das Essen kam hab ich erst bemerkt das meine Frau ein Bier bestellt hatte, es stand versteckt hinter der Eiskarte, das einzige was mich gestört hat war das sie es vor mir versteckt, noch lieber wäre es mir gewesen sie hätte keins bestellt...ich denke in solchen Momenten dann viel nach oder fühle in mich rein ob da mein suchthirn vorderungen stellt. Positiv empfinde ich das ich gar nicht mehr aufpasse was andere bestellen, und das ich keine Stimmen im Kopf habe die mich an alte Zeiten erinnern und mich wieder zum trinken verleiten wollen.

    Was mich aber schade finde ist das meine xy und andere nicht mehr so viel mit mir anfangen können, ohne Alkohol kann man anscheinend keine guten Gespräche oder Spaß haben. Bis heute immer noch kein Lebenszeichen vom Mann der Freundin, keine Antwort auf Text Nachrichten, wenn man sich im Supermarkt trifft smalltalk ala wie geht es Dir...

    Ich verstehe das echt nicht, die Kinder spielen nicht mehr zusammen seit ich trocken bin, selbst meine Frau meint das ihre Freundin sich nicht mehr so oft meldet, bisher haben die sich mindestens zweimal die Woche getroffen und sind feiern gegangen. Bei mir läuft es gerade sehr gut was die Sucht betrifft, ich mache niemanden Vorschriften oder würde es nicht machen bzgl. Alkohol, ich Igel mich auch nicht ein oder bin schlecht drauf, nein ich bin fröhlich und offen für nüchterne Gespräche aber damit kann anscheinend keiner etwas anfangen, schade sehr schade...

  • Deine Nüchternheit hält ihnen einen Spiegel vor, in den sie nicht hineinschauen mögen, vermute ich mal.

    Nimm es bloß nicht persönlich. Aber dass sich das sogar auf die Kinderbesuche auswirkt, finde ich krass. Habe eure Kinder das auch schon wahrgenommen?

    Ich erinnere mich gerade nicht mehr: Machst du auch was vor Ort, z. B. Suchtberatung oder SHG? Dort kommst du unter Menschen, die wie Du ticken, und kannst neue Kontakte knüpfen, auch für Freizeitaktivitäten.

  • Was mich aber schade finde ist das meine xy und andere nicht mehr so viel mit mir anfangen können, ohne Alkohol kann man anscheinend keine guten Gespräche oder Spaß haben. Bis heute immer noch kein Lebenszeichen vom Mann der Freundin, keine Antwort auf Text Nachrichten, wenn man sich im Supermarkt trifft smalltalk ala wie geht es Dir...

    Ich bin sogar mal einem Selbsthilfeverein beigetreten, weil das die einzige Möglichkeit dort war, zuverlässig Nüchterne zum Unterhalten zu haben. Wirklich so eine Art Stammtisch für mich. Passte auch, da waren andere, denen es ähnlich ging.
    Die anderen Vereine vor Ort warben auf ihren Webseiten mit fröhlichem Umtrunk, dazu hatte ich absolut keine Lust. Und vom Geschäft her hab ichs mal in Kauf genommen, dass es für einige einfach dazugehörte. Ich bin nicht der Erzieher meiner Umwelt. Da war ich aber schon mehrere Jahre trocken, als ich das anfing, und anfangs war ich selbst nicht so begeistert, dass man sagen wir mal, Delikatessen nicht ohne passendes Getränkeangebot verkaufen kann. Wir hatten da mit Software ein Liefersystem aufgebaut, das wollten wir nicht so einfach aufgeben. Also, in mich gegangen, kann ich das oder kann ich das nicht?

    Vor ein paar Jahren bin ich nochmal umgezogen.
    Da war Alkohol zwar nicht das erste Kriterium, aber ich habe mir neue Leute gesucht. Und es trennt sich inzwischen auch da die Spreu vom Weizen. Ich wills nicht so werten, gehnt mich nichts an, was Andere trinken. Aber ich habe auch in neuerer Zeit festgestellt, dass mir Leute, die bei jedem Treffen was trinken, irgendwann auf den Sa....äh, Keks gehen.
    Es gibt aber auch tatsächlich Leute, mit denen ich mich treffe, die im Zusammensein mit mir problemlos gar nichts trinken, weil es bei denen sowieso keine größere Rolle spielt.
    Ich hab in der Zeitung geguckt, was es hier gibt und mich interessiert.

    Unterm Strich, ich habe auch meinen Preis im gesellschaftlichen Zusammensein gezahlt. Viele Kontakte sind irgendwann aber auch uninteressant. Es gibt zwei verschiedene Punkte: geht es nur, oder bringt es mir auch was, wenn ich mit bestimmten Leuten zusammen bin.

    LG LK

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    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Ich will bei mir noch einen kleinen Rückblick auf die ersten 3-4 abstinenten Monate aufschreiben. Fand das auf- und ab des eigenen Gemütszustands nämlich hochinteressant (und z.T. zermürbend). In Summe habe ich für mich alles registriert, bin aber sehr vorsichtig mit Bewertung bzw. überhaupt mit Reaktionen umgegangen. Meine innere Devise war: alles merken aber erstmal Klappe halten und geduldig durchdenken. Geduld! Mit mir und ebenso mit meinen Gegenüber(s)...

    Was mich aber schade finde ist das meine xy und andere nicht mehr so viel mit mir anfangen können, ohne Alkohol kann man anscheinend keine guten Gespräche oder Spaß haben.

    Gute Gespräche/Spaß kann man definitiv ohne Alk haben. Ich würde - zumindest für mich - sagen, man kann auch ohne jeden Alk vor Glück förmlich trunken sein. Aber die Qualität ist eine andere, eine bessere - denn dieses Glücksgefühl entsteht ohne Hilfsmittel und hinterlässt keinen Kater.

    Geduld ... Die Anderen brauchen ihre eigene Zeit, die Lage neu zu beurteilen und neu zu leben.

    Bis heute immer noch kein Lebenszeichen vom Mann der Freundin, keine Antwort auf Text Nachrichten, wenn man sich im Supermarkt trifft smalltalk ala wie geht es Dir...

    Dieser Mann tauchte bei Dir schon mehrfach auf... Er scheint Dir wichtig zu sein. Aber was in seinem Kopf vorgeht, kannst Du nicht wissen. Vielleicht gibt es auch ganz andere Gründe?
    Wie wäre es, zu einem günstigen Moment mal das Gespräch darauf lenken, so in der Art "Ich habe das Gefühl, dass..."?

  • Deine Nüchternheit hält ihnen einen Spiegel vor, in den sie nicht hineinschauen mögen

    Da ist was dran. Das lässt sich zwar nicht eins zu eins auf alle übertragen, aber ich erkenne da mein früheres nasses Ich wieder.

    Irgendwann hat mir ein guter Kumpel, mit dem ich früher echt gerne und viel gebechert habe, erzählt, dass er vor hat drei Monaten nichts mehr zu trinken und danach auch nur noch zu besonderen Anlässen.

    Ich fand das total suspekt. Einerseits habe ich ihn bewundert, weil er das scheinbar hinkriegt im Gegensatz zu mir. Andererseits wollte ich das überhaupt nicht an mich ranlassen. Er hatte mich nämlich jedes Mal auf meine Sucht aufmerksam gemacht, die ich gar nicht wahrhaben bzw. eher beschönigen wollte (bis ich mich selber nicht mehr belügen konnte und mich dafür verachtet habe - aber das ist ein anderes Thema).

    Jedenfalls hab ich erst dieses Gesprächs-Thema mit ihm und dann irgendwann auch ihn gemieden.

    „Ein klarer Geist ist wie ein stiller See – jeder Tropfen hinterlässt Wellen, aber die Ruhe kehrt immer zurück.“

  • Machst du auch was vor Ort

    Ich war in einer SHG aber hab dem ganzen treiben nichts abgewinnen können, ansonsten bin ich "eigentlich" zufrieden, ich fühle mich ohne Alkohol pudelwohl, habe genug mit unseren Rädern zu tun, der Nebenjob fordert mich auch, kurz gesagt kommt bei mir keine Langeweile auf. Ich hab auch wieder zugenommen und wiege jetzt 66 kg, noch 6 kg mehr dann ist alles perfekt, auch wegen meiner Beine hab ich jetzt endlich eine richtige Diagnose und ich muss keine Angst meh vor bleibenden Schäden haben, alles super positiv. Wenn jetzt meine xy noch die Kurve kriegt wäre alles super aber das dauert wohl noch ein bißchen.

    Ich bin gerade sehr glücklich und lasse mich durch andere nicht runter ziehen, ein einsamer Wolf war ich sowieso schon immer darum ist es für mich auch keine Katastrophe das man mit mir nichts mehr anfangen kann, wichtig für mich ist das keine Langeweile und Stillstand aufkommt, das würde mir nicht gut tun. Auch eine mögliche Trennung ist für mich inzwischen akzeptabel bzw. Ich denke selber schon darüber nach falls sie so weitermacht. Das schöne ist das es wie von Hartmut beschrieben läuft, diese Zufriedenheit, keine geballte Faust, ich will niemanden etwas beweisen und kämpfe nicht gegen die Sucht an, alles in allem ein sehr schönes Gefühl!

  • Hi Ihr,

    nur kurz. Mir war von Beginn an meiner Trockenheit ziemlich klar, dass ich mein ganzes Leben ändern muss, um erfolgreich und ohne Kampf trocken zu bleiben. Das bedeutet zwar jetzt für eine Zeit mehr Aufwand und Kraft die ich aufbringen muss, um Dinge zu ändern. Aber ich bin mir sicher, dass das Ziel es wert ist.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Aber ich habe auch in neuerer Zeit festgestellt, dass mir Leute, die bei jedem Treffen was trinken, irgendwann auf den Sa....äh, Keks gehen.

    So geht es mir auch, sobald ich den zungenschlag raushöre ist für mich keine ernsthafte Unterhaltung mehr möglich, ich kenne das bis jetzt zwar nur von meiner xy aber ich merke schon das ich mit alkoholisierten Menschen nichts mehr anfangen kann.

  • Dieser Mann tauchte bei Dir schon mehrfach auf... Er scheint Dir wichtig zu sein. Aber was in seinem Kopf vorgeht, kannst Du nicht wissen. Vielleicht gibt es auch ganz andere Gründe?
    Wie wäre es, zu einem günstigen Moment mal das Gespräch darauf lenken, so in der Art "Ich habe das Gefühl, dass..."?

    Ja er war der einzige Kontakt mit dem ich mich regelmäßig getroffen habe und zudem haben wir ja zusammen einen Garten gekauft. Er hat mir schon früher mal durch die Blume gesagt das ich vielleicht zuviel trinke, aber da war ich noch nicht soweit...wenn er zum Fußball schauen geht trinkt er aber auch 10 halbe nur soviel dazu. Er steht auch unter der Fuchtel seiner Frau darum ist er immer gerne mit mir in den Garten, da gab es Bier, das ist jetzt nicht mehr so darum denke ich der Wind weht aus dieser Richtung.

    Darauf ansprechen werde ich ihn bestimmt irgendwann mal,doch ich bin sehr loyal meinen wenigen Freunden gegenüber und deshalb gerade von ihm enttäuscht, schließlich habe ich ihm nichts getan, ich trinke nur nicht mehr

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