Beiträge von Bibitor 66

    Hallo Thalia,

    ja genauso ging es mir immer. Wenn ich anfing zu trinken, konnte ich nicht mehr aufhören. Einfach nur schrecklich.

    Ich werde auch hier bleiben. Die Erkenntnis soll nicht abhanden kommen! Diese Freiheit die ich empfinde, will ich nie wieder verlieren.

    Ich wünsche Dir auch einen schönen, gemütlichen Sonntag.

    LG

    Bibi

    Tag 136

    Ich fühle mich immer noch pudelwohl.

    Selbst im Fernsehen, wenn ich trinkende Menschen sehe, bleibt alles ruhig in mir. Dafür bin ich extremst dankbar. Wenn mir Gedanken kommen, beim Anblick von gefüllten Weingläsern oder Bierflaschen, sind sie der Natur, dass ich froh bin den Alkohol nicht mehr zu brauchen.

    Ich kann sowieso nicht mehr verstehen, warum ich mir das jahrelang angetan habe. Der Alkohol konnte mir ja überhaupt nichts mehr geben. Er hat mich nur immer kränker, träger und verwirrter gemacht.

    Ich ärgere mich nur, dass ich mir nicht viel früher eingestehen konnte krank zu sein. Alkoholikerin zu sein.

    Jetzt werde ich mir wieder Kaffee Nr. 2 aus der Maschine lassen und werde den Tag genauso gemütlich starten wie gestern.

    LG

    Bibi

    Stromer

    Hallo Stromer,

    das ist ja toll mit Deinen wilden Katzen. Und 21 Jahre für eine Katze ist schon ein beachtliches Alter. Da habt Ihr schon alles richtig gemacht. Bei meinen Katzen war das höchste Alter 19 Jahre. Das war mein erster Kater, den ich mir mit 18 Jahren in meiner ersten eigenen Wohnung zugelegt hatte.

    Bei meinen Eltern zu Hause durfte ich mir keine Katze anschaffen. Sie wollten keinen Hund oder Katze in der Wohnung haben.

    LG

    Bibi

    Kenne ich, aber die werden zum Glück auch älter und bequemer ...

    Hallo Rennschnecke,

    die sind schon älter. 13 und 7. Es sollen die letzten sein. Ich möchte nicht, dass mich die Katzen mal überleben.

    Ich habe seit 40 Jahren Katzen. Meistens 2, kurze Lebensstrecken waren es auch mal 3. Ich bin ehrenamtlich im Tierschutz tätig und die Katzen waren immer aus dem Tierheim. Ich liebe Katzen. Ich mag deren eigenwilligen Charakter. Aber sie haben mich schon immer um den Finger gewickelt und haben genau gewusst, wie man den Dosenöffner in Bewegung setzt. :)

    LG

    Bibi

    Tag 135

    Heute habe ich seit langer Zeit mal wieder bis 7:30 Uhr geschlafen. Das ist ganz schön lang für mich Frühaufsteherin. Die Katzen waren heute aber auch gnädig. Sonst sind die nämlich schuld an dem frühen wach werden. Wenn denen nachts um 4:30 Uhr einfällt, sie brauchen jetzt sofort was zum Fressen, ist die Nachtruhe erst mal gestört. Die nerven und miauen so lange, bis ich aufstehe. Keine Chance.

    Eigentlich wäre heute wieder Wocheneinkauf angesagt. Aber mein Mann und ich wollen nicht raus in die Kälte. Bei uns hat es sich extrem abgekühlt. Musste schon die Heizung höher drehen. Der Vorratsschrank und Gefrierfach gibt noch genug her. Also mümmeln wir uns heute schön ein und bleiben zu Hause.

    Jetzt gibt es Kaffee Nr. 2 und dann stricke ich an meinem Schal weiter. Er könnte bis Weihnachten fertig werden. Falls nicht, auch nicht schlimm. Soll meiner werden. :)

    LG

    Bibi

    Guten Morgen Abstinenzler,

    das ist ja unangenehm. Oder? Hast Du keine andere Möglichkeit mit dem Hund zu laufen? Also wo Du nicht von 6´er-Verpackungen und "Gammlern" getriggert wirst? Du hast es ja gut überstanden, aber das ist für Dich mit Anstrengung verbunden.

    Bestimmt gibt es einen anderen Platz für den Hund und Dich.

    LG

    Bibi

    Kaffee macht abhängig, genauso wie Zucker. Gibt es interessante Reportagen. Deswegen fühlt man sich morgens so schlecht als Kaffeetrinker. Ist echt verrückt. Wenn man aufhört hat man erstmal einen Entzug der bis zu 2 Wochen dauern kann. Spreche aus Erfahrung.

    Oh oh. Ohne Kaffee läuft bei mir morgens auch nichts. Zu Beginn meiner Abstinenz habe ich auf jeden Fall viel zu viel Kaffee getrunken. Da konnten es bis zu 7 Tassen über den Tag verteilt werden. Inzwischen sind es noch ca. 4 Tassen über den Tag. Aber den Kaffee komplett streichen geht nicht. Morgens muss der aus der Maschine und muss getrunken werden. Sucht?!

    Tag 134

    Heute weiß ich gar nicht viel zum schreiben. Mir geht es gut und es sind keine Gefahren in Sicht. Auch "Ruckler" sind nicht aufgetreten. Alles läuft ruhig und gemütlich.

    Heute werde ich beginnen meinen vielen Deko-Kram der so rumsteht, zu entstauben und in Kartons zu verpacken. Ich brauche Platz für die Weihnachtsdeko. Vieles was so rumsteht muss ich eh vor Weihnachten wegräumen, damit die Enkel nicht dran kommen. :) Vieles ist aus Glas was hier steht. Das würde kaputt gehen, oder die Kids könnten sich verletzen.

    Das mache ich jedes Weihnachten so. Nur die letzten Jahre immer auf den letzten Drücker und ohne Grundreinigung. Einfach staubig ab in den Karton. Ich gehe davon aus, dass Weihnachten dieses Jahr so ordentlich wie noch nie ablaufen wird.

    LG

    Bibi

    bibi das hört sich ja super gut an, nur weiter so 😊

    Guten Morgen Michl,

    ich wünsche Dir auch so viele positive Veränderungen auf Deinem Weg.

    Diese positiven Erlebnisse stärken mich in meiner Abstinenz. So kann ich weiter an mir und meinem Umfeld arbeiten und alles dafür tun, dass das für immer vorhandene Suchthirn schweigt. Wenn man sich gut fühlt, ist das sicherlich einfacher.

    LG

    Bibi

    Tag 133 Das Gewohnheits- (Sucht-) Tier & Die Erleichterung

    Wie kann ich eigentlich Kochen ohne Bier? Die ersten Wochen meiner Abstinenz vermisste ich schon mein Bier auf der Küchenarbeitsplatte. Dort wo es immer stand, steht nun immer ein Thermobecher (0,5 ltr.) mit folgendem Inhalt: Boden bedeckt mit Bio-Holunderblütensirup, eine mini Prise Salz (verstärkt den Geschmack der Holunderblüten), eine halbe gepresste Bio-Zitrone rein und aufgefüllt mit Mineralwasser medium. Ich denke inzwischen zwar sehr selten an Bier, aber dieses Getränkt steht beim Kochen immer neben mir. Meine neue Gewohnheit.

    Dann zu der Erleichterung. Ich zähle mal auf, was sich bei mir bis hier her alles verbessert hat. In der Reihenfolge wie ich die Verbesserungen bemerkte:

    • Riechen. Ich merkte wie meine Nase frei wurde und ich alle Gerüche wahrnehmen konnte.
    • Schmecken. Alles schmeckte auf einmal intensiver.
    • Atmen. Ich konnte auf einmal wieder richtig tief durchatmen. Ich fragte mich, ob ich besoffen überhaupt geatmet hatte.
    • Schlafen. Herrlicher tiefer, erholsamer Schlaf.
    • Muskulatur. Oft fühlte ich mich morgens beim Aufstehen wie in ein Ganzkörperkorsett gepresst.
    • Konzentration. Ich konnte mich auf nichts mehr wirklich konzentrieren.
    • Sehen. Ich kann wieder auf eine niedrigere Stärke bei meinen Lesebrillen zurückgreifen.
    • Spüren. Ich spüre meine Befindlichkeiten wieder.
    • Erinnerung. Ich habe nicht mehr das Gefühl, irgendwas vergessen zu haben.
    • Innere Ruhe. Es ist nun alles geordnet und ruhig in mir.
    • Schreckhaftigkeit. Ich bin häufiger aufgrund Geräuschen erschrocken. Rollos der Nachbarn (beim öffnen und schließen), laute Automotoren. Das ist nun weg.

      Ich fühle mich einfach nur gut!

      LG

      Bibi

    Tag 132

    Vor dem Start in meine Abstinenz habe ich NUR noch funktioniert. Und das eben NUR mit Alkohol.

    Gestern habe ich mir einen wunderschönen Adventskranz gekauft. Schön groß und nicht gerade billig. Die letzten Jahre habe ich mir immer nur einen kleinen Kranz oder ein längliches Adventsgesteck für 9,99 € gekauft. Hauptsache hier steht was rum, dass Advent und Weihnachten erahnen lässt.

    Warum habe ich immer nur Kränze mit roten, weißen oder goldenen Kerzen gekauft? Hat das so Tradition? Diesmal stehen schöne dunkelgraue, große Kerzen darauf. Der Kranz passt perfekt zu meinem grauen Weihnachtsläufer auf dem Tisch. Er ist dezent geschmückt und wunderschön. Ich könnte ihn den ganzen Tag anstarren.

    Den Kranz konnte ich mir auch locker gönnen, da ich einiges an Geld spare seitdem ich nicht mehr trinke. Jeden zweiten Tag zwei Sixpack Bier geht halt auch ins Geld. Und dieses ständige leere Flaschen wegbringen war auch nur nervig.

    Bei allem was ich mache bin ich voll dabei. Mit Liebe zum Detail.

    Unter der Woche koche ja immer ich. Mein Mann kocht immer samstags und sonntags. Was ich unter der Woche so serviert habe, muss echt grenzwertig gewesen sein. Ich habe während des Kochens ja meistens Bier getrunken. Da hat mein Mann öfters gemeckert. Schmeckt nicht, fehlen Gewürze oder Salz. Ich selber habe vermutlich beim Abschmecken schon gar nichts mehr geschmeckt.

    Jetzt lobt mich mein Mann täglich für das Essen. Und mir selbst schmeckt auch was ich koche.

    Alles ist einfacher geworden. Kein Gehetze mehr für ein mittelmäßiges Ergebnis.

    LG

    Bibi

    Ich denke, da wird vieles fehlinterpretiert. Es geht nicht um mahnende Worte, und schon gar nicht um den erhobenen Zeigefinger. Es geht um Selbsthilfe und was jeder Einzelne daraus macht. Es sind Erfahrungsberichte, keine Aufforderungen, irgendetwas nachzumachen.;)


    Ich bin überzeugter Vertreter der Selbsthilfe. Aber dieses Nachtragen bei der Sucht – dieses „Wie geht’s dir?“, „Mach doch mal so oder so“ das war nie mein Weg. Nicht, weil mir Empathie fehlt. Sondern weil genau diese Dynamik oft die gleiche ist, die einen in der Sucht gehalten hat. . Fremdsteuerung, Anpassung, Erwartung.

    Ich setze auf Eigenverantwortung nicht auf emotionale Nachsorge. Wer trocken bleiben will, muss sich selbst führen. Nicht geführt werden. Wenn jemand rückfällig wird, soll er weiter saufen. Wenn er das nicht mehr will, kann er wieder anfangen trocken zu werden .

    Aber ihn an die Hand zu nehmen, ihm Mut zu machen und ihn wieder aufzubauen, hat den Beigeschmack, dass er es für den anderen tut und nicht aus sich selbst heraus. Der Co-Bereich in unserem Forum zeigt, wie mühsam das ist und wie viele Jahre es dauern kann.

    Natürlich geht es hier um Selbsthilfe. :) Meine vorherige "Selbsthilfe" half ja nicht. Nun wird mir Selbsthilfe von sehr erfahrenen trockenen Menschen angeboten. Das ist anders. Viel wertvoller. Man lernt dazu und weiß nun auch viel mehr über die Sucht. Die Erfahrungswerte der hier anwesenden Personen, die schon lange trocken sind, beweisen ja das es funktioniert. So kann man sich auch tatsächlich helfen. Man muss nur dran bleiben, lesen, schreiben und sich austauschen.

    LG

    Bibi

    Tag 131: Das Forum macht was mit mir

    Das Forum ist auf meinem Computer (Kopf) gespeichert. Es ist abgelegt und ständig abrufbar. Es ist immer dabei, wenn ich irgendwo hin gehe, auch wenn ich mein Handy nicht dabei habe.

    Das Programm "Forum" läuft in meinem Kopf.

    Im Nachhinein muss ich mir doch eingestehen, dass ich ein leicht mulmiges Gefühl hatte. Also bei dem Treffen mit den Freunden. Aber es war nicht nur wegen der Nähe zum Alkohol, sondern wegen der mahnenden Worte und erhobenen Zeigefinger des Forums. Aber das ist gut so! Denn dieses im Kopf gespeicherte Programm "Forum" warnt mich vor Übermut, Leichtsinn und möglichen anderen Gefahren.

    Wenn Ihr mir nicht ständig im Kopf rum spuken würdet, dann bestünde die Gefahr leichtsinnig zu werden.

    Deshalb macht genauso weiter. Ein Programm für den Kopf + schriftlicher Austausch ist einfach nur genial.

    LG

    Bibi

    Hallo liebes Forum,

    noch einen lieben Gruß zum Abend.

    Ich war heute sehr fleißig. Ich habe noch mal 2 Ordner mit Unterlagen gefüllt und einen großen Topf Hühnersuppe gekocht. Mein Mann ist erkältet. So ein Männerschnupfen ist ganz furchtbar. Ich hoffe die Suppe wirkt.

    Von gestern (Lokal) haben wir beide was mitgenommen. Mein Mann und ich haben Rückenschmerzen. Die Sitzgelegenheiten waren sehr unbequem. :(

    LG und bis morgen

    Bibi

    Hallo liebes Forum,

    Danke für Eure Beiträge. Für dieses Jahr sind nur noch 4 Feierlichkeiten angesagt. Monatsende der runde Geburtstag. Wir werden nachmittags hingehen, aber nicht lange bleiben. Nur zu Kaffee und Kuchen. Dann käme noch mein Geburtstag. Da bin ich mir noch unschlüssig, ob ich überhaupt etwas mache. Mein Geburtstag fiel schon letztes Jahr aus, da ich da noch an Krücken lief.

    Dann noch Weihnachten und Silvester. Aber diese beiden Feste machen mir überhaupt keine Sorgen. Ich habe die ganzen letzten Jahre nie an Weihnachten oder Silvester getrunken. Mein Mann war ja da. An Weihnachten kommen die Kinder mit Frauen und die Enkel zum Essen. Da stehe ich mehrere Tage in der Küche. An Silvester waren mein Mann und ich immer alleine zu Hause. Da gibt es für gewöhnlich Raclette und heißen Stein und wir schauen Shows im Fernsehen. Um 24 Uhr gehen wir kurz vor´s Haus. Mein Mann möchte ein paar Raketen zünden. Wir sind manchmal sogar auf dem Sofa eingeschlafen und haben uns den Wecker gestellt, um das Feuerwerk nicht zu verpassen.

    Nächstes Jahr geht es erst ab Mai mit Geburtstagen in der Verwandtschaft los.

    Ich werde natürlich von wilden Besäufnissen für immer Abstand halten. Es interessiert mich auch nicht, da ich die letzten Jahre nur alleine zu Hause in meiner "Höhle" gesoffen habe.

    Auch jetzt fühle ich mich zu Hause am wohlsten. Nur eben ohne Alkohol. Dafür mit Ordnung, Tee und lecker Duftkerzen.

    LG

    Bibi

    Guten Morgen Bibi, du spürst das doch ob du den Platz wechseln solltest oder ob du damit klar kommst, wenn ich irgendwo sitze oder einkaufe trifft mein Blick irgendwann unweigerlich auf Alkohol damit muss ich klar kommen oder ich muss es lassen. Aber direkt neben einem Biertrinker zu sitzen können wir uns sparen, die Fahne, der Geruch, das Gerede würde mich nerven....

    Guten Morgen R/no,

    ich behaupte immer noch, dass mir dieses Bier am Tisch überhaupt nichts ausgemacht hat. In den ca. 2 Std. die wir uns in der Lokalität aufhielten, wurde auch nur 1 Bier konsumiert. Dann sind diese Menschen keine Alkoholiker. Ich bin die Alkoholikerin. Es entstand auch kein nasses Gerede. Wir haben uns alle toll unterhalten. Über die Familie, deren Projekte und über die vergangenen Urlaube.

    Als ich noch vor über 10 Jahren hin und wieder in die Dorfkneipe ging, da war nur nasses Gerede. Geschwätz das sich in Dauerschleife wiederholte. Das ging mir selbst betrunken auf die Nerven. Da musste ich entweder schnell mehr trinken oder gehen.

    LG

    Bibi

    Nun, ich mal wieder:saint:

    Es kommt nicht darauf an, wer was wo trinkt oder wie viel, entscheidend ist. Was macht es mit mir? Spüre ich Verzicht, Verlangen oder fühle ich mich sicher?

    Solange ich jedoch noch zähle, was andere trinken, läuft ein Programm im Kopf. Für Menschen ohne Sucht ist das egal, für mich nicht.

    Denn ich bin überzeuget es macht immer was, bewusst oder unbewusst. Und wenn nicht, wäre ich nicht süchtig. Wichtig ist, nicht den Denkfehler zu machen: „Hat mir nichts ausgemacht, also kann ich mehr riskieren.“ Denn genau da setzt das Suchthirn an, oder wie ich es mal genannt habe, mein innerer Dealer.;)

    Nur mal als Info, nicht als Aufforderung, den ganzen Weg neu zu überdenken, und eines weiß ich auch aus Erfahrung: Meine Armlänge zum Glas hat sich auch nach 18 Jahren nicht verändert. Habe extra eben noch mal nachgemessen.:)

    Tag 130

    Ich habe keine Nachwehen (Nachziehen). Ich hatte gestern alle Getränke wahrgenommen, die an den Tisch gebracht wurden. Auch alle Speisen. Ich war schon immer ein Beobachter der Situation. Die Armlänge zu dem Bier war mindestens 4. Er saß am anderen Ende des Tischs. Aber da hatte ich tatsächlich kurz nachgedacht, was hätte ich gemacht, wenn das Bier rechts oder links von mir serviert worden wäre. Hätte ich dann den Platz wechseln müssen.

    Mir ist doch mit meinem nüchternen (trockenen) Kopf/Willen klar, was ich nicht mehr will. Der nasse Wille hat wahrlich nichts getaugt. Aber nun weiß ich doch ganz genau, wo ich nicht mehr hin will. Ist dieser Wille nicht der Gegenspieler des Suchthirns? Kann der trockene Wille auch nichts? Ich führe keinen Kampf. Ich will nie wieder Alkohol trinken, weil er mich umbringt und vorher noch meine innere Ruhe raubt. Ist dieser Wille nicht die Lösung um das Suchthirn im Schlaf zu halten?

    LG

    Bibi