Hi Absti,
mir ist noch was zu Deinem Suchtdruck eingefallen.
Beobachte ihn mal, ob er nur bis zum zweiten Bier denkt.
Das hab ich nämlich grad von Mehrfachrückfälligen gehört,
dass sie bei Druck nur bis zu dem Moment der Erleichterung denken konnten.
Und bei den Folgen, jetzt muss ich mich erst mal abreagieren, das schaff ich schon, wieder aufzuhören, oder da drum kümmere ich mich später.
Und bis jetzt, Du bist ja noch nicht über Deine Trockenzeitgrenze rausgekommen, gehst Du mit den Folgen erst hinterher um und räumst des Schaden wieder auf, der entstanden ist.
LG LK
Abstinenzler - Für mich gibt es nur einen Weg- Die Abstinenz
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Da habe ich Angst das das wieder Druck und Stress macht. Dann sagt mein Saufhirn 1 Jahr das reicht jetzt aber wirklich, hat es ja bei 3 Monaten schon gesagt. Ach man, ein Scheiß. Da will ich, ich will es aber es hat nicht geklappt
Ich empfehle dir dich mit anderen Dingen abzulenken, dein "Jubiläum" in spe wirst du sowieso im Hinterkopf behalten, leg nur deinen Fokus nicht ganz da drauf. Meine Ablenkung in den letzten Monaten war leider zum größten Teil negativ, X X X, so langsam kommen aber endlich auch ein paar positive Dinge. Meine Liegestützprogramm ist 👌👌👌ich trage inzwischen eine Gewichtsweste, da gibt mir Antrieb, im Sommer will ich Topfit aussehen 😬
Solche Sachen halt, ich hatte die letzten Wochen auch Magenprobleme, die Geschichte mit meinen Beinen kennste ja auch.
Es dauert bei manchen halt einfach länger, ich bin auch noch nicht ganz auf der Höhe und hab auch Bammel wie sich alles entwickelt. Die Tage hab ich einen Banktermin, schau mir morgen einen riesen Garten an, hab vor da meinen Traum zu verwirklichen.
Das sind Dinge die mich von saufgedanken abhalten, die ich übrigens gar nicht mehr habe 0,0%, was nicht heißen soll ich pass nicht mehr auf, aber ich hab zuviel zu erledigen und zuviel zu verlieren.
Du brauchst ein Ziel, nicht ein Datum wie lange du "trocken" bist, ich meine sowas wie ich halt besser nur positive Dinge.
Ich kenne dich nicht und weiß nicht was du gerne machst aber such etwas was dich ablenkt, Garten, Auto, irgendwas...
Gruß Arno
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Hi Absti,
ich würde nicht so weit wie Tabsi gehen und den flügge gewordenen Kindern zum Auszug raten, aber was du über deine Familiensituation schreibst, finde ich schon bedenklich.
Jetzt distanziere ich mich noch von der hier wohnenden Stieftochter, jetzt 21 Jahre alt ...
Hier wohnt noch der 26 Jährige Sohn von meiner Frau, er hat mit mir und der Schwester keinen Kontakt. Praktisch hat meine Frau mit uns 3 Kontakt aber sonst keiner mit keinem. Täglich wird gestritten. Wollte immer schlichten und helfen, war dann selber im Fadenkreuz und im täglichen Stress und Streit involviert.
In einer solchen Konstellation seinen Alltag zu verbringen, in der der eine von dem anderen enttäuscht ist, in der die eine nicht mit dem anderen spricht, halte ich persönlich für hochriskant. In deinem Zuhause scheint ja überhaupt keine Erholung möglich, es scheint keinen Ruheraum, keine Burg zu geben, in der du Kraft und Zuversicht auftanken kannst. Ich fände es schwierig, unter solchen Bedingungen meine Abstinenz zu festigen. Ich wünsche dir, dass es euch gelingt, hier eine Veränderung zum Guten herbeizuführen, wie auch immer.
Liebe Grüße
Mattie
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@Matti und Absti
es scheint ja keine ordentliche Kommunikation unter Erwachsenen mehr stattzufinden und wenn Absti und seine Frau vertragliche Mieter sind, dann haben sie schon ein Entscheidungsrecht, wer in deren Wohnung lebt. Das heißt ja nicht, dass ich meine Kinder auf die Straße setzen würde, aber wie Du schreibst „ My Home is my castle“ und ständig Ärger und Anspannung würde meine Abstinenz gefährden.
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Ich will mich nur kurz noch mal einmischen.
Der Absti kann das jetzt nicht auf die Schnelle lösen, und wegen seinen Rückfällen hat er eh einen schlechten Stand.
Das muss er vielleicht schon alles im Hinterkopf behalten, aber im Moment nützt ihm das wenig.
Er hat jetzt diese Sitatuion. -
Er hat jetzt diese Sitatuion.
Ich halte diese Situation auch für kein gutes Umfeld um trocken zu werden und zu bleiben. Ein Zuhause sollte wie eine Burg sein. Dort sollte man zur Ruhe kommen können, auch ohne Alkoholerkrankung. Für mich wäre so ein Umfeld höchst gefährlich. Natürlich kann Absti jetzt nicht einfach die Koffer packen oder die erwachsenen Kids rausschmeißen. Aber er braucht einen Raum/Ort für sich, wo er an sich arbeiten kann und nicht von äußeren unguten Einflüssen gestört wird. Das wäre meine Meinung. Diese vertrete ich, da mir Ruhe und Sicherheit in meinem Zuhause sehr wichtig ist.
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Das macht es vielleicht leichter.
Aber ich schreibe nicht nur als Gag, dass neben mir die Welt hätte untergehen können, als ich wirklich aufhören wollte.
Und hier gibt es mindestens einen in diesem Thema, der auch unter sehr schwierigen Umständen zu Hause aufgehört hat.
Bei mir wars nebenbei mit meiner Frau auch nicht einfach.
Und das schreibe ich deswegen und dazu stehe ich auch, dass ihr ihm ja im Grund sagt, so schafft ers eh nicht.
Und da bin ich dagegen.
Er wird die Wohnsituation nicht in ein paar Wochen ändern. Erstens müssen die alle erst mal Wohnungen finden, was bei dem Wohnungsmarkt schwer ist, ausser man lebt irgendwo, wo niemand hinwill. Oder er kriegt irgendein Loch, was ist daran besser?
Ausserdem schreibt er selbst, dass er untendurch ist. Alles Vertrauen in ihn ist weg, also wie soll er da was durchsetzen?
Wenn, dann müsste er sich irgendwo einen Raum schaffen, und das wird wahrscheinlich nicht dort sein und kosten sollte es möglicherweise auch nicht viel.
Und ob er das vor seinem nächsten Rückfall schaffft..ich sage, er muss das jetzt erst mal so hinkriegen. -
Wenn meine Lebenssituation es mir schwer macht, trocken zu bleiben, dann muss ich schauen, welche Maßnahmen ich mir schaffe, damit es wieder stabil wird.
Es ist nicht die Lebenssituation selbst, nicht meine Tochter, nicht mein Bruder, nicht der Chef und auch nicht der Nachbar Lumpi. Es ist immer die Sucht, die mir in solchen Momenten scheinbar passende „Lösungen“ anbietet.
Die eigentliche Frage lautet doch. Wie schütze ich mich, wenn ich die Situation nicht ändern kann, nicht ändern will oder Ausreden vorschiebe? Wo schaffe ich mir meinen Abstand, damit ich nicht trinke? Wie sorge ich dafür, dass der Stoff nicht griffbereit steht? Welche Maßnahmen schaffe ich, damit ich nicht selbst losfahre, um etwas zu kaufen?
Wenn ich dazu nicht bereit bin, dann bin ich auch nicht bereit, trocken zu bleiben.
Denn wenn ich die Situation um mich herum verantwortlich mache, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis ich wieder saufe. Situationen kommen immer wieder.
Es ändern sich nur die Teilnehmer.
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In einer solchen Konstellation seinen Alltag zu verbringen, in der der eine von dem anderen enttäuscht ist, in der die eine nicht mit dem anderen spricht, halte ich persönlich für hochriskant. In deinem Zuhause scheint ja überhaupt keine Erholung möglich, es scheint keinen Ruheraum
Wir haben uns ausgesprochen, aber trotzdem mache ich jetzt komplett mein Ding statt noch bei den anderen rumzufunken. Und einen großen Ruheraum habe ich- Tür zu- alles gut
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Ich halte diese Situation auch für kein gutes Umfeld um trocken zu werden und zu bleiben. Ein Zuhause sollte wie eine Burg sein. Dort sollte man zur Ruhe kommen können, auch ohne Alkoholerkrankung.
Naja hier wird schon viel Rücksicht auf mich genommen. Kein Alkohol, keine gerede über Alkohol, ich habe ein großes Zimmer und meinen Rückzugsort. Ist halt jetzt wie eine WG, als die Kinder klein waren war es wie eine Familie- sind halt net meine Kinder
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Naja hier wird schon viel Rücksicht auf mich genommen. Kein Alkohol, keine gerede über Alkohol, ich habe ein großes Zimmer und meinen Rückzugsort. Ist halt jetzt wie eine WG, als die Kinder klein waren war es wie eine Familie- sind halt net meine Kinder
DAS find ich wichtig! Familiäre Probleme kann es immer geben, auch mit eigenen Kindern. Das ohne Alkohol zu meistern, um das geht es doch im Kern. Jederzeit kann irgendwo was nicht rund laufen, im Job verbringt man oft mehr Zeit als mit seiner Familie. Das darf dann eine Abstinenz auch nicht zum Bröckeln bringen... Ich selber muss stabil sein, vor Allem, wenn sich Umstände in naher Zukunft nicht ändern können.
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Guten Morgen, mir geht es schon etwas besser. Muss mich um einige Dinge kümmern. Meine Rückenschmerzen nerven und die Übelkeit. Und der Winter. Aber es muss immer weiter gehen. Bin froh das ich nicht trinken muss.
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Einen Schritt nach dem anderen. Erhole Dich weiterhin und setze Dich nicht unter Druck/Stress.
LG
Bibi
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Meine Rückenschmerzen nerven und die Übelkeit. Und der Winter. Aber es muss immer weiter gehen.
Guten Morgen Abstinenzler,
mich nervt das Wetter auch, ich schau mir nachher den Garten an und hätte gerne besseres Wetter um zu sehen wie sonng es da ist, zwecks Planung fürs Gartenhaus...ich bin mir auch noch nicht ganz sicher ob ich das alles schaffen werde wie ich es es will oder gerne hätte. Ich weiß aber auch das ich so wie es jetzt ist nicht glücklich werde darum mach ich jetzt alles was mir möglich ist um glücklich zu sein.
Im lauf des Tages wird sich hoffentlich die Kartbahn melden und fragen wann ich Probearbeiten kann und dann bin ich schon wieder einen Schritt weiter aus meinem Loch in dem ich gesteckt habe. Bist du eigentlich glücklich in deiner momentanen Situation, nicht nur wegen der Kinder sondern auch mit deiner Frau/Freundin? Ich zum Beispiel habe jetzt erst begriffen das ich ein Jahr meiner Trockenheit vertrödelt hab und etwas nach gerannt bin was ich gar nicht wollte.
Das meine ich auch mit "Du brauchst ein Ziel" , was willst Du, willst du glücklich trocken leben? Ich gehe davon aus das du das willst also musst du etwas tun, fang doch heute noch an etwas gegen deine Rückenschmerzen zu tun, dein Arzt oder das Fitness Studio haben dir ja bestimmt Übungen empfohlen die du aber auch Zuhause machen kannst. Ich hab durch mein eigenes Programm schon viel verbessert und meine Beschwerden verbessern sich von Tag zu Tag, schon das alleine gibt mir Kraft und Hoffnung. Der Nebenjob den ich mir so richtig gut vorstellen kann auch, denn er wird mich meinem Ziel ein gewaltiged Stück näher bringen und auch wenn das alles nicht so klappt wie ich will wird es mir gut tun. Den aus finanzieller Sicht hatte ich wirklich Angst vor meiner Zukunft und auf lange Sicht hätte es mich auch in Gefahr gebracht wieder in einen aussichtslosen lethargischen Zustand zu verfallen und wie das Enden kann wissen wir ja beide.
Du musst aufstehen auch mit Rückenschmerzen und etwas tun was dich glücklich macht, denk bitte nicht übers Rauchen nach, das ist doch nicht wichtig. Du willst glücklich trocken sein und dafür musst Du herausfinden was Du willst.
Es klingt wahrscheinlich so als hätte ich leicht reden aber das ist absolut nicht so. Mein Alltag ist alles andere als entspannt, ich habe keinen Rückzugsort an dem ich mich 100% wohl fühle, die Situation mit meiner X ist unerträglich, dazu der Stress mit dem Job, Wohnsituation/Suche usw. aber ich hab eben ein Ziel vor Augen und das versuche ich zu erreichen und das schaffe ich nur "Trocken"
9.30 Termin wegen meinem Rad, 10.30 Auto gebucht, hole den Gartenbesitzer ab und schau mir meinen Besitz in "Spe" an. Danach muss ich heim und etwas für die Jungs und mich kochen. Donnerstag Banktermin, Sonntag wieder auf die Arbeit und wenn dann alles so läuft wie ich es mir wünsche fängt der ganze Stress (positiv) erst an. Plannung des Hauses, Fundament etc. was darf ich was kann ich mir leisten usw.
Ich hoffe ich hab dich jetzt nicht zugetextet, ich will dir nur zeigen das es geht. Ich war die letzten Wochen/Monate in einer beschissenen Situation und bin immer noch nicht ganz draußen, aber ich hab den Wunsch/Willen die ganze Misere zu beenden damit ich glücklich leben kann, auch wegen meiner Jungs aber auch für mich.
Kopf hoch, du schaffst das, du musst nicht nochmal stolpern. Trink einen Kaffee, Rauch eine und denk nach was du wirklich willst.
LG R/no
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Bist du eigentlich glücklich in deiner momentanen Situation, nicht nur wegen der Kinder sondern auch mit deiner Frau/Freundin?
Ja bin ich, sonst wäre ich schon ausgezogen, mir ne Wohnung gesucht und mich getrennt. An den Rückenschmerzen bin ich dran. Frage mich warum ich nicht im geschlossenen Bereich bin obwohl ich schon so lange angemeldet bin. Werde mal fragen. Ich danke dir, das mache ich
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Ich danke dir, das mache ich
Wenn du die Rückenschmerzen meinst, fang gleich an 😬
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Unglaublich. Ich war gestern 2 Stunden Oberkörper frei und Beine in der Mittagssonne. Heute geht es mir soooo viel besser. Was für eine heilende Kraft die Sonne ist.
Ich habe 6 Tage hintereinander Beine, Po, Rücken, Bauch trainiert und gedehnt. Musste mich überwinden, anfangen und jetzt läuft es schon FAST von selbst. Meine Rückenschmerzen sind fast weg, ich habe einen immer stabileren Rücken. Es macht sogar Spaß und schüttet kostenlos Dopamin aus. Dutzende Youtube Videos und KI Gespräche um Licht in das Thema Hohlkreuz und Rückenschmerzen zu bekommen.
Habe mir eine tolles Gel-Sitzkissen, ein Lendenkissen für Stuhl einen Rückenwärmgurt bestellt. Vom Rumsitzen und PS5 spielen wird mein Rücken nicht heile.
Vor der Magenspiegelung habe ich Angst. Ohne Narkose soll schlimm sein, mit habe ich Angst vor dem nicht Aufwachen und kann nicht sehen was die dann machen. Nachher machen die gar nix und sagen jup- sie haben nix alles gut.
Und ich bin sehr froh das ich MAXIMALEN Abstand zum scheiß Alk habe- abstinent aufgestanden, alles wird besser.
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Vor der Magenspiegelung habe ich Angst
Guten Morgen Absti,
ich habe auch schon Magen- und Darmspiegelung hinter mir. Davor habe ich mir auch einen riesen Kopf gemacht und hatte Angst davor. Aber beides war komplett easy. Bei der Magenspiegelung wurde ich gefragt, ob ich etwas zur Beruhigung wöllte. Dies habe ich bejaht. Ich bekam ein kleines Becherchen mit einem Kurznarkosemittel. Als ich zu mir kam, lag ich in einem Raum auf einer Sonnenliege mit einem Brechbecher unter meinem Kinn. Da lagen noch lauter andere Menschen so rum. Als eine Schwester ins Zimmer schaute fragte ich, wann ich endlich dran komme. Sie klärte mich dann auf, dass ich schon dran war.
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Unglaublich. Ich war gestern 2 Stunden Oberkörper frei und Beine in der Mittagssonne. Heute geht es mir soooo viel besser. Was für eine heilende Kraft die Sonne ist.
Guten Morgen, das gleiche habe ich gestern auch gemacht, ich war ganzr 6 Stunden in "meinem" Garten und hab ein online Kartenspiel in der Sonne gespielt. Verrückte Welt, ich bin die letzten Wochen so niedergeschlagen gewesen das ich das Haus nur noch für das notigste verlassen habe, das Wetter war aber auch unterirdisch, geh so oft wie möglich raus und tank Sonne, das hilft enorm. Super das du gleich Nägel mit Köpfen machst, bleib auf jeden Fall dran und setz dir ein Ziel. Meiner Birne tut es jedenfalls sehr gut und ich erkenne auch den inneren Schweinehund der mir auch immer wiedermal ein Pause aufschwatzen will bzw. mich vergessen lässt was meine Ziele sind. Genauso versucht er es mMn mit dem Alkohol, also immer dran bleiben und nicht aufhören sobald die Rückenschmerzen weg sind.
Gruß R/no
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Guten Morgen Abstinenzler,
du hast seit ein paar Tagen nicht mehr geschrieben - wie geht es dir mittlerweile?Wie verbringst du diesen Sonntag?
Ich wünsch dir einen guten Tag und weiterhin gute Besserung für deinen Rücken.
Thalia
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