Frohes neues!! Meine Frau war Heroinabhängig, hat früher auch getrunken. Nicht so wie viel wie ich aber aber auch riskant. Gestern war da ne Party 100 Meter weiter, zufällig gesehen. Sie wurde unruhig und das hat sie mal getriggert was sehr sehr selten ist. Meine Haltung war so klar und abblockend das wir die Situation verlassen haben. Zuhause war sie mega begeistert wie felsenfest ich damit nichts zu tun haben wollte. Das war so ein tolles Gefühl wie sie mich lobte. Sie sagte immer, den anderen geht es am 01.01. saudreckig vom feiern- uns nicht. Früher bin ich Silvester völlig verkatert, erschöpft, mit Magenproblemen aufgestanden, weitergesoffen und Neujahr wieder völlig verkatert, Magenprobleme, völlig fertig. Ich weiß noch wie eklig zerstört ich Silvester im Restaurant saß mit der Familie ca. 2022. Heute 7.30 Uhr topfit, quicklebendig das ist einfach nur schön. Die letzten 5 Jahre Saufen waren einfach nur eine Quälerei,ekelhaft und zum Heulen.
Beiträge von Abstinenzler
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Heute ist, so wie ich denke, dein erster nüchterner Jahreswechsel seit langem.
Ich hatte schon mehrere nüchterne Jahreswechsel. Ist natürlich mega ohne die ganzen negativen Folgen heute morgen um 7.30 Uhr hier zu sitzen, Topfit und quicklebendig
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Trinkst du Nachmittags oder Abends Kaffee oder Koffein??
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Die Weihnachtszeit ist ein Slalom um all die Angebote und Veranstaltungen wo getrunken wird, aber dem gehe ich so gut es geht aus dem Weg.
Bei mir nicht da ich ALLES gemieden habe wo getrunken wird. Das macht es sehr viel einfacher. Auch heute an Silvester. Aus den Augen aus dem Sinn. Das Forum hat mir die Augen geöffnet.
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Gestern waren wir bei bekannten und mir wurde direkt ein Bier angeboten, welches ich aber dankend abgelehnt habe.
Man wie lösch ich meinen Beitrag. Mist
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Moinsen,
morgen Silvester. Mein Plan steht: Nix erwarten dann gibts keine Enttäuschung. Kein Restaurant sondern bestellen, keine Triggerpunkte. Böllern vor Null Uhr da dann die bekannten und unbekannten Trinker Böllern. Kein Bock drauf. Ganz entspannt trocken ins neue Jahr rutschen ist die Hauptsache. Rest zweitrangig.
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Dennoch überlege ich mir fünfmal, ob ich etwas im CO-Bereich schreibe.
Wusste nicht das ich dort nicht schreiben soll.
Jetzt stelle Dir mal vor. Wenn Deine Lebensgefährtin sich nicht jahrelang das mit Dir gegeben hätte und Dich nicht unterstützt...
Dann hätte es gut sein können, dass Du schon seit vielen Jahren trocken wärst. Denn es säuft sich am besten, wenn ich mich jederzeit in die Arme eines bereitwilligen COs zurücklehnen kann.Nein, das Saufen war alleine besser. Da hat sich keiner eingemischt, gestresst und mir das Saufen vermiest. Da habe ich gesoffen wie ich wollte und hatte meine Ruhe. Das stimmt nicht.
Mit Co. viel Stress und Drama wegen dem Saufen- logisch. Das hat mich noch eher vom Saufen distanziert. Alleine hätte ich es nicht geschafft. Alleine habe ich es trotz so viel Unterstützung, Entgiftung, stationären Therapien nicht mal 1 Tag geschafft!!! Als ich meine Partnerin kennen lernte war ich direkt mehrere Monate Abstinent.
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Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich überfragt bin, wie ein abgewrackter Bekannter ein Trigger sein kann.
War nicht abgewrackt. Nur glasige Augen. Naja wenn ich mit ihm gesoffen habe. Haben wir ja gelacht, Spaß gehabt, unterhalten, Musik, Sonne. Wenn es nichts positives gehabt hätte würde es man nicht machen
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Kennst du den Spruch „Die Geister, die ich rief“? Machst du dir im Vorfeld schon Gedanken, ob Suchtdruck oder Verlangen auftauchen könnten?
Mache mir vorher keine Gedanken. Ich weiß aber das das Verlangen oder Saufdruck kommen kann. Deshalb auch der Notfallkoffer und Situationen von vornerein meiden
„Ich kann nicht“ heißt Fakt. Ende der Debatte. Keine Option, keine Hintertür. Mit „nicht können“ ist gemeint, damit nicht mehr umgehen zu können.
Ich kann ja Saufen wenn ich will. Ich konnte noch nie mit Alkohol umgehen habe trotzdem 20 Jahre gesoffen. Einen 5 fachen Salto kann ich nicht. Egal wie oft ich es versuche. Ich kann losfahren, ich kann saufen. Ich kann mir was kaufen. Ich kann es trinken. Aber ich will nicht. Es macht alles kaputt. Dann geht alles wieder von vorne los, der Teufelskreis.
„Ich darf nicht“ heißt Verzicht, Verlust, innere Diskussion und Kampf. Der Kopf fängt an zu verhandeln, der Suchtdruck wird größer.
Das war meine alte Einstellung. Ich darf nicht. Das war Verzicht. Das war Stress. Jetzt sage ich könnte aber ich will nicht. Es zerstört alles.Immer der gleiche scheiß Ablauf. Jetzt durchbrechen sonst immer wieder von vorn. Kein Bock mehr. Ich bleibe Trocken, das ist der Weg. Mein Weg, meine Lebensaufgabe. Wie du schon sagst Notwendigkeit.
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Abstinenzler , du bist erst seit kurzem trocken, ich hatte dich schonmal gebeten, erstmal bei dir zu bleiben
Oh wusste nicht das ich nur im Alkoholikerbereich schreiben darf. Alles klar sorry
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Ich weiß nicht, ob mir das Recht wäre. Bleibt immer das Gefühl, hoffentlich geht der bald.
Denke mir auch bei einigen Gästen: Hoffentlich kommen die garnicht erst. Da ich schauen muss das es mir gut geht mache ich das. Wer nicht kommen will- dann nicht
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Es impliziert, dass Angehörige den Alkoholiker trocken legen können. War das bei dir so? Den Eindruck hatte ich in deinem Faden nicht.
Und was meinst du mit "und co"
Ihre Unterstützung war eine riesen Hilfe beim Trockenwerden. So wie ich sie auch bei 1000 Sachen unterstütze. Mit co. das ich immer für sie da bin und ihr eine Riesen hilfe bin
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Dass du langsam immer weniger häufig getrunken hast?
Ja, es wurde immer weniger was ich getrunken habe. Jahr für Jahr. Es ging mir auch immer schlechter
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Was genau kommt denn da vom Suchthirn, kannst Du das vielleicht mal genauer beschreiben?
Einfach nur das Verlangen zu Saufen. Nichts anderes. So wie gestern auf dem Weg zu meinen Eltern. Dort war ein Familientreffen ohne Alkohol.Schöner ruhiger Sonntag, alles bestens und in meinem Kopf: Ich bekomme Lust, Bock, Verlagen zu Saufen obwohl es sich NIE lohnt und es mir dann Saudreckig geht. Dort angekommen abgelenkt durch den ganzen Besuch Thema vergessen. Das nervt tierisch diese Saufgedanken.
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Ich kann mich hier nur anschließen. Da denke ich doch nicht "Au ja, so möchte ich auch mal wieder aussehen".
Will eben nicht so Aussehen aber es triggert und dann kommen Saufgedanken und dieses schmackhaft machen vom Suchthirn?!? Was natürlich eine komplette Lüge ist. Es ist der letzte Dreck für mich
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Aber ein nasser Trinker mit blutunterlaufenen Augen, Fahne und Pulle in der Hand, Leergut am Container und was dich da alles so mitnimmt? No way, wie Mattie sagt, froh sein, dass das mittlerweile anderer Leute Baustellen sind und du den Tag anderweitig genießen kannst!

Denke das Saufhirn will es mir immer wieder schmackhaft machen. Ich hab kein Bock auf so eine scheiß Zeit sonst wäre ich nicht seit dem 12. November trocken!!!
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