Beiträge von Paul_

    Ich glaube, dass man vieles auf so Festen nur unterbewusst wahrnimmt. Leute die feiern, leicht angetrunken sind, spass haben, darauf reagiert man ja nicht aktiv.

    Sieht man dann jedoch einen Kandidaten der irgendwo in die Ecke kotzt, furchtbar elendig aussieht, kann man das schon mit sich in Verbindung bringen. Schliesslich hatten ja (fast) alle von uns ein elendiges Leben in ihrer nassen Zeit. Verbindung steht.

    Dann muss das Suchthirn nur noch den unterbewusst wahrgenommenen Spass von vorher dazu addieren und der Trigger ist komplett.

    Ich mein, Alkohol riecht ja auch nicht gut oder angenehm, trotzdem triggert der Geruch die meisten.

    So erklär ich mir das.

    Vlt. nochmal zur ursprünglichen Frage.. Dass ich Alkoholiker bin, war mir spätestens klar als ich den Stoff gebraucht habe um mich normal zu fühlen. 40 leere Vodka Flaschen im Keller, unzählige Verstecke, noch mehr Ausreden, man wird irgendwann sehr kreativ und hat eine wirklich fordernde Aufgabe. Das erfordert viel Planung und Hingabe.

    Ist es deswegen schlimm? Nein, an sich nicht, wenn man erstmal gut drin ist. Diese nüchternen Phasen (entzügigen) nerven, deshalb war ja der erste Flachmann auf Ex auf dem Weg ausm Büro zur Bahn der beste am Tag. Ab dann ging es nur noch Richtung weitersaufen bis einschlafen.

    Dass das purer Alkoholismus ist, dass das nicht mehr normal ist, dass ich süchtig bin und Alkohol brauche, ihn sogar eher kaufen würde als etwas zu essen, war einfach eine Tatsache die ich akzeptiert habe. Alkoholiker. Punkt.

    Also um die Frage zu beantworten: Nein, die Erkenntnis reicht in keinem Fall. Aber diese Erkenntnis ist die Grundlage um dauerhaft Abstinent zu leben. Nur eben keine Garantie.

    Beziehungsstress, Trennungsabsicht, Antriebslosigkeit und Schlafprobleme sind ein Witz gegenüber dem was ihr da beschreibt.

    Für einige reicht das schon um ihren Kosum zu überdenken und Kosequenzen draus zu ziehen, aber ich tippe mal stark, dass es für die meisten noch viel dicker kommen musste bis sie so weit waren.

    Das sind ja alles Punkte die sich wunderbar mit Alkohol wegspülen lassen, und der Alkohol ist ja generell an nichts Schuld, nur die Spielverderber die einem das Ventil zum abschalten nicht gönnen. So dachte ich ja auch, bis ich mir dann wirklich eingestand ein fettes Problem zu haben. Aber selbst das ließ sich ja noch ne Weile mit Alkohol "lösen".

    Hi,

    Kurz und knapp, eine Mischung aus allem. Gesundheit, Scham, Ekel vor sich selbst, nicht in den Spiegel schauen zu können, Mitleid mit der Partnerin (dass Sie mit sowas wie mir gestraft wurde), usw.

    Ich glaube man muss echt unten ankommen, wobei für jeden "unten" was anderes bedeutet.

    Ohne das "so DARF es nicht weitergehen" im Kopf, die Einsicht, wäre das bei mir nichts geworden.

    Schwer zu sagen, dass man es für sich tut. Als Alkoholiker ganz unten bist Du dir selbst auch egal, fühlst dich ja wie nichts wert, Selbsthass, Selbstzerstörung. Lebenswille ist n guter Punkt.

    Das funktioniert so bei mir nicht. Klar schossen mir in den letzten Jahren immer wieder mal Trinkgedanken, nicht zu verwechseln mit Trinkdruck, durch den Kopf. Ich habe sie abgeblockt. Das ist für mich am besten. Etwas zulassen, unter dem Gedanken "heute nicht" birgt für mich persönlich die Gefahr, dass der Gedanke morgen "wieder auf der Matte steht." Und genau das möchte ich nicht.

    Erstmal Danke, ich wünschte mir, dass es bei mir auch immer so klar wäre. Aber ich handle anders. Ich kämpfe nicht gegen Gedanken an, ich male mir aber auch nichts aus im Sinne "nur noch heute, morgen kannst du endlich saufen". Aöso bitte nicht falsch verstehen. Ich kämpfe auch nicht gegen die Sucht, sondern ich trinke heute einfach nicht. Punkt. Was mein Suchthirn sich da sonst so vorstellt, mach... Aber ohne mich und unter der Bedingung heute nichts zu trinken. Ja es klingt wackelig, aber meine Abstinenz fällt nicht. Und so werden die Gedanken seltener und ich stabiler und glücklicher.

    Guten Mittag,

    Gestern vor einem Jahr, bin ich hier verzweifelt aber entschlossen aufgekreuzt und habe mir viele Jahre zusammengekürzt von der Seele geschrieben.

    Ein ganzes Jahr ohne einen Tropfen Alkohol.

    Dachte wenn ich das jetzt runterschreibe, werde ich von Euphorie erfüllt sein, bin ich aber nicht. Es ist irgendwie nicht so besonders wie ich es mir vor einem Jahr vorgestellt habe.

    Nicht Trinken ist jetzt mein Alltag, es funktioniert mittlerweile, ich habe nicht vor daran etwas zu ändern. Es ist jetzt gut.

    Ich trinke heute nicht. Was morgen kommt ist morgen, daran denke ich heute nicht. Aber heute ist heute und heute trinke ich nicht.

    Dieses "Mantra" hat mir schon geholfen zu verstehen, dass es kein Sprint sondern ein Marathon ist.

    Gedanken wie "irgendwann kannst Du wieder normal trinken" hatte ich, ich lasse Sie zu, mit der Bedingung "nicht heute". Das funktioniert und das Suchthirn merkt dass es auf Granit beisst.

    Ich bin glücklich, dass der Abstand zu dem versoffenem Parkbank Leben mit Peinlichkeiten, Unwohlsein, Herzrasen, schlechter Haut und dem endlosen schlechten Gewissen, immer größer wird. Mich trennt zwar nur ein Schluck davon, aber, naja, nichts aber. Ich bin einfach weiter achtsam und halte mich an die Spielregeln.

    Vielen Dank an das Forum und die Mitglieder, ich verdanke euch viel.

    In dem Sinne, einen schönen Tag.

    LG,

    Paul

    Guten Morgen,

    Es läuft weiterhin alles stabil. Mit der Zeit immer stabiler, das freut mich.

    Mir ist aufgefallen, dass ich nicht jünger werde, im positiven Sinn. Ich neige dazu immer alles schaffen zu wollen. Im Beruf, in der Familie, bei meinen Hobbys, wirklich bei allem. Das endet für gewöhnlich in zig angefangenen Dingen, kaum eins wirklich zu Ende gebracht. Das frustriert.

    Der Satz "Das ist kein Sprint, sondern ein Marathon" fiel hier schon häufiger in Bezug auf Abstinenz. Aber er passt auch wunderbar auf alles andere. Ich muss nicht alles schaffen, es reicht wenn ich mich auf die Dinge konzentriere die wichtig sind und die ich gut kann, diese dann aber auch erfolgreich bewältige. Den Rest KÖNNTE ich machen, werde ich aber nicht.

    Ich bin in meinem Job sehr gut, das fordert und belohnt mich. Den Rest der Zeit verwende ich für Familie und für EIN Hobby. Nichts mehr mit alles schaffen, immer wieder neues anfangen weil ich ja mein Leben noch vor mir habe und es noch so viel gibt was ich tun muss.

    Ich werde niemals Profi-Fussballer oder ein begnadetet Pianist, der Zug ist abgefahren. Aber das ist ok, ich kann damit jetzt gut leben. Ich verwende meine Zeit für einige wenige Dinge, mache die aber dafür sehr gut, den Rest hingegen fange ich garnicht erst an und bin damit zufrieden.

    Das ist der entscheidende Punkt. Ich bin damit zufrieden nicht alles zu machen. Ich habe mir früher viel Druck auferlegt, alles zu machen was ich machen kann. Wenn ich etwas nicht anfing oder nicht schnell zu ende brachte, kam Frust auf. Dieser wurde irgendwann in Alk ertränkt und ich erreichte noch weniger, schaffte nichts, was in noch mehr Frust und noch mehr Alk endete.

    Durch die trockene Zeit und dieses Forum habe ich viel gelernt, vor allem über mich. Mir hilft es zu verstehen wieso ich in diese Sucht geraten bin. Ein Faktor ist eben vieles zu tun, nichts zu beenden, ergo kein Belohnungsgefühl, ergo Belohnung wo anders holen, Alk.

    Das zu ändern ist für mich keine Heilung, aber es ist eine Risikominimierung. Ich lerne einen Weg mir mein Glück zu erarbeiten und nicht es in der Flasche zu suchen.

    Die Folge ist: ich bin stabil, abstinent und fühle mich gut. Das reicht mir.

    Liebe Grüße,

    Paul

    Guten Mittag,

    kleines Statusupdate: Mittlerweile sind über 9 Monate rum. Der genaue Tag spielt für mich eine untergeordnete Rolle, schliesslich werde ich ja nie wieder trinken, das ist auch keine bestimmte Zeit.

    Gedanken an Alk sind im Vergleich zu früher selten geworden, es gibt Tage da denke ich null dran, als wenn es auf der Welt keinen Alkohol gäbe. Nun, in meiner Umgebung gibt es auch keinen, keine Alk-Freunde. Alk-freies Zuhause ist wirklich hilfreich.

    Ich träume nicht mehr von Alk, denke aber kurz nach, was ich wohl heute vor einem Jahr gemacht habe, sicher besoffen oder auf dem Weg dahin.

    Was ich erst lernen musste ist, einfach mal zur Ruhe zu kommen. Dass es ok ist mal nichts zu machen. Saufen war ja zunächst ein Zeitvertreib, dann Sucht, aber wozu soll ich die Zeit jetzt vertreiben? Klingt vlt. banal, aber spätestens Abends musste ich den Tag ja irgendwie "würdevoll" abschliessen. Ohne Saufen war es ein verlorener Tag. Dann saufen bis es nicht mehr geht und ich ins Bett falle.

    Aber ich blicke nach vorne, sieht besser aus als die letzten Jahre die ich im Klo runtergespült habe, fühlt sich heute zumindest so an.

    Bin also weiter auf Kurs und freue mich auf die Zukunft, die ich selbst gestalte und nicht mein Suchthirn.

    Euch einen frohen Valentinstag!

    Liebe Grüße,

    Paul

    Abend,

    danke für die Denkanstöße, ich beherzige Sie. Es ist natürlich die Sucht die solche Gedanken produziert, das wird sie auch immer mal wieder tun. Dagegen komme ich nicht an, ich kämpfe da auch nicht gegen an. Den Kampf verliere ich. Also akzeptiere ich es, lass die Sucht reden, die Gedanken zu Ende spinnen und dann ist es auch gut. Solange das Ergebnis ist, dass ich nichts trinke, bin ich gut gefahren.

    Momentan ist es wie ein Gefühl einfach aufgegeben zu haben, aber ein befreiendes Gefühl. Ich kämpfe einfach nicht mehr und halte mich an meine Regeln. Für mich funktioniert es, jeder hat wohl seinen Weg.

    LG,

    Paul

    Danke, dir auch.

    Die Gedanken suche ich mir nicht aus, sie kommen. Ich sehe nur zu dass es bei den Gedanken bleibt. Ich bin da realistisch. Ich habe jahrelang heftig gesoffen, wär ja nur zu schön wenn ich nach nicht mal einem Jahr abstinenz so weit wäre dass ich mir keine Gedanken machen würde a la was wäre wenn..

    Ich sehe aber auch immer mehr, dass ich abstinent nichts verpasse. Es ist wirklich das Gegenteil. Früher Wunschdenken, jetzt kommt es immer mehr bei mir an.

    Hallo an alle,

    Kleines Update, die Gedanken an Alk sind wirklich selten geworden, gab auch schon Tage an denen ich garnicht an Alkohol gedacht habe. Träume sind auch trocken, dafür auf andere Weise z.T. skurril.

    Wenn ich bei der Arbeit gut gefordert bin schaffe ich alles, wäre zur nassen Zeit sicher nicht möglich gewesen. Den Unterschied sehe ich.

    Manchmal überlege ich, wie es wäre, jetzt, wo alles so gut läuft, einen zu saufen. Ich ziehe es nicht in Erwägung, stelle mir nur die Situation vor. Bin mir dann sicher, dass alles was ich mir aufgebaut habe spätestens in einem Monat zunichte wäre. So ist es.

    Das sind die kurzen Gedanken die immer seltener kommen. Ich bin glücklich, suche mir Herausforderungen die ich meistern kann, habe Erfolgserlebnisse, mache weiter.

    Im Forum bin ich nicht mehr so aktiv, nehme hier das für mich mit was ich brauche um nüchtern zu bleiben. Denke wohl auch deswegen weniger an Alk weil mich dieses Forum nunmal zwangsweise daran erinnert.

    Also nochmal Danke an alle und weiter gehts.

    LG,

    Paul

    Hi,

    ständig müde und kaum Leistung, sicher nicht wegen Alk.

    Ständig Dünnpfiff und Magenschmerzen, sicher nicht wegen Alk.

    Schlechte Haut, rote Flecken, sicher nicht wegen Alk.

    Erkältungen die ewig dauern und blaue Flecken die nicht weg gehen, sicher nicht wegen Alk.

    Es ist schon beachtlich wie lange die Liste werden kann und wie gut man es verdrängt. Jetzt wo das alles plötzlich weg ist wird umso klarer wie sehr man sich die Sucht schön geredet hat. Ich nehm es als zusätzliche Motivation da ich sie jeden morgen ohne Verachtung im Spiegel sehe.

    LG,

    Paul

    Aber es muss doch einen Grund geben, warum sich viele Alkoholiker nach einer Therapie trennen und nicht vorher. Hatten sie vorher nicht den Mut und haben lieber getrunken? Waren sie nicht zufrieden mit ihrem Leben und anstatt es zu ändern, haben sie getrunken?

    Hi Julia,

    Ich kann es Dir nur aus meiner Perspektive berichten, aber vielleicht hilft es Dir ja. Als nasser Alkoholiker hab ich mir für alles die Schuld gegeben und mich selbst als wertlos gesehen. Durch diese Unsicherheit ordnet man sich unter und akzeptiert alles was der Partner vorgibt. Besonders in der Phase zwischen aufwachen und wieder trinken. Wieder auf Pegel war es mir dann egal, oder zumindest egaler, aber ich wusste immer, dass das was ich tue nicht richtig ist, dass ich die falschen Entscheidungen treffe (das Sucht keine Entscheidung ist, lernte ich später).

    Und nur weil ich Alkoholiker bin heisst das nicht dass jede Entscheidung die ich treffe falsch ist, und jede Entscheidung die meine Frau trifft richtig. Aber das spielt in der nassen Zeit keine Rolle, da ich mich als wirklich den Letzten sah, der sie kritiesieren konnte.

    Was auch stimmt, manches Verhalten hat mich an ihr genervt, das wurde dann mit Alkohol auf "egal" gestellt.

    Jetzt wo ich trocken bin, habe ich mich verändert. Dazu kommt auch ein Selbstbewusstsein welches mir erlaubt Verhaltensweisen oder Entscheidungen mit dene ich nicht einverstanden bin offen zu benennen.

    Bei uns funktioniert es, wir sind beide nicht perfekt, aber es passt. Auch wenn wir ab und zu aneinander geraten.

    Wäre das jetzt jedoch soviel, dass ich sehe es bringt nichts mehr, da wird sich nichts ändern, damit will ich nicht leben, mit ihr will ich nicht zusammenleben, dann würde ich vermutlich gehen. Wieso nicht vorher? Weil ich jetzt einen klaren Kopf habe und nicht befürchten muss die Sache falsch zu bewerten aufgrund von Alkohol.

    LG,

    Paul

    Abend,

    Was Gewalt angeht, nein. Ich hab noch nie besoffen irgendwen geschlagen. Auch nüchtern ist das wohl bisher nur 3 mal in meinem Leben passiert. Verbal, das kam tatsächlich häufiger vor. Besonders besoffen. Vielleicht ist das Paradoxe dass ich besoffen nicht gut diskutieren konnte, mir die Argumente ausgingen und ich emotional wurde. Nun bin ich, auch durch den neuen Beruf, in einer Position in der ich mich mit verbalen Argumenten durchsetzen muss, und das klappt nüchtern sehr gut.

    Ich bin beim Thema Gewalt gegen Frauen sensibler als bei anderen Themen, da das für mich einfach DAS No-Go ist, egal ob voll oder nüchtern. Deshalb der für meine Art unübliche Rundumschlag. Wenn ich solche Geschichten lese, werde ich traurig und wütend. Wenn dann mein Text editiert wird, ok, sehe es ein. Dann aber nochmal wegen nun wirklich nichts wildem, ok, Regeln sind Regeln. Aber zu guter letzt noch der Kommentar, der meine Absicht kein Schimpfwort zu verwenden mit "Du willst kein Edit, hast trotzdem eines bekommen. Bitte nicht ausreizen..." quitiert, hat mich jetzt echt vor den Kopf gestoßen.

    LG,

    Paul

    Es wurde ja auch sofort von Cos als Alkoholikerbeschimpfung missverstanden.

    Nun, es bezog sich auf die Gewalt, nicht auf den Alkoholiker. Aber falls es missverstanden wurde, mein Fehler. In dem Fall danke fürs editieren. Generell ist es nie meine Absicht einen Alkoholiker zu beleidigen nur weil er Alkoholiker ist. Das Verhalten eines Alkoholikers aber entsprechend zu benennen "verhält sich besoffen wie xx" habe ich jetzt nicht als Beleidigung der Person gemeint. Zudem gibt es auch genügen Nicht-Alkoholiker die sich benehmen wie xx. Finde ich genauso schlimm.

    Soviel Wind wollte ich jetzt in die ganze Geschichte nicht blasen. Eher nur deutlich machen dass eine gewalttätige Beziehung mit nichts zu rechtfertigen ist.

    LG,

    Paul

    Abend,

    Dass Du auch noch das gerade editiert hast, was auf mich bezogen war und eher von einem 8 Jährigen verwendet würde, hätte ich wirklich nicht erwartet. Meiner Meinung nach reagierst Du jetzt wirklich kindisch, trotzig. Nun gut, belassen wir es dabei und zurück zum Thema: ein trockenes Leben.

    LG,

    Paul

    Hi,

    das ist lieb dass Ihr fragt, wollte schon bei mir schreiben, bin aber nicht dazu gekommen. Jahreswechsel ging komplett unspektakulär vonstatten, vorm fernseher mit meiner Frau. Gedanken an Alk habe ich selten, obwohl ich an Neujahr gedacht habe "wieviele Leute haben jetzt nen Mordskater.. und ich fühl mich fit".

    Habe mir mittlerweile Hobbys gesucht und erledige einfach Dinge im Haushalt oder auf Arbeit die ich sonst immer aufgeschoben hab.

    Kurz gesagt, ich bin glücklich. Weiterhin abstinent bin ich natürlich auch.

    Zu dem Post: dass das ein Schimpfwort sein soll ist schon bisschen sehr streng. Da werden hier in anderen Posts härtere Wörter verwendet. Desweiteren verstehe ich nicht wie man sich an meiner audsrucksweise stören kann wenn der geschilderte Sachverhalt so heftig ist. Was ist der Typ denn bitte dann? Ein liebenswerter Mensch der nur gewalttätig wird wenn er gesoffen hat? Für jemanden der sich in einer toxischen Beziehung mit einen gewalttätigen Partner befindet und nicht weiss ob sie nicht vlt mitschuld trägt an seinenäm Verhalten, ist so eine Zensierung meiner Beiträge nur Öl ins Feuer. Man soll ihn also nicht so bezeichnen wie ich ihn bezeichnet habe weil? Weil er es nicht ist?

    Wie dem auch sei, ich teile eure Meinung nicht, für mich ist er mehr als das was ich geschrieben habe und genauso wie ich mich selbst als edit (wir wollen ja keinen edit) bezeichnen kann als ich noch gesoffen habe, finde ich dass man das Kind auch ruhig mal beim Namen nennen kann.

    Falls ich gegen Forenregeln verstoßen habe, werde ich es mir für die Zukunft merken und weicher schreiben.

    LG,

    Paul