Beiträge von Bibitor 66

    – wobei ich dazu sagen muss, dass es sich wirklich nur um ein Feierabendbier oder mal zwei gehandelt hat, also nichts Übermäßiges

    Guten Morgen JochenA,

    ich glaube, dass es sich hierbei um Verharmlosung handelt. Du hast doch Eingangs geschrieben das Du Mühe hattest Deinen Bierkonsum einzuschränken. Dein Kopf hätte nach dem Bier verlangt. Rede es Dir bitte nicht schön. Das ist nämlich auch so eine Sache des Suchthirns.

    Aber schön das Deine Blutwerte bis auf das fehlende Vitamin D i. O. sind.

    LG

    Bibi

    Das mit der wenigen Lust auf Gesellschaft und soziales Umfeld zieht sich derzeit durch meinen kompletten Tagesablauf

    Guten Morgen Pantun,

    ob das die Nüchtern-Krankheit ist? :) Du, das ist bei mir genauso. Ich genieße aber meine Zeit für mich. Die wenige Zeit wo ich unterwegs bin zum Einkaufen oder Arztbesuche reichen mir. Da treffe ich immer Leute vom Dorf und halte paar Schwätzchen. Und es ist auch Risikominimierung pur.

    Trotzdem hoffe ich, dass ich irgendwann wieder mehr Lust auf Gesellschaft bekomme. Aber das hat ja Zeit und so kann der Abstand zum Alk auch noch weiter wachsen und die Abstinenz stärken.

    LG

    Bibi

    Guten Morgen JochenA und Willkommen im Forum,

    ob Du Alkoholiker bist kannst nur Du einschätzen. Bei mir hat es sehr lange gedauert bis zu dieser Erkenntnis, aber ich bin Alkoholikerin und werde es immer bleiben. Auch wenn ich nun seit über 8 Monate trocken bin, bleibt das Suchtgedächtnis. Deshalb halte ich großen Abstand zu Alkohol und denen die ihn konsumieren.

    LG

    Bibi

    Dass hat mich ziemlich sauer gemacht und wohl auch etwas ausgelöst in mir, da ich beim einkaufen plötzlich jede Flasche Alkohol wieder bewusst wahrgenommen habe was normalerweise nicht der fall ist.

    Ich weiß wo der Alk steht und meide diese Bereiche. Die Flaschen die so mal rumstehen sehe ich zwar, aber schenke ihnen keine Beachtung.

    Aber dieses „biermonster“ hat mich wohl so vor den kopf gestoßen dass alles präsent war.

    Echt übel. Aber an so einem "Biermonster" kommt man ohne es zu sehen echt nicht vorbei. Um die Weihnachtszeit (wo der Alk plötzlich auch unerwartet überall rumstand) ging es mir auch noch so. Einfach nur schnell raus aus dem Laden. Aber auch das lässt mit der Zeit nach.

    Auch wenn wir jetzt "trocken" sind, steht der Alk überall rum. Jetzt stört es mich nicht mehr. Ich laufe dran vorbei und gut ist.

    LG

    Bibi

    .. ich fühle mich oft so unkonzentriert.... auch esse ich ziemlich viel gerade und bin manchmal so müde

    Guten Morgen Tiffy ich grüße Dich,

    genauso ging es mir zu meinem Start auch. Ich dachte schon ich hätte mir mein Gehirn kaputt gesoffen. Ich war auch extrem unkonzentriert, verwirrt und auch ständig müde. Das dauerte bei mir ca. 6 Wochen. Nach 6 Wochen merkte ich, wie ich täglich konzentrierter und klarer wurde. Da musst Du mit Dir etwas Geduld haben. Das Gehirn braucht eine Weile bis es sich vom Alkohol erholt.

    Wegen der Müdigkeit. Ich habe zu Beginn die meiste Zeit auf dem Sofa verbracht und habe mir Ruhe gegönnt.

    Es wird besser werden.

    LG

    Bibi

    Hallo Wilma,

    zu Beginn meiner Abstinenz habe ich mir auch alles mögliche an Süßkram reingestopft. Es hat jetzt zum Glück nachgelassen. Nur noch 1 Schokoriegel oder ein Süßes Teilchen vom Bäcker am Abend. Ich habe aber trotz Süßem Zeug 12 kg abgenommen. Also in etwas über 8 Monaten. Als ich noch gesoffen habe, habe ich sehr selten süße Sachen gegessen. Alkohol hat halt auch Unmengen Kalorien. In meinem Fall war es Bier.

    Kurzum, gönn Dir was. Alles ist besser als Alkohol.

    LG

    Bibi

    Ist das Sucht oder vielleicht doch eher Problemtrinken? Wenn es Sucht ist, warum kann ich dann immer wieder für mehrere Monate, manchmal sogar Jahre aufhören? Ohne nennenswerte wirklich Probleme.

    Guten Morgen Lullaby,

    ich konnte auch immer problemlos für einzelne Tage, oder mal Monate aufhören. Aber ich habe trotzdem immer wieder zur Flasche gegriffen. Und wenn die erste Flasche Bier drin war, passte noch jede Menge mehr rein. Kontrollverlust. Für mich ein eindeutiges Zeichen das Trinken eben nicht im Griff zu haben. Außerdem waren die ständigen Kater unerträglich.

    So viel wie Du habe ich gar nicht in mich reingeschüttet. Eine Flasche Wodka ist schon eine Hausnummer. Ich bin auch noch nie auf der Arbeit irgend jemand an die Gurgel gehüpft. Deshalb frage ich mich, warum Du zweifelst. Für mich ist es egal warum ich gesoffen habe. Ich habe gesoffen und das reicht mir. Ich will es nicht mehr!