Wem stellst du deine Fragen?
Die Frage hab ich dir gestellt.
Wem stellst du deine Fragen?
Die Frage hab ich dir gestellt.
Ja, besser ist das wohl.
Mittlerweile 3 Wochen trocken und die Anfangseuphorie ist weg... Jetzt irgendwie nur noch am funktionieren... so eine Art durchhänger, nur noch am machen, machen... Motivationstief, verzicht, kein Bock mehr, Reifen wechseln, renovieren, Sachen erledigen., Haushalt, Hund, Büro.Immer der gleiche Ablauf. Funktionieren, erledigen, schlafen. Funktionieren, erledigen, schlafen... Keine Alkohol Dopaminflut im Kopf, kein feiern und die Sau raus lassen- nur ein heißes Bad. Der körperliche Entzug ist vorbei, jetzt kommt die Psyche, oh man
Am Anfang, bis du stabil bist, bedeutet das natürlich auch mal Verzicht
Auch mal verzicht? Ich verzichte nur noch. Ich bin weder in der Stadt, noch einkaufen, keine Sauna, Restaurant sollte ich auch nicht mehr gehen...?! Keine Veranstaltungen, nichts...
Wenn dir jetzt in den Sinn kommt, dass du dich „nicht einsperren kannst“ und Alkohol ja ohnehin überall ist, dann ist das dein nasses Gedächtnis, dein Suchthirn, das da mit dir spricht nicht eine klare Entscheidung.
Und eigentlich zeigt es nur eines. Du hast dir bisher keine echten Alternativen aufgebaut.
Ich kann mich einsperren aber für wie lange? Welche Alternativen? Nur noch zuhause essen? Keine Sauna sondern was? Keine Veranstaltungen sondern was? Nicht mehr in die Stadt Kaffee trinken?
Aber jetzt warst du im Restaurant?
Ja, war ich. Sollte ich das nicht bzw wann kann ich ins Restaurant? Nach 3 Monaten, nach 6? Das verwirrt mich.
Oh man, mein letzter Eintrag klang irgendwie anders als der hier...
Viel zu viele Dinge erledigt trotz Erkältung. Bis zur völligen Erschöpfung. Dann geht es mir immer sehr schlecht. Wieder Saufgedanken, Bock , Lust, Verlangen zu Saufen. Scheiß Saufgedanken ihr nervt mich so sehr. Schnauze halten. Wenn es mir schlecht geht, oh trink doch was dann gehts dir besser. Ja kurz, und danach 1 Woche viel, viel schlechter... Lese grad meinen letzten Eintrag und muss lachen. Ich werde mich jetzt ausruhen, mich verwöhnen.
Gestern im Restaurant: Einer der besoffen aussah, ich immer wieder hingeglotzt. Platz mit meiner Frau getauscht. Dann sehe ich bei einem anderen ein riesiges Bier auf dem Tisch, immer wieder hingeglotzt.Schnauze voll, aufgegessen und abgehauen. Dann einkaufen, überall Alk, hingeguckt und weggeguckt. Das nervt.
Bin abstinent geblieben, sehr gut. Nach dem Regen kommt die Sonne...
Aber zurück zur Metapher: Ich weiß natürlich, dass es auch wieder abwärts gehen kann. Und dann gibt es diese Suchgedanken, die sich ab und zu melden und versuchen, mich zu manipulieren. Gedanken wie: "Siehst du, das geht doch alles. Irgendwann kannst du mal wieder etwas trinken.
So gehts mir gerade letzte Tage alles Top, jetzt wieder Saufgedanken, Bock oder Verlangen zu Saufen obwohl ich nicht will. Nervt mega und macht mich wütend. Aber auch Angst
kann jetzt noch ein paar Runden zocken und werde morgen ohne Kater aufwachen.
oh ja diese Höllenkater, nächster Tag im Arsch, kein Bock auf garnichts, Magen kaputt und co., wiederlich
ansonsten bin ich strategie-fan
Das neue Anno ist draussen. Ja ist schon ein feines Hobby. Wie man es schon auf Therapie gelernt hat- Freizeitgestaltung statt Saufen als Freizeitgestaltung. Schönes Wochenende euch!!
ich seh es nicht als verschwendete lebenszeit.
Warum auch, das nenne ich Hobby, Freizeitgestaltung, Spaß haben
Im Klaren Kopf ist meine Scham jetzt riesengroß. Kaum auszuhalten. Ich muss jetzt richtig aufpassen.
Die Vergangenheit kann man nicht ändern, was ich schon alles für Scheiße gebaut habe...
Aber das hier und jetzt und die Zukunft kann man ändern. Und da man ja Suchtkrank ist hat man es ja alles nicht unbedingt mit Absicht gemacht sondern es waren Folen der Sucht.
Battlefield 6.
Ich auch, nice.
Ich habe auf die Getränke anderer geachtet.
Das kenne ich. Aus den Augen aus dem Sinn. Wenn ich mich fernhalte tut mir das richtig gut. Erstmal stabil werden.
Und bin nätütlich in kürzester Zeit wieder aufgetickt bei meiner Frau. Ich schäme mich unendlich dafür,
Ja das kenne ich. Wie bekloppt man wird vom Alkohol. Muss man nur die Zeitung oder Tv gucken.
Ich bin gerade auf der Suche nach einer SHG vor Ort. Ich war vor Jahren bei einer kleinen Gruppe hier vor Ort. Das war leider nichts was mir geholfen hat. Eher im Gegenteil. So,
Hi, man muss eine Gruppe finden die zu einem passt, habe mehrere ausprobiert, teilweise schrecklich gewesen. Jetzt habe ich eine wo es passt und ich bin 1 Mal die Woche dort seit 6 Monaten.
Es gibt für dieses Jahr allerdings noch weitere Events. Zum einen habe ich Karten für zwei Konzerte, eines davon ist bereits am Donnerstag. Zum anderen bin ich Besitzer zweier Dauerkarten für einen Fußballverein.
So etwas muss ich meiden, habe oft genug erfahren müssen das wenn der Alk zu nah an mir ist ich Suchtdruck bekam und rückfällig wurde. Ich halte ihn mittlerweile sehr sehr weit von mir fern.
Ab und zu spiele ich ein paar Runden am PC.
Welches Spiel? Also zum Schluß konnte ich nicht mal richtig youtube schauen wegen dem Alkohol. Zocken auch nicht. Am Anfang meiner Sucht war Saufen noch das geilste aber es wurde immer ekliger, immer mehr negatives, die Entzüge und Kater schlimmer. Es ist nur noch die Sucht die nach Alk verlangt.
Jetzt ist alles nüchtern machen am besten. Verrückt.
Guten Morgen!!!
Weiterhin abstinent. So ein ruhiges und entspanntes Leben. Keine Handschellen um, kein Terror, kein Stress, mein Magen und meine Seele lachen, kein Zittern, kein Schweiß, kein Schüttelfrost.
Habe Kraft, kann mich um alles kümmern, genieße den Tag, herrlich.
Habe eine Radtour mit dem Hund gemacht, es gibt kein schlechtes Wetter- nur schlechte Kleidung.
So soll es gerne bleiben...
Er hat mir noch nicht mal geschmeckt.
Schmeckt nicht, war bei nur der Rausch nix anderes
Ich kann sowieso nicht mehr verstehen, warum ich mir das jahrelang angetan habe.
Ich denke mittlerweile, was für eine widerliche Droge. Wie man sich verhält, nix gebacken bekommen, der Kater, Entzüge. Einfach ekelhaft- und davon bin ich Süchtig. Krank.
Hallo Abstinenzler, seit ich aufgehört habe zu trinken, giere ich manchmal regelrecht nach süßem Zeugs.
Statt Zucker gibt es verschiedenes Obst und Honig. Da bekommt der Körper Vitamine im Gegensatz zu Naschi