Beiträge von foxi58

    Hallo, kurzes Update.......ein paar Tage Auszeit haben mir gutgetan, als ich zurückkam hatte der Sohn geschrieben dass er sich gegen den zweiten Klinikaufenthalt entschieden hat und nunmehr seit ein paar Tagen ohne Alkohol ist.....und auch bleiben will....., dass er sich im Umzug befindet in einen Nachbarort....ich´bin sehr erleichtert weil jetzt sehe ich ihn nicht täglich, ich schrieb ja dass er gegenüber meinem Vater wohnt, den ich pflege. Die räumliche Distanz lässt mich aufatmen, ein Kontakt per Handy besteht noch aber lediglich wegen organisatorischen Dingen.......er hat seine Adresse bisher nicht mitgeteilt, ich weiß also so gut wie nichts und bemühe mich es auch nicht zu erfragen.......Er arbeitet und benutzt sein ebike zum Fortbewegen, von seiner Ex??? Frau weiß ich nichts, sie hat uns blockiert aber ich bin darüber positiv gestimmt......Ich arrangiere mich mit der Situation und der Abstand tut mir gut merke ich.......aber er wahrt auch Abstand das ist ok.....

    Danke, wir versuchen alles, mein Mann geht zu den AA's, ich habe eine Therapeutin, arbeite noch etwas, mache Sport und walke am Wochenende

    Das sind wahre Worte, er ist noch handlungsfähig denn er ist noch nicht am Ende.....ich hoffe immer dass er endlich anfängt sein Leben selber zu gestalten

    Hallo nochmal, ich habe eine Therapeutin, die ich privat bezahle und bin seit Jahren mit dem Thema beschäftigt, da unser Sohn schon lange dem Alkohol zusprach, aber erst im letzten Jahr wurde es so massiv......Rein theoretisch ist mir vieles klar, ist halt schwer mit dem Umsetzen......dazu kommt dass wir auch einen Sohn zu Hause haben mit Down Syndrom, der bringt viel Freude aber auch viel Verpflichtung, Sorge und Kümmern...Und für den haben wir uns natürlich immer gewünscht dass wenn wir alt sind sein Bruder sich um ihn kümmert . Er geht ja wenn es mal einen Platz gibt in ein Wohnheim, aber wir müssen uns komplett neu aufstellen mit der Überlegung, da wir ansonsten keine Familie haben die sich später um unseren behinderten Sohn kümmert an Feiertagen, ihm Urlaube organisiert etc....Ihr seht die ganze Situation ist komplex, aber ich merke dass ich auch manchmal richtig Wut bekomme auf unseren trinkenden Sohn, der sich seit jahren nicht um seinen Bruder, geschweige denn um seinen 93 jährigen Opa interessiert. Wut hilft mir sehr mit der Distanz klarzukommen für eine Weile....

    Guten Morgen, es ist schwer...ich versuche mich hier immer durch Lesen zu bestärken dass der Weg richtig ist, aber es ist schwer...wenn ich daran denke dass unser Sohn auch seine Freundin verloren hat, sie waren nicht lange zusammen ca 3 Jahre....er steht mehr oder weniger allene da, hat nue 1 Freund das wars....Er hat noch seine Arbeit und will jetzt auch in das kleine Haus alleine einziehen, was beide nach seinem ersten Klinikaufenthalt blauäugig direkt gemeinsam gemietet haben....Ach was ist das alles ein Chaos.... furchtbar für mich als Mutter...

    Vielen Dank, ich habe eine angeschrieben....aber es ist sehr unterschiedlich was man erlebt und wie man damit umgeht...Wir haben uns einen Weg überlegt , mein Mann und ich, ich hoffe wir kriegen das so hin...Wir haben klare Ansagen gemacht wenn er nichts unternimmt..Er arbeitet ja noch und ich halte ihn auch durchaus noch für entscheidungsfähig und handlungsfähig, er ist ja nicht ununterbrochen betrunken....Aber er muss sich allein kümmern, wir nehmen ihm nichts mehr ab und sagen ihm auch nicht wie er was machen soll.....Wir wollen das so durchhalten haben wir uns vorgenommen...

    Heut ist Sonntag, viel zu viel Zeit zum Nachdenken🙈 immer wieder ertappe ich mich dabei, wo ich für unseren Sohn Strategien überlege, die er versuchen kann und die er eigentlich machen muss. Für mich als Außenstehende ist es eigentlich ganz klar, wie man vorgehen müsste, ich bin auch ein sehr strukturierter und sehr aktiver Mensch, wenn es um meine Belange geht, unser Sohn leider nicht. Es fällt mir sehr schwer, das auszuhalten, aber ich weiß, da muss ich jetzt durch…. ehrlich würde ich mir mein Sohn in Alaska wohnen, dann würde ich nichts mehr mitbekommen und das wär einfacher☹️

    Er hat noch nie besoffen und jammernd vor der Haustür bei uns gestanden, er hat sich immer ferngehalten…. so was kennen wir gott sei Dank noch nicht…. wir kommunizieren nur über Handy und wenn er jammert sag ich ihm mittlerweile dass er sich bewegen muss… wir wollen auf keinen Fall mehr aktiv werden für ihn, er kann sich gerne unsere Meinung und Tipps abholen, was er damit macht ist seine Sache… ich sag mir immer wieder dass es nur so erträglich ist für uns…

    Hallo, ich habe gestern die Infos hier aufgesaugt, vielen Dank. Wir möchten keinen direkten Aug in Auge Kontakt mehr mit unserem Sohn, das ist zu schlimm für uns. Da er gegenüber meinem Vater wohnt den ich pflege sehe ich sowieso täglich ob er auf dem Balkon zur Strasse sitzt, ob die Rollos rauf oder runter sind usw. ist alles sehr schlimm für mich und meinen Mann. Ich habe ihm nochmal aufgesprochen, welche Möglichkeiten der Suchtberatung es in der Nähe gibt, mittlerweile hat er auch keinen Führerschein mehr fällt mir grad ein....Und ich habe ihm gesagt wenn er nach der Klinik und Entgiftung sich nicht für einen Weg der zusätzlichen Hilfe und Reha entscheidet werden wir erstmal den Kontakt zu ihm einstellen . So wie mir hier geschrieben wurde habe ich ihm das mitgeteilt, dass wir am Ende sind und das nicht mehr mitansehen können und nicht mehr aushalten wollen dann. Ist wirklich hart dem eigenen Sohn das so mitzuteilen, aber es geht nicht anders. Nochmal habe ich ihm gesagt dass er selber aktiv werden muss und sich über seinen Krankenzustand bewusst sein soll, ohne Beschönigungen. Ich weiß dass in der Suchtklinik zumindest sein Verstand und Wissen über seine Krankheit nochmal darauf focussiert wird, was er daraus macht warten wir ab. Seine Ehefrau hat auch den Kontakt abgebrochen so wie ich glaube, er steht ziemlich alleine da.....Wir werden hart bleiben, ich merke jetzt schon dass mit der Abstand etwas Luft verschafft. Und ich habe ihm untersagt uns zu kontaktieren wenn er getrunken hat, nur Kontakt wenn er etwas etwas zu erfragen hat also organisatorisches......Er hat geantwortet dass er es respektiert und sich daran hält........Ein neuer Tag beginnt, neue Kraft sammeln zum Leben für uns...ich wünsche euch einen schönen Tag

    Danke für deine Info, der Nickname ist eher gedacht für: auf zack sein, foxi sein...so nennt man das bei uns…}}}}

    Es ist eine private Suchtklinik, aber er hat sich nach seiner Entlassung sehr überschätzt wie immer und zack war er wieder dabei zu trinken.......Ich selber habe eine Therapeutin, mein Mann geht heute zum ersten Mal zu den AA's Angehörige, ich hoffe es hilft ihm etwas.......Ich selber habe 3 Freundinnen mit denen ich über die Situation mit unserem Sohn im Austausch bin, die mich stützen und die ich anrufe wenn es wieder schlimm ist (lies gerne bei Linde von mir) und mir hilft das sehr immer wieder klar zu sehen wie es gehen muss mit der Abgrenzung.... Mein mann hat niemanden ausser mir und 1 entfernt wohnenden Freund, wie das oft bei Männern ist...........

    Wenn das Warten auf den Rehaplatz so lange dauert wie soll denn derjenige solange trocken bleiben? Wenn mein Sohn in der Privatklinik nochmal die Entgiftung macht , den Antag stellt und dann Monate warten muss ist er mit Sicherheit wieder an der Flasche, das schafft doch keiner so lange zu warten ohne Alkohol.....Danke nochmal für deine Infos

    Das stimmt, aber es ist unser letzes Hilfsangebot weil er keinen Platz in der normalen Klinik bekommen hat......Er kam voller Einsicht aus der Entgiftung vor 5 Wochen ist aber relativ schnell wieder gestrauchelt. Jetzt hat er sich nochmal für 2 Wochen angemeldet, das ist unsere letzte Begleitung. Wir versuchen uns schrittweise zu befreien, das ist nicht einfach als Eltern. Unser Traum von Familie und Schwiegertochter etc. ist mittlerweile begraben. Ich pflege meinen 93 jährigen Papa, ich weiß was Familie bedeutet, aber verabschiedet haben wir uns von unserer Idee mit unserem Kind und Familie. Das ist schwer und wir stehen jeden Morgen auf und versuchen uns abzugrenzen. Daher wahrscheinlich dieser Versuch ihm zumindest noch die letzte Möglichkeit zu geben und noch einen Versuch zu wagen. Unsere Bedingung dafür ist dass er sich wenn er in der Klinik ist dort über den sozialen Dienst für eine Reha anmeldet, das hat er in den 4 Wochen Klinikaufenthalt vorher nämlich abgelehnt.... er denkt immer er schafft es alleine...... Ich habe ihm vorgestern noch mal alle Optionen aufgezählt die er hat und ihm gesagt er muss sich entscheiden welchen Weg er gehen will und dass er uns erst kontaktiert wenn er weiß was er macht. Wir wollen sonst nix wissen, ob er abends trinkt usw. Das furchtbare ist dass er diirekt gegenüber meinem Vater wohnt und ich ihn immer auf dem Balkon dort sehe wenn ich 3x am Tag zu Papa fahre, ich bekomme also automatisch mit ob er arbeitet oder trinkend zu Hause ist. Ein Albtraum.... er hat wohl ab September eine neue Wohnung, ich schlage 3 Kreuze wenn er auszieht......Heute startet der Tag für meinen Mann und mich wieder mit dem Vorsatz nichts mitzubekommen und ihn in die Schranken zu weisen wenn er sich meldet, wir schaffen das. ich will wieder ein eigenes Leben ohne nur über ihn zu grübeln. heute Abend hoffe ich sehr dass die AA Gruppe meinem Mann etwas hilft, ihm geht es viel schlechter als mir.... LG Foxi

    Mittlerweile ist August, mein Sohn hatte sich von der Hausärztin eine Einweisung schreiben lassen Ende April und hat in der Klinik bei uns keinen Platz bekommen, auch nicht nachdem er mit 2,8 Promille 4 Tage auf der geschlossenen eingewiesen wurde von einer Notärztin, die die Frau gerufen hatte...... Bis heute ergebnislos...er hat natürlich weiter getrunken, mittlerweile keinen Führerschein mehr und wir als Eltern sind ratlos...und hilflos. Er war 4 Wochen in einer Privatklinik, hatte aber keine Reha beantragt und auch keinen Therapeuten vor Ort, nach 1 Woche hat er wieder getrunken. Wenn er sich meldet sagen wir ihm dass wir nicht für ihn tun können, er soll sich an die AA wenden im Ort. Er will jetzt nochmal in die Privatklinik ( er bekommt keinen regulären Klinikplatz weil alles voll ist) weil er merkt dass er nicht alleine klarkommt, wir haben die Bedingung dass wir ihm nur was dazutun finanziell wenn er mit der Klinik eine Reha beantragt......Ansonste halte wirihn uns wirklich fern, mal Kontakt über whatsapp und das war es.

    Uns geht es sehr schlecht, ich habe eine Therapie mit Gesprächen, mein Mann geht morgen das erste Mal zu einer Selbsthilfegruppe und wir versuchen uns abzugrenzen und signalisieren ihm dass wir ihm nicht helfen können, außer einen finanziellen Beitrag zur Klinik weil er das alleine nicht stemmen kann. Es ist sehr schwer für uns, aber wir versuchen wirklich ihn fernzuhalten von uns, was er zwischendurch macht erfragen wir nicht weil es uns zu schlimm ist..... Ich habe ihm klar gesagt dass wir ihm nicht helfen können und habe ihm nochmal aufgezeigt dass er zu den AA's gehen soll aber sonst gibts keine Hilfe????? Ach als Eltern ist es furchtbar aber wir wissen wir müssen Grenzen setzen um uns zu schützen.

    Weiß denn jemand wie lange es dauert bis man einen Rehaplatz bekommen kann nachdem man einen Antrag gestellt hat?

    Liebe Aurora , ich/wir werden die Ansage einhalten und wollen nichts über das Thema mitbekommen , haben auch der Ehepartnerin gesagt das wir nichts aktives mehr tun werden. Nicht mehr hinfahren und wenn man angerufen wird und vermitteln, nichts mehr.....Wir haben natürlich auch hin und wieder gefragt wie der momentane Stand ist, das ist gestrichen, ich will nichts mehr hören davon. Die Ehepartnerin wusste worauf sie sich einlässt, da muss sie jetzt selber durch....Ich muss das Thema für mich fernhalten . nd weißt du Kinder kann man nicht verlassen wie einen Ehepartner, finde ich. Und unsere spezielle Familiensituation mit dem anderen behinderten Sohn lässt es nicht zu, der würde die Welt nicht mehr verstehen.....Ich kann mich nur vorarbeiten und gucken wie es klappt. Er trinkt ja auch hauptsächlich am Abend, er geht normal arbeiten, das ist alles noch im Rahmen bei ihm...Mehr kann ich im Moment nicht ermessen was ich tue, ich habe klipp und klar gesagt wie ich ihn erlebe und sehe, dass er Hilfe braucht ..... und das bei mir Ende mit Hilfe ist und fertig. Er muss das selber und mit seiner Partnerin hinbekommen, ich bin raus (Originaltext). Das ist mein Stand heute, ich kann mehr gar nicht sagen.....lg Foxi

    Ich finde hier leider nirgendwo einen Post von Eltern abhängiger Kinder, unser Kind ist ja auch schon 31 Jahre alt aber das Thema begleitet uns schon lange, wie ich geschrieben habe....Und wir sind mit ihm ja auch in Kontakt daher bleibt es auch Thema.....na ja, ich habe mich ja schon lange mit dem Thema beschäftigt und werde mich auch weiter mal durchlesen....