Ich habe vor kurzem einen sehr schönen Spruch gelesen
- edit, bitte im Forum keine externen Zitate einstellen, sondern in eigenen Worten formulieren, danke -
Gerade im Kontext von Sucht und Genesung bricht dieser Spruch den oft erdrückenden Berg an Sorgen (Vergangenheit bereuen, Angst vor der Zukunft) auf das herunter, was ich jetzt gerade kontrollieren kann: den heutigen Tag.
Der Spruch erinnert mich an das Achtsamkeitssymbol bei Tattoos:
In der Mitte ist ein Punkt mit rechts und links zwei Wasserwellenringe, über und unter dem Punkt jeweils 2 Tropfen.
Die unteren Tropfen stellen die Vergangenheit dar, die ich nicht mehr ändern kann, die vergangen, vorbei ist.
Die oberen Tropfen stehen für die Zukunft. Diese folgt aus der Gegenwart, jedoch lebe ich nicht in ihr, da sie noch nicht real ist.
Der Fokus liegt auf dem Punkt, das Zentrum des Achtsamkeitssymbols. Das ist das Heute, das Jetzt. Das lebe ich. Das kann ich beeinflussen. Die Ringe, die sich von dort ausbreiten, stehen für die Wellen der Achtsamkeit, die durch das reine Verweilen im Moment entstehen und sich positiv auf mein gesamtes Leben auswirken.
Ich sage mir:
„Denke nicht an das, was war oder was sein wird. Da verlierst du dich. Denke an das, was ist, und mache daraus das, was dir gut tut.“