Beiträge von Rene72

    aber heut will ich zum Beispiel einfach im Bett bleiben und

    Willst Du das oder Dein Suchtgedächtnis, welches Gründe zum Trinken sucht?

    Sie ist garantiert nicht traurig, also sei glücklich. Du weißt ja nicht, was Dir eventuell mit ihr erspart geblieben ist. Sehe es doch mal so rum.

    Ich hatte es bei Dir im Thread irgendwo schon mal gelesen. Hintern hoch, Arschbacken zusammenkneifen und Abmarsch. Heute beginnt der Rest Deines Lebens. Vergeude keine Zeit.

    . Also auf lange Sicht gesehen ist meine Motivation eine Familie, auf kurze Sicht will ich mich mit mir selbst wieder wohl fühlen

    Hallo Theel, erstmal Hallo hier im Forum.

    Ich denke die kurze Sicht ist jetzt die einzige Sicht, die wichtig ist. Kleine Schritte, Tag für Tag. Heute trinke ich nicht. Ich finde Du machst Dir viel zuviel Gedanken um das was gewesen ist. Kannst Du eh nicht ändern! Der Weg geht nach vorn und nicht zurück. Alles andere findet sich, wenn die Zeit dafür kommt.

    Liebe Grüße und viel Erfolg für Deinen Start in die Abstinenz.

    René

    Zeiten ändern sich,vieles wird mit der Zeit anders. Auch einfacher.

    Wie wäre Osterdeko statt Weihnachten? Das lenkt ab und Du bist der Held wenn Besuch kommt.

    Kleiner Scherz am Rande. Warum sich selbst unter Druck setzen wegen bissel Weihnachten. Nun bin ich ein direkter Verwander vom Grinch und habe da gut Reden. Im Moment ist Weihnachtsdeko ganz bestimmt auch nicht wichtig. Und wenn es dann noch Erinnerungen an nasse Zeiten weckt, dann weg damit für dieses Jahr. Ich habe dieses Jahr auch das übliche Bratwurst-Braten mit meinem Schwiegervater abgewählt. Das war immer der Auftakt für einen feuchten Heiligabend.

    Ich denke anfangs ist es enorm wichtig Dinge eben genau anders zu tun, als während der nassen Zeit. Und darüber nachgrübeln raubt nur Energie und Zeit.

    Liebe Grüße René

    mich würde auch interessieren was meine Tochter = 19 für Erfahrungen mit mir gemacht hat, ich traue mich nicht zu fragen, möchte das Thema nicht aufschauckeln

    Meine Kids sind 18 und 15. Mir hat ein für mich sehr wichtiger Ratgeber/Helfer zur Selbsthilfe mir auf das Thema mal sinngemäß geschrieben:

    Deine Kids sind nicht blöd und haben alles wahrgenommen. Sie bemerken auch Deine jetzige Veränderung. Alles andere ist jetzt nicht wichtig.

    Und damit hatte er meiner gemachten Erfahrung nach absolut Recht. Es ist "Normalität" eingekehrt und sie nehmen es wahr. Alles andere wird sich ergeben.

    Ich schließe nichts aus. Gar nichts.

    Denke ich auch. Wenn es zur stabilen Abstinenz beiträgt, dann ist es ja quasi Wurscht.

    Lieber R/no Ich möchte auf keinen Fall jetzt eine Diskussion über Glauben etc anfangen, da es hier der absolut falsche Ort ist und es logischerweise nicht gewünscht ist. Nur, viele Suchtberatungen werden von der Diakonie am Laufen gehalten und geben sehr vielen Alkoholkranken Halt oder Hilfe etc.

    Ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass jeder Weg der in eine stabile Abstinenz führt, einfach gut ist. Ob im Glauben oder ohne, ist total unwichtig.

    Liebe Grüße René

    Ich halte den besagten Spruch für nicht nur für falsch, sondern auch für "gefährliches Geschwätz". Er ist nichts anderes als ein Schönreden des Rückfalls, zugleich dient er schon vorab als Ausrede, alsbald wieder Alkohol zu trinken.

    Das hast Du meiner Meinung nach den berühmten Nagel mitten auf den Kopf getroffen. Genau das waren meine Gedanken beim Lesen.

    Vor einem viertel Jahr hätte ich nur die Gefahr gesehen, aber nicht die gefährliche Hintertür.

    Mein Blutdruck hat sich weiter verbessert.

    Ich habe deutlich mehr Appetit als die letzten Tage.

    Ich habe es geschafft sehr schön aufzuräumen und mich nebenbei von einigen materiellen Dingen getrennt die ich nicht benötige und mich an ein turbulentes und zerstörerisches Leben erinnern.

    Siehst Du? Schritt für Schritt. An den positiven Veränderungen kannst Du wachsen.

    Was ist heute besser, als vor 2 Wochen?

    Hallo marc01 Ein herzliches "Hallo" von mir. Setze Dich nicht selbst unter Druck. Ich hatte mal so eine Phase in der ich genau einen Rat bekommen habe: Denke erstmal von Tag zu Tag und vor allem an Deine Abstinenz.

    Fehler aus der Vergangenheit kannst Du weder heute noch morgen korrigieren. Und wenn jemand sauer auf Dich sein sollte, dann ist er es ganz sicher auch noch in einem halben Jahr. Derjenige läuft Dir garantiert nicht weg.

    Anfangs hat mir das Schreiben hier richtig gut geholfen und heute übrigens auch noch. Mich hat es abgelenkt die Antworten oder Reaktionen zu lesen. Darüber nachzudenken. Ich wollte und will unbedingt hier bleiben. Soviel phantastische Menschen wie hier im Forum, die uneigennützig stets da sind, habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht kennengelernt. Das ist unter anderem ein Grund von vielen, die mich täglich neu antreiben. Es lohnt sich sowas von sehr.

    Ich drücke Dir fest die Daumen. René

    Ohne festen Willen hätte ich speziell die ersten beiden abstinenten Monate nicht hinbekommen - denn da war die innere Kapitulation noch gar nicht in vollem Umfang "wirksam".

    Darüber habe ich bis jetzt gerade gar nicht bewusst nachgedacht. Kann ohne Willen die Entscheidung zum Entzug überhaupt getroffen werden? Ich muss es doch wollen.

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht den Thread in Teilen zu lesen. Die Abschnitte wo beim Leser Fremdschämen einsetzt,habe ich dann nur überflogen.

    Ich habe einen Vorschlag. Eröffne doch einen Reiseblog. Ich kann in keinster Weise nachvollziehen, was diese Erzählungen mit Selbsthilfe zur Abstinenz zu tun haben. Wen interessiert es, wo in Indien Alkohol zu kaufen oder nicht zu kaufen ist oder wie das Zeug da heißt. 99,9 % wird es auch einen Fliegenpups interessieren ob und wie in Thailand die Hütte voll wird und wer sich wo und warum in AUT um die Firma der geschiedenen oder aktuellen Frau kümmert, nach dem Motto: "Alle doof außer ich".

    Tipps und Ratschläge prallen an Dir ab wie Seifenblasen. Wenn ein Neueinsteiger Deine Geschichten liest, wird er unter Umständen die Ernsthaftigkeit dieses Forums in Frage stellen.

    Selbsthilfe gegen das zerstörerische Saufen fängt nicht am Strand unter Palmen an, sondern im Kopf. Da kann man auf dicke Hose machen wie man will. Selbsthilfe hat vor allem damit zu tun, sich zu hinterfragen und sich in etwas Bescheidenheit zu üben.

    Ein schlimmeres nasses Geschwafel habe ich hier nur noch im Vorstellungsbereich gelesen, bei Usern die über den orangen Status nicht hinaus kommen. Du belächelst gefühlt hier alle die ernsthaft an Ihrer Abstinenz arbeiten.

    Und damit bin ich auch schon wieder raus aus Deinem Thread. Nicht sauer sein. Erstmal darüber nachdenken.

    Viel Erfolg bei Deiner Abstinenz

    die Mauer zwischen mir und dem Alk ist einfach schon zu undurchdringlich geworden.

    Wow, das ging ja fix bei Dir. Ich glaube an diese Mauer nicht. Allerdings verstehe ich vielleicht was Du damit meinst. Dies ist äußerst trügerisch. Auf Schulterklopfer nach 6 Wochen Abstinenz würde ich nicht setzen. Das ist ziemlich leichtsinnig. Denke eventuell mal darüber nach. Es klingt alles so easy bei Dir.

    Mein Problem lag und liegt bei Veranstaltungen und geselligem Zusammenkommen.

    Das wird sich in jedem Fall ändern (müssen).

    Mal ein Beispiel von mir. Wir waren jährlich zum Oktoberfest in Dresden. Karten müssen bereits im März gekauft werden. Also noch zu meiner nassen Zeit. In den ersten Wochen meiner Abstinenz war ich der Überzeugung am 5.10. dennoch nach Dresden zu fahren. Und weißt Du was? Ich habe die Karten längst zurück gegeben, da ich diesen Schwachsinn einfach nicht mehr ertragen kann oder will. Besoffene, die sich dafür feiern, wieviel sie intus haben und lallend auf Tischen und Bänken stehen. Dazu habe ich auch gehört und bin absolut nicht stolz darauf. Diese Erkenntnisse kommen wie von alleine, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin und den Weg gehen will.

    René

    Das besoffenen Gerede nervt dich genauso, wie du mit deinem eigenen betrunkenen Geschwafel andere genervt hast. Da lehne ich mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass es so war.. ;)

    Da brauchst Du Dich nicht aus dem Fenster lehnen. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, was ich für einen Blödsinn von mir gegeben habe, schäme ich mich in Grund und Boden. Diese Erkenntnis ist auf jeden Fall ein Baustein für eine stabile Abstinenz.