Beiträge von R/no

    Guten Morgen Angler, schön das daß so klappt, ich glaub dir das auch. Ich hab vor ein paar Monaten auch noch so gedacht, inzwischen weiß ich aber über mich das es mich mit einem Fingerschnips wieder in alte katapultieren "könnte". Wie Bolle geschrieben hat "der Krug...."

    Ich würde, könnte, täte das wahrscheinlich auch aushalten aber zu welchem Preis und warum. Stört es dich nicht oder besser gesagt bekommst du da keine Eingebungen vom anderen Teil des Hirns? Ich persönlich tue mir das nicht mehr an, die Kronkorken aufzuheben wäre mir ehrlich gesagt auch zu blöd, pass auf dich auf.und wie gesagt ich traue dir das zu, du bist ja alt genug um zu wissen was für dich gefährlich ist.

    Mit wäre es zu risikoreich meine Monate stell ich auf jeden Fall nicht "All in" davon abgesehen hab ich null Bock mehr Leuten beim saufen zuzusehen.

    Gruß Arno

    Moin Moin Absti,

    Genauso ist es gut, lass die Vergangenheit hinter dir und mach dein Ding, vielleicht kannste nächstes Jahr dein eigenes Osterfeuerchen machen, nur im kleinen Kreis... ich fnde Feuer hat etwas reinigendes, man muss halt nur nüchtern sein. Ich kann Stundenlang ins Feuer starren ohne zu reden, so stell ich mir Meditieren vor, früher war das zwar auch so aber nach einer halben Stunde spätestens hat der Alk alles kaputt gemacht und die Kontrolle übernommen, die magische Stimmung war dann weg und es wurde "gefeiert".

    Gruß Arno

    Hey Absti, immer schön aufpassen das wäre bei mir auch brandgefährlich. Ich hatte ja bis vor kurzem eine richtige LP Sammlung und bin inzwischen gar nicht mehr traurig das ich sie verkauft habe. Da sind zuviele Erinnerungen an das alte Leben, Musik hören war früher bei mir immer mit Alkohol verknüpft, inzwischen höre ich aber auch andere Musik, manche LPs aus verschiedenen Zeiten, Punk Rock, Rockn Roll usw. würden/hätten mich sicher auch ins schwitzen gebracht, man ist ganz alleine dreht die Mucke auf und plötzlich geht das Gedankenkino los, damals auf der Party, dem Konzert etc.

    Ich bin immer noch ein Musikfan aber wie gesagt bin ich froh das die alten Scheiben verkauft sind auch wenn da seehr vieles dabei war was mir heute noch gefällt, es gibt ja aber auch Sbotify 😁

    Hallo ihr Lieben, ich habe das Gefühl es braut sich grade was zusammen, nicht akut, aber es baut sich was auf. Bin in einem Stimmungstief und sehe überall Intrigen und Verschwörungen gegen mich. Unwichtige Worte oder Hinweise nehme ich als Kritik und beschäftige mich damit zu lange. Das Grübeln hört grad nicht auf. Wichtige Entscheidungen stehen an und ich kann es nicht jedem Recht machen

    Heilandssack genauso ging es mir vor ein paar Tagen auch noch, bloß hab ich mir alles nicht nur eingebildet, das sprichörtliche Damoklesschwert war über mir und wichtige Entscheidungen mussten von mir auch getroffen werden.

    Hi Leute, kurzes Update zu mir. Ich bin am Arsch, ohne Alkohol, mit Alkohol, ich bin fertig. Ich war mir sicher es ist der Alk, ich war mir sicher ohne wird alles besser, nicht sofort, ich hatte Geduld, es liegt bei mir nicht am Alk, ich bin anscheinend schwer depressiv. Dachte die Abstinenz löst all meine Probleme, meine Abstinenz hat meine richtigen Probleme offen gelegt. Ich habe mich betäubt um die Probleme zu vergessen, die Probleme sind größer denn je, teilweise nicht lösbar.

    Wie es liegt nicht am Alk, ist das dein ernst? Die Probleme sind andere....also eins ist sicher, hätte ich nicht getrunken wäre ich jetzt höchstwahrscheinlich nicht in dieser Lage in der ich jetzt stecke. Was zum Teufel sind denn deine Probleme die nicht lösbar sind, sorry das ich ein bisschen emotional werde ich mein das nicht böse. Bist du sterbenskrank oder was ist los? Wer hat Dir denn gesagt das du schwer depressiv bist? "anscheinend" klingt nicht nach einem Arzt, ich war gestern auch beim Psychologen und hab mir Johanniskraut verschreiben lassen, der Termin stand schon länger, wegen meiner ganzen Probleme Zuhause und auf der Arbeit, wegen der Wohnungssituation und der Kinder bin ich auch in ein Loch gerutscht aus dem es anscheinend keinen Ausweg mehr gab und so richtig bin ich auch noch nicht draußen.

    Schreib doch bitte was los ist, nur so wage Andeutungen zu machen ist nicht gut, ich bin vermutlich nicht der einzige der sich Sorgen macht. Jetzt mal raus mit der Sprache, ich kann dich nicht verstehen wenn du nicht sagst was los ist.

    Nein, keine Suizid Gedanken. Im Gegenteil, ein neues Leben und ich möchte nicht das irgendwelche Spuren von mir in dieses Forum führen. Ich habe mich hier sehr offen mitgeteilt und will auf keinen Fall das es auf mich zurückzuführen ist.

    Ich verstehe es nicht ganz, aber das hört sich komisch an. Schämst du dich für dein "altes" Leben, der Weg in die Trockenheit ist doch der Weg in ein neues "glückliches" Leben, warum willst du das alles vergessen oder verstecken? Wir sind nun mal was wir sind und sollten das ja auch nicht vergessen wenn wir nicht wieder in der Spirale abwärts enden wollen.

    Denk bitte gut über alles nach und werf jetzt nicht einfach so hin, denn so klingt das für mich. Ich hab ja selbst schon mehrmals den Abgang (aus dem Forum) angekündigt und war bockig.

    Macht euch keine Sorgen, ich komme wieder, da bin ich mir leider sicher.

    So wie Du schreibst fällt es mir leider schwer mir keine Sorgen zu machen. Wenn Du dir "leider" sicher bist das du wiederkommst warum gehst du dann? Ich bin gesundheitlich auch angeschlagen, hab/hatte auch ein Stimmungstief und hatte auch schon des öfteren schwarze Gedanken. Das Leben ist aber schön und ich werde auf jeden Fall alles, wirklich alles, versuchen um wieder glücklich zu werden, das wichtigste hab ich ja schon erreicht, ich bin trocken, darauf muss ich jetzt versuchen aufzubauen. Ich/wir wissen ja nicht was deine Probleme sind und wenn du nicht mitteilst welche es sind kann Dir auch niemand helfen.

    Nein, kein Rückfall mit Ansage, ein Abschied mit Ansage, ich bin durch, mit allem.

    Hey Seppel, ich bin selbst seit Wochen in einem Loch gewesen und hatte nur schwarze Gedanken, mir ging es ähnlich wie Dir behaupte ich mal wenn ich das richtig einschätzen kann. Es bringt doch nichts das Du dich hier verabschiedest, mit was bist Du durch?

    Schreib doch einfach auf was deine Probleme sind, ich lese es mir durch versprochen! Gestern war ich auch beim Arzt und hab mir pflanzliche Stimmungsaufheller verschreiben lassen weil mich meine Situation Zuhause und auf der Arbeit extrem runtergezogen hat, ich war wirklich schon depressiv.

    Mach es bitte so wie Lebensmut es geschrieben hat, schreib dir die Finger wund und lass es raus. Vielleicht können wir dir ja helfen. Bei mir war es auf jeden Fall der Alkohol der mich erst in diese Situation gebracht hat. Meine Probleme sind ja durch die Sucht entstanden die mich jetzt herunterziehen. Du musst aus dem dunklen Tal raus, versuch es bitte wenigstens.

    Und jetzt schreib mal bitte was Sache ist, wo der Schuh drückt, vielleicht können wir Dir helfen.

    Gruß Arno

    Gestern war so schönes Wetter, wir waren Einkaufen. Wieder Saufgedanken. Wie werde ich bloß diese scheiß Saufgedanken los? Ich wünschte sie würden nie wieder kommen. Es nervt und stresst.

    Hey da bist du nicht alleine, an der Sache knabbern wir noch eine Weile. Mir ging es die letzten Tage/Wochen echt schlecht und Ich hatte keine größeren Eingaben des Suchthirns, wahrscheinlich weil ich wusste das es dann schlimmer wird. Jetzt sehe ich wieder ein kleines Licht am Horizont und "Bang" es klopft wieder mal an.

    Vorher hab ich das Dach geplant, wieviel Sparren, Schindeln usw., war die ganze Zeit beschäftigt mit rechnen, planen....dann kam der erste Gedanke ob mein alter Freund mir wieder helfen könnte (er ist Zimmermann) der wieder zurück in Sachsen ist, mir ist bewusst das er auch Alkoholiker ist bloß halt nicht trocken, also hab ich die Idee gleich wieder verworfen. Ein paar Minuten später, ich bin alles im Kopf durchgegangen wie es ablaufen soll, hab ich mich dann vor meinem neuen Häuschen sitzen sehen, alles schick und ich ganz stolz mit ein paar Freunden die mich dann gefragt haben ob sie Bier trinken dürfen, ich hab dann geantwortet ja klar bringt mir bitte auch was leckeres mit, worauf hin ich gefragt wurde was denn...da wurde mir dann bewusst wie hinterhältig das Suchthirn ist und ich war wieder in der Spur.

    Das war alles in einem Zeitraum von Minuten, irgendwie wie ein Traum, das kam über die Belohnungsschiene. Du bist nicht der einzige, ich bin auch nicht sicher. Ich hoffe das tröstet dich ein bisschen.

    Ich saß ja ganz alleine auf dem Sofa und hab Holz und Gedöns in den Warenkorb gelegt und plötzlich saß ich mit Freunden in Gedanken am Lagerfeuer...

    Ja ich genieße es zum Teil, vorallem dass ich mich nicht zu Grunde gerichtet habe und es mir wieder besser geht. Dass ich es gleich gelassen habe und nicht den Kummer ertränkt habe. Das kam für mich gar nicht in frage

    Aber das widerspricht sich doch mit dem was Du geschrieben hast oder steh ich auf dem Schlauch? Du schreibst doch das dich dein Kummer immer wieder hat scheitern lassen und du wieder ein paar Dosen gekauft hast... auch von Gesundheitlichen Problemen hast du geschrieben wenn ich mich richtig erinnere. Du hast ein Dach über dem Kopf, bist nicht abhängig so wie ich es interpretiere, was ist dein Problem?

    Moin Moin, klar ist es besch.ssen wenn man nach 5 Jahren Trockenheit wieder rückfällig wird und das war ja nicht nur einmal, wenn ich das richtig gelesen habe. Ich kann dir da leider keine Ratschläge geben weil ich selbst gerade in einer schwierigen Situation stecke, da geht es inzwischen aber eher um Wohnraum und Kinder.

    Irgendwie weiß ich immer noch nicht ob Du ein Alkoholiker bist, du sprichst von mehreren Dosen, mir wieder bewusst Bier zu kaufen usw. dann wären es mal 13 Dosen und eine Flasche Hartalk wo du dann mit 4 Promille im Krankenhaus gelandet bist. Bei mir haben die Mengen über die Jahre auch variiert, aber es war doch immer eine gewisse konstante, also mal einen Monat oder ein Jahr aufhören war nicht drin, das ging mir gar nicht durch den Kopf.

    Nach einem Jahr Beziehung, also gute 2,5 Jahre habe ich wieder angefangen mir Bier bewusst zu kaufen.

    Das ich merkte, dass da was nicht stimmt war, als ich mir bewusst was gekauft habe, mehrere Dosen, um in einer ruhigen Phase mich runter zu fahren. Also z.b..bin ich in den Wald gefahren, hab mich auf einen Hochsitz gesetzt oder auf eine Wiese.


    Du hast nie regelmäßig getrunken so wie ich das rauslese, sondern immer nur in schwierigen Zeiten, oder?

    Vom kognitiven ist wie gesagt seitdem Alkohol mit Schmerz, Trauer, Wut und Hass verbunden. Selbst bei dem Wissen, dass meine Ex einen neuen hat kam alles hoch, aber nicht die Flasche. Zum ersten Mal überhaupt bin ich in meinem Leben durch Trauer, Wut und Verletztheit nüchtern gegangen.

    Seit diesem Tag habe ich nicht mehr getrunken. diese Anspannung weg war. Sie kam auch nicht wieder. Es war Trauer und seelische Schmerzen, bis heute verfolgt mich alles, aber ich habe kein Gefühl von seelischer unzufriedenheit mehr verspürt. Es war mir egal wie andere mich bezeichneten, was sie von mir dachten. Der Gedanke du musst jetzt was trinken, dann hört das auf kam nicht mehr. Das Gefühl war ein völlig anderes.

    und konntest dann immer wieder aufhören?

    Vielleicht hast Du gar kein Suchtproblem, denk mal darüber nach und rede mit deiner Therapeutin darüber, also für mich klingt das alles nicht wirklich so als wäre der Alkohol dein Hauptproblem sondern eher was anderes. Ich hab aber null Ahnung davon und weiß nur von mir selbst was meine Probleme sind. Mich hat der Alkohol in die Situation gebracht in der ich jetzt bin, bei dir hab ich den Eindruck das deine Beziehungsprobleme dich zum Alkohol bringen. Ich weiß nicht wie ich es erklären kann was ich meine, aber du könntest ja wieder aufhören wenn...

    im 6. Jahr fange ich wieder an weil sich das Spiel wiederholt und ich nicht merke woran? Das ist für mich .ist das gefährlichste überhaupt. Es ist nicht das es die Verfügbarkeit ist, dass in Gruppen getrunken wird usw. Es sind bestimmte Ereignisse, Phasen was auch immer, die ausschließlich in Beziehungen vorkommen


    Lass es doch einfach und lebe ein glückliches Leben ohne Alkohol.

    Also ich werde gerade nicht schlau aus dir, vorher hast du das geschrieben

    Hallo,

    als ich das Mädel damals kennenlernte war gar kein Gedanke an Alkohol. Ich wollte gut riechen, wir haben lange telefoniert, bis in die Nacht. Ich war immer fit und abends bin ich zu ihr gefahren, teilweise wieder heim. Da passte Alkohol überhaupt nicht rein. Nicht mal Gedacht mich zu schwächen. Ich war körperlich und geistig total fit.

    Und im Eingangspost das

    Nach meiner Ausbildung hatte ich eine Fernbedziehung. In der Bahn habe ich dann schon deutlich mehr getrunken, hauptsächlich zur Entspannung und Freude auf meine Partnerin. Nachdem wir dann zusammen gezogen sind, kamen immer mehr höhere Mengen ins Spiel, aber nie jeden Tag.

    ich denke ich verwechsel das jetzt aber, ich hab deinen Faden gerade nochmal überflogen und alles sieht für mich als ob du kein Kleinkaliber warst

    Während ich damals mit sagte, du kannst nicht 6 Bier abends trinken, nach dem Training mit den Jungs, bei Feiern usw. Hör auf! Wären es an Spitzentagen locker mal 13..14 Dosen. Natürlich war ich da bumsevoll

    Das ist eine nicht geringe Menge, in jungen Jahren sicher wegzustecken aber ich war nach der Menge oft Mr. Hyde oder Dr. Jekyll je nach Tagesform

    Medizinisch bin ich Alkoholiker weil der Alkohol eine Bedeutung für gewisse Situationen ist/war, die Nichttrinker ja nicht zum Alkohol greifen lassen. Der Grad der Abhängigkeit und das Verlangen, das sehe ich tatsächlich als sehr schleierhaft. Ich habe nie des Trinken Willens getrunken, sondern nur in Situationen mit seelischer Angespanntheit und Traurigkeit.

    Nein, ich habe nie getrunken weil ich das Verlangen nach Alkohol hatte. Wenn ich was getrunken habe, habe ich auch teilweise das Bier weggekippt, weil es mich geeklelt hat und ich an meine Gesundheit gedacht habe. Natürlich war es nicht das erste Bier, aber ich habe nicht alles weggetrunken. Gut, kein Alkoholiker trinkt gern. Ich habe meine Wesensveränderung gemerkt und war immer froh, dass ich allein war bzw bis zum nächsten Tag wieder alles weg war.

    Ich hab noch nie Alk weggekippt außer in den Hals oder vielleicht einmal vor einem der zwei halbherzigen Versuche "mal" aufzuhören. Klar kamen das ein oder andere Mal diese Momente an denen ich während ich gesoffen hab darüber nachgedacht hab aufzuhören, ich kann das nicht beschreiben, Melancholie... die aber bei der nächsten Textnachricht oder einem Lied sofort wieder weg war oder auf später verschoben wurde, das Selbstmitleid des nassen Alkoholikers. Ich hatte mir auch oft Abends beim Zähneputzen gerne ausgerechnet wie lange ich das noch weitermachen kann, obwohl mir eigentlich klar war das es schon zu spät ist. Mich hat der Alk auch nur nach wirklich krassen Abstürzen morgens nach dem wach werden geekelt, aber nach ein paar Stunden nicht mehr, also ich hab mir das Zeug nicht reingezwungen. Wenn ich WE hatte war es auch egal, da wurde dann auch mit pelziger Zunge und verkatert wieder getrunken.

    Ich kenn mich nicht mit den ganzen Arten der Krankheit aus, ein Quartalstrinker hat längere Pausen und schießt sich dann halt komplett ab usw. ich weiß nicht was du jetzt bist aber egal du solltest es herausfinden.

    Ich hätte auch nie eine Freundin die nicht auch konsumiert hat, also ich meine "tolle Frau" jetzt trinke ich nicht mehr, wie im ersten Post oben 👆im Gegenteil ich hatte auch schon Situationen in denen ich nach einem Tete a Tete gesagt hab jetzt muss ich wieder zu den Jungs...Selbst total verknallt hab ich nicht geschafft aufzuhören, weil ich nicht wollte oder konnte.

    Hi Angler ich bin's nochmal, ich steck gerade auch in einer schlechten Zeit und hab ehrlich gesagt auch nicht viel zu lachen, nicht das du denkst der hat einfach reden....

    Ist das weg oder es ist Harmonie pur, kein Bier, kein Bedürfnis. Damit habe ich aber meine eigene Verantwortung abgegeben. Das ist schleichend, das ist Entwicklung. Da kommen noch Faktoren wie Unzufriedenheit, mangelnde Selbstverwirklichung und kein Seelenfrieden dazu.

    Den hatte ich über Jahre und am Anfang der Beziehung, daher kam da nie Alkohol vor. Ich war auch nicht in einem Verzichtsmodus weil ich wusste, ich vertrage das eh nicht, noch nie tat es mir gut.

    Wir wissen doch alle das der Alkohol ein "guter" Ratgeber und "fürsorglicher" Freund war. Bei mir war der erste Suff wenn ich mich richtig daran erinnere eine Befreiung, er gab mir ein gutes Gefühl, auch Harmonie hat er mir vorgegaukelt. Das einzige was aber schleichend kam war der Weg in die Sucht, obwohl es mir schon bestimmt 15-20 Jahre immer wieder mal bewusst war das ich ein riesen Problem habe und es immer schlimmer werden wird, ich hätte damals besser schon die Entscheidung treffen sollen mit dem saufen aufzuhören und mir einzugestehen das ich ein Alkoholiker bin dann wäre mir vieles vermutlich erspart geblieben, wenigstens die gesundheitlichen Probleme da bin ich mir ziemlich sicher aber der Alkohol ist halt ein mächtiger Gegner sonst wäre ich ja nicht hier.

    Wie lange trinkst du eigentlich schon oder hast du gesoffen? Ein oder zwei Gläser Wein oder Bier gab es bei mir nie, klar konnte ich auch in gewissen Kreisen aufhören und Heim gehen aber immer nur mit der Gewissheit das Zuhause Nachschub steht, wenn nicht wurde er besorgt, egal wie auch wenn ich mir eine Alibipizza bestellen musste.

    Ich hab den Alk auch nicht "vertragen", hab aber viel davon vertragen, kotzen musste ich selten. Die Faktoren Unzufriedenheit, mangelnde Selbstverwirklichung und kein Seelenfrieden kamen bei mir natürlich wie vermutlich bei vielen anderen natürlich auch auf, bei mir sind sie sogar jetzt im Moment noch anwesend aber das ändert nichts an der Tatsache das ich Alkoholiker bin. Über eins bin ich mir aber sicher würde ich wieder saufen würden sich meine Probleme nur multiplizieren und das möchte ich genau so wenig wie jemals wieder saufen.

    Auch wenn sich morgen alle meine momentanen Probleme plötzlich in Luft auflösen würden könnte ich nie wieder einen "normalen" Umgang mit Alkohol haben. Bei mir wäre es auf jeden Fall so, das ich nach einem Schluck wieder auf Vollgas laufen würde, spätestens wenn ich alleine wäre, falls ich es im "Freundeskreis" angehen würde. Du solltest dir echt mal klar machen ob Du nur ein Problemchen in schwierigen Zeiten mit dem Zeug hast oder ob du Alkoholiker bist. Beim ersteren ist ja "leicht", beim letzteren nicht so wie du ja hier siehst.

    Heute saß ich wieder in "meinem" Garten, hab stundenlang ins leere bzw. zum Horizont gestarrt und über vieles nachgedacht, wie jeden Tag. Dabei hab ich aber auch gemerkt das der Fusel schon Gewehr bei Fuß steht oder hinter mir und nur darauf wartet mir Trost anzubieten falls ich nicht mehr weiter weiß und ich muss ehrlich sagen ich war froh das nichts da war, wie auch immer, Jammern wird mMn dann gefährlich wenn du dir nicht 100% sicher bist was Du bist, nur ein Problemtrinker oder halt ein Alkoholiker dessen Problem es ist nicht aufhören zu können.

    Ich hätte heute wieder zur Flasche gegriffen, wenn ich Du wäre bzw. so wie du es beschreibst. Vielleicht verstehe ich dich auch falsch, sei bitte nicht böse, ich möchte nicht den Schlaumeier spielen, ich stehe nicht über den Dingen aber inzwischen weiß ich 100% von mir das ich Alkoholiker bin und das nicht erst seit ich "Probleme" hab. Ich hoffe du kannst etwas damit anfangen.

    Gruß Arno

    Hallo Angler,

    ich verstehe dich auch nicht ganz

    Habe von Anfang an gesagt, ich trinke nichts mehr, habe damit aufgehört. Hat mich auch nie gejuckt, wenn wir auf Feiern waren. Ich war ja eh der Fahrer und immer froh, nicht die Schnapsleiche zu sein.

    Wenn ich nicht trinken durfte, habe ich es auch nicht gemacht. Also damit meine ich Autofahren, Arbeit, Familientreffen usw

    Ich selbst kann nur immer wieder sagen, dass ich jahrelang, auch zum Beziehungsanfang keinen Alkohol gebraucht habe, es sich entwickelte und ich jetzt wieder in meine alte Bahnen komme, an die ich mich mehr und mehr erinnere

    Es klingt auch für mich so als wärst du kein Alkoholiker, ich z.B. hab immer gesoffen auch wenn es mir gut ging, die Tage die ich mal nichts gesoffen habe waren entweder die mit schweren Katern oder die an denen ich wieder erzählt bekommen habe was ich für eine Vorstellung abgeliefert hab. Bei dir klingt das halt so als wären es nur Phasen des übermäßigen Konsums aus Trauer usw. aber nicht weil du süchtig bist/warst, das ist es auch was Hartmut meint. Ein Alkoholiker findet immer einen Grund um zu saufen, egal ob es gute oder schlechte Zeiten sind. Es klingt so als würdest du wieder ein "normales" Leben führen können würde nur wieder deine Herzensangelegenheit ins reine kommen.

    Also ich hab ja mal Tiramisu gegessen und muss sagen "das werde ich nie wieder machen" es war kein panisches Gefühl, oh Gott oh Gott, es war körperlich. Ich kann keinen Alkohol mehr konsumieren selbst ein Mon Cherie würde mir extreme Probleme bereiten und die sind dann nicht psychischer Natur...

    Unglaublich. Ich war gestern 2 Stunden Oberkörper frei und Beine in der Mittagssonne. Heute geht es mir soooo viel besser. Was für eine heilende Kraft die Sonne ist.

    Guten Morgen, das gleiche habe ich gestern auch gemacht, ich war ganzr 6 Stunden in "meinem" Garten und hab ein online Kartenspiel in der Sonne gespielt. Verrückte Welt, ich bin die letzten Wochen so niedergeschlagen gewesen das ich das Haus nur noch für das notigste verlassen habe, das Wetter war aber auch unterirdisch, geh so oft wie möglich raus und tank Sonne, das hilft enorm. Super das du gleich Nägel mit Köpfen machst, bleib auf jeden Fall dran und setz dir ein Ziel. Meiner Birne tut es jedenfalls sehr gut und ich erkenne auch den inneren Schweinehund der mir auch immer wiedermal ein Pause aufschwatzen will bzw. mich vergessen lässt was meine Ziele sind. Genauso versucht er es mMn mit dem Alkohol, also immer dran bleiben und nicht aufhören sobald die Rückenschmerzen weg sind.

    Gruß R/no

    Meine Rückenschmerzen nerven und die Übelkeit. Und der Winter. Aber es muss immer weiter gehen.

    Guten Morgen Abstinenzler,

    mich nervt das Wetter auch, ich schau mir nachher den Garten an und hätte gerne besseres Wetter um zu sehen wie sonng es da ist, zwecks Planung fürs Gartenhaus...ich bin mir auch noch nicht ganz sicher ob ich das alles schaffen werde wie ich es es will oder gerne hätte. Ich weiß aber auch das ich so wie es jetzt ist nicht glücklich werde darum mach ich jetzt alles was mir möglich ist um glücklich zu sein.

    Im lauf des Tages wird sich hoffentlich die Kartbahn melden und fragen wann ich Probearbeiten kann und dann bin ich schon wieder einen Schritt weiter aus meinem Loch in dem ich gesteckt habe. Bist du eigentlich glücklich in deiner momentanen Situation, nicht nur wegen der Kinder sondern auch mit deiner Frau/Freundin? Ich zum Beispiel habe jetzt erst begriffen das ich ein Jahr meiner Trockenheit vertrödelt hab und etwas nach gerannt bin was ich gar nicht wollte.

    Das meine ich auch mit "Du brauchst ein Ziel" , was willst Du, willst du glücklich trocken leben? Ich gehe davon aus das du das willst also musst du etwas tun, fang doch heute noch an etwas gegen deine Rückenschmerzen zu tun, dein Arzt oder das Fitness Studio haben dir ja bestimmt Übungen empfohlen die du aber auch Zuhause machen kannst. Ich hab durch mein eigenes Programm schon viel verbessert und meine Beschwerden verbessern sich von Tag zu Tag, schon das alleine gibt mir Kraft und Hoffnung. Der Nebenjob den ich mir so richtig gut vorstellen kann auch, denn er wird mich meinem Ziel ein gewaltiged Stück näher bringen und auch wenn das alles nicht so klappt wie ich will wird es mir gut tun. Den aus finanzieller Sicht hatte ich wirklich Angst vor meiner Zukunft und auf lange Sicht hätte es mich auch in Gefahr gebracht wieder in einen aussichtslosen lethargischen Zustand zu verfallen und wie das Enden kann wissen wir ja beide.

    Du musst aufstehen auch mit Rückenschmerzen und etwas tun was dich glücklich macht, denk bitte nicht übers Rauchen nach, das ist doch nicht wichtig. Du willst glücklich trocken sein und dafür musst Du herausfinden was Du willst.

    Es klingt wahrscheinlich so als hätte ich leicht reden aber das ist absolut nicht so. Mein Alltag ist alles andere als entspannt, ich habe keinen Rückzugsort an dem ich mich 100% wohl fühle, die Situation mit meiner X ist unerträglich, dazu der Stress mit dem Job, Wohnsituation/Suche usw. aber ich hab eben ein Ziel vor Augen und das versuche ich zu erreichen und das schaffe ich nur "Trocken"

    9.30 Termin wegen meinem Rad, 10.30 Auto gebucht, hole den Gartenbesitzer ab und schau mir meinen Besitz in "Spe" an. Danach muss ich heim und etwas für die Jungs und mich kochen. Donnerstag Banktermin, Sonntag wieder auf die Arbeit und wenn dann alles so läuft wie ich es mir wünsche fängt der ganze Stress (positiv) erst an. Plannung des Hauses, Fundament etc. was darf ich was kann ich mir leisten usw.

    Ich hoffe ich hab dich jetzt nicht zugetextet, ich will dir nur zeigen das es geht. Ich war die letzten Wochen/Monate in einer beschissenen Situation und bin immer noch nicht ganz draußen, aber ich hab den Wunsch/Willen die ganze Misere zu beenden damit ich glücklich leben kann, auch wegen meiner Jungs aber auch für mich.

    Kopf hoch, du schaffst das, du musst nicht nochmal stolpern. Trink einen Kaffee, Rauch eine und denk nach was du wirklich willst.

    LG R/no