Das allein sein abends ist nicht immer schön , kann aber auch gut sein . Du hast wirklich Zeit dich mal mit Sachen zu beschäftigen die dir Spaß machen .Ich hab mir Malsachen geholt und ein paar Serien auf Netflix gesehen und meine lieblings Chips und Getränke ausprobiert mit mit verschiedenen Geschmäckern . Sport ist bestimmt besser als Chips ... vielleicht kannst du mit Freunden telefonieren, wenn es für dich komisch sein wird .
Beiträge von Tiffy
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Sie schieben Dir eine Verantwortung auf die Familie u seine Kumpels .... überleg es dir gut ,denn du bist nicht da um ihn bei Laune zu halten zu motivieren oder co Abhängigkeit zu entwickeln . Seine Mutter kann dir nicht den Schuh 👞 anziehen den sie auszieht ,obwohl er dir vielleicht nicht passt . Du bist für Dich verantwortlich. Eine gemeinsame Wohnung wäre in dieser Situation gift für euch solange er nur Schaden begrenzt und nicht aufhört .
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Es ist toll wenn er soviel Unterstützung hat von euch allen ,aber er sieht sich nicht selbst als alkoholkrank glaub ich . Er hat es eher gemacht weil er sich unter Alkohol blöd verhalten hat und auf euer anraten. Er hat sich zurück genommen und 2 mal in der Woche getrunken . Er scheint so als wenn er noch nicht überzeugt ist und es runterspielt weil er meint alles ist gut ,da er es reduziert hat und klar kam . Mit von selber wollen und ganz aufhören hats leider noch nicht geklappt . Du musst für dich wissen was du möchtest und wie deine Erwartungen sind und wie lange du es mitmachst . Vielleicht solltest Du rausfinden wie sehr ernst es ihm ist und überlegen wie Du selber es jemandem raten würdest .
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Möchtest du gerne trinken? Weil du von durchhalten sprichst. Befindest du dich im Kampf?
Nein ,ich möchte es nicht .... Wenn ich gerne trinken würde , dann wäre ich nicht hier .
Aber ich glaube auch , oder ich weiß aus Erfahrungen, es gibt einfach auch das andere Übel realistisch gesehen ! die Abstinenz sehr wichtig ...und klar ich möchte es unbedingt bleiben . Ich finde schon das es ein kleiner Kampf war und mit dem durchhalten, meine ich einfach das es schwierige Situationen zu meistern geben wird in denen ich einfach hoffe stark genug entgegen zu sein . Aktuell möchte ich nichts trinken.
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Ich habe heute festgestellt ;
3 Monate ohne zu trinken....
3 Monate ohne Kater ....
3 Monate ohne peinlich zu sein .....
3 Monate klar im Kopf........
3 Monate geschafft ....
Mein Schlaf ist viel besser und ganz langsam gehen Blutdruck plus Gewicht runter .
Frage an mein jetziges Ich @ Tiffy ;"schaffst du es weiter ?"
Ich hoff so sehr das ich es weiter durchhalte ,manche Zeiten sind ein Kampf .Aber genau die Punkte die ich oben geschrieben 📝 hab ,sie motivieren mich .Tatsächlich kann ich immer erst am Abend sagen ,wieder ein Tag geschafft . Der Tag bis dahin ist immer gefährlich und die Alkoholfalle kann immer zuschlagen. Aber letztendlich zählt für mich jeder Kaffee Tag war ein guter .
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Ich glaube auch , es ist besser ,nicht hinterher zu fahren und zu schauen... Diese Kontrolle ist glaube eher nicht gut . Du kannst nicht alles kontrollieren und am wichtigsten ist es die Kraft auch für dich zu verbrauchen . Wenn sie zum Anwalt geht und die Trennung endlich ist ,wirst du das akzeptieren müssen . Natürlich macht das was mit deinen Emotionen und der Stimmung. Wichtig ist den Koffer im Kopf zu haben und klar auf die Zukunft zuzugehen. Irgendwie geht's weiter und wo eine Tür zugeht geht eine neue auf . Auch allein kann man viel Spaß haben oder sich neu orientieren bzg Gruppen, Sport, andere Hobbys.
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Ich trinke auch ganz ganz viel seit ich keinen Alkohol mehr getrunken hab . Hab mir aber noch zusätzlich den ohne Koffein geholt ,weil ich von zuviel Bohnenkaffee Herzstolpern bekomme.
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Mittlerweile hat sich meine Stimmung unter anderem durch die Abstinenz so stabilisiert, dass ich keine Medis mehr brauche
Ja dass merke ich auch .... leider nehme ich dass eine schon 11 Jahre und ich schaffe es nicht abzusetzen und der Arzt sagt immer ,es ist zu gefährlich da es mich wieder zurück werfen könnte und die Stabilität kippt . Aber klar ist es geht mir viel besser seit ich vor 11 Wochen das letzte mal etwas getrunken hab .
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Das mit der Scham ist so eine Sache.... ich hab mich auch nicht getraut weil ich angst hatte vor bekannten und ich habe mich vor mir selbst geschämt vielleicht. Dann bin ich zur Beratung und woe ich vor dem Großen Gebäude gestanden bin , dachte ich boah sch.... Es ist der gleiche Träger ... mein Arbeitgeber Hauptsitz und Verein sind eins . Sofort Panik und eigentlich wollte ich raus gehn ,aber da ich die Chefs nie persönlich kennen gelernt hatte und die Beratung schon gar nicht und es um mich gegangen ist ,bin ich dann rein . Es war nich schlimm ! Alle Sorgen werfe ab ! Ich hab mir dass schlimmste vorgestellt in dem Flur und dass gleich Kollegen kommen um was zu bringen. Ich arbeite mit Psychiatern aufgrund meiner Arbeit hin und wieder zusammen .Es geht mir wie Dorothea .Ich arbeitete in ähnlicher Situation auch mit ehemaligen Alkoholkranken . Ich hab mich so geschämt weil ich überall hin musste ,die folgen sah und es trotzdem tat . Aber jetzt zum eigentlichen, es geht rein nur um dich persönlich. Schäm dich nicht !Du bist schon zumindest soweit die Einsicht zu haben und suchst aktiv von deiner Seite aus hilfe. Hab nicht soviel Angst. Was kann passieren? Eigentlich ist dass Stärke und nicht Schwäche.
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Hallo Elly ,nein ich hab kein anderes bekommen. Ich habe schon viele Jahre zu kämpfen und ein anderes für morgens, welches erhöht wurde .
Ich bin irgendwie sehr schnell genervt 🙄. Vielleicht auch nicht mehr wie vorher und andere merken es .Es war mir oft alles gleich und auch meine Emotionen unter Alkohol.
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Heute bin ich nur genervt und überhaupt bin ich schnell gereizt .vorgestern wurde ich darauf angesprochen.... Ich verstehe es gar nicht ! Ich war immer ruhig und eher sehr schwer aus der Ruhe zu bringen . Seit ein paar Wochen steigert sich dass mit meinem Stresspegel und meinem sich blöderweise meldenden Suchtgedächtnis . Ich habe gestern kurz darüber nachgedacht als ich Feierabend hatte , jetzt eine Flasche Sekt . Schönes Wetter...Feierabend...gereizt ... ich will abnehmen...privates .... einfach zuviel gerade . Ernsthaft das 1. Mal echt schlimmes Verlangen gehabt einfach den Kopf mit Alkohol auszuknipsen. Es triggert mich gerade einfach gerad die Jahreszeit und festverankerte Daten die mit Feiern verbunden sind . Dass schlimmste ist dass ich durch ein Edit 10 Kilo zugenommen hab. Darauf komme ich nicht klar .Jetzt fühle ich mich überhaupt nicht mehr wohl . Der Psychiater hatte es wieder abgesetzt wegen der starken Zunahme. Ich will nur durchhalten
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Ich fühle es gerade förmlich mit was ihr so schreibt . Jeder Postet am Abend seine Bilder mit Wein ,Bier und Co.zur Zeit in seinem Status . Der 1.Mai steht vor der Tür u d schon gestern wurde das Zelt gestellt und ein Fass aufgestoßen. Ich mache sehr große Umwege und Lenk mich ab mit Arbeit oder schönen Filmen .Es ist auf dem Dorf leider einfach mal so ,es geht nichts ohne Alkohol und der spielt hier die größte Rolle. Es gibt sogar Leute die dafür ihren kompletten Jahresurlaub nehmen . Ich denke dann auch an meine gelage und an die peinlichen Situationen zurück um es besser zu ertragen.
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Ich glaube auch nicht ,dass kontrolliertes Trinken bei einem Süchtigen Menschen funktioniert und ich glaube sogar dass der Arzt dass weiß. Wenn Euer Sohn aber überhaupt nicht damit klar kommt ein abstinentes Leben zu führen und erst 20 ist , könnte ich mir vorstellen, daß der Arzt es tatsächlich so gesagt hat ,weil er das gemerkt hat das der Satz , für immer Abstinent bleiben ..... bei eurem Sohn zu weit weg ist . Nach einigen Versuchen ist das vielleicht das geringere Übel gedanklich erstmal nur eine lange Zeit nicht zu trinken oder kontrolliert zu trinken . Aber eingetlich müsste es dem Arzt klar sein dass es nicht auf Dauer funktioniert. Natürlich schreckt es auch mit 20 Jahren ab , dieses für ein Leben lang .... aber es wäre schon der Weg um dauerhaft klar zu kommen.
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Eine ähnliche Reaktion hatte ich von meinem Arzt ebenfalls bekommen. Er meinte auch ich muss den Wein reduzieren und ein pflanzliches Mittel nehmen .Es wäre eine Phase die vorüber gehen wird . Ich bin dann zu einer ganz anderen Ärztin die mich Gott sei Dank ernst genommen hat und gleich reagiert hat da ich Kreislauf mässig komplett durcheinander war . Ich musste mich jeden Tag melden .Blutdruckwert durchgeben und allgemei befinden. Sie nahm mich sehr ernst . Allein hätte ich dass zuhause nicht gepackt ohne ihre Unterstützung . Schön dass Du es schon 6 Wochen geschafft hast.
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Oh ja Diese Situationen....Mir fällt es schwer wenn ich frei habe oder Abends manchmal nach der Arbeit. Da kommen solch dumme Gedanken hoch und Situationen in denen ich getrunken hätte .Ich bin oft allein und muss aufpassen, denn es würde mich ausser ich selbst niemand daran hindern . Ich habe beschlossen dass ich dann versuche, mir klar zu machen das ich mächtiger sein möchte als die Situation und mein zu Hause, meins ist und der Alkohol hier ausgezogen ist . Wenn es gar nicht geht ,gehe ich raus und laufe oder überlege mir was ich für dass Geld was ich versoff ,kleines kaufen könnte was mir Freude macht . Eine Blume oder deko .... oder was gutes zu essen. Ich gehöre zur Gruppe, zugenommen.... leider ! Ich hab versucht viel Obst zu essen... aber die 🍫 esse ich trotzdem im Übermaß. Aber .... nicht mehr soviel wie noch vor paar Wochen. Ich denke es sind Erinnerungen an Situationen k d Gefühle oder Gerüche die einen sofort triggern können . Ich hoffe wir haben eine gute Strategie im Notfallkoffer die uns hilft dass umzusetzen und die die Erinnerungen immer weniger stark sein lässt .
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Ich bin heute sehr viel am grübeln, vielleicht hatte ich zuviel Zeit und psychische Symptome. Ich bin gerade so gut in Form, aber körperlich trotzdem nicht ganz fit . Ich habe Rückenschmerzen und meine Haut hat sich so verändert. Sie ist furchtbar empfindlich und weich geworden. Es brennt alles und ich habe pickel. Ich dachte die Abstinenz macht dass Hautbild wenigstens schöner . Gefühlt kommt irgendwas aus meinem Körper raus . Innerlich bin ich im Umbruch und so fühle ich mich gerade mit allen Schwankungen. Bin echt glücklich übermorgen Therapie zu haben .
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Da hast du vollkommen recht . Aktivitäten sind wichtig und ja dass kann man gern machen . Einsam will keiner sein . Ich vermisse auch nicht diese Trinker gelage .... Immer war jemand total peinlich bzw .im dümmsten Fall ich und es gab getratsche. Viele dumme Sachen wären nicht passiert im nüchternen Kopf. Mancher hier kam so um . Dass ist eigentlich das was ich gerade so denke . Was hätte vermieden werden können ohne Rausch. Ich sehe vieles langsam anders und auch wie gefährlich es war . Ich akzeptiere es dass ich abhängig geworden bin und manche harten Worte richtig sind . Es ist ein Prozess dass Leben umzukrempeln . Das mit dem anpassen kenne ich zugute. Eigentlich ist es schlimm das man sich versucht anzupassen und mit macht obwohl es einem gar nicht gut tat . Die meisten würden meine Abstinenz hier weder schützen noch stützen . Manchmal ist die Wahrheit hart .Aber wor machen weiter und ich hoffe der Weg bleibt der ,der uns gut tut.
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Schön dass du den Entschluss gefasst hast .Die Erkenntnis und dass Du es für Dich tust ist wichtig.
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Da gebe ich dir recht Hartmut .Ich möchte auch nicht mehr so sein und ich sehe es selber wo es endet oder enden kann ,daher sollte ich mich mit mir selbst vergleichen. Es fällt mir aber noch nicht leicht nach nur 2 Monaten Abstinenz. Ich wünschte einfach im Vergleich um es versuchen zu erklären ,es würde mir leichter fallen . Ich habe auch lieber alleine getrunken für mich .... So war auch die Chance größer nicht aufzufallen .gesellig war ich zuletzt nicht mehr und ging auch nicht mehr ins Dorf um Menschen zu meiden . Trotzdem wird man einfach nicht mehr gefragt wenn was ansteht oder man kapselt sich automatisch ab . Da tatsächlich alles hier gefühlt begossen wird ,ist dass auch nicht möglich .Trotzdem vermisse ich ein paar Leute und muss damit klar kommen das ich vieles mit der Abstinenz aufgeben musste . Ich habe viel dazu gewonnen an Lebensqualität und dass sehe ich auch so . Ich verstehe auch triggerpunkte .Ich kann halt nur nicht immer spositiv denken.Und ja auch hier sind nüchtern betrachtet alle ganz schön oft voll .
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Ich beneide auch Menschen, die nur ab und zu rauchen... ich finde es gut wenn man nicht süchtig ist ! Ist dass denn so verwerflich ? Natürlich wäre ich lieber so ein Mensch als ein süchtig geworden zu sein . Darf man denn so Äußerungen nicht auch machen ?Man ist doch nicht immer fröhlich und positiv mit einer Sucht...sonst wärs doch wohl keine . Ich kann überzeugt sagen ich bin froh ,es gerade nicht zu sein aber ich Lüge mir auch nicht in die Tasche