Beiträge von Bibitor 66

    Warum ziehst Du Dich selbst denn so runter? So findest Du doch auch nicht raus, wer Du eigentlich bist. Du musst positiv in die Zukunft blicken. Alles lässt sich lösen. Es gibt immer eine Lösung. Man muss bloß auch daran glauben und einfach in Bewegung kommen. Den Kopf in den Sand stecken hilft auf jeden Fall nicht. Und was überhaupt nicht hilft ist Alkohol.

    LG

    Bibi

    Guten Morgen Pantun,

    diese Unruhegefühle hatte ich auch sehr häufig zu Beginn meiner Abstinenz. Du hast richtig gehandelt, indem Du Dich abgelenkt hast. Achte auch immer darauf das Du richtig Essen tust. Bei mir traten die Unruhegefühle auf, wenn ich einen leeren Magen hatte.

    Das Einzige was ich Dir versprechen kann, ist das diese Unruhegefühle mit der Zeit schwächer werden und weniger auftauchen. Da musst Du was finden, was Dich von diesen Gefühlen gut ablenken kann. Hast Du Deinen Notfallkoffer gepackt? Viel Wasser trinken hilft auch.

    LG

    Bibi

    Guten Morgen Schwabe1972 und herzlich Willkommen,

    schön das Du hier her gefunden hast. Lese Dich mal etwas im Forum ein. Das war für mich zu Beginn meiner Abstinenz schon sehr hilfreich. Viele der Lebensgeschichten mit Alkohol gleichen sich.

    Ich wünsche Dir einen regen Austausch.

    LG

    Bibi

    Es sind letztlich erlernte Suchtgedanken die mir große Versprechungen machen,aber niemals halten. Sogar am Ende das Gegenteil bewirken.

    Hallo melodyx und herzlich Willkommen,

    Dir ist ja schon selbst klar, dass wenn Du Dein Suchthirn bedienst, nichts davon besser wird. Also das Dir das Suchthirn leere Versprechungen macht und am Ende das Gegenteil bewirken.

    Du darfst Deinem Suchthirn einfach keinen Glauben schenken. Du musst Dinge für Dich finden, die Dir Spaß machen und Dich ablenken, wenn das Suchthirn Versprechungen macht. Zu Beginn meiner Abstinenz habe ich viel gelesen, Stricken wieder angefangen, bin Spazieren gegangen und im akuten Notfall habe ich eine Flasche Wasser getrunken.

    Mit einem Schalter lässt sich das Suchthirn leider nicht ausknipsen. Das wäre toll, wenn das ginge. Aber wir sind alle hier, da so ein Schalter eben nicht existiert.

    Ich wünsche Dir viel Kraft auf Deinem trockenen Weg. Nüchtern zu bleiben lohnt sich.

    LG

    Bibi

    Genau so wie Du es Hartmut in der Einleitung des Threads beschreibst gehe ich mit dem Suchtdruck um. Ich hätte wieder keine passenden Wörter für mein Empfinden gefunden. Aber genauso ist es. Ablenken, keine große Bedeutung beimessen und weitermachen. Ich wusste und weiß, es geht vorüber und dann ist wieder alles im grünen Bereich und ruhig.

    6 Monate

    Hallo liebes Forum und alle Beteiligten,

    heute vor 6 Monaten habe ich die klügste Entscheidung meines Lebens getroffen. Ich habe aufgehört zu Saufen. Diese Entscheidung habe ich aufgrund "Glück" getroffen. Denn ich habe dieses Forum gefunden und habe ab Mitte 2024 täglich hier gelesen. Das Forum wirkte bei mir wie ein Augenöffner. Gut das ich den Mut auch noch fand, mich am 29. Oktober 2025 hier anzumelden.

    Zu Beginn meines Fadens hier schrieb ich, ich sah mich als funktionierende Alkoholikerin. Inzwischen halte ich diese Wortschöpfung für absoluten Blödsinn. Ich habe ja nur noch mit Alkohol funktioniert und das auch nur für andere. Für mich, meine Gesundheit, mein Wohlbefinden hat überhaupt nichts mehr funktioniert. Das war eher Selbstaufgabe.

    Ich fühle mich so dermaßen wohl, wie seit mindestens 10 Jahren nicht mehr. Meine Gesundheit allgemein und vor allem meine Psyche hat sich verbessert. Klar sind die Zipperlein des Alterns vorhanden, aber auch die sind ohne Alkohol viel besser zu ertragen. Ich bin wieder ich und kein funktionierender Roboter mehr. Diese innere Ruhe (ich kann sie gar nicht richtig beschreiben) ist so erfüllend. Ich war jahrelang ein gehetztes, gestresstes Nervenbündel.

    Mir ist absolut klar, nur weil ich mich jetzt so wohl fühle, dass ich von meiner Krankheit Alkoholismus niemals geheilt sein werde. Der erste Schluck würde bei mir reichen und ich wäre wieder in meinem mörderischen Hamsterrad. Auch die "vielen" Anmeldungen der längerer Trockenen mit Rückfall hier, beweisen dass man niemals leichtsinnig werden darf.

    Ich will auch nie wieder bei Tag 1 anfangen. Denn es war wirklich nicht einfach. Ich musste zu Beginn des Weges vermehrt meinem Suchthirn gegenhalten und es anbrüllen und in meinem Notfallkoffer kramen. Für mich haben sich diese Anstrengungen gelohnt. Meinen letzten Unruheanfall hatte ich Mitte Dezember. Seither keine Ruckler mehr. Wobei meine Unruhezeiten nie mit dem Wunsch zu Trinken auftraten. Eher ging da gleich eine Alarmglocke bei mir an, da ich diese Unruhegefühle immer gleich mit dem Suchthirn in Verbindung brachte.

    Ich kann jedem Neuankömmling nur empfehlen, sich an die Grundbausteine zu halten. Je konsequenter man diese umsetzt, umso leichter hat man es.

    Soviel mal zu Monat 6. Ich freue mich weiterhin auf die täglichen gesundheitlichen Verbesserungen.

    LG

    Bibi

    Hallo R/no,

    hast Du mal einen Ultraschall von Deiner Leber machen lassen? Ich hatte während ich gesoffen hatte, auch immer wieder Schmerzen im rechten Oberbauch. Es ist richtig, dass die Leber selbst keinen Schmerz erzeugt. Aber wenn die Leber anschwillt und auf die Leberkapsel drückt, dann entstehen Schmerzen. Bei mir hat sich vor mehreren Jahren rausgestellt, dass es nicht die Leber ist, sondern das ich einen recht großen Gallenstein habe. Den spüre ich, wenn ich auf der rechten Seite liege. Aber mein Arzt meint, mit so einem riesigen Stein; könne man steinalt werden.

    1x im Jahr bekomme ich Ultraschall wegen der Galle und da werden auch immer gleich Nieren und Leber mit untersucht.