Hallo foxi,
ja, das ist furchtbar, ohne Frage. Keine Mutter, kein Vater möchte sein Kind so untergehen sehen.
Ich lese aber, dass du und dein Mann immer mehr begreift, dass der einzige Weg für euch ist, euren Sohn machen zu lassen. Deinen Gedanken
ehrlich würde ich mir mein Sohn in Alaska wohnen, dann würde ich nichts mehr mitbekommen und das wär einfacher☹️
kann ich gut nachvollziehen. Das ist ja tatsächlich so. Abstand ist einfach DAS Mittel, das hilft. Wenn du 3 Mal am Tag gegenüber seiner Wohnung bei deinem Vater bist, geht dein Blick bestimmt schon automatisch zum Sohn rüber. Vielleicht kannst du versuchen, das nicht mehr zu machen. Auch wenn es wie ein Magnet wirkt.
Du bist beim Vater und der braucht deine Aufmerksamkeit. Weil er darauf angewiesen ist aufgrund seines Alters. Dein Sohn braucht das nicht, der ist alleine handlungsfähig. Und bestimmt über sein Leben.
Es ist so schwer, das Kind loszulassen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung aber mit anderem Hintergrund.
Ich wünsche dir für heute viel Kraft und Mut, weiterzumachen mit der Abgrenzung.
Liebe Grüße Aurora