Unterschied Abstinenz und Trocken ?

  • Hallo zusammen,

    ab wann gilt man eigentlich als trocken? Ab wann als abstinent? Ab wann ist man gefährdet? Und woran erkennt man das?


    Diese Frage habe ich mir oft gestellt, und nach vielen Jahren Hin-und-Her bin ich für mich zu einem klaren Schluss gekommen.

    Wenn ich die Frage „Würdest du wieder Alkohol trinken, wenn es eine Tablette gäbe, die das ohne Folgen ermöglicht?“ mit Ja beantworten würde, dann hätte ich mich nicht wirklich damit abgefunden, Alkoholiker zu sein.

    Dann würde irgendwo in mir noch der Wunsch leben, mein altes Leben zurückzuholen. Für mich ist das keine Akzeptanz, das wäre nasses Denken im Tarnmodus. Solange dieser Gedanke im Kopf sitzt, bin ich nicht wirklich im Prozess. Dann kämpfe ich noch dagegen an, statt es anzunehmen. Und ohne echte Akzeptanz wäre ich vielleicht abstinent, aber nicht trocken.

    Es kommt ja immer wieder zu Zweifeln und dem Gedanken, der eingeflüstert wird: „Eventuell kann ich dich noch …“. Diese Suchtgedanken scheinen öfter bei denen aufzutauchen, als bei denen, die sich damit abgefunden haben.

    Wie seht ihr das für Euch ?

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Bei mir ist es so, dass ich sie noch habe. Aber ich stehe auch gerade mal am Anfang. Dafür verspüre ich nicht mehr den Druck, denn ich kämpfe tatsächlich nicht dagegen an. Denn ich habe den Wunsch nie wieder zu trinken.

  • Abstinenz beschreibt den Zustand der Enthaltsamkeit, während trocken den Zustand einer Person beschreibt. Nur ein bekennender abstinenter Alkoholiker kann sich trocken nennen. Abstinenz alleine kann eine Trinkpause sein.

    Man müsste eher eine Pille erfinden, die den Alkohol unschädlich macht. Warum sollte ich mir aufgrund einer Pille wieder Alkohol zuführen? Alkohol bleibt trotzdem Gift. Da drüber will ich gar nicht nachdenken.

    Das Leben wird dir solange denselben Test geben, bis du ihn bestanden hast.

    -Xo Filou-

  • Naja, ich habe nicht aufgehört, weil der Alkohol krank macht. Sondern weil er kontrolliert. Eine Pille die die schädlichen Auswirkungen eliminiert wäre für mich kein Grund wieder anzufangen, denn sie war auch nicht der Grund aufzuhören. Das mag bei anderen anders sein.

  • Hi,

    Wenn es eine Pille gäbe die mich gesund macht, also auf den Zustand vor der Sucht bringt, würde es wohl darauf hinauslaufen, dass ich früher oder später wieder süchtig werden würde, wenn ich denn trinken würde. Ich weiss nicht inwieweit die Lebensumstände mich dazu getrieben haben so viel zu trinken und dann süchtig zu werden, und inwieweit es einfach in mir drin ist. Fakt ist, ich habe als Nicht-Süchtiger diese Karriere gestartet.

    Ich glaube es wäre reizvoll wenn es eine Pille gäbe die mich in einen Menschen verwandelt den es nie zum Alkohol hinzieht. Keine Trigger-Momente und eine Garantie nicht trinken zu müssen. Keine Sorge ob ein Tiramisu mich triggert. Ich sehe das bei einigen Verwandten die in ihrem Leben die Male bei denen sie Alkohol getrunken haben an einer Hand abzählen können. Für die ist Alkohol einfach kein Thema in ihrem Leben. Bei mir ist er ein Thema augrund meiner Sucht und wird immer ein Thema bleiben.

  • Ich sage ganz klar.Ich will/würde auch dann keinen Alkohol mehr trinken.Was hat mir der Alkohol in meiner nassen Zeit gebracht.

    Im Endeffekt nur Stress! Ich habe auch Glück gehbt, mein Leben nicht vollends in den Sand gesetzt zu haben. Es ist gut so, wie es jetzt ist.

    Heut war ich einkaufen, da sprang mir ein großes Werbeplakat mit meinem Lieblingswhiskey im Angebot entgegen.Ich hab es registriert und keine Gefühle dabei empfunden.Weder positiv noch negativ.

    Ich weiß aber nach der Geschichte von Alex gestern, das das Suchthirn schlummert.

    Um die Frage nochmal aufzugreifen.Alkohol hat keinen Platz mehr in meinem Leben! Ich habe auch kein Bedürfniss, nochmal moderat bzw. "normal "Alkohol trinken zu können. Dann hoffe ich mal , das es so bleibt! Gruß Bono

  • Wenn ich die Frage „Würdest du wieder Alkohol trinken, wenn es eine Tablette gäbe, die das ohne Folgen ermöglicht

    Jetzt im Moment definitiv Nein, bloß was ist in 10 Jahren vielleicht würde sich die Sucht dank der Pille wieder ganz schnell einschleichen. Man denkt ja das man gefestigt ist und der Körper hatte etliche Jahre Zeit sich zu regenerieren, ich kann mir schon vorstellen das dass Suchthirn mit einem der nicht richtig glücklich trocken ist da leichtes Spiel hat.

    Bei mir blitzen noch ab und zu diese Gedanken auf, ich weiß aber was gespielt wird. Für mich wäre die Pille im Moment nicht gefährlich auch wenn ich noch nicht richtig trocken bin, meine körperlichen Probleme sind einfach noch zu präsent.

  • Diese Tablette würde alle Folgen eliminieren? Also ich würde nicht Haus und Hof versaufen, niemand Nahestehenden beleidigen, mich nicht im komatösen Zustand einpissen und auch nicht in der Zelle aufwachen?

    Dann muss ich ehrlich gestehen: Her damit, ich nehme jeden Freitag eine und kann wieder leben. Ich habe aufgehört wegen der Folgen des Alkoholkonsums. Die Geselligkeit und den Spaß, den das Trinken die ersten paar Stunden gemacht hat, habe ich bis jetzt nicht vergessen 🤷

    Warum sollte ich denn dann nicht wie bei einer anderen Krankheit auch eine verfügbare Medizin nutzen? Dass das alles rein hypothetisch ist, ist mir natürlich schon bewusst.

    Einmal editiert, zuletzt von Soapstar (6. Dezember 2025 um 07:59) aus folgendem Grund: Letzten Absatz ergänzt

  • Also ich würde nicht Haus und Hof versaufen, niemand Nahestehenden beleidigen, mich nicht im komatösen Zustand einpissen und auch nicht in der Zelle aufwachen?

    Es ging um die Sucht, oder? Du würdest ja keine Pille schlucken wenn der Rausch nicht eintreten würde, alles wäre ja gleich du könntest "nur" nicht süchtig werden aber die Begleiterscheinungen wären ja die gleichen.

    Außerdem hat sich bei mir auch der Nebel gelichtet, ich nehme zum Beispiel meine Söhne richtig wahr, beobachte sie usw. , mein Leben war vor einem Jahr nicht frei, alle Gedanken haben sich nur um die eine Sache gedreht.

    Ok falsch verstanden...

    Würdest du wieder Alkohol trinken, wenn es eine Tablette gäbe, die das ohne Folgen ermöglicht?

    Ich nehme an mit ohne Folgen ist ohne Sucht, körperliche Probleme, Kater etc. halt alles unangenehme.

  • Ich nehme an mit ohne Folgen ist ohne Sucht, körperliche Probleme, Kater etc. halt alles unangenehme.

    So habe ich Hartmuts Frage zumindest verstanden. Also quasi nach dem Schema "gegen Kopfschmerzen nehm ich ne Kopfschmerztablette", warum dann nicht die hypothetische Tablette gegen Alkoholismus. Also ich stehe dazu, dass ich 1000x lieber ein normal Trinkender wäre als ein Alkoholiker. Ich könnte dann ja jederzeit nix trinken, wenn mir danach ist, aber ich könnte auch mal ohne 100 vorige Schei*gedanken abends auf ne Party gehen.

    Ich denke, da unterscheide ich mich nicht von Diabetikern, Allergikern usw., die es auch satt haben, ständig überall aufpassen zu müssen, dass kein Unheil geschieht.

    VG Soapstar

    Einmal editiert, zuletzt von Soapstar (6. Dezember 2025 um 08:33) aus folgendem Grund: Schreibfehler

  • Bei mir ist es so, dass ich sie noch habe. Aber ich stehe auch gerade mal am Anfang.

    Bei mir ist der Gedanke auch schon mal aufgekommen und nicht nur einmal aber ich bin ja auch noch am Anfang. Ich behaupte mal das kann auch noch nach 10 Jahren auftreten oder 20. Letztendlich kommt es wohl doch auf die Einsicht bzw. Akzeptanz an ob man zufrieden trocken ist und bleibt.

    Abstinenz beschreibt den Zustand der Enthaltsamkeit, während trocken den Zustand einer Person beschreibt.

    Sehr gut erklärt so hab ich das noch gar nicht gesehen.

  • Was würde die Tablette denn wegnehmen? Den Rausch? Dann sind alkoholische Getränke einfach nicht lecker für mich. Mit Rausch kann ich mir nicht vorstellen, wie man ein ‚nochmal-Gefühl‘ durch eine Pille verhindern soll.

    Unabhängig davon möchte ich nicht mehr berauscht sein. In meinen jetzt 1 1/2 Jahren ohne Alkohol habe ich zu schätzen gelernt, stets einen klaren Kopf zu haben. Gute Gefühle werden nachhaltiger und schlechte Gefühle werden auch nicht schlimmer- auch wenn man zu nassen Zeiten glaubt, Alkohol hilft dagegen.

    Ich erlebe gerade die schwerste Krise meines Lebebs und bin froh dass ich dabei nüchtern bin. Alkohol würde wirklich nichts besser machen- auch nicht mit ‚Pille danach‘.

  • Wenn ich die Frage „Würdest du wieder Alkohol trinken, wenn es eine Tablette gäbe, die das ohne Folgen ermöglicht?“ mit Ja beantworten würde, dann hätte ich mich nicht wirklich damit abgefunden, Alkoholiker zu sein.

    Ich habe die Frage so verstanden, das mit Hilfe eines Medikaments mein Suchtverlangen dauerhaft ausgeschaltet wäre und ich dch dann wieder Alkohol zu mir nehmen könnte. Stand jetzt, ein klares nein. Alkohol hat mir nie richtig geschmeckt. Warum sollte ich mir nochmal was reingurgeln, was mir nie richtig geschmeckt hat. Also ist es nur was, für Leute, welche Alkohol als echtes Genussmittel wahrgenommen haben. Für mich ist das keine Option mehr.

    Somit halte ich auch nichts vom kontrollierten Trinken. Warum sollte ich das tun, auch wenn der Suchtfaktor durch die Pille ausgeschlossen wäre Alkohol hat in meinem Leben keinen Platz mehr.

    Einmal editiert, zuletzt von Bono59 (6. Dezember 2025 um 08:55) aus folgendem Grund: Hat sich mit dem letzten Beitrag von Hartmut überschritten.

  • Ja, etwas unglücklich formuliert.:saint:

    Wenn ich die Frage „Würdest du wieder Alkohol trinken, wenn es eine Tablette gäbe, die das ohne Folgen ermöglicht?“ mit Ja beantworten würde, dann hätte ich mich nicht wirklich damit abgefunden, Alkoholiker zu sein.

    Damit meine ich nicht die materiellen oder persönlichen Schäden, die Familienzerstörung oder sonstige Folgen, die die Sucht hinterlassen hat. Das ist bei jedem anders. Ich habe auch genug in den Sand gesetzt, und im Rückblick lässt sich oft nicht einmal sauber trennen, ob das schon Sucht war oder einfach nur besoffene Fehlentscheidungen. Für die Frage hier spielt das keine Rolle.

    Es geht um etwas anderes: Bin ich wirklich trocken oder nur abstinent? Hänge ich gedanklich noch irgendwo fest, weil ich das Saufen innerlich nicht abgeschlossen habe? Diese Frage richtet sich nicht an die Vergangenheit, sondern an meinen Kopf im Jetzt.

    Ein „Ja“ zeigt nicht, wie schlimm es früher war, sondern dass in mir noch etwas offen ist, das an die Sucht gebunden bleibt. Genau darum geht es. Hoffe, es ist nun verständlicher ?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo Hartmut,


    dein Titel ist ja „Unterschied Abstinenz und Trocken?“ und für mich hat Bibitor 66 es genau so ausgedrückt, wie ich es für mich auch empfinde.

    Abstinenz beschreibt den Zustand der Enthaltsamkeit, während trocken den Zustand einer Person beschreibt. […]. Abstinenz alleine kann eine Trinkpause sein.

    Es stimmt ja alles für mich: Ich lebe abstinent, ich lebe nüchtern, etc., aber mich trocken zu nennen / zu fühlen beinhaltet mehr, da geht es um meine Grundhaltung. Daher hilft mir das zusätzliche Wort „trocken“, dieses Mehr, das Grundlegende auszudrücken, was (für mich!) im Wort abstinent eben nicht enthalten ist.

    Viele Grüße

    Thalia

    P.S. Hat sich mit deinem letzten Post überschnitten.

  • Die Unterscheidung, die Bibitor 66 gemacht hat, trifft es für mich ziemlich genau: Abstinenz ist ein Verhalten, trocken sein ist eine Haltung.

    Zur Tabletten-Frage: Ich finde sie als Gedankenexperiment wertvoll, aber man muss aufpassen, sie nicht als Lackmustest für "echte" Trockenheit zu verwenden. Menschen sind an unterschiedlichen Punkten ihrer Reise, und ein ehrliches "Ja, ich würde die Pille nehmen" zeigt vor allem eines – Selbstreflexion. Das ist kein Versagen, sondern ein Ausgangspunkt.

    Was mir auffällt: Die Frage setzt voraus, dass es einen Idealzustand gibt, in dem man keinerlei Sehnsucht mehr verspürt. Aber ist das realistisch? Vielleicht geht es weniger darum, ob der Gedanke auftaucht, sondern was man damit macht. Der Unterschied zwischen abstinent und trocken liegt dann nicht im Fehlen des Wunsches, sondern in der Fähigkeit, ihn als das zu erkennen, was er ist – ein Echo aus der Vergangenheit, kein Wegweiser für die Zukunft.

    AnnaBlumes Punkt finde ich wichtig: Sie hat gelernt, den klaren Kopf zu schätzen. Das ist für mich der eigentliche Kern von "trocken sein" – nicht die Abwesenheit von Alkohol, sondern die Anwesenheit von etwas Besserem.

    Über mich - Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. – Mahatma Gandhi

  • Ja, etwas unglücklich formuliert.:saint:

    Damit meine ich nicht die materiellen oder persönlichen Schäden, die Familienzerstörung oder sonstige Folgen, die die Sucht hinterlassen hat.

    Okay, dann habe ich das leider falsch verstanden. Daher können meine Beiträge natürlich gern gelöscht werden, wenn unpassend.

    Meine Antwort zeigt dann aber wohl trotzdem deutlich, dass ich zwar abstinent bin, aber noch lange nicht trocken.

    VG Soapstar

  • moin

    hab jetzt auch mal eine nacht drüber geschlafen, zum thema tablette nehmen und gut ist.

    nein! keine tablette, weil es den fokus nur verschiebt, sprich auch seine eigenverantwortung und es sich für mich auch nach sucht anfühlt. man ersetzt das eine durch etwas anderes. im grunde das selbe wie bei der entgiftung. ich bekomme ein medikament was die entzugserscheinungen abmildert. die sache dabei ist nur das ich auf diesem medikament schneller drauf bin als auf alk um dann die nebenwirkung der medis wieder loszuwerden(ausschleichen). tja die sache mit der wahl zwischen pest und cholera...

    nun abstinenz vs. trocken, hmm...für mich ist trocken zu leben auch abstinenz, vielleicht bin ich auch schon so weit davon entfernt weil ich aus meiner perspektive ein normales leben führe nur halt ohne alk. er bringt mich nicht weiter, er macht nichts besser. ich schaue nur noch durch ihn hindurch. vielleicht ist es der punkt wo man sagen kann man ist trocken, weil man schon alles erlebt, verloren und wiedergewonnen hat. es ist eine lebeneinstellung geworden ohne zum moralapostel zu werden der stets und ständig mit dem erhobenen zeigefinger dasteht. ich liebe meine trockenheit (was ein wortkonstrukt), weil es mich unabhängig macht. es entbindet mich aber auch nicht von fehlentscheidungen, weil wir nach wie vor immer noch menschen sind die fehler machen. aber ich habe auch gelernt das ich trocken, mit meinen unzulänglichkeiten besser umgehen kann wie auch mit allem anderen, sei es auch noch so schwer zu ertragen.

    gruss eternal

    Perfer et obdura, dolor hic tibi proderit olim.

    ("Ertrage und halte durch, dieser Schmerz wird dir einst nützen")

    (Trocken seit 26.03.2009)

  • Ich sehe mich gerade nicht als nassen Alkoholiker. Bin ich deshalb automatisch trockener Alkoholiker? Ich bin ein Alkoholiker der nicht trinkt. Vielleicht bin ich ja noch "nass hinter den Ohren" weil ich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass es bis zu meinem Lebensende nie zu einem Rückfall kommen wird. Kein Hintertürchen, nur die realistische Einschätzung in Anbetracht hoher Rückfallquoten und Rückfällen bei einigen, auch nach jahrelanger Abstinenz.

    Wenn es nach der Definition von Bibitor geht bin ich abstinent, aber bin ich wirklich trocken? Als 100% trocken hab ich doch ein Mindest (hasse diesen Begriff) nie wieder zu trinken. Aber kann ich mir da zu 100% sicher sein dass ich nie wieder trinke?

  • Ich sehe mich gerade nicht als nassen Alkoholiker. Bin ich deshalb automatisch trockener Alkoholiker? Ich bin ein Alkoholiker der nicht trinkt. Vielleicht bin ich ja noch "nass hinter den Ohren" weil ich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass es bis zu meinem Lebensende nie zu einem Rückfall kommen wird. Kein Hintertürchen, nur die realistische Einschätzung in Anbetracht hoher Rückfallquoten und Rückfällen bei einigen, auch nach jahrelanger Abstinenz.

    Wenn es nach der Definition von Bibitor geht bin ich abstinent, aber bin ich wirklich trocken? Als 100% trocken hab ich doch ein Mindest (hasse diesen Begriff) nie wieder zu trinken. Aber kann ich mir da zu 100% sicher sein dass ich nie wieder trinke?

    zu 100% wirst du nie sicher sein... du kannst nur alle risiken für dich minimieren, dass du wieder trinkst:idea:

    denn die grundlegende definition eines glücklichen und trockenen(abstinenten) leben, legt jeder für sich selbst fest. wie ich schon einmal schrieb sind es die schnittmengen aus erfahrung der anderen und dem eigenen erleben. es ist mühselig darüber nachzudenken und alles bis ins kleinste aufzudröseln. einige sachen müssen erst geschehen, damit wir lernen damit umzugehen, dass kann uns keiner abnehmen.

    gruss

    Perfer et obdura, dolor hic tibi proderit olim.

    ("Ertrage und halte durch, dieser Schmerz wird dir einst nützen")

    (Trocken seit 26.03.2009)

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