Das sind mittlerweile 29 Jahre!
Korrektur 23 Jahre sind es,macht es nicht besser aber will mich nicht 5 jahre älter machen ![]()
Das sind mittlerweile 29 Jahre!
Korrektur 23 Jahre sind es,macht es nicht besser aber will mich nicht 5 jahre älter machen ![]()
Habe heute bei der suchtberatung angerufen und einen Termin zum Erstgespräch bekommen der ist am 05.03.26. Hatte zwar gehofft dass ich dort diese Woche einen Termin bekomme aber so lange ist es ja zum Glück auch nicht mehr.
Carl Friedrich ich brauchte anscheinend diesen Rückfall um für mich zu sagen jetzt muss schluss sein jetzt will ich für mich aufhören zu saufen.
Ich habe mich ne Woche darüber aufgeregt und ich war sauer und enttäuscht auf mich selbst,aber jetzt bin ich sogar froh darüber auch wenn das doof klingt.
Meine Frau trinkt überhaupt kein Alkohol also habe ich dass Glück mit Widerständen nicht kämpfen zu müssen.
Auch wenn sie nicht weiß ob es mit uns noch eine Zukunft hat nach meinen Rückfall wird sie mich sicherlich unterstützen.
Hast du einen Plan, wie du das Gespräch von deiner Seite angehen willst?
Schreib hier ruhig wie deine Gedanken dazu sind und was dich sonst noch beschäftigt.
Nun ja ich habe zwar keine erfahrung mit solchen gesprächen und wenn ich ehrlich bin bin ich auch ziehmlich aufgeregt wenn es soweit ist,aber ich will schon offen und ehrlich über meine Alkohol Abhängigkeit sprechen,dass ich seitdem ich 16 Bin Alkohol trinke mal mehr mal wenigeer exesiv. Das sind mittlerweile 29 Jahre!
Ich habe etwas bammel,da ich nicht der beste Redner bin nach ausen hin er eine ruhige etwas verschlossene Person (zumindestens bei fremden Personen) das sogenannte Eis muss erst brechen. Hier im Forum habe ich keine Probleme mich zu öffnen, dauert nur manchmal die richtige Wortwahl zu finden.
Angst habe ich auch dass ich vieleicht nicht Ernst genommen werde und Gesagt wird das es nicht so schlimm ist da es ja "Nur" Bier ist. Das war bei mir nähmlich mal der fall als ich mitte 20 war und ich bei meiner damaligen Hausärtin war und ihr gesagt hab dass ich denke das ich ein Problem mit den Trinken habe.
Meine erwartung/hoffnung ist dass ich physiologische Hilfe bekomme,ich möchte endlich wissen wie ich mein Hirn unter kontrolle bekomme vorallem will ich verstehen was in meinem kopf Vorgeht. Ich glaube dass ich mit Stress echt ein Problem habe und dass will ich auch in den griff bekommen.
Ich denke, du hast noch nicht akzeptiert, dass du Alkoholiker bist. Damit lässt du der Sucht viel zuviel Raum, den sie nutzt um dich immer wieder zum Trinken zu bringen.
Ich denke dass ich nicht für mich Trocken werden wollte, sondern für meine Frau und meine Kinder. Vieleicht ist es auch gut so dass ich diesen Rückfall jetzt hatte sonst hätte ich ihn womöglich viel später bekommen.
Heute war ich beim Sport und seit langem mal wieder in der Sauna,war sehr gut und wohltuend.
Körperlich geht es mir nach meinen rückfall überraschend gut ich habe kein suchtdruck und denke nicht an Alk,fast so als hätte dieser Rückfall nie stattgefunden,ich hoffe dass ich nächte woche gleich einen Termin bei der Suchtberatung bekomme
Guten Morgen Kazik ,da hast du recht das werde ich auch auf jeden fall machen.
Das soll auch kein Tagebuch sein sondern eine Art Protokoll.. Ich schreibe hier in der SHG ja nicht in Stichpunkten. Berichten werde ich hier auf jeden fall ich möchte so einen Rückfall nie wieder haben und ich möchte verstehen was in meinen Kopf passiert ist dass es soweit gekommen ist und das obwohl ich hier in meiner SHG war.
Mir ist jetzt erstmal jedes Mittel Recht um ein erneuten Rückfall zu vermeiden,schlecht kann es ja nicht sein ob es mir was bringt werde ich sehen.
Guten Abend zusammen,war heute beim sport (Krafttraining) dort schreibe ich mir immer in ein kleinem notizbuch übung,gewicht und wiederholungen auf damit ich nachvollziehen kann welche fortschritte ich mache.
Da ist mir die idee gekommen dass ich das auch für meine Alkoholsucht machen kann also habe ich mir eine Din 4 seite am Pc ertellt und ausgedruckt und werde ab nächter Woche kurz und knapp in stichpunkten meine gemütslage/was gut was schlecht war etc. Protokollieren und in einen Ordner abheften damit ich nachvollziehen kann was bei meiner Abstinenz gut oder schlecht läuft.
Ich Ärger mich über meinen Rückfall und dass schlimmste dabei ist dass ich noch nichtmal weis woran es gelegen hat bzw. was der auslöser war.
Meine Ehe steht näturlich auch wieder auf der kippe aber darauf will ich erstmal gar nicht eingehen. Ich nutze das Wochenende und meine nächte Woche ohne Arbeit um für mich klar zu werden bzw. herauszufinden warum ich wieder einen Rückfall hatte. und natürlich um Termine zu machen bei suchtberatung und hoffe dass ich auch gleich nächte woche da hin kann.
Gelesen habe ich hier in der ganzen Zeit Aktiv und auch fast Täglich aber irgendwann nicht mehr geschrieben oder mih mit eingebracht vieleicht war das schon ein fehler denn ich hatte im Sommer ja schon mal fast einen rückfall den ich aber dank der Hilfe von euch verhindern konnte.
lg Chewie
Guten Abend,war heute Morgen bei meinen Hausartzt,zuerst war ich überrascht dass mein eigentlicher Arzt im Ruhestand ist und sein Praxiskollege automatisch seine Patienten übernommen hat.
Ich habe mich bei den Gesprächen mit ihm sehr wohl gefühlt er hat sich sehr viel Zeit für mich genommen.
Er hat mir die Möglichkeit einer Stationären Entgiftung vorgeschlagen es könnte aber eine Weile dauern bis zur Aufnahme, ich habe ihn klar gemacht dass ich sofort wieder abstinent sein will 6 tage der Entgiftung sind ja auch schon rum.
Habe nach eine Möglichkeit nach einer Behandlung bei einem Psychiater/Psychotherapie gefragt, ja es wäre möglich und auch gut aber er hatt Patienten die über ein jahr auf ein termin warten.
Er hatt mir kontacktdaten von der suchtberatung gegeben und eine Überweisung an psychiatrie/Psychotherapie ggf.können die auch schneller einen Kontakt herstellen.
Habe noch ein pflanzliches Beruhigungsmittel bekommen und nächte Woche habe ich einen Labor termin bei ihm.
Außerdem werde ich mich für nächte Woche krankschreiben lassen damit ich mich um alles kümmern kann suchtberatung ggf. Suche ich auch noch mal einen Kontakt zu einer realen shg.
Das habe ich auch so mit meiner Chefin/Kollegin heute an der Arbeit besprochen
Meine tage in der Woche sind/waren ab Novembe denke ich ziemlich vollgepackt mit Terminen physio/zahnartzt/orthopäde/ es war für mich ein ziemliches gehetze nach der Arbeit ich vermute dass es daran gelegen hat. Das Abstinenz sein Eine Lebensaufgabe ist wie es in den Grundbausteinen steht habe ich wohl auch etwas vernachlässigt in der Zeit und nicht weiter daran gearbeitet.
Ich werde morgen mit den Hausartzt abklären ob ggf. Eine ambulante Therapie was für mich wäre.
Psychologe und Suchtberatung denke ich für mich auch gut.
Und dann hoffe ich dass ich hier in meiner online selbsthilfegruppe bleiben darf.
Ich melde mich morgen wenn ich beim Arzt war
Lg
Und noch eine Frage, trinkst du noch oder seit wann bist du abstinent?
Nein ich trinke nicht bin seit Samstag 31.01 abstinent
Wie sieht es denn bei dir mit den Grundbausteinen aus? Was hast du davon umgesetzt und was fällt dir dabei schwer?
Mein umfeld und zu hause ist Alkoholfrei keiner aus meiner Familie mit dem ich Kontakt habe trinkt Alkohol.
An meiner Arbeit gibt es auch kein Alkohol mehr zum Verkauf (auser 1mal im Jahr)
Meine freizeitgestaltung hat viel mit Sport zu tun fahrrad,Fittnessstudio große gassirunden mit den Hund. Ich habe Veranstaltungen wo Alkohol ausgeschenkt wird immer gemieden. Mit Stressigen Tagen oder generell Stress habe ich am meisten Probleme
Warum hast du dich denn nicht hier gemeldet. Dies ist doch deine SHG, hier wirst du verstanden und mit Hilfe des Forums kannst du verstehen, was die Sucht mit dir macht und ob du auf dem richtigen Weg bist.
Das weiß ich selber nicht ich hätte mich vor den rückfall melden müssen. Wo es zu spät war und ich schon getrunken hatte habe ich nur gelesen aber habe mich nicht getraut von meinem rückfall zu berichten
Hallo Nayouk24 ,leider geht es mir nicht gut ich hatte anfang Dezember einen kleinen rückfall.
Den ich aber schnell wieder im Griff hatte (dachte ich zumindestens) Denn die letzte Januar Woche (also letzte Woche) hab ich wieder 3tage zur Bierdose gegriffen..1mal davon sogar mit kontrollverlust.
Am Montag habe ich direkt meinen Hausartz angerufen und habe einen Termin für morgen (Donnerstag) bekommen.
Im Moment habe ich eine innerliche leere in mir könnte den ganzen Tag heulen. Ich weiß nicht warum/wieso/wesshalb ich so dumm war diesen scheiß wieder in mich rein zu schütten.
Hallo SoberSunny,ich bin jetzt im 5 Monat Abstinenz und Trocken.
Mein Problem ist gerade eher die Endgültigkeit... Nie wieder zu trinken.
Nie wieder ist (hoffentlich) noch so lang ... Und ob ich das ein Leben lang schaffe, stellt mich vor eine Herausforderung.
Ich sage mir jeden Tag innerlich heute trinken ich nichts somit blockier ich den Gedanken im Moment ,dass ich nie wieder trinken darf/kann. Diesen Ratschlag hab ich hier im Forum bekommen,es ausgetestet und mir Hilft es für den Moment enorm.
Wie geht ihr denn mit Zukunftsängsten um ? Oder was hilft euch bei dem Gedanken auch in Zukunft abstinent zu sein ?
Zukunftsängsten,in Form von das ich Trocken und abstinent bleibe? Die habe ich nicht ganz im Gegenteil ich habe Angst davor dass ich wieder rückfällig werde könnte wenn ich nicht gut genug auf mich achte.
Mir persönlich Hilft der Gedanke daran das ich jetzt mein Leben Leben kann,und nicht mehr mein Leben für den Alkohol Leben muss.
Ich bin jetzt frei und kann machen worauf ich lust habe ,vor 5 Monaten hat der Alkohol mein Leben bestimmt.
Lg
Chewie
Hallo ,am Sonntag haben wir (meine Frau und ich) eine schöne Radtour gemacht insgesamt 60 km,am Ziel angekommen war der Hunger sehr groß. Wir wollten essen gehen,also haben wir uns umgeschaut,es war voll in der stadt wir hatten richtig lust was schönes essen zu gehen und sind wegen mir dann doch zu mc donalds gegangen.
Ich konnte mich nicht unter die Menschen die dort ihr leckeres wirklich leckeres essen genossen setzen,weil gleichzeitig jeder sein Bier dazu "genossen" hat.
Mir hat es leid getan für mich selber aber mehr noch für meine Frau dass ich dazu nicht die Kraft hatte dort zu essen obwohl ich/wir so Hunger hatte.
Ich wusste bei mc donalds gibt es kein Alkohol und ich muss nicht auf andere Tische schauen wo alles voller Bier steht. Da meine Frau wohl mittlerweile verstanden hat dass bei einen Alkoholiker es nicht reicht einfach nichts zu trinken,hat sie auch nichts dagegen gehabt.
Nun gut war nicht schön hatte auch nicht geschmeckt aber es hat den Magen für die weiterfahrt vorerst gefüllt.
Es beschäftigt mich bis heute dass ich es einfach nicht konnte,aber ich will es wieder können. Ich wusste ganz genau selbst wenn ich mich dort hingesetzt hätte mit meiner Frau dabei hätte ich eh nix an Alkohol bestellt(naja nix bestellen können),wenn ich mir vorstelle alleine dort gewesen zu sein in dieser Situation hätte ich bestimmt alk bestellt (kopfkino von mir) denn wenn ich alleine gewesen wäre hätte ich mich nicht infrage diese Gefahr gebracht dort zu halten wo es Alkohol gibt.
Ich will mein Leben wieder genießen können und kann es im Moment nicht da ich mich selber schützen muss vor den Alkohol.
Und mit den Alkohol will ich nicht mehr leben denn das ist kein Leben.
Ist es normal dass ich mir so schwer tue wieder ein normales Leben ohne Alkohol aufzubauen,obwohl ich das Glück habe alles was ich/wir uns aufgebaut haben behalten zu können!?
Denke ich zu weit?
Mache ich mir vielleicht unnötig zu viel Druck?
Sonst geht es mir gut und ich fühle mich auch gut aber irgendwie Zweifel ich an mir selbst,nicht weil ich vom alk weg bin sondern wie ich damit umgehe endlich davon weg zu sein.
Lg
Hallo Stern
Ich empfinde da beim Lesen ein merkwürdiges Gefühl im Bauch.
Wie willst du denn dein Suchthirn beim nächsten Mal in der gleichen Situation beeinflussen? Oder in anderen Situationen?
Ich denke ich habe mir den Alk gekauft,da ich streit mit meiner Frau hatte und ich bzw. mein 2tes ich Stresssituationen immer mit Alk lösen zu wollen.
Ich bin nicht zielstrebig los gegangen und habe mir die 2 Flaschen geholt sondern war einkaufen und habe mich verleiten lassen sie mitzunehmen.Draußen habe ich mich gefragt ob ich bescheuert bin und bevor ich die Flaschen mit den Einkauf ins Auto eingeräumt hätte habe ich die Flaschen in den Mülleimer vor den Markt entsorgt. Also ich würde sagen ich konnte mein Suchthirn noch beeinflussen,ich hätte es aber schon viel früher beeinflussen müssen. Genau desswegen habe ich geschrieben dass es für mich vielleicht gut war.
Den Tag darauf hatt mich genau diese Aktion wahrscheinlich getriggert und ich hatte das erste mal richtig Saufdruck daraufhin habe ich hier im Forum um hilfe gebeten.
Komme gerade vom Sport und obwohl ich jetzt fix und fertig bin fühle ich mich richtig gut. Trinke jetzt noch schön ein Wasser mit Waldmeister Sirup und esse meinen schokopudding,dannach gehe ich glücklich und zufrieden ins Bett.
Wenn ich jetzt bewusst zurück denke,hätte ich mir nach so einen Abend noch schnell 3 halbe Liter in den Kopf gehauen und wäre unglücklich und angetrunken ins Bett gegangen.
Werde demnächst vorsichtshalber nichts mehr aus Dosen trinken.
Vielleicht war es auch für meine Abstinenz gut dass mein Suchthirn kurz die Kontrolle über mich hatte damit ich es beim nächten mal gar nicht mehr soweit kommen lasse. Ich muss auf jeden fall noch viel wachsamer durch den Tag gehen.
Überleg nochmal, wie es passieren konnte, dass du 2 Flaschen Bier gekauft hast.
Das Suchhirn hat die Kontrolle übernommen, du hast sie gekauft.
Ich habe mir hierzu lange Gedanken gemacht wie es dazu kommen konnte,es kann nicht nur daran gelegen haben dass ich antriebslos,traurig und unzufrieden mit mir selbst war.
Getriggert hat mich auch nichts zumindestens habe ich es nicht wahrgenommen,wenn mich was getriggert hatte in den letzten Monate wusste ich auch was mich getriggert hat.
Nun denke ich es liegt daran dass ich ein paar Erfrischungsgetränke aus der Dose getrunken habe und das Trinken aus der Dose mein Suchthirn unbewusst getriggert hat.
Aber unbewussten triggern gibt es sowas überhaupt? Bis jetzt habe ich immer gemerkt was mich getriggert hat. Kann das sein?
Ich habe in meiner nassen Zeit fast immer aus der Dose gesoffen weil es einfacher zu verheimlichen war denn Flaschen klimpern ja im Rucksack/Tüte ob voll oder leer.
Ansonsten geht es mir gut soweit mein Urlaub ist nun vorbei und ich bin wieder am Arbeiten.
Lg
Wie ich schon geschrieben habe ist ja auch alles wieder in Ordnung mit meiner Frau. Es war halt ein streit der für mein Peröhnliches Wohlbefinden nicht gerade zum besten Zeitpunkt kam.
Zwieback natürlich bin ich für mich selbst abstinent,aber für meine Kinder und meine Frau auch denn die haben in meiner nassen Zeit einiges ertragen müssen.
und genau dieser gedanke gehört zum festen bestandteil in meinen persöhnlichen Notfallkoffer