Immer wieder schön zu lesen das es ALLEN trockenen viel viel besser geht. Wo ist der trockene der sagt alles ist jetzt schlechter als nass?
Beiträge von Abstinenzler
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Moinsen!!
Ich war mit meinen Eltern in der Therme, das war so schön. Viel Spaß, Entspannung und Zeit mit denen verbracht. Wer weiß wie lange ich sie noch habe, sie werden immer älter... Ich will jetzt die Zeit mit ihnen nutzen. Zu meiner Drogen und Alk Zeit hatte ich dafür keinen Kopf und sie waren noch jünger.Aber so ist es leider geboren um zu sterben. So ist der Lauf der Dinge.
Danach waren wir noch schön im Restaurant. Das war so ein schöner Tag!! Ganz ohne Kater, Entzug, etc.
Sie sind so begeistert das ich Drogen und Alk frei bin. Sie haben mitbekommen das Sucht Weggefährten schon so früh gestorben sind... Mit 20 bis 30 Jahren. Haben sich immer solche Sorgen gemacht. Echt schlimm... Ganz schlimme Krankheit.
Deswegen bin ich froh das ich trocken bin
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Wie unlogisch. Aber das war ja bei dir schön öfters. War da nicht mal der mit den blutunterlaufenen Augen, der dich zum Saufen getriggert hat?Das Saufhirn macht aus dem kotzenden Typen ein: Die anderen haben viel Spaß, du kotzt ja nicht. Du hast Spaß, Dopamin, Entspannung und gute Laune
Sieht man dann jedoch einen Kandidaten der irgendwo in die Ecke kotzt, furchtbar elendig aussieht, kann man das schon mit sich in Verbindung bringen. Schliesslich hatten ja (fast) alle von uns ein elendiges Leben in ihrer nassen Zeit. Verbindung steht.
Dann muss das Suchthirn nur noch den unterbewusst wahrgenommenen Spass von vorher dazu addieren und der Trigger ist komplett.
Perfekte Erklärung. Das Saufhirn macht aus Scheiße Gold
Schau noch mal genau hin, was Dir da durch den Kopf gegangen ist: Ist das wirklich Dein heutiges Verständnis von Spaß? Hast Du trotz Deiner vielen neuen Aktivitäten das Gefühl, nur noch zu Hause zu sein? Oder freut sich Dein Suchthirn einfach nur über die vertraute Situation?
Erste Stunde Dopaminflut und gute Laune. Danach Hölle x100
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Ich hab irgendwie das Gefühl, dass es den bei mir gar nicht so gab. Klick gemacht hat es, als ich zum wiederholten Mal beim heimlichen Saufen erwischt wurde. Scham, Wut, Schock
Dieser kleine Tiefpunkt hat bei dir schon gereicht. Ich hatte unzählige Tiefpunkte, leider. Da mit 13 angefangen und ab da täglich ist meine Sucht besonders stark ausgeprägt
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Ich meine damit, es ist kein Heroin was man sich spritz sondern es ist eben ein Lebensmittel
Es ist eine Droge, LEBENSmittel nicht. Alkohol tötet
Und ich weiss auch, dass ich mir immer viel zu viel Gedanken um alles mache statt es mal genieße oder zufrieden bin. Ich gehe mir täglich vor Gericht, und verklage mich.
Du schreibst ja schon seit Monaten fast nur über die Vergangenheit. Versuche doch mal im hier und jetzt anzukommen
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Das ist jetzt vielleicht etwas eigenartig, aber ich bin beleidigt. Ich wollte kündigen und nicht die mich!
Weißt du das wenn du kündigst ev. kein Arbeitslosengeld bekommst? Wenn die kündigen bekommst du es. Ist doch gut?!
Einerseits freue ich mich total, ich kann so viel machen, ich hab überlegt ob ich die Zeit nutze für eine ambulante Therapie.
Du kannst an deiner Abstinenz arbeiten.
Als Suchtkranker muss man eh aufpassen und kann nicht jede scheiß arbeit annehmen weil man schneller wieder säuft als man gucken kann. Meldest du dich arbeitslos bei der Arbeitsagentur?
Weil ich Angst habe vor der Freizeit.
Ich habe in meiner Freizeit FAST ausschließlich nur gesoffen und gegammelt und scheiße gelabert mit anderen Süchtigen und alleine.
Da ich jetzt trocken muss ich die freigewordene Zeit neu füllen damit die Langeweile mich nicht unzufrieden macht und wieder zum Saufen führt. Das ist wichtig.
Habe viele neue Sachen ausprobieren müssen. Ich mache jetzt: Fitness Studio, Sauna, Gassi gehen, Sonnen baden, PS5, Ausflüge, Radtouren mit Hund, Baden, Youtube.
Es macht mir Spaß und sichert meine Abstinenz
Ich muss noch mal zur Arbeitsstätte um meine Sachen abzuholen. Da habe ich Magenprobleme, ich will da nicht hin.
Geht ja schnell. Kurz durchziehen dann hast du es geschafft!!
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Vorgestern merkte ich Wow du glotzt gar nicht mehr so zum Alk. Hab mich gefreut.
Gestern erfuhr ich durch Zufall das die Stieftochter auf ein Riesen Fest ist wo ich früher oft war und gesoffen habe. Ich bekam zufällig mit das neben ihr einer gekotzt hat.
Saufhirn ist krass angesprungen, in etwa so: Sie können und saufen dort, du nicht!! Und Spaß haben, sich berauschen und du nicht. Schade oder?!?
Das kam blitzschnell. Ekliges Gefühl. Es wollte dort auch saufen. Wie früher. Und nicht nur Zuhause sein.
Mir ist sowieso klar das es wieder der Anfang vom Ende ist mit allen Folgen.



Von daher NEIN!!!Konsole an, gezockt. 15 Minuten später Thema vergessen.

Wie Hartmut so schön sagte. Sucht, du bist noch da !! Aber du wirst immer leiser und deine Macht schwindet und schwindet.

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Und immer wieder das Wissen, das ist alles "nur" wegen einem Getränk.
Es ist nicht nur ein Getränk, es ist eine harte Droge die körperlich und psychisch abhängig macht. Mit all den Folgen. Mit so vielen Toten, so viel Leid und Schaden
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Moin!!
Die Abstinenz macht sooooooo einen Spaß!!! Ich bin zwischendurch immer noch euphorisch und freue mich jeden Tag aufs neue über die vielen Vorteile!! Rücken, Magen, Psyche wieder in Ordnung. Alles am umsetzen. Saufhirn fast immer ruhig. Es war ein sehr langer steiniger Weg. Jetzt die Aufrechterhaltung des bequemen Sandweg.
Wir haben ein großes aufblasbares Zelt und Equipment bestellt. Machen demnächst ein Probezelten mit Hund am See mit Kanu fahren. Im Sommer dann 5-7 Tage an der Ostsee zelten plus Hansapark, Karls Erlebnisdorf und was es da noch so gibt. Keine überteuerten Übernachtungskosten sondern Natur pur.
Das Forum war und ist die größte Hilfe. Danke an alle die hier mitwirken!!
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insgeheim habe ich gehofft sie machen mir ein Angebot…
welches Angebot? Sagtest du nicht es ist dort sehr schlecht? Ich sage mir immer: Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine neue...
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Ganz gefährlich finde ich immer wenn es auf den Freitag zugeht. Da merkt man an den Arbeitskollegen (wir sind etwa 4 bis 5 Leute im Team) immer diese Euphorie und Stimmungsveränderungen und dass sie schon so motiviert sind am besten schon Freitag 6 Uhr morgens nach der Nachtschicht den ersten Gin Tonic rein.
Ich denke immer daran wie es den Leuten am nächsten morgen geht. Kater, etc. und ich zum Glück topfit und munter
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Diese Woche hatte ich einen kurzen Moment, der gefährlich war. Ich war mit dem Auto nach der Arbeit unterwegs und plötzlich der Gedanke: die Sonne scheint, der Sommer kommt, und ich kann jetzt den Sommer ohne Sekt oder mal ein Aperol Spritz nicht geniessen. Jetzt ist mir scheiss egal, jetzt trinke ich.
Die Sonne und bombenwetter haben mich die erste Zeit stark getriggert. Das war eklig. Jetzt nach 3 Monaten Abstinenz ist das zum Glück nicht mehr so
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Warum Schuldgefühle gaben. Am Anfang des Konsums war ja noch alles o.k. und man wusste nicht wie es einen zerstört. Sonst hätte man nicht angefangen
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So schön zu lesen was sich schon nach so kurzer Zeit alles verbessert. Wie immer: Es lohnt sich!!!
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Ich stehe tatsächlich wieder am selben Punkt wie damals, nur zusätzlich mit dem Gefühl, eine totale Versagerin zu sein.
Du bist keine Versagerin. Die Sucht hat dich nur gekriegt. Dir ging es sehr schlecht und das Suchtgedächtnis kommt angebrettert. 1 Mal getrunken und der Teufelskreis beginnt wieder von vorn. Kenne ich zu gut. Ich habe mich auch sehr oft geschämt. Ein Grund mehr aufzuhören, damit es nie wieder passiert. Trocken werden, dann wird alles besser. Ich frage mich warum du plötzlich 1 Jahr nicht mehr hier her kamst?? Weil du hier nicht mehr geschrieben, konnte dir niemand spiegeln auf welchem Weg du bist mit Firma etc.? Und dir sagen du bist in Gefahr. Genau, du willst eh von der Firma weg. Krankschreiben, trocken werden. Toxischer Arbeit entkommen.
Lange werde ich nicht im Krankenstand sein können, die Firma ist das was Alkohol betrifft rigoros, die werden mich kündigen, aber ehrlich gesagt ist mir das egal, ich will das sowieso nicht mehr.
Ist doch das beste was dir passieren kann. Keine Sperre vom Arbeitsamt, Zeit für dich, zur neuorientierung
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Noch heute gebe ich mir die alleinige Schuld, was auch nicht richtig ist, aber Alkohol ist eben ein greifbares Mittel.
Du wusstest am Anfang doch nicht wo das hinführt oder?
Du bist gesund. Du bist raus aus dem Kreislauf.
Einmal Suchtkrank, immer Suchtkrank
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Moin!!
Die Woche war anstrengend aber gut. Ich habe Balkonfliesen verlegt, meine Eltern besucht, waren shoppen in der Stadt.
Ist ein tolles Gefühl immer standhaft zu bleiben egal was passiert. Wie ein Fels in der Brandung
Gab schon echt scheiß Situationen... negative Gefühle, Streit, Stress.Aber, das Saufhirn wird immer ruhiger. Es springt kaum noch an, im Gegensatz zu von vor 3 Monaten. Da reichte eine Kleinigkeit und es hieß Saufen- das hilft!!
Es hilft nicht- macht aber alles 100x schlimmer.
Meine Eltern haben gesagt sie finden das sehr sehr gut, bitte weitermachen. Sie machen sich Sorgen mich zu verlieren...
Hunderte Tiefpunkte gehabt, immer weitergesoffen. Konnte nicht entkommen. Das Saufhirn tobte, BRAUCHTE den Alk. Egal zu welchem Preis. Stärkster Suchtdruck.
Ich wollte schon lange nicht mehr, dachte aber ICH will saufen. Nein, das Saufhirn wollte. Ich wollte aufhören. Das habe ich jetzt erkannt. Es ist eine schwere, tödliche Krankheit. Abstinent ist man sogar im Vorteil zu den normal Trinkern- gar kein Gift.
Weiter gehts...
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Ist nicht anstrengend, ist der entspannte Standard
Wenn es hilft trocken zu bleiben ist mir ALLES Recht. -
Und sich nicht diese Ausrede suchen, dass man ja längere Zeit ohne kann. Die Abstürze sind dann ja umso heftiger.
Bei mir auch. Als wenn die Suchtstimme den verpassten Alkohol wieder einfordert. Ganz schlimm
Hoffe, dass das bald 300 steht...
Ich mache einen Tag nach dem anderen. Weiter gucke ich nicht. Heute lasse ich das erste Glas stehen und alles ist Top!!