dein Suchthirn speichert das ab, sorgt für eine immer bequem befahrbare „Nikotinautobahn“ in deinem Kopf
Ups, ich meinte natürlich „Alkoholautobahn“, aber als Nikotinsüchtiger gibt es auch fürs Nikotin eine solche Autobahn 😊.
dein Suchthirn speichert das ab, sorgt für eine immer bequem befahrbare „Nikotinautobahn“ in deinem Kopf
Ups, ich meinte natürlich „Alkoholautobahn“, aber als Nikotinsüchtiger gibt es auch fürs Nikotin eine solche Autobahn 😊.
Hallo Steve,
herzlichen Glückwunsch zu 14 Tagen Abstinenz.
Ich habe ab Beginn meiner Abstinenz viele Dinge geändert.
Und die Veränderungen waren alle so neu, so voller Leben, dass ich keinen emotionalen Durchhänger hatte. Ich habe bisher zwar manchmal Gedanken an, aber kein Verlangen nach Alkohol. Und nach nun knapp 8 Monaten Abstinenz bin ich zwar nicht mehr euphorisch, aber zufrieden und oft auch glücklich. Geholfen haben mir die Grundbausteine dieses Forums. Ich meide alkohollastige Festivitäten und lasse alles weg, was mich an Alkohol, insbes. Bier, erinnert.
Denn warum soll ich mich quälen, wenn ich gar keine Masochistin bin? Warum soll ich mich Gefahren aussetzen, wenn ich diese ohne Schwierigkeiten meiden kann?
Risikominimierung ist ein wunderschönes Wort.
Ich wünsche dir, dass du auch du die gleichen Erfahrungen machst und es dir mit deinem Weg nicht unnötig schwer machst.
Denn auch, wenn du denkst, dass dir die Konfrontation mit Alkohol nichts ausmacht, dein Suchthirn speichert das ab, sorgt für eine immer bequem befahrbare „Nikotinautobahn“ in deinem Kopf (statt du für deren Abbau) und nutzt irgendwann später eine Situation aus, in der du u.U. gar nicht damit gerechnet hast.
„Hey, mir macht der Anblick von Alkohol nichts mehr aus. Hey, ich kann aus meinen Alkoholgläsern ohne Probleme Antialkoholisches trinken. Hey, „alkoholfreier Alkohol“ triggert mich nicht. Hey, ein Glas Bier schadet mir nicht. Hey, ich heiße K. und möchte mich hier im Forum erneut austauschen, da ich nach einem Glas Alkohol rückfällig geworden bin.“
Den Weg möchte ich nicht gehen!
LG Kyra
LG Kyra
Guten Morgen Bibi,
das finde ich lustig.
Auch ich denke über ein Tatoo (wäre mein erstes überhaupt) oder eine Kette mit Anhänger nach.
LG Kyra
Hallo Bibi,
auch ich gratuliere dir ganz herzlich zum 1. vollen Jahr ohne Alkohol.
Ich habe mir vorgenommen, mich zum 1. Geburtstag mit etwas Schönem als dauerhafte Erinnerung zu beschenken.
Hast du da auch was geplant?
LG Kyra
Hallo Rennschnecke,
auch von mir herzliche Glückwünsche zu mehr als 2 1/2 Jahren ohne Alkohol.
LG Kyra
Hallo Absti,
auch ich gratuliere dir ganz herzlich zu 4 Monaten ohne Alkohol.
LG Barbara
Wow, 1.000 Tage abstinent.
Herzlichen Glückwunsch von mir.
Hallo Angler,
das Leben draußen, alles was ich erlebe gibt mir so viel Kraft und Stabilität, dass ich die Gedanken an Alkoholdinge vergesse, mal wieder Freude habe.
dann ist dieses Forum wahrscheinlich wirklich nicht der richtige Ort für dich.
Ich wünsche dir, dass du auf deinem weiteren Weg einen inneren Seelenfrieden findest und dein Leben glücklich und zufrieden ohne deine Dämonen der Vergangenheit genießen kannst.
LG Kyra
Es war das ganze Leben und die Zukunft die weg war. Und warum? Weil Alkohol im Raum stand.
Und dafür trage ich die Verantwortung. Und das ist hart.
Irgendwie personifizierst du aus meiner Sicht in deinen Beiträgen den Alkohol.
Er hat dich kaputt gemacht, er hat dir alles genommen, vor allem deine große Liebe (die allerdings nach deinen anfänglichen Aussagen unabhängig vom Bier die Falsche war, die für dich sogar toxisch war).
Das klingt für mich nicht nach Übernahme von Verantwortung, sondern nach Abschiebung der Verantwortung auf den Alkohol und nach eigener Opferrolle. Denn nicht du hast dir selbst alles genommen, sondern der Alkohol dir.
Ich bin nun auch seit gut einem halben Jahr abstinent, auch mich ekeln mittlerweile Alkoholfahnen an. Natürlich kommen auch bei mir Gedankenmomente an meine nassen Zeiten.
Nur ich drehe mich gedanklich nicht unentwegt im Kreis. Ich schaue, wie ich mir mein Leben ohne Bier einrichten kann, um zufrieden mit mir sein zu können.
Das letzte halbe Jahr hat irgendwie nie existiert, alswenn es nur ein paar Tage waren. Alles ist weg, alles nicht greifbar.
Das tut mir leid für dich.
Ich habe das vergangene halbe Jahr sehr bewusst erlebt, die ganzen Veränderungen meines Körpers, meiner Psyche mit meinen Sinnen positiv wahrgenommen.
Wenn ich mich in diesem halben Jahr allerdings ständig auf die Alkoholzeiten konzentriert hätte, mich mit masochistisch anmutenden Zügen immer wieder zerfleischt hätte, dann wären mir die ganzen positiven Veränderungen, die Schritte zu einer abstinenten Zufriedenheit wahrscheinlich gar nicht aufgefallen.
Dann würde ich einfach nur feststellen können, dass ich heute nicht mehr trinke, mehr Hobbys und Kontakte habe, mich aber weiterhin jammernd an die schlimme Zeit klammern.
So kommt mir zumindest dein Verhalten vor. Vielleicht brauchst du die ganzen abschreckenden Bilder, die Selbstvorwürfe, die Selbstkasteiung, um weiterhin abstinent zu bleiben?
Ich werde mich jedenfalls über deine Beiträge freuen, wenn sie irgendwann nach Aufbruch, nach Vorwärtsgerichtetheit, und nicht mehr nach überwiegendem Selbsthass und Rückwärtsgewandheit klingen.
LG Kyra
Nur noch 1 Monat, dann ist das Jahr voll.
Herzlichen Glückwunsch zu 11 Monaten Abstinenz.
Hallo Amun,
herzlichen Glückwunsch zu 2 Monaten Abstinenz.
Und schön, dass sich dein Schlaf gebessert hat und sich die Stimmungsschwankungen verringert haben.
Auf den nächsten Halt mit Saft!
LG
Ganz lieben Dank für eure Glückwünsche.
Sie bestärken mich zusätzlich, meinen Weg konsequent weiter zu verfolgen.
Ich freue mich sehr, hier Gleichgesinnte gefunden zu haben und darüber, wie sehr wir von schon lange trockenen Forumsmitgliedern profitieren können. Das Forum ist und bleibt meine wichtigste Anlaufstelle, um die Achtsamkeit nicht mehr zu verlieren.
Da kann ich dir nur uneingeschränkt zustimmen.
Dein schöner Text ist ein Leuchtfeuer für alle die am Anfang stehen.
Danke Alex für deine Worte. Ich habe meine Erfahrungen hier im offenen Bereich geschrieben, um allen anderen Beginnenden Mut zu machen - ich bin ja auch noch ein Frischling.
Und du darfst dich jetzt schon auf die zweite Jahreshälfte freuen.
Das mache ich, liebe Stern.
Und ich beginne das zweite halbe Jahr mit Überlegungen, was ich mir zur eigenen Erinnerung zum ersten Jahr schenken möchte. Es sollte irgendwas Besonderes sein. Da habe ich jetzt 6 Monate Vorfreude.
Die großen Veränderungen am Anfang sind prägnant. Es sind aber auch die vielen kleinen Veränderungen, die ein nüchternes Leben auch ausmachen.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich sie wahrnehmen konnte.
Ich denke auch, dass die prägnantesten Veränderungen in der ersten Zeit geschehen. Irgendwann hat sich die neue Routine eingespielt. Die Änderungen haben den Charakter einer Veränderung abgelegt.
Auch wenn ich künftige kleine Veränderungen übersehen könnte, weil sie eben klein sind, freue ich mich jeden Morgen darüber, dankbar und glücklich über meine Alkohol- und Nikotinabstinenz zu sein.
Liebe Grüße Kyra
Hallo Bingo, Bibitor war so nett, mich auf meinen Vertipper hinzuweisen. Natürlich sollte es „ ohne Alkohol“ heißen.
Frau sollte auch nicht im Wartezimmer vor der Ergotherapie ins Handy schreiben 😂.
LG
Hallo Bingo,
meine herzlichen Glückwünsche zu einem halben Jahr ohne Abstinenz.
Und alles, was du dazu geschrieben hast, kann ich mit unterschreiben.
Du hast es treffend und sehr schön geschrieben.
Alles Gute für das nächste halbe Jahr.
LG Kyra
Hallo Markus,
da schlussfolgere ich mal messerscharf aus deinen Worten, dass du auch heute einen runden Geburtstag feiern darfst.
Meine herzlichen Glückwünsche 🎉🎊🎉.
Liebe Grüße Kyra
Hallo ihr Lieben,
nun lebe ich 6 Monate abstinent.
Und ich ziehe es weiterhin (so wie vor einem Monat beschrieben) durch - ohne Craving.
Was ist anders als vor einem halben Jahr?
Zum einen gibt es körperliche Veränderungen wie Blutdrucksenkung, besserer Teint, keine morgendlichen Würgereize usw.
Die Gewichtsabnahme hat sich durch eine entsprechende Gewichtszunahme seit meinem Rauchstopp egalisiert, da ich statt zu rauchen abends Schoki nasche. Damit kann ich leben, da auch das Nichtrauchen seit nunmehr mehr als 3 Monaten sich positiv bemerkbar macht.
So huste ich kaum noch und kann auch wieder befreiter atmen.
Aber es hat sich auch ansonsten sehr viel bei mir geändert.
Ich bin agiler geworden.
Ich mache nun regelmäßig Sport und bin richtig zufrieden, wenn mein innerer Schweinehund sich meldet und ich dennoch zum Sport gegangen bin. Ich merke dann, dass der Sport mir einfach gut tut.
Ok, manchmal gewinnt der Hund. Dann bemühe ich mich bewusst, mich nicht durch Vorwürfe runterzuziehen, sondern die Entscheidung zu akzeptieren.
Ich fahre nicht mehr bis vor jede Tür mit dem Auto, sondern nur zu einer Stelle und laufe von dort überall hin. Oder ich benutze den Bürgerbus hier, wenn er denn einigermaßen passend fährt.
Früher … das hört sich nach zig Jahren an, obwohl es est ein halbes Jahr her ist … habe ich über viele Dinge gemeckert. Ich war oft mit vielem unzufrieden, was aber im Grunde lediglich Ausdruck der Unzufriedenheit mit mir selbst war.
Das hat merkbar abgenommen.
Ich bin ausgeglichener, ich habe sogar meine Morgenmuffeligkeit vor der ersten Tasse Kaffee verloren. Ich schaue mittlerweile richtig skeptisch auf meine positive Grundstimmung, freue mich aber auch gleichzeitig über mich.
Ich meckere seltener, lobe öfter. Wie ich mal schrieb:
Ich suche nicht mehr das Haar in der Suppe, sondern entdecke das Gemüse darin.
Ich habe Verhaltensweisen geändert.
So habe ich Hobbys wieder aufleben lassen.
Natürlich schaue ich z.B. am Wochenende noch die Bundesliga etc.
Fußball (oder Formel 1) ist aber zur Nebensache geworden. Ich häkle, stricke oder puzzle dabei. Gestern habe ich mein 2. Puzzle mit lebensechten Katzenkindern als Motiv begonnen. Mein erstes 1.000-Teile -Puzzle hatte eine künstlerische glückliche Katzenfamilie von Rosina Wachtmeister als Motiv. Es sprang mich in der Buchhandlung richtig an. Nun freut sich meine ältere Tochter, es auch puzzeln zu können, so wie sie mir beim nächsten Besuch ihre Puzzles mitbringen will. Es hat schon seine Vorteile, die gleichen Hobbys zu haben. Ich lese auch wieder mehr (auch ein Hobby bzw. Bücher, das bzw. die ich mit der Tochter teile).
Ich habe in meinen Alltag Rituale wie Atempausen und Achtsamkeitsübungen eingebaut.
Abends vor dem Schlafen mache ich autogenes Training oder eine mentale Wanderung durch meinen Körper. So komme ich (leider aber nicht immer) besser runter.
Ich besuche einmal pro Woche eine reale SHG und lese täglich hier im Forum, um in meiner Achtsamkeit nicht nachzulassen.
Ich meide jegliche alkohollastige Feiern. „Alkoholikerfreunde“, zu denen ich den Kontakt beenden musste, hatte ich nicht.
Ich habe mehr soziale Kontakte und unternehme mehr mit meinem Mann.
Mir ist klar, dass ich nie wieder Alkohol oder Nikotin zu mir nehmen darf, da ich weder nach dem ersten Glas noch nach der ersten Zigarette wieder aufhören kann.
Dennoch freue ich mich über meinen Weg in die Freiheit, Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit.
Liebe Grüße Kyra
P.S.
Ach ja, ich gehe allerdings weiterhin spät ins Bett.
Alles ändern ist einfach nicht möglich und muss ja auch gar nicht sein.
Ich möchte mich außerdem ja noch wiedererkennen können 😂.
Hallo Micha,
meine herzlichen Glückwünsche zu 30 Tagen Abstinenz.
Du lebst heute - anders ausgedrückt - schon einen ganzen Monat ohne Alkohol.
LG Kyra
Liebe Kathrin,
11 Wochen sind schon 1 Woche länger als 10 Wochen und näher an 3 Monaten als an 2 Monaten dran.
Insofern meinen herzlichen Glückwunsch zu 11 Wochen Abstinenz.
LG Kyra
Liebe Iwona,
auch von mir herzlichen Glückwunsch zu 17 Jahren ohne Alkohol.
Und ich nehme gerne eine Tasse Kaffee mit einem Stück Kuchen zum Mitfeiern.
LG Kyra